Pädagogisches Institut

Allgemeines

radiomoderatorin im studio, foto: fotolia, wavebreakmediamicro

MünchenHören

Haben wirklich Tiere im ersten Weltkrieg Briefe befördert? Wie fährt es sich in einer Seifenkiste? Von welchem König hat der Königsplatz seinen Namen?

Bei "MünchenHören" gehen Münchner Schülerinnen und Schüler mit Mikrofon und Aufnahmegerät in ihrem Stadtteil auf Geschichtenjagd. Ihre Audio-Beiträge, in denen es um besondere Orte und deren Geschichte geht, präsentieren sie dann im Internet auf www.br.de/muenchen-hoeren. Bislang sind über 250 Hörbeiträge zu unterschiedlichen Themen aus fast allen Stadtvierteln Münchens veröffentlicht.

Die Schülerinnen und Schüler eignen sich während der Arbeit an ihrem Hörbeitrag wichtige Kompetenzen an. Sie lernen, gezielt Fragen zu stellen, gut zuzuhören und trainieren die Ausdrucksfähigkeit ihrer Stimme. Sie arbeiten im Team und erstellen gemeinsam einen Projektplan. Lehrkräfte entdecken aktive, projektorientierte Medienarbeit als Unterrichtsmethode, die sich in jedes Schulfach integrieren lässt: Inhaltliche Bezüge können beispielsweise zum Geschichts-, Deutsch-, Kunst-, Musik-, Heimat- und Sachunterricht oder dem Erdkundeunterricht hergestellt werden.

Sie möchten sich mit Ihrer Klasse bzw. Ihrem Hort, Tagesheim oder Ihrer Mittagsbetreuung beteiligen? Auch wenn Sie noch keine Erfahrungen im Erstellen von Audiobeiträgen gesammelt haben, können Sie an MünchenHören mitwirken. Erfahrene Medien-Coaches des Bayerischen Rundfunks konzipieren zusammen mit Ihnen und Ihren Schülerinnen und Schülern die Hörbeiträge. Die Junior-Coaches des Pädagogischen Instituts unterstützen sie dabei. Gemeinsam entscheiden Klasse und Coaches: Soll ein Hörspiel, eine Collage oder eine Reportage entstehen? Anschließend werden alle nötigen Schritte (Recherchen, Interviews, Umfragen, Schnittprotokolle, Tonaufnahmen) geplant und umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler können ihren Beitrag am Ende auf Wunsch selbst am PC schneiden. Für die endgültige Mischung und Fertigstellung sorgen die Medien-Coaches.

München Hören ist ein gemeinsames Projekt des Fachbereichs Neue Medien / Medienpädagogik und des Fachbereichs Politische Bildung des Pädagogischen Instituts – Zentrum für Kommunales Bildungsmanagement, der Stiftung Zuhören und des Bayerischen Rundfunks.

Kontakt: Gerhard Witossek, Tel. 233-26317, E-Mail: ge.witossek[at]pi.musin.de

10 Jahre MünchenHören

Mitarbeitende als Junior Coach beim Projekt MünchenHören gesucht

menschen in bewegung, foto: istock b&m noskowski

Fachtage 2019

Das Pädagogische Institut – Zentrum für Kommunales Bildungsmanagement lädt Sie im Jahr 2019 zu folgenden Fachtagen ein:
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Prüfungsangst

In Prüfungssituationen aufgeregt zu sein ist normal. Ein mittleres Maß an Erregung spornt zur Prüfungsvorbereitung an und kann zu besserer Leistung verhelfen. Manchmal jedoch wird aus der normalen „Aufregung“ eine übermächtige Angst, die bereits in der Vorbereitungszeit auf eine Prüfung und in der Prüfung selbst blockiert. Ängsten kann mit Hilfe von
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ausstellungs-projekt anders schoen - portraitaufnahme einer jungen frau beim make-up, foto: paedagogisches institut

Anders schön!?

