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Dialog- und Hospitationsprogramm in Stockholm für Schulleitungen an städtischen Schulen

Internationales Fachkräfteprogramm

Dialog- und Hospitationsprogramm in Stockholm für Schulleitungen an städtischen Schulen

Gruppenfoto Schulleitungen in Stockholm

Das Dialog- und Hospitationsprogramm im März 2026 in Stockholm eröffnete 14 Münchner Schulleitungen unterschiedlicher Schulformen vertiefte Einblicke in das Bildungssystem von Schweden sowie in Gesellschaft und Kultur des Landes. Besuche und Hospitationen an Bildungseinrichtungen und Schulen in Stockholm, Diskussionen mit den schwedischen Schulleitungen, Mitarbeiter*innen der Schulverwaltung und Verantwortlichen in der Bildungsarbeit waren ebenso Bestandteil dieses intensiven Programms wie ein kulturelles Rahmenprogramm. Das Thema des Aufenthaltes war Schul-Leitung (Aufgaben, Ressourcen, Delegieren). Die Aspekte Schulorganisation, Digitalisierung und Personalführung und der Vergleich mit den schwedischen Partner*innen, dem Education Department der Stadt Stockholm, ebenso wie der Austausch innerhalb der Gruppe waren weitere Schwerpunkte.

Eine Teilnehmende beschreibt ihren Aufenthalt wie folgt:

(…) Im Mittelpunkt der Reise standen Besuche an verschiedenen Schulen. Besonders beeindruckend war die offene Lernkultur: Unterricht wirkte oft weniger frontal, dafür stärker projektorientiert und eigenverantwortlich. Der Austausch mit schwedischen Schulleitungen zeigte, wie konsequent Themen wie Chancengleichheit, digitale Bildung und Schülerwohl umgesetzt werden. Auch Vorträge und Diskussionen über den Umgang mit Smartphones, Unterrichtsstrategien in Englisch und Mathematik, Gewaltprävention, Übergang von Schule in Beruf sowie Schulmanagement und Führungskräfteentwicklung gaben spannende Einblicke in die schwedische Bildungslandschaft.

Neben den fachlichen Programmpunkten blieb Zeit, die Stadt auf sich wirken zu lassen. Das Stockholmer Rathaus hinterließ mit seiner Architektur und Geschichte einen bleibenden Eindruck. Ebenso bereichernd waren die Gespräche beim gemeinsamen Abendessen mit lokalen Pädagog*innen, bei denen sich viele Perspektiven ganz informell vertiefen ließen.

Die Reise war insgesamt eine sehr gelungene Mischung aus fachlichem Input und kulturellem Erleben – inspirierend, horizonterweiternd und voller neuer Denkanstöße für den eigenen Schulalltag.

Herzlichen Dank für die großartige Organisation durch das PI-ZKB (Fachbereich Internationale Bildungskooperationen) sowie die Betreuung vor Ort Frau Stefanie Kaindl.

 

 

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