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Lernen zuhause – schulpsychologische Anregungen für Schüler*innen

Die Schule ist auf Distanzunterricht bzw. Distanzlernen umgestellt und das Lernen zu Hause fällt Dir schwer? Hier findest Du Anregungen.

Stand: 29.01.2021 (Zentraler Schulpsychologischer Dienst)

Um zu Hause sowohl Deine Lernzeit und schulischen Aufgaben als auch Deine Freizeit gut gestalten zu können, findest Du im Folgenden einige Anregungen, die Du je nach Alter (mit Deinen Eltern) auf Eure Situation anpassen kannst.

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[mks_accordion_item title="Arbeitsplatz in der 'Homeschool'"]

In der Schule hast Du einen festen Platz im Klassenzimmer. Auch zu Hause ist es wichtig, dass Du beim Lernen einen festen Arbeitsplatz hast, wenn es irgendwie möglich ist. Wenn mehrere Familienmitglieder von zu Hause aus arbeiten, besprecht wöchentlich, wer um welche Zeit Videokonferenzen hat und macht Euch einen Plan: Wer arbeitet wann von welchem Platz aus?

Arbeitsplatz heißt: Ein Tisch mit einer nicht zu kleinen Fläche und ein passender Stuhl. Hilfreich ist es, wenn Dein Schreibtisch in einem ruhigen Zimmer steht, wo Du genügend Licht, Deine Bücher, Hefte und Stifte, sowie Dein Gerät (z.B. PC, Handy, Tablet) und ggf. ein Headset hast. Wichtig ist auch, dass Du diesen Raum regelmäßig lüften kannst. Am Arbeitsplatz sollte etwas zu trinken bereit stehen, idealerweise nichts mit Zucker oder Koffein.  Gerade Videokonferenzen können sehr anstrengend und ermüdend sein. Verändere immer wieder die Sitzposition, steh zwischendurch auf und beweg Dich zwischen den Unterrichteinheiten. Starre nicht ununterbrochen auf den Bildschirm, sondern blicke zwischendurch auch mal "in die Ferne". Das entspannt Deine Augen. Vielleicht haben Deine Eltern auch gute Tipps wie sie ihren Homeoffice-Tag meistern.                                                                                                                                                                                                                                                                               

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[mks_accordion_item title="Video- und Online-Kommunikation sicher gestalten"]

Die Möglichkeiten der Online-Tools für Distanzunterricht und Distanzlernen haben Vor- und Nachteile gegenüber üblichem Unterricht. Videokonferenzen können z.B. sehr anstrengend sein.

Online-Unterricht kann auch anfällig für Störungen im zwischenmenschlichen Bereich sein. Um Videokonferenzen und Messaging mit Lehrkräften und Mitschüler*innen gut und verantwortungsbewusst zu nutzen, müssen sich alle an Regeln halten. Sicher hast Du und Deine Klasse schon Erfahrungen mit dem virtuellen Klassenzimmer gesammelt.

Wichtig ist: Schütze Deine Privatsphäre! Achte darauf, was Dein Bildschirm zeigt, wenn Du ihn teilst. Schalte Kamera und Mikrofon nur dann an, wenn Du sie wirklich brauchst. Informiere alle Mitbewohner, wenn Du an einer Konferenz teilnimmst und stelle sicher, dass Du nicht gestört wirst.

Merke Dir Deine Zugangsdaten (z.B. kannst Du Dein Passwort aufschreiben und vorne und hinten mehrere Buchstaben dransetzen, von denen nur Du weißt, dass sie nicht zum Passwort gehören). Tipps für die Wahl sicherer Passwörter, bietet auch der Bayerische Landesbeauftragte für Datenschutz.

Gib auf keinen Fall Deinen Zugang zu Lernportalen oder Videotools weiter und schütze Deine Passwörter. Ansonsten kann es passieren, dass eine andere Person unter Deinem Namen teilnimmt und Du Ärger bekommst.

Streng verboten sind Mitschnitte und Screenshots während einer Konferenz! Die Verbreitung solcher Dateien kann Straftatbestände erfüllen. Wahre die persönlichen Rechte Deiner Mitmenschen.

Die Chatfunktion ist für sachbezogene Fragen und Kommentare gedacht, nicht für private Nebenkommunikation. Gehe kein Risiko ein. Gehe auch hier immer respektvoll mit anderen um. Bedenke: den Präsenzunterricht mit Schwätzen zu stören ist etwas anderes als etwas im Chat zu schreiben. Das geschriebene Wort kann gespeichert und weitergeleitet werden.

Wenn Du unangenehmes oder besorgniserregendes Verhalten von anderen beobachtest und Du nicht weißt wie Du damit umgehen sollst, wende Dich an eine erwachsene Vertrauensperson (z.B. Lehrer*in, Eltern, Schulpsycholog*in).

Du kannst durch Dein eigenes Verhalten dazu beitragen, dass Rücksicht auf andere, Sorgfalt beim Lernen und Spaß an der Schule auch jetzt (und gerade jetzt) groß geschrieben wird.

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[mks_accordion_item title="Lernen und Arbeitsaufträge bewältigen"]

Informiere Dich täglich, wie mit den Lehrkräften vereinbart, welche Arbeiten für die Schule zu erledigen sind.

Verschaffe Dir einen Überblick und überlege, welche Aufgaben heute zu erledigen sind und welche an einem anderen Tag erledigt werden können. 

Teile den Lernstoff in überschaubare Portionen ein und plane Pausen ein. Hier eine Vorlage für einen Wochen- und Tagesplan. Verzichte während der Pausen auf Bildschirmzeit. Bewege Dich stattdessen, trinke was, höre oder mache Musik,…

Oder mach Dir eine Liste, was zu tun ist und streiche ab, was Du erledigt hast, damit Du den Fortschritt siehst! Vielleicht hilft Dir diese Vorlage

Verzichte während der Pausen auf Bildschirmzeit. Bewege Dich stattdessen, trinke was, höre oder mache Musik,… Wenn Du beim Lernen Hunger bekommst, ist es sinnvoll in einer Pause etwas zu essen. Am besten eignen sich Obst, Nüsse oder etwas Leichtes, so dass die Konzentration aufrecht erhalten bleibt. Vermeide Softdrinks oder zuckerhaltige Lebensmittel- auch wenn diese kurzfristig viel Energie geben, führen sie dazu, dass die Konzentration sehr schnell wieder absinkt.

Lüfte ab und zu, so dass Dein Gehirn mit genügend Sauerstoff versorgt ist.

Achte darauf, dass Dein Arbeitsplatz frei von ablenkenden Sachen ist, z.B. Smartphone weglegen.

Belohne Dich für Deine Anstrengung (z.B. ein leckeres Getränk, eine kleine Entspannungsübung oder ein Gedanke wie „Das habe ich gut gemacht!“).

Falls Du es nicht schaffst mit der Arbeit zu beginnen, bleibe am Arbeitsplatz sitzen. Überlege dann: Was ist jetzt zu lernen oder zu bearbeiten? Was ist daran schwierig? Welche schulischen Arbeiten könnten Freude bereiten oder sind angenehmer? Was oder wer könnte mir helfen? Auf diese Art und Weise beginnst Du, Dich mit dem Stoff auseinander zu setzen (Du musst immerhin ins Buch oder Heft schauen).