Neue Ausstellung im Pädagogischen Institut

Was ist schön? – dazu wird kontinuierlich und quer durch die Disziplinen geforscht, denn Körper, Aussehen, Haare und ins besondere Moden und
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tusch theater münchen, zwei schuelerinnen der staedtischen rainer- werner-fassbinder-fos beim improvisationstheater, foto: karsten kowalk

Bewerbung

 

Das Bewerbungsverfahren für TUSCH Runde 6 (September 2019 – August 2021) ist abgeschlossen. Nächste Bewerbungsmöglichkeit ist ab Frühjahr 2021. Mehr erfahren Sie hier.

mitarbeiterinnen an der kaffeemaschine, cafeteria des pi-zkb, foto: bernhard lang

Die Cafeteria im Pädagogischen Institut

In der Cafeteria des Pädagogischen Instituts erhalten Schülerinnen und Schüler der Berufsschule zur Berufsvorbereitung am Bogenhauser Kirchplatz die Möglichkeit, im Rahmen des praktischen Unterrichts berufliche Schlüsselqualifikationen in einer betrieblichen Echtsituation zu erwerben. Der Tätigkeitsbereich umfasst den gesamten Ablauf von der Anlieferung der Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau, über die gemeinsame Zubereitung des Mittagsangebots für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses und die Kursteilnehmer(innen) des Pädagogischen Instituts bis hin zu den notwendigen Serviceangeboten der Cafeteria. Das Angebot erfolgt täglich von einer anderen Klasse mit ihrem jeweiligen Lehrer(innen) Team. Folgende Leistungen werden angeboten: Während der gesamten Öffnungszeiten (Mo. bis Do. 8.30 bis 16.30 Uhr, Fr. 8.30 bis 14.15 Uhr):
  • Italienische Kaffeespezialitäten / Tee
  • Fruchtsäfte und Mineralwasser
  • Sandwichs / Buttercroissants
Mittagsangebot (Mo. bis Do. 12.00 bis 13.30 Uhr, Fr. 11.30 bis 12.30 Uhr):
  • Reichhaltige Salatbar inkl. italienischer Antipasti
  • Frisch zubereitetes Tagesgericht
Das Team der Cafeteria freut sich auf Ihren Besuch!
tusch - theater und schule, offizieles logo

TUSCH

TUSCH – Theater und Schule – bringt Münchner Theater und Schulen zusammen. Für jeweils zwei Jahre tritt eine Schule in direkten Kontakt und lebendigen Austausch mit einer professionellen Münchner Bühne. Gemeinsam werden Projekte entwickelt und
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Digitales Bewerben

Digitales Bewerben

Der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten 20 Jahren stark gewandelt. Neben vielen Anforderungen hat sich auch die erwartete Form der Bewerbung grundlegend geändert. Papier wurde zu PDF, der Lebenslauf zu einem CV.
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zwei historische bilder: bau und einweihung des paedagogischen instituts

Geschichte des Pädagogischen Instituts

1945 wird Anton Fingerle auf Vorschlag des amtierenden Oberbürgermeister Dr. Scharnagel von der amerikanischen Besatzungsmacht zum 1. Münchner Stadtschulrat ernannt. In seiner Amtszeit, die bis 1976 dauern sollte, werden wesentliche Grundstrukturen des städtischen Bildungswesens entwickelt. 1947 führen Verhandlungen zwischen ihm und den zuständigen amerikanischen Dienststellen zur Gründung des „Education Service Centers“ im Amerikahaus in der Sophienstraße. Hier entsteht ein Ort für pädagogische Gespräche, Erziehungs- und Lehrkräfte werden über das internationale Bildungswesen informiert, sie erhalten Unterrichtsmaterialien, können sich dort fortbilden: Die Idee für ein „Haus der Pädagogik“ hat dort ihren Ursprung. Ab 1952 unter deutscher Verwaltung, wird die „Pädagogische Arbeitsstätte e.V.“ von Stadtschulrat Anton Fingerle neu begründet. Arbeitsschwerpunkte sind u.a Probleme beim Schulanfang, beim Übertritt auf weiterführende Schulen und beim Eintritt in das Berufsleben. Mit der bundesweit ersten Einrichtung dieser Art ist München bildungspolitisch wegweisend. Bald werden die Räume in der Sophienstraße zu eng, und auf dem Grund der städtischen Handelsschule in der Herrnstraße 19 wird ein neues Gebäude errichtet. 1957 wird die Baugenehmigung erteilt, und nach dem Stadtratsbeschluss vom 3.12.1958 kann bereits am 23.12.1959 das Richtfest gefeiert werden. Im folgenden Jahr erfolgt schließlich die feierliche Eröffnung des neuen Hauses. Die rapide Ausweitung der Fortbildungsmaßnahmen ab Mitte der 60er Jahre führt schließlich zu der Überlegung, die Planung, Organisation und Durchführung all dieser Angebote unter dem Dach einer eigenen Dienststelle zu koordinieren. Am 25. Juni 1969 wird dem Schulausschuss des Münchner Stadtrats in einer nichtöffentlichen Sitzung von Stadtschulrat Anton Fingerle eine Studie über das „Pädagogische Institut München“ vorgetragen, das aber in den bisher von der Pädagogischen Arbeitsstätte e.V genutzten Räumen in der Herrnstraße 19 verbleiben sollte. Am 2. Juli 1969 erfolgt die Zustimmung des Stadtrats, und das „Pädagogische Institut München / Schulreferat“ nimmt am 1. September 1969 seine Arbeit auf. Ab 1972 finden zusätzlich erste Qualifizierungsmaßnahmen für Pädagoginnen und Pädagogen in Achatswies, dem Bildungshaus des Pädagogischen Institut statt. Die Zahl der Teilnehmenden steigt in den folgenden Jahren deutlich an. Waren es 1969 noch ca. 1302 Erziehungs- und Lehrkräfte, sind es in den 80er Jahren bereits über 10.000. Die 90er Jahre sind geprägt von grundlegenden pädagogischen Innovationen, die sich in neuen Arbeitsschwerpunkten widerspiegeln. Von 1992 - 1994 werden zentrale Querschnittsaufgaben der Gender-Pädagogik, des Globalen Lernens, der Sucht- und Gewaltprävention sowie des interkulturellen Lernens nach und nach im Rahmen der Pädagogischen Dienste organisiert. Neben den klassischen Schwerpunkten der Lehrerfortbildung treten auch die Belange der vorschulischen Pädagogik immer stärker in den Fokus der Arbeit am Pädagogischen Institut. So werden die Konzeptentwicklung und Profilbildung sowie die Qualitätssicherung- und Entwicklung (QSE) für städtische Kindertageseinrichtungen ein weiterer Programmschwerpunkt. 1997 wird das Pädagogische Institut mit den Dienststellen Schulpsychologischer Dienst / Schul- und Bildungsberatung, Stadtbildstelle und Internationaler Lehrer- und Schüleraustausch unter dem Namen Pädagogisches Institut / Fortbildung, Weiterbildung und Entwicklung der Bildungseinrichtungen (PI/FWE) zusammengeführt. Im Jahr 2009 erfolgt mit der Entscheidung des Stadtrats über die Reorganisation des Pädagogischen Instituts eine wesentliche Weichenstellung für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Hauses.
pappschild we are all immigrants vor gebaeude, foto: fotolia, jp photography

Menschenrechte und Fotografie

Dezember 2016 bis Mai 2017

Die Städtische Berufsschule zur Berufsintegration (ehemals Außenstelle der Städtischen Berufsschule zur Berufsvorbereitung) nimmt seit Herbst 2011
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Homestory Deutschland

Homestory Deutschland

März bis Dezember 2016 Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart Die Ausstellung präsentiert 27 visuell aufbereitete Biografien Schwarzer Männer und Frauen, die im Laufe von drei Jahrhunderten in Deutschland gelebt und gewirkt haben. Es handelt
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