Startseite   |    Organisation   |    Programm   |    Kontakt   |    Formulare   |    Bildungshaus Achatswies   |  

Dokumentation - Zukunftskonferenz Medienpädagogik und Strategiegruppe Medien
Münchens Weg zur digitalen Bildungsmetropole


Die Zukunftskonferenz Medienpädagogik und die Arbeit der Strategiegruppe Medien fand in mehreren Etappen statt:

  1. Die Auftaktveranstaltung "Zukunftskonferenz Medienpädagogik" am 24. 06.14
  2. Die Arbeit der "Strategiegruppe Medien" von Oktober 2014 bis März 2015
  3. Die Follow-Up-Veranstaltung "Zukunftskonferenz Medienpädagogik" am 05.03.15
  4. Die Arbeit der "Strategiegruppe Medien" am Aktionsplan von März bis Juni 2015

 

1. Die Auftaktveranstaltung "Zukunftskonferenz Medienpädagogik"

24. Juni 2014. 09:00 bis 17:00 Uhr
im Gymnasium Trudering

Im Focus der Zukunftskonferenz Medienpädagogik standen u.a. folgende  Ziele:

  • Ein Bewusstsein für das Thema Medienpädagogik schaffen (bei Politik und in den Referaten)
  • Alle haben nach der Veranstaltung eine Vorstellung davon, was im Bereich Medien und Bildung für Kinder und Jugendliche wichtig ist.
  • Impulse geben zur Veränderung/Weiterentwicklung von Unterricht  → Rollenveränderung Lehrkräfte/Schülerinnen und Schüler 
  • Medienpädagogik weiterentwickeln → Impulse dazu, was wir als Stadt in Bewegung bringen müssen (in den nächsten 5-10 Jahren)

Das Format „Zukunftskonferenz“ unterscheidet sich von dem eines traditionellen „Fachtags“ - verkürzt gesagt - darin, dass das ganze System in einen Raum geholt, der Fokus auf die Zukunft gesetzt und in selbststeuernden Gruppen gearbeitet wird.

Diese Zukunftskonferenz sollte den Raum bieten, miteinander zu reden und einander zuzuhören, gemeinsam in die Zukunft zu schauen, für die Sache zu streiten und Verantwortung zu übernehmen für den gemeinsamen Weg.

Die teilnehmenden Gruppen erhielten für einen Tag ein Umfeld, um Visionen zu entwickeln und ein Bild dessen zu entwerfen, was sie gemeinsam schaffen wollen.
Das Plenum war aus acht verschiedenen Gruppen (je 10 bis 12 Personen) zusammengesetzt: Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Erziehungskräfte, Verwaltung, Wissenschaft, Technik, freie Träger.

Zu Beginn gab es im Plenum Inputs zu einer zukünftigen Medienwelt, einer zukünftigen (Medien-)Pädagogik, die bei den Teilnehmenden ein Fenster für visionäres Denken öffnen sollte.
Die einzelnen Gruppen erarbeiteten im Anschluss an die Inputs jeweils Pläne, wie aus ihrer Sicht Medienpädagogik in München weiterentwickelt werden sollte. Diese Visionsarbeit wurde wiederum dem Plenum vorgestellt, dort diskutiert und in zwei weiteren Gruppenphasen weiter konkretisiert. Das Ergebnis sind fünf Handlungsfelder, die nun weiter ausgearbeitet und ausgeführt werden müssen.

 

Texte
Original-Präsentationen
Verlinkung


Veranstaltungsort

 

Begrüßung

  • Stadtschulrat Rainer Schweppe
  • Dr. Sonja Moser (Leiterin des Fachbereichs Neue Medien/Medienpädagogik im Pädagogischen Institut)





Einführung in die Zukunftskonferenz

  • Ines Stade

      



 

„Neue Medien der Zukunft – Traum oder Realität?“

  • Klasse 3 der Ernst-Barlach-Schule München in Zusammenarbeit mit LEO-TV

 

So lernen Kinder in Schweden

  • Christine Debold und Andreas Hintermaier
    (Pädagogisches Institut, Fachbereich Neue Medien/Medienpädagogik)




Bildung morgen - shift happens!

  • Jeanette Huber, Zukunftsinstitut

 

Gruppenarbeitsphase I - Visionsentwicklung

Gruppen:

  • Schülerinnen und Schüler
  • Eltern
  • Erziehungskräfte
  • Lehrkräfte
  • freie Träger
  • Wissenschaft
  • Verwaltung
  • Technik (ohne Film)

  Arbeitsblatt zur Gruppenphase I

 

 

 

Fotoprotokolle zu den Ergebnissen:

 

   Schülerinnen und Schüler

   Eltern

   Erziehungskräfte

   Lehrkräfte

   freie Träger

   Wissenschaft

 

   Verwaltung

Gruppenarbeitsphase II - Handlungsfelder

  Arbeitsblatt zur Gruppenphase II

  Vorgehen und Ergebnisse

 

Fotoprotokolle zu den Ergebnissen:



Aula

Weitere Bilder finden Sie hier




Priorisierung der Handlungsfelder

  Diagramm zur Priorisierung



Gruppenarbeitsphase III - Die wichtigsten Zukunftsaussagen zu den Handlungsfeldern gemeinsam erarbeiten


A - Medienpädagogisches Leitkonzept
B - Technische Infrastruktur
C - Politische Weichenstellung
D - Medienkompetenz fördern
E - Bildungsinfrastruktur
  •   Protokoll

 

Zusammenfassung

 

 

Die „Strategiegruppe Medien“ wird vorgestellt

  • Stadtschulrat Rainer Schweppe

 

Dokumentation des Fachtags

  • Film-AG des Truderinger Gymnasiums in Zusammenarbeit mit LEO-TV
 

 

2. Die Arbeit der "Strategiegruppe Medien"

Am 9. Oktober 2014 fand der Auftaktworkshop zur "Strategiegruppe Medien" mit dem Vorsitzenden Bernhard Laumer und der Moderatorin Ines Stade im Technischen Rathaus statt. Informationen zum Inhalt finden Sie hier in der Präsentation:

 

Die Strategiegruppe erstellte sich einen Arbeitsauftrag:

 

Damit man der Forderung aus der Zukunftskonferenz, alle dort teilnehmenden Gruppen auch bei der Arbeit der Strategiegruppe zu beteiligen, gerecht werden kann und gleichzeitig die Gruppe nicht durch eine zu große Anzahl an Teilnehmenden handlungsunfähig wird, entschloss man sich, Projektgruppen zu gründen, die der Strategiegruppe zuarbeiten.

Hier die Liste der Mitglieder aus Strategiegruppe und Projektgruppen:

 

Jedes der fünf Handlungsfelder, die bei der Zukunftskonferenz herausgearbeitet wurden, wird nun in je einer Projektgruppe bearbeitet. Hier finden Sie die Arbeitsaufträge der fünf Gruppen:

  •   Projektgruppe A - Medienpäd. Leitkonzept

 

  •   Projektgruppe B - Technische Infrastruktur

 

  •   Projektgruppe C - Politische Weichenstellung

 

  •   Projektgruppe D - Medienkompetenz fördern

 

  •   Projektgruppe E - Bildungsinfrastruktur

 

 

 


3. Die Follow-Up-Veranstaltung der "Zukunftskonferenz Medienpädagogik"

05. März 2015. 14:00 bis 17:20 Uhr
im Gymnasium Trudering

Ziele:

  • Eine gemeinsame Informationsbasis für alle Teilnehmer_innen schaffen
  • Den Teilnehmer_innen die Möglichkeit geben, sich einzubringen und sich vertiefend mit den Ergebnissen auseinander zu setzen
  • Die TeilnehmerInnen sollen über Maßnahmen und Handlungsempfehlungen bzw. den Ergebnissen der Strategiegruppe informiert werden
  • Weiterverfolgung der Impulse und Ideen aus der Zukunftskonferenz am 26. Juni 2014
  • Die Strategie- und Projektgruppen beteiligen die Teilnehmer_innen an ihrer Arbeit und an den abschließenden Empfehlungen. Sie geben dies als Information an die Teilnehmer_innen weiter, die es dann in ihre Organisationen, Netzwerke, Beteiligungsgruppen weitertragen


   Ablauf der Veranstaltung


 

Begrüßung

  • Marion Seyferth
    Leitung Geschäftsbereich Allgemeinbildende Schulen
  • Ines Stade
    Moderatorin der Veranstaltung

„Film ab“ – wie ist es nach der Konferenz

weitergegangen...

AG Film des Gymnasiums Trudering unter der Leitung von Alessandra Farallo in Kooperation mit LEO-TV: Vera Lohmüller und Michael Dietrich

 

Interview der Projektleitungen

 

Gallery Walk

Beim Gallery Walk wurden die Handlungsempfehlungen der einzelnen Projektgruppen präsentiert.

Es zeigte sich, dass die Ergebnisse deutliche Überschneidungen aufweisen. Aus diesem Grund hat sich die Strategiegruppe darüber geeinigt, eine Neugruppierung der Ergebnisse aller Projektgruppen nach Themengebieten vorzunehmen.
Aus diesem Zusammenhang resultierten folgende sechs Kategorien für die Handlungsempfehlungen:


1. Forderung nach Etat/Budget in Bildungseinrichtungen
2. Medienpädagogisches Personal und Services (Unterstützung vor Ort)
3. Unterstützung durch Ausbildung/Fortbildung/Weiterbildung
4. Erweiterte Partizipationsmöglichkeiten
5. Konzeptuelle und strukturelle Empfehlungen
6. Technik und Medieninfrastruktur


Zusätzlich erfolgte eine Kategorisierung der Handlungsempfehlungen (schnell, mittelfristig, langfristig und nicht umsetzbar) in Zusammenhang mit einer Kommentierung.

  Die Arbeit der Strategiegruppe

 

  Alle Empfehlungen nach den 6 Kategorien geordnet

 

 

 

Fishbowl – Dialog zwischen Teilnehmer_innen und

Strategiegruppenmitgliedern

 

   Mindmap mit den Ergebnissen der Diskussion

 

Auswertung der Konferenz

 

  München vernetzt sich!

 

Übergabe der Empfehlungen an Stadtschulrat Rainer Schweppe

 

4. Die Arbeit der "Strategiegruppe Medien" am Aktionsplan von März bis Juni 2015

Kontinuität, Erstellung einer Roadmap, Meilensteinplanung als Fortsetzung, Zeitschiene, Einarbeitung der Präambel „Medienpädagogik“, Klarheit über weitere Schritte und nichts darf versanden – alles Forderungen der Projektgruppenmitglieder/innen aus der Follow-up-Konferenz an das RBS.

Nun, drei Monate später, kann berichtet werden, dass es mit Münchens Weg zur digitalen Bildungsmetropole weitergeht. Schließlich galt es, im Anschluss an die Follow-Up-Konferenz neben der Berücksichtigung der oben genannten Forderungen, eine Möglichkeit zur Umsetzung der 54 Handlungsempfehlungen zu finden – und das entpuppte sich als gar nicht so einfach.

Dementsprechend musste eine Strategie erstellt werden, die einen Zielzustand (realistisches Idealbild) beschreibt und letztendlich zugleich den Rahmen für weitere Strategien, Ziele und operatives Handeln des RBS bildet. Es wurde schnell klar, dass ein Aktionsplan die Lösung sein wird. Dementsprechend wurde auch ein solcher erstellt, der vier Leitbilder für eine erfolgreiche Medienbildung in München beschreibt.

Allerdings musste hierfür noch die Leitungsebende des RBS gewonnen und von unseren Zielen überzeugt werden, um letztendlich grünes Licht für die Realisierung der notwendigen Handlungsfelder bekommen zu können. So wurde schließlich der Aktionsplan am 18.06.2015 dem Lenkungskreis des RBS unter Anwesenheit der Strategiegruppe Medien präsentiert. Es stellte sich rasch eine große Akzeptanz gegenüber den Inhalten ein, mit der Folge, dass im Rahmen dieses Treffens sogar noch eine verbindliche Roadmap verabschiedet werden konnte. Die Strategie steht, nun folgt operatives Handeln. Es bleibt also spannend.

  Aktionsplan der Strategiegruppe Medien


  Roadmap - und so geht es weiter...