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[mks_accordion_item title="Sich selbst motivieren"]

Um Deine Motivation zu erhöhen, kannst Du z.B. Folgendes tun:

Mache Dir klar und notiere vielleicht ein paar Stichworte, welche persönlichen Ziele Du hast (z.B. mit den Freund*innen in einer Klasse bleiben, englische Videos ohne Untertitel verstehen)!

Plane die Schritte beim Lernen so, dass Du sie auch erreichen kannst (z.B. lieber viermal pro Woche 10 Vokabeln als einmal 40 Vokabeln lernen).

Denke an Deine Stärken und sieh sie unabhängig vom schulischen Erfolg!

Mache Dir die Rahmenbedingungen für die Arbeit so angenehm wie möglich.

Manchmal ist es leichter, mit einer angenehmeren Tätigkeit zu beginnen und im Wechsel unangenehmere und angenehmere Arbeiten zu erledigen.

Überlege Dir eine Belohnung, die Du Dir nach getaner Arbeit gönnst! Z.B.: „Nach dem Lernen telefoniere ich mit meiner Freundin.“

Richte den Blick auf das, was Du schon geschafft hast und betrachte nicht so sehr die noch zu bearbeitende Menge! Betrachte den Unterschied, was Du am Anfang der Lernphase konntest (nicht konntest) und was Du nun bereits beherrschst. Lobe Dich selbst dafür!

Zeige jemandem, was Du gearbeitet hast oder lass Dich von jemandem abfragen.

Bereite am Ende einer Lerneinheit schon die nächste vor. Es wird bereits eine positive Erwartung und Arbeitsmotivation für die nächste Lernphase geschaffen und das „lästige Anfangen“ wird dadurch vielleicht erleichtert.

Falls trotz verändertem Lernverhalten eine Note mal nicht so gut wie erhofft sein sollte, lass Dich nicht entmutigen. Vielleicht musst Du einfach noch länger durchhalten, bis sich Dein Lernen auf die Noten auswirkt. Bestimmt sind in der Arbeit Fortschritte sichtbar, die sich durch Dein Lernen ergeben haben. Überlege, was Du für die nächste Arbeit noch anders machen kannst und suche nach Möglichkeiten, einen Ausgleich zu schaffen (z.B. Mitarbeit).

Such Dir jemanden, der Dir helfen kann, wenn Du etwas nicht verstehst (siehe Abschnitt: "sich beim Lernen Unterstützung holen").

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[mks_accordion_item title="Tagesablauf strukturieren"]

Mit großer Wahrscheinlichkeit ist Dein Vormittag durch den Distanzunterricht (Stundenplan) bereits seitens Deiner Schule geplant. Falls nicht setze Dich täglich mit Deinem/r Klassenlehrer*in oder Deinem/r Fachlehrer*in in Verbindung, sie/er kann Dir sicher behilflich sein, welche Arbeitsaufträge Du heute erledigen sollst.

Bevor es losgeht, solltest Du Deine gewohnte Morgenroutine durchführen. Ein kleiner Vorteil ist, dass Du Dein Frühstück ein wenig länger genießen kannst als sonst, da der Schulweg derzeit entfällt.

Auch um konzentriert dem Video-Unterricht folgen zu können, ist es wichtig, dass Du einen ruhigen und aufgeräumten Arbeitsplatz hast, idealerweise immer derselbe. Leg dort vor der Stunde übersichtlich alles bereit, was Du für den Unterricht brauchst, zum Beispiel Laptop oder Tablet, Passwörter und Zugangsdaten, Stifte, Lineal, Bücher, Arbeitsblätter. Vermeide Ablenkungen, auch wenn es schwerfällt. Konzentriere Dich auf den Unterricht und sag Dir: „Jetzt ist meine Unterrichtszeit!“

Nicht immer bist Du im sogenannten „Liveunterricht“, es ist durchaus möglich, dass Deine Lehrer*innen Dir Arbeitsaufträge geben, die Du in einer bestimmten Zeit erledigen sollst. Hierbei ist es hilfreich, wenn Du Dir einen Wochenplan erstellst (siehe auch „Lernen und Arbeitsaufträge bewältigen“). Zuhause gibt es keinen Schulgong. Versuche trotzdem, Dir einen festen Tagesablauf zu geben. Wann sind Unterrichts-/Arbeitszeiten und wann beginnt deine Freizeit? Leg auch mal eine Pause ein und bewege Dich. Wie beim Arbeiten in der Schule werden Dir manche Aufgaben leicht fallen, für andere Aufgaben wirst Du Dich mehr anstrengen müssen. Sei nicht zu ungeduldig. Wenn Du mittendrin merkst, dass eine Aufgabe tatsächlich schwieriger ist, gib nicht gleich auf. Geh einfach erst einmal zur nächsten Aufgabe über. Sammle Deine Fragen für den nächsten Kontakt mit Deinem/r Lehrer*in oder mit anderen Schüler*innen Deiner Klasse.

Wähle Dir einen Spruch, der Dich während der Zeit des Homeschoolings zu Hause begleitet und motiviert.

Jeder Schultag hat auch ein Ende, achte darauf, dass Du einen festen Zeitpunkt hast, an dem Du nichts mehr für die Schule tust. Morgen ist ein neuer Tag.

 

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[mks_accordion_item title="Chats verantwortungsbewusst nutzen"]

Wir sind alle besonders angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum zu reduzieren. Es bietet sich also an, persönliche Kontakte besser über andere Wege wie soziale Medien, Telefon oder Videotelefonie zu pflegen.

Haltet Euch an Vereinbarungen zum Umgang mit (Klassen-)Chats und Social Media, die in der Schule bestimmt schon getroffen wurden.

Mehr denn je ist es nun wichtig, miteinander freundlich und wertschätzend im (Klassen-) Chat umzugehen. Dafür kann sich jeder von Euch einsetzen!

Denkt (wie immer) nach, bevor Ihr etwas postet, ob es jemanden verletzen könnte oder geschmacklos ist bzw. gegen die Menschenwürde verstößt.

Falls andere Dich unfair behandeln oder mobben, kannst Du Folgendes tun:  "Erste Hilfe bei (Cyber)Mobbing" . Weitere Informationen zum Thema "Hilfe bei (Cyber)Mobbing" findest du unter   https://www.pi-muenchen.de/aktiv-gegen-cybermobbing-an-schulen/

Haltet zusammen und macht Euch Mut! Unterstützt Euch gegenseitig in der Bewältigung der Lernaufgaben.

Es dürfen keine Gerüchte verbreitet werden, verzichtet auf Sensationsmeldungen! Schlechte Nachrichten gehören nicht in einen Klassenchat!

Nachrichten mit der Aufforderung, sie weiterzuleiten (Kettenbriefe) enthalten oft falsche Meldungen, verbreiten Angst oder sind mit Drohungen verbunden. Leitet diese nicht weiter und sprecht mit einem Erwachsenen darüber. Weitere Informationen zu Kettenbriefen: klicksafe.de/themen/kettenbriefe-in-whatsapp

Tipps für Eltern, Umgang mit Problemen: klicksafe.de/

Vielleicht kannst Du die Situation auch nutzen, mit einer Person Kontakt aufzunehmen, mit der Du schon länger keinen Kontakt mehr hattest, die neu in der Klasse ist oder die nicht so viele Freund*innen hat.

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[mks_accordion_item title="Sich bewegen und Sport machen"]

Um gesund und gut gelaunt zu bleiben, ist Bewegung wichtig. Auch Stress kann durch Bewegung abgebaut werden. Auch in der Wohnung kannst Du Dich bewegen (z.B. auf der Stelle laufen, Liegestützen, Sit-Ups, Seilspringen) oder mit einer/m Freund*in Sport im Freien machen. Im Internet findest Du weitere Beispiele. Wenn Du außerhalb der Wohnung Sport treibst, z.B. alleine oder mit einer/m Freund*in Fußball spielst oder joggst, musst Du berücksichtigen, welche Hinweise es jeweils zum Kontakt mit anderen Personen gibt.

Anregungen und Angebote für Sport und Bewegung zuhause findest Du z.B. hier: 

- Linksammlung der Initiative in form

- Fitbleiben mit Übungen und Live-Videos unter www.aha.li/corona-sport

- buntkicktgut.de bietet täglich neue Infos und Shows zu Fußballthemen

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[mks_accordion_item title="Sich beschäftigen, so dass es Spaß macht und gut tut"]

Sammle ggf. zusammen mit Deinen Eltern, welche Tätigkeiten momentan möglich sind und Dir Spaß machen und lege eine Liste an, die Du immer ergänzen kannst, wenn Dir etwas einfällt.

Begrenze zusammen mit Deinen Eltern die Zeit an Spielkonsolen, Handy usw. und überlege Dir andere Möglichkeiten. Eventuell hilft es Dir, an Deinem Smartphone ein Zeitlimit für Deine Nutzung von Apps und Websites einzurichten oder eine App zur Zeitverwaltung zu installieren.

Vielleicht ist nun auch Zeit für Dinge, für die ansonsten keine Zeit ist (z.B. Zimmer gestalten, ein Video drehen, Tagebuch schreiben, etwas Neues kochen, was Kreatives machen, lesen.  Tipp: die Münchner Stadtbibliothek bietet derzeit auch Click&Collect an).

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[mks_accordion_item title="Sich beim Lernen Hilfe holen"]

Viele Lehrkräfte bieten Schüler*innen an, bei Rückfragen zum Stoff oder Übungen zu unterstützen. Trau Dich, die Lehrkraft zu kontaktieren, wenn sie Dir dies angeboten hat.

Du hast vielleicht einige Wissenslücken aufzuholen, oder hast in einem Fach besonderen Unterstützungsbedarf, dann gibt es neben den Angeboten der Schule folgende kostenfreie Möglichkeiten in München:

- Der gemeinnützige Verein Studenten bilden Schüler e.V. ist eine durch ehrenamtlich engagierte Studenten betriebene Initiative. Ihre Schwerpunkte liegen auf Einzelunterricht und der Förderung des selbstständigen Lernens.

- Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der InitiativGruppe - Interkulturelle Begegnung und Bildung e.V.  unterstützen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ausländischer Herkunft auf ihrem Bildungs- und Ausbildungsweg und helfen bei den Hausaufgaben und dem Erlernen der deutschen Sprache. Dieses Angebot richtet sich aber auch an Schüler*innen, die keinen Migrationshintergrund haben.

- Der Zenetti-Treff bietet kostenfreie Nachhilfe für Schüler*innen rund um das Schlachthofviertel an.


Darüberhinaus findest Du auch Online-Nachhilfe:

Onlineangebot zu Biologie, Chemie, Physik: Auf virtuellen Pinnwänden können Schülerinnen und Schüler Fragen zu Biologie, Chemie, Physik sowie zu MINT-Berufen stellen. Expert*innen (Initiative junge Forscherinnen und Forscher e.V. ijf) beantworten die Fragen dann zeitnah

- Die Corona School ist ein Angebot, bei dem Studierende Schüler*innen per Videochat beim Lernen unterstützen.

- Ein Angebot von ehrenamtlichen Tutor*innen, die Schüler*innen bei Fragen unterstützen, findest Du unter https://naklar.io/

- stayschool ist eine Plattform zur Unterstützung von Schüler*innen beim Homeschooling ab der 5. Klasse.

Wenn Du einiges zum Ausdrucken hast, aber keinen Drucker zu Hause, gibt es hier einen kostenlosen Druckservice für Schüler*innen: JIZ München


Wenn Du einen verpassten Stoff nochmal nachlesen und wiederholen möchtest, kannst Du z.B. auf folgenden Seiten Deine Wissenslücken auffüllen:

br.de/mediathek/rubriken/themenseite-schule-daheim-100

binogi.de

de.serlo.org/

bildungsserver.de/onlineressource

anton.app/de/


Schulpsycholog*innen, Beratungslehrkräfte oder Lerncoaches Deiner Schule können Dir auch helfen. Auf der Homepage Deiner Schule findest Du die Kontakte. 

 

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[mks_accordion_item title="Mit psychischen Belastungen, Sorgen und Ängsten umgehen"]

Erkrankungen wie COVID-19 und seine Auswirkungen können auch psychische Belastungen auslösen. Das ist nachvollziehbar, denn die Situation ist noch immer neu und ungewöhnlich. Manche reagieren mit Verunsicherung, Angst, Reizbarkeit oder Traurigkeit.

Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Belastungen – es gibt keine „richtigen“ oder „falschen“ Gefühle.

Gefühle sind auch nützlich – wie z.B. Angst: Sie kann uns motivieren, dass wir uns bestmöglich schützen (und z.B. nun gründlicher die Hände waschen als sonst). Sehr starke Angst kann uns aber auch lähmen und dazu führen, dass wir weniger gut nachdenken und uns schlechter konzentrieren können.

Unterschiedlich ist auch, was Menschen als hilfreich empfinden. Vielen Menschen hilft Folgendes:

– Gespräche über das, was Dich beschäftigt, können Dich entlasten und Dir zu neuen Sichtweisen sowie Ideen verhelfen. Sprich mit nahestehenden Personen (z.B. mit Mutter, Vater, Geschwistern oder Großeltern, Freunden oder Lehrkräften per Telefon) oder mit Außenstehenden per Telefon- oder Onlineberatung. Manche Ängste entstehen, weil man nicht so genau versteht, was eigentlich los ist. Trau Dich, Deine Fragen zu stellen. Manchmal hilft eine klare Antwort, besser damit umzugehen oder auch die Realität anders zu sehen und Ängste abzubauen. Es kann auch sein, dass es auf Deine Fragen keine klare Antwort gibt, aber Du erfährst dann immerhin, wie die anderen damit umgehen. Bringe das Gespräch auch bewusst wieder auf andere interessante, angenehme oder lustige Dinge. 

Ängste werden oft durch Gedanken (z.B. sich Katastrophen ausmalen) geschürt. Wenn wir uns „Schreckliches“ in Gedanken ausmalen und vorstellen, dann reagieren auch unser Körper und unsere Gefühle so, als wäre die Gefahr wirklich da. Denn Gefühle unterscheiden nicht zwischen echter Realität und unserer Vorstellung. Wenn Du also merkst, dass Deine Gedanken um ein Thema kreisen, das Dir Angst macht, kannst du Folgendes tun: Du kannst diesen Mechanismus selbst beeinflussen, indem Du Deine Gedanken bewusst auf etwas anderes lenkst (z.B. auf die Atmung, auf beruhigende Gedanken oder auf Gedanken, die Dir Mut machen) oder etwas tust, was Dir normalerweise auch gut tut (z.B. malen, Musik hören, Sport, etwas Gutes kochen, einen guten Film ansehen, mit Freunden chatten, basteln). Überlege, wie Du im Kontakt kreativ werden könntest (z.B. sich über Videotelefonie zum gemeinsamen Abendessen verabreden).

  Worte, Bilder und Videos der Berichterstattung in den Medien haben eine Wirkung auf uns. Wenn Dich Medienberichte beunruhigen, sprich mit Deinen Eltern/Bezugspersonen darüber. Stress kann auch entstehen, wenn man sich ununterbrochen informiert. Schränke dies auf bestimmte Zeiten ein und informiere Dich z.B. nur einmal täglich.

  Wenn Du Filme schaust, verzichte auf Filme, die Aufregung zusätzlich schüren. Wähle einen lustigen Film oder z.B. eine Serie aus Deiner Kindheit, die eine gute Stimmung fördern.

- Entspannungsübungen können angenehm sein. Z.B.: Body2Brain App (Android/Apple) mit 15 Übungen für Entspannung für Kinder und Jugendliche; oder diese Anleitungen der Techniker Krankenkasse zum Entspannen für Erwachsene. 

- Sport und Bewegung helfen vielen Menschen bei Belastungen und Stress. 

- Auch Struktur im Alltag (wie z.B. regelmäßige Ess-, Lern- und Schlafenszeiten) kann hilfreich sein.

Informationen, was Du für Deine psychische Gesundheit „in Zeiten von Corona“ tun kannst, findest Du auch auf der Seite corona-und-du.info

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[mks_accordion_item title="Dem Gefühl der Einsamkeit oder gedrückter Stimmung gegensteuern"]

Vielleicht fühlst Du Dich beim Lernen zuhause manchmal etwas einsam, alleine oder niedergeschlagen.

Es gibt einige Möglichkeiten, die dem entgegenwirken können:

- Vereinbare Zeiten (an denen Du Dich normalerweise mit Freunden getroffen hättest), zu denen Du mit Freunden/Verwandten oder anderen vertrauten Personen (video-) telefonierst/chattest.

- Bearbeite schulische Übungsaufträge über Telefon oder Messengerdienste gemeinsam mit Klassenkamerad*innen. Erklärt Euch den Stoff gegenseitig. Das hilft außerdem, den Stoff lange zu erinnern.

- Du kannst Dich mit einem Freund oder einer Freundin verabreden zur gleichen Zeit eine bestimmte Sache zu machen (z.B. einen Film zu schauen, neue Schmink-Tutorials ausprobieren) und dabei über Videotelefonie oder Chat verbunden sein.

- Schlag Deinen Geschwistern oder Eltern eine Aktivität vor, z.B. zusammen ein Kartenspiel zu spielen, gemeinsam backen, gemeinsam alte Fotos anschauen.

- Strukturiere Deinen Tagesablauf (siehe „Tagesablauf strukturieren“). Überlege Dir, welche Aktivitäten momentan möglich sind und Dir Spaß machen und trage sie in den Tagesplan ein. So hast Du etwas zu tun und Einsamkeit und Langeweile treten weniger auf.

- Treibe Sport (siehe „sich bewegen und Sport machen“), um gesund und gut gelaunt zu bleiben. Kurze Sporteinheiten könnten zu einer festen Routine in Deinem Tagesablauf werden.

- Tue Deinem Körper etwas Gutes! Nimm ein Bad, oder koche – vielleicht zusammen mit Deinen Geschwistern oder Eltern –  ein köstliches Essen. Bestimmt fallen Dir noch andere Möglichkeiten ein, wie Du Dich gut um Deinen Körper kümmern kannst.

- Auch wenn Du „nur“ zu Hause bist: Achte auf Dein Äußeres und pflege Dich wie immer!

- Wenn die Sonne scheint: Gehe, wenn möglich, an die Sonne (alleine oder mit der Familie) oder suche, wenn möglich, einen Ort in Deiner Wohnung, an dem Dir die Sonne ins Gesicht scheint. Licht ist wichtig und hellt die Stimmung auf.

- Auch Medien wie Fernsehen, Streaming-Dienste oder Spielekonsolen machen vielen Menschen Spaß und können dazu beitragen, dass wir uns weniger einsam und etwas weniger niedergeschlagen fühlen. Indem Du z.B. eine Serie anschaust, fühlst Du Dich mit den Schauspieler*innen gedanklich verbunden. Indem Du mit Deinen Freund*innen über das Internet ein Spiel spielst, bist Du darüber mit Deinen Freund*innen verbunden. Achte aber darauf, dass Du Deine tägliche Bildschirm-/Medienzeit einhältst. Überlege Dir zusammen mit Deinen Eltern, wie viel Zeit Du täglich vor dem Bildschirm verbringen solltest. Trage die Zeit in Deinen Tagesplan ein und halte Dich an die geplanten Zeiten.

- Erzähle jemandem, dass Du Dich einsam oder niedergeschlagen fühlst. Vielleicht kommt ihr zusammen auf weitere gute Ideen, was an der Situation geändert werden könnte.

Konkrete Sorgen gehen Dir durch den Kopf? z.B. wegen Vorrücken auf Probe, Versetzungsgefährdung, Verhalten von Mitschüler*innen, Ansteckungsmöglichkeiten in der Schule? Dann sprich mit einem Erwachsenen darüber, Deinen Eltern, Deiner Klassenlehrkraft, einer Vertrauenslehrkraft in der Schule oder einer Schulpsycholog*in. Du kannst auch bei uns anrufen!

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[mks_accordion_item title="Mehrsprachige Informationen und Unterstützungsangebote für Neuzugewanderte"]

Die jeweils gültige Rechtsverordnungen für Bayern findest Du, in verschiedenen Sprachen, unter

Mehrsprachige Informationen der Bundesregierung zum Coronavirus findest Du hier oder in diesem Beitrag.

Weitere links:

- Informationen zum Coronavirus für Geflüchtete

- Informationen mit Zeichnungen (mehrsprachig) von Morgen e.V. München


Beratung in mehreren Sprachen zu Schule und Bildung findest Du in der Bildungsberatung International unter 089 233 26975

Mehrsprachig auf Arabisch, Aserbaidschanisch, Bosnisch, Farsi/Dari (Persisch/Afghanisch), Englisch, Französisch, Griechisch, Kroatisch, Kurdisch, Russisch, Serbisch, Türkisch und Ukrainisch.


Das Bellevue di Monaco bietet Lernhilfe für Geflüchtete jetzt auch digital an. Es werden auch digitale Sprachpartnerschaften organisiert. Der Kontakt ist per WhatsApp und Telefon möglich: 0176 – 455 715 27


Der Psychologische Dienst für Ausländer (Caritas) bietet Beratung auf dari, englisch, griechisch, italienisch, russisch, serbisch, spanisch und türkisch an.

Der Psychologische Dienst der Arbeiterwohlfahrt München bietet Beratung auf türkisch, serbisch, kroatisch, bosnisch und deutsch an.


Wie sich die aktuelle Situation auf geflüchtete Menschen auswirken kann und welche Probleme sich daraus ergeben können, wird in den Videos von Refugio München erklärt.

Was hilft gegen Angst, Nervosität und Langeweile:

auf deutsch

auf englisch / english

auf französisch / français

auf dari / فارسی

auf arabisch / عربي

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[mks_accordion_item title="Telefonische Beratung, Online-Beratung"]

Möchtest Du gerne mit einem Außenstehenden sprechen? Kreisen Deine Gedanken um ein Thema? Kommst Du nicht zur Ruhe? Hast Du Fragen?

In einer telefonischen oder Mail Beratung bieten Dir z.B. folgende Anlaufstellen eine Möglichkeit zum Gespräch und zur Unterstützung:

Nummer gegen Kummer: für Kinder/Jugendliche :116 111 oder 0800 1110333 (Mo-Sa 14-20 Uhr); Hinweis: Die Beratung findet von Mo bis Fr durch Erwachsene statt, am Samstag nur durch Jugendliche und junge Erwachsene.

Nummer gegen Kummer: für Eltern: 0800 1110550 (Mo-Fr 9-11 Uhr, Di und Do 17-19 Uhr)

Telefonseelsorge: 08001110111, 08001110222, 116 123 (täglich 24 Stunden, Anrufe sind kostenfrei, Mailberatung: Antwort dauert ca. drei Tage; Chatberatung)

Jugendnotmail: Du bist nicht älter als 19? Bei Problemen oder Fragen kannst du dich jederzeit an Jugendnotmail wenden. Diskutiere mit anderen Jugendlichen im Chat oder schreibe eine private kostenlose Nachricht an die Berater*innen. Jede Notmail wird beantwortet und du wirst ernst genommen.

Krisentelefon der AETAS Kinderstiftung: bei allen Fragen zur psychischen Belastung für Kinder und Familien, die durch die Corona-Krise, Quarantäne und Isolation entstehen können, 089 997 40 90 20, (Mo bis Fr 10-13 Uhr);  beratung@aetas-kinderstiftung.de

Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche (im jeweiligen Stadtviertel): Zuständige Beratungsstelle abhängig vom Wohnort; Beratung bei Fragen des Familienlebens, Erziehungsfragen, Entwicklungsproblemen, Gefährdung und Schutz von Kindern und Jugendlichen etc. 

Zugang zu psychotherapeutischer Unterstützung per Videosprechstunde bei psychischer Belastung auf Grund der bestehenden Pandemiesituation oder einer angeordneten Quarantäne.

Corona-Hotline der Bayerischen Staatsregierung: 089 122220 (tägl. 8-18 Uhr) , bei Fragen zum Corona-Virus

Servicetelefon des Sozialreferats München: 089 233 96833, bei sozialen Notlagen, Vermittlung in Sozialbürgerhäuser, prekäre Wohnsituation, etc.

Onlineberatung für Jugendliche der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung

Krisendienst Psychiatrie München: 0180 6553000 (tägl. 0-24 Uhr); tel. Beratung, ggf. ambulante Krisentermine 

Hilfetelefon sexueller Missbrauch: 0800 2255530, Niemand darf Dir Gewalt antun, Dich schlagen, Dich mit Worten fertig machen, Dich anfassen, wo Du es nicht willst. (Mo, Mi und Fr 9-14 Uhr, Di und Do 15-20 Uhr) Wenn Du dich nicht telefonisch melden kannst oder möchtest, kannst Du eine e-mail schreiben an:  beratung@save-me-online.de, Miese Anmache im Netz, Cybermobbing, Probleme mit Sexting, sexueller Missbrauch, Zusendung von Pornos oder andere sexuelle Übergriffe, Cybermobbing, ...: www.save-me-online.de

 www.jmd4you.de: Du lebst noch nicht lange in Deutschland und hast ein Problem? Im Internet unter jmd4you findest du Hilfe.

Jugendinformationszentrum (JIZ) München, 089 550 521 50, Wohnberatung, Rechtsberatung, Auslandsberatung, Übergang Schule-Beruf... info@jiz-muenchen.de - WhatsApp: 0160 - 994 123 94

Staatliche Schulberatungsstelle für München Stadt und Landkreis, 089 5589989-60, e-mail: info@sbmuc.de, Beratung für Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte staatlicher und privater Schulen

Jugendberufsagentur JiBB (Junge Menschen in Bildung und Beruf), Telefonhotline: 089 5454177942
 

Zentraler Schulpsychologischer Dienst (ZSPD), 089 23366500, e-Mail: schulpsychologie@muenchen.de, Beratung für Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte städtischer Schulen

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Unsere anderen Seiten zu folgenden Themen sind:
 
Das aktuelle Schuljahr– schulpsychologische Anregungen für Eltern: Wie Sie Ihre Kinder unterstützen können…
 
 
Tipps für Schüler*innen zum Distanzunterricht findest du auch in der Informationsbroschüre (pdf) des Instituts für Schulqualität und Bildungsforschung. Wie Eltern das Lernen zuhause unterstützen können, ist hier (pdf) zusammengestellt.
 

Die Stadt München startet ab 20. 01.2021 die Online-Befragung „Welche Auswirkung hat die Corona-Pandemie auf junge Menschen?“ Die Umfrage läuft bis Ende Februar und kann online unter dem Link www.jugendbefragung-muenchen.de aufgerufen werden.


Willst Du mit jemandem sprechen? Hast Du eine Frage?

Bitte schreibe an schulpsychologie@muenchen.de oder ruf an unter 089 233 66500.
Wir sind telefonisch, per Mail, per Video-Beratung oder nach Absprache auch persönlich für Dich da.
 
 

Zusatzqualifikation “QSE-Fachkraft an Schulen” – Alle Module ab sofort ONLINE!

Alle Module der Zusatzqualifikation "QSE-Fachkraft an Schulen" finden Corona bedingt ab sofort online statt. Die Module der flexiblen Reihe finden Sie unter FQF5 im Bildungsprogramm 2020. Auch die Buchung der Festen Modulreihe 2021 ist ab sofort unter FQF601 möglich. Wir freuen uns auch online auf Sie!

Grundlegende Informationen zur Zusatzqualifikation "QSE-Fachkraft an Schulen" finden Sie auf unserer Bereichsseite unter www.pi-muenchen.de/fq

Fachtag Coding – Programmieren für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

Mittwoch, 06.11.19, 9.00 Uhr-16.00 Uhr 

Berufliches Schulzentrum Riesstraße 32-40, 80992 München 

„Coding ist Kommunikation in der Sprache der Zukunft“, „Programmieren gehört zur Allgemeinbildung“: Die Fachleute scheinen sich einig zu sein, dass ohne algorithmisches Denken in unserer digitalisierten Welt kein Kind mehr auskommt. Nur wer 0 und 1 versteht und vernetzt denken kann, so liest man, hat später überhaupt eine Chance auf dem Arbeitsmarkt. Doch was heißt das für den pädagogischen Alltag in Kita, Schule und Jugendarbeit? Welche Geräte, welche Tools und Materialien gibt es, die den Zugang zum sog „computational thinking“ ermöglichen? In welchen Schulfächern, Lern- oder Spielsituationen können sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aktiv und selbstbestimmt mit Coding auseinandersetzen? 

Auf dem Fachtag zeigen Kinder, Jugendliche, Studierende und andere Expert_innen in Kurzvorträgen und Workshops, was Coding ist, wie es auf spielerische Weise schon ab dem Elementarbereich zum Thema gemacht werden kann und welche Lern- und Erfahrungschancen es in sich birgt. 

Programm:

8.30
Login & Kaffee

9.00 - 9.30
Introduction Nao

9.30 - 10.15 
Loading Players 

10.30
Workshop Slot 1

12.00
Coding Break & Suppe

13.00 - 14.30
Workshop Slot 2

14.30 - 14.45
Defrag & Kaffee

14.45
Improtheater

15.15 - 16.00
„0 und 1 verstehen“
Prof. Dr. phil. Uta Hauck-Thum
Professur für Grundschulpädagogik und -didaktik

16.30
Debugging & Compiling


Folgende Workshops stehen Ihnen am 06.11.2019 u.a. zur Auswahl zur Verfügung:

  • Anbieter*in: SIN - Studio im Netz
    Workshop: "Break Out Edu"
    Kurzbeschreibung: Unser BreakoutEdu-Spiel beinhaltet Rätsel zur digitalen Welt. Mit Hilfe von Tablets gilt es verschiedene Aufgaben, die z.B. in QR-Form verpackt sind, zu lösen. Gefordert sind dabei Teamarbeit, kombinatorisches Denken, Lust am Tüfteln und die Freude daran, einen Code zu knacken. Ziel ist es, mit Hilfe der Zahlenkombinationen die Schlösser an einer Schatztruhe zu öffnen.

  • Anbieter*in: Roberta-Initiative /Fraunhofer IAIS / Projekt Open Roberta
    Workshop: Open Roberta
    Kurzbeschreibung: Taschenrechner, Umweltbeobachter oder kleine Computerspiele programmieren – mit dem Mini-Computer »Calliope mini« lassen sich viele kreative und interdisziplinäre Schulprojekte realisieren. Konzipiert für Schüler*innen ab 9 Jahren, führt die Platine spielerisch in die bunte Welt der Programmierung ein.
    In diesem Workshop lernen Interessierte den Umgang mit dem Calliope mini und der Programmierumgebung »Open Roberta Lab« kennen. Das Open Roberta Lab ermöglicht es Kindern und Jugendlichen weltweit Roboter und Mikrocontroller mit der blockbasierten Programmiersprache NEPO zum Leben erwecken und so die Grundlagen der Robotik und des Programmierens intuitiv und praxisnah zu erlernen. Open Roberta ist eine technologische Weiterentwicklung der MINT-Initiative »Roberta – Lernen mit Robotern« des Fraunhofer IAIS.

  • Anbieter*in: Sanne-Marije Dibra
    Workshop: Cubetto - spielerisches & bildschirmfreies Programmieren des Roboters Cubetto (4- bis 9-Jährige)
    Kurzbeschreibung: Cubetto ist ein Roboter, der sich mit einer bildschirmfreien Programmiersprache steuern lässt, die man anfassen kann. Mit Cubetto lernen Kinder spielerisch nicht nur Grundlegendes im Gebiet des Programmierens wie Befehl-Aktion-Zusammenhänge und Debuggen - sie schulen ferner ihr Richtungsdenken und ihre dreidimensionale Vorstellungsfähigkeiten, lösen Probleme, entwickeln kreative Strategien und erfahren die Notwendigkeit, ihr Vorgehen zu verbalisieren. Und so richtig Spaß macht das Ganze auch noch!

  • Anbieter*in: Valentina Maxine Zieglowski
    Workshop: Programmieren ohne Strom - Ein Einstieg in die Welt der Algorithmen
    Kurzbeschreibung: In diesem Workshop durchlaufen Sie mehrere Stationen, in denen Sie Einblicke in Teilgebiete der Informatik erhalten. Durch handlungsorientierte Spiele und Aufgaben mit Perlen, Karten, Legofiguren und Hüpfkombinationen, die analog, also ohne technische Geräte durchgeführt werden, können Sie Kindern den Einstieg in die Welt der Algorithmen erleichtern. Hierfür brauchen Sie keine Informatikvorkenntnisse! Es geht darum, Kinder und Jugendliche in die Lage zu versetzen, Konzepte der Informatik nachvollziehen und verstehen zu können, ohne zuerst Programmierexperte werden zu müssen. Wir gehen wir unter anderem auf Themen und Fragen ein wie: „Was ist Programmieren?“, „Was ist ein Algorithmus?“ und „Was ist so besonders daran?“.  Ihnen wird gezeigt, wie Sie ganzheitlich mit Kindern diese Themen erkunden können. Mein Ziel ist, Sie von diesem Thema so zu begeistern, dass Sie es direkt in ihrer Arbeit mit Kindern umsetzen möchten und auch werden.

  • Anbieter*in: Unicade Publishing e.K.
    Workshop: Programmiere & arrangiere einen Popsong
    Kurzbeschreibung: Ariana Grande, Billie Eilish, Camila Cabello, Ed Sheeran - im Zeitalter von YouTube, Snapchat und TikTok fiebern viele junge Menschen ihren Idolen hinterher und würden gerne ihre Lieblingssänger Covern oder eigene Songs schreiben. In diesem Workshop in unserem mobilen LKW-Musikstudio werden Sie eigenständig Playbacks programmieren und einen Popsong arrangieren.


  • Anbieter*in: Robotics Munich
    Workshop: „Robotic for Kids“
    Kurzbeschreibung: Bauen und Programmieren von Roboter-Modulen für Schulkinder (3. - 5. Klasse). In diesem Workshop bauen Kinder einen eigenen Roboter mit Lego-Modulen, programmieren die Steuerung mit Scratch und lassen sie anschließend mit Robotern von anderen Teams interagieren.

    Workshop: Internet of Things for Teens
    Kurzbeschreibung: In diesem Workshop lernen Teenager die Grundlagen des "Internet der Dinge“ kennen, bauen und programmieren intelligente Geräte mit RaspberryPi, bringen sie ans Netz und steuern sie remote über „WebApp“.

  • Anbieter*in: Felix Kolewe, Villa Wewersbusch
  • Workshop: Swift Playgrounds
    Kurzbeschreibung:  Ohne Programmierkenntnisse Drohnen durch die Luft fliegen lassen? Kein Problem, mit Swift Playgrounds werden auf spielerische Weise Grundkenntnisse der Programmiersprache Swift erlernt. Sei es, dass man die Figur Byte durch Abenteuer „coden“ muss oder Zusatzmaterial wie Drohnen, Roboter oder Minicomputer programmiert. In Swift Playgrounds ist für jeden etwas dabei und der Einstieg in das Programmieren mit Swift wird abwechslungsreich und interessant.
  • Anbieter*in: Paulinus Erhardt und Marco Steinhauser
    Workshop: Games programmieren mit Unity
    Kurzbeschreibung: Zwei Schüler der 13. Klasse der FOS Technik erklären und zeigen in diesem Workshop ihre Unity-Welt. Mit Unity, einer auf der Programmiersprache C# basierenden Game-Engine, können Sie Schüler*innen das Lösen komplexer Coding-Entwicklung über die Spiele-Entwicklung beibringen. Seine äußerst übersichtliche und funktionale Benutzeroberfläche lädt mit responsive Design geschickt in eine Welt unendlicher Möglichkeiten ein, indem es Fortschritt mit umgehendem Erfolgsgefühl belohnt.
  • Anbieter*in: PI-ZKB medienBox
    Workshop: Programmieren an Stationen - Thymio, Maus und andere Roboter
    Kurzbeschreibung: In diesem Workshop erhalten Sie einen Überblick über die Roboter der medienBox und ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Vom Programmieren ohne Strom über den Thymio bis zum Nao - probieren Sie selbst aus und diskutieren Sie mit uns den Einsatz in Schule und Kita.
  •  

Des Weiteren erwarten Sie Informationsstände, z.B. vom Städt. Louise-Schroeder-Gymnasium, Condrobs, der Münchner Stadtbibliothek und dem Medienservice des PI-ZKB.

Hier finden Sie einige Fotos von der Veranstaltung.

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Bitte beachten Sie:
Während der Veranstaltung werden vom Referat für Bildung und Sport Fotos und Videos zu Zwecken der Öffentlichkeitsarbeit gemacht. Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, können Sie sich jederzeit an die fotografierende Person wenden.
 

In Kooperation mit den Netzwerk Interaktiv 

Zielgruppe: Päd. Fachkräfte aus Kita, Schule und Jugendarbeit

Den Flyer zum Fachtag finden Sie hier.

Virtueller Debattier-Wettbewerb 2021

Du möchtest trotz der aktuellen Lage eine internationale Projekterfahrung machen?

Du hast Freude daran, dich dazu mit Jugendlichen auszutauschen und zu debattieren?

Bei einer kostenlosen (!) Teilnahme am virtuellen Debattier-Wettbewerb mit Münchens Partnerstadt Edinburgh/ Schottland, habt ihr die Gelegenheit, euch mit gesellschaftlichen Themen auseinander zu setzen, eure Argumente auf den Punkt zu bringen und zusammen mit polnischen und schottischen Schüler*innen zu debattieren.

Zeitraum

Option I - Thema: ‘Should We Rid the World of Plastics?’

  • Registrierungsfrist: 09.03.2021
  • Vorbereitungstreffen: 15.03., 22.03., 29.03. und 06.04.2021,
    jeweils 17.30 – 19.00 Uhr
  • Wettbewerb: 12.04.2021, 17.30 – 18.45 Uhr

Option II - Thema: ‘The Judiciary Should be Independent of Government’

  • Registrierungsfrist: 24.04.2021 
  • Vorbereitungstreffen: 05., 10.05., 17.05. und 24.05.2021,
    jeweils 17.30 – 19.00 Uhr
  • Wettbewerb: 07.06.2021, 17.30 – 18.45 Uhr
Teilnehmende Ein Team besteht aus 5-6 Schüler*innen einer Münchner Schule im Alter von
14 – 18 Jahren
Sprachkenntnisse Empfohlen werden gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Kosten Die Teilnahme ist kostenlos!

Die gemeinsame Sprache ist Englisch. Das Projekt läuft über einen Zeitraum von sechs Wochen.

In den einmal pro Woche stattfindenden, digitalen Vorbereitungstreffen werden internationale Expert*innen mit den Teilnehmenden zu den Themen sprechen und euch dadurch Ideen für mögliche Pro- und Contra-Argumente liefern. Die Liste der Sprecher*innen sowie weitere Infos findet ihr hier.

Da es sich um ein Pilotprojekt handelt, entstehen keine Teilnahmegebühren.

Interessierte Schüler*innen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren können sich zwischen den zwei unten stehenden Themen entscheiden oder sich gleich für beide anmelden! 

Du möchtest deine Englischkenntnisse in der Praxis einsetzen und vertiefen?

Dann melde dich jetzt für eine Teilnahme am virtuellen Debattier-Wettbewerb!

Eine Anmeldung ist möglich entweder:

  • als Schulteam, bestehend aus fünf bis sechs Personen zu einem der oder beiden Themen unter den unten stehenden Links oder

  • als Einzelperson (direkte Meldung per Mail an annkathrin.slupek@muenchen.de). Wir versuchen dann ein Münchner Team bestehend aus fünf bis sechs Personen zusammen zu stellen. 

    Bei Fragen stehen wir euch jederzeit gerne zur Verfügung!

 

“Typisch deutsch” – interkulturelle Kompetenz zu Deutschland in der internationalen Zusammenarbeit

Was unterscheidet „die Deutschen“ von Ihren Nachbarn? Warum haben historische Ereignisse bestimmte Werte in Deutschland verstärkt, während in den Nachbarländern andere Antworten auf gesellschaftliche Fragestellungen gefunden wurden? Wie wirken sich „deutschen“ Werte auf (Arbeits-)Beziehungen in internationalen Projekten und im Schulaustausch aus?

Dieses interaktive Seminar beleuchtet vor allem die  deutschen Wertesysteme und ihre historischen sowie religiösen Wurzeln und versucht Antworten darauf zu finden, warum einige dieser Werte für Deutschland sich über so lange Zeit erhalten haben. Darüber hinaus werden die wichtigsten kulturellen Unterschiede in der internationalen Zusammenarbeit beleuchtet.

Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schularten, pädagogische Mitarbeiter*innen an Kindertageseinrichtungen

Termin: Donnerstag, 18. März 2021, 09:30-16:00 Uhr. Die Veranstaltung findet online statt!

Weitere Informationen zu dem Programm finden Sie hier.

Unser Verständnis

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) „bezeichnet ein ganzheitliches Bildungskonzept, das Lernende dazu befähigt vor dem Hintergrund globaler, ökologischer, ökonomischer und sozialer Herausforderungen informierte Entscheidungen zu treffen und verantwortungsbewusst zum Schutz der Umwelt, für eine nachhaltige Wirtschaft und eine gerechte Gesellschaft zu handeln – für aktuelle und künftige Generationen.“ (Quelle: BMBF)

Konkretisiert wird der Begriff der BNE u.a. in den Arbeiten des vierjährigen bundesweiten Programms „Transfer-21“ unter Leitung von Professor Dr. Gerhard de Haan sowie auf dem BNE-Portal der Deutschen UNESCO-Kommission.

BNE und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung

Mit der Vision, eine friedliche und nachhaltige Gesellschaft zu gestalten, haben die Vereinten Nationen im Herbst 2015 die globale Nachhaltigkeitsagenda verabschiedet. 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, kurz: SDGs) bilden den Kern der Agenda 2030 und fassen zusammen, in welchen Bereichen nachhaltige Entwicklung verankert und gestärkt werden muss. Qualitativ hochwertige Bildung ist eine wichtige Grundbedingung für das Erreichen dieser Ziele.

BNE bildet den Wertekern von SDG 4 und ist in Teilziel 4.7 näher erläutert: „Bis 2030 sicherstellen, dass alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben, unter anderem durch Bildung für nachhaltige Entwicklung und nachhaltige Lebensweisen, Menschenrechte, Geschlechtergleichstellung, eine Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit, Weltbürgerschaft und die Wertschätzung kultureller Vielfalt und des Beitrags der Kultur zu nachhaltiger Entwicklung“.

Kernkriterien für Bildungskonzepte einer BNE

Im Rahmen der Erstellung der BNE-Konzeption „BNE VISION 2030“ wurden die folgenden Kernkriterien für Bildungskonzepte einer BNE zusammengefasst:

  • Interdisziplinäres Wissen (z.B. das Projekt fördert Fächer-übergreifendes und vernetztes Denken und berücksichtigt sowohl die lokale als auch die globale Dimension des Themas/Problems)
  • Partizipatives Lernen (z.B. das Projekt ermöglicht Lernformen für Interaktivität, selbständige Erarbeitung, praktische Anwendungsbezüge und Teilhabe am Prozess nachhaltiger Entwicklung)
  • Innovative Strukturen (z.B. das Projekt zeichnet sich aus durch innovative Lehrmethoden und Lernumgebungen und öffnet sich auch nach außen durch die Kooperation mit z.B. außerschulischen Partnern)
  • Fördern von Gestaltungskompetenz im Sinne einer BNE
  • Transfer von nachhaltigem Handlungswissen in die Lebens- und Arbeitsumwelt der Zielgruppe

Themenfelder der BNE

[mks_accordion]
[mks_accordion_item title="Klimaschutz und Energie"]

Klimaschutz und Energie: SDG 7, SDG 13

  • Klimaschutz allgemein

  • Energieerzeugung, -speicherung, -transport, -effizienz, -verbrauch

  • Digitalisierung

[/mks_accordion_item]
[mks_accordion_item title="Mobilität & Nachhaltige Stadtentwicklung"]

Mobilität & Nachhaltige Stadtentwicklung: SDG 11, SDG 13

  • Verkehr

  • Bodenpolitik

  • Reisen

  • Quartiersentwicklung

[/mks_accordion_item]
[mks_accordion_item title="Konsum, Lebensstile & Ressourcen"]

Konsum, Lebensstile & Ressourcen: SDG 12, SDG 13, SDG 14

  • Suffizienz

  • Konsistenz

  • Effizienz

  • Lebensstile

  • Plastik(vermeidung)

  • Zero Waste, Abfallvermeidung und -trennung

[/mks_accordion_item]
[mks_accordion_item title="Naturschutz und Biodiversität"]

Naturschutz und Biodiversität: SDG 14, SDG 15

  • Artenvielfalt an Land und im Wasser

  • Ökosysteme an Land und im Wasser

  • Tierschutz

[/mks_accordion_item]
[mks_accordion_item title="Gesundheit und Ernährung"]

Gesundheit und Ernährung: SDG 3, SDG 6

  • Landwirtschaft

  • Ernährung

  • Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH)

[/mks_accordion_item]
[mks_accordion_item title="Globales Lernen & Eine Welt"]

Globales Lernen & Eine Welt: SDG 1, SDG 2, SDG 6, SDG 10, SDG 16

  • Fairer Handel

  • kein Hunger

  • keine Armut

  • Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH)

[/mks_accordion_item]
[mks_accordion_item title="Ungleichheit bekämpfen, Geschlechtergerechtigkeit, Menschenrechte"]

Ungleichheit bekämpfen, Geschlechtergerechtigkeit, Menschenrechte: SDG 5, SDG 10, SDG 16

  • Frieden, Gerechtigkeit

  • Selbstbestimmung für Frauen und Mädchen

[/mks_accordion_item]
[mks_accordion_item title="Nachhaltige Wirtschaft und Arbeitswelt"]

Nachhaltige Wirtschaft und Arbeitswelt: SDG 8, SDG 9, SDG 10

  • Menschenwürdige Arbeit für Alle

  • nachhaltige Infrastruktur

  • Innovationen fördern

[/mks_accordion_item]
[/mks_accordion]

 

Konzeption “BNE VISION 2030”

Erarbeitung einer BNE-Konzeption "BNE VISION 2030" für München

Am 20.11.2018 hat der Münchner Stadtrat das Referat für Bildung und Sport (RBS) und das Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) beauftragt, bis 2022 eine Konzeption Bildung für nachhaltige Entwicklung für München zu erstellen. Die Erarbeitung erfolgt gemeinsam mit weiteren städtischen Referaten, Münchner BNE-Akteur*innen und Pädagog*innen. Ziel ist ein konkretes Handlungsprogramm, das maßgeblich zur strukturellen Verankerung von BNE in allen Bildungsbereichen in München beiträgt. Hierfür wird derzeit in sieben Arbeitskreisen gearbeitet.

Auftaktveranstaltung
Im November 2019 startete der Prozess mit einer öffentlichen Auftaktveranstaltung. Im Vorfeld wurde bereits die grundsätzliche Arbeits- und Organisationsstruktur entwickelt und Personen kontaktiert, die die einzelnen Arbeitskreise leiten und koordinieren sollen (sog. „AK-Pat*innen“). Auf der Auftaktveranstaltung moderierten sie Workshops zur Vorstellung und ersten Erkundung der Potentiale in den jeweiligen Bildungsbereichen. Den rund 200 Teilnehmenden wurde im Rahmen der Veranstaltung auch der Gesamtprozess vorgestellt. Bis Ende 2019 gelang es, sieben Arbeitskreise zu etablieren und so zusammenzusetzen, dass eine ausgewogene Zusammenarbeit zwischen städtischen Mitarbeiter*innen sowie Vertretungen von Bildungsakteur*innen, Verbänden und freien Trägern sichergestellt war. Im Januar 2020 starteten die ersten Bildungsbereiche mit Workshops, in denen alle Beteiligte auf einen vergleichbaren Wissensstand im Hinblick auf den Prozess und das angestrebte Ergebnis gebracht wurden. Seither tauschen sich die sieben Arbeitskreise laufend aus und arbeiten an einem gemeinsamen BNE-Grundverständnis und ihrer BNE-Vision, machen eine Bestandsaufnahme zu bestehenden BNE-Strukturen und entwickeln Maßnahmen.

Digitale BNE-Tage Juli – September
Im Juli 2020 fanden die „BNE-Tage“ statt. Mit dem pandemiebedingt digitalen Veranstaltungsformat wurde Zwischenbilanz gezogen, Austauschräume geöffnet und weitere Perspektiven einbezogen. In Videokonferenzen trafen sich die sieben Arbeitskreise aus den Bildungsbereichen Frühkindliche Bildung, Schule, Non-formales Kinder / Jugend, Berufliche Bildung, Hochschule, Erwachsenenbildung und Verwaltung, um sich über zentrale Ergebnisse und Inhalte auszutauschen sowie Querschnittsthemen und Übergänge zwischen den Bildungsbereichen zu identifizieren. Die Türen der Arbeitskreise standen offen für Interessierte aus allen Bildungsbereichen. Den Auftakt bildete ein Live-Stream am 7. Juli 2020, der auch aufgezeichnet wurde.

Am 16. September 2020 wurden die Erkenntnisse aus den digitalen BNE-Tagen einem breiteren Publikum vorgestellt. In der öffentlichen Abschlussveranstaltung hatten sowohl im Prozess Mitwirkende als auch BNE-Interessierte die Gelegenheit, den Zwischenstand der Erarbeitung zu kommentieren und sich in insgesamt fünf Workshops auszutauschen. Pandemiebedingt konnte auch der Abschluss der BNE-Tage nicht, wie geplant, als Präsenzveranstaltung stattfinden. Nur ein kleiner Kreis traf sich vor Ort im Kulturhaus Milbertshofen, während bis zu 140 weitere Personen digital zugeschaltet waren.

Öffentlichkeitsarbeit
Parallel zur Arbeit in den Arbeitskreisen und auf den Veranstaltungen, entwickelte die Projektleitung gemeinsam mit den AK-Pat*innen und externen Partner*innen ein Konzept für die Öffentlichkeitsarbeit, um sowohl während der Konzeptionsphase als auch darüber hinaus weitere Bildungsakteur*innen zu erreichen sowie über den Prozess zu berichten.

Um für die BNE-Konzeption und die daraus entspringenden Maßnahmen und Projekte eine grafische Wiedererkennung zu gewährleisten und sie in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen, wurde eine Wort-Bild-Marke erstellt. Im Zusammenhang mit der BNE-Konzeption kommