Ausstellungen des Pädagogischen Instituts eröffnen einen besonderen Zugang zu wichtigen Themenschwerpunkten des Jahresprogramms.
Sachinformationen stehen dabei nicht im Vordergrund. Vielmehr wird die Aufmerksamkeit der/dem Betrachterin / des Betrachters auf die Vielschichtigkeit des thematischen Zusammenhangs gelenkt. Die Komplexität von Denk-, Wahrnehmungs-, Ausdrucks- und Handlungsprozessen soll spürbar sein.
Es geht um einen sinnlichen Kontakt zum Thema.
So entstehen Anlässe zur Selbstreflexion und für den einen oder die andere auch Anstöße, das jeweilige Thema an der eigenen Bildungseinrichtung aufzugreifen und erfahrbar zu machen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Religionen und Spiritualität in München Die typische Postkartenansicht zeigt München als eine Stadt voller katholischer Kirchen. Doch stimmt dieses Image heute noch mit der Wirklichkeit überein? Schülerinnen und Schüler des Berufsschulzentrums Alois Senefelder haben selbst »Feldforschungen« in Münchner Stadtbezirken durchgeführt und eine große Vielfalt an Religionsgemeinschaften und spirituellen Einrichtungen entdeckt. In der Ausstellung präsentieren sie ihre Ergebnisse in Form von Plakaten. Weitere Resultate finden Sie im Internet (www.schulprojekt.religionswissenschaft.lmu.de). Das Konzept des Projekts »Religionen in München« haben Studierende der Religionswissenschaft der LMU unter Leitung von Dr. Michael Brinkschröder erarbeitet. Die Karten der religiösen und spirituellen Einrichtungen in München, die dabei entstanden sind, enthalten überraschende Einsichten in den gegenwärtigen Zustand der religiösen Landschaft Münchens.
Februar bis April 2012 |
“Buchstäblich“ Jugendliche zeigen in dieser Ausstellung anhand von Fotos und Objekten ihre Arbeitsergebnisse nach neun Wochen Praktikum in zehn verschiedenen Schulwerkstätten. Ob Holz, Keramik, Metall, Glas, Genähtes, Gewebtes oder Gedrucktes, Arbeiten aus Papier oder Filz, Flash-Animationen, eigene Website oder digitale Fotografie, in allen Bereichen erlernten sie handwerkliche Grundlagen und setzten sich zugleich mit einem gemeinsamen Gestaltungsthema auseinander. Was fällt einer Generation, in der der Wandel von analogen zu digitalen Medien wie nie zuvor vollzogen wird, zum Thema Schrift ein? Was wollen sie uns erzählen? Die jungen Gestalter experimentierten mit Buchstaben, benutzten neue und alte Schriftformen wie ein Bauteile und entwickelten erste kleine Objekte.
Städtische Rainer-Werner-Fassbinder-Fachoberschule für Sozialwesen und Gestaltung, Abteilung Gestaltung/Schulpraktikum
5. Mai bis 3. Oktober 2012 |
Fliegen lernen Die Ausstellung zeigt die Kunstwerke von Kindern und Jugendlichen, die in Unterkünften für Asylbewerber leben, sowie unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus der Erstaufnahmeeinrichtung und aus Wohnheimen. Kunst, ob Malen, Musik, Medien, Tanz oder Theater, bietet die einzigartige Möglichkeit, sich in einer weltumspannenden Sprache auszudrücken und die eigene Geschichte zu erzählen. Flüchtlingskindern hilft sie, ihre „doppelte Sprachlosigkeit“ zu überwinden; neben der mangelnden Beherrschung der Sprache im fremden Land auch die Schwierigkeit, das Erlebte darzustellen. Die REFUGIO-Kunstwerkstatt für Flüchtlingskinder bietet jeweils einmal die Woche Gruppen für bildnerisches Gestalten, Medien, Musik und Tanz an. Neben den kontinuierlichen Kursen werden Ausstellungen, Theater-, Musik-, und Tanzaufführungen und gemeinsame Projekte mit anderen Kindern durchgeführt.
Oktober bis Dezember 2012 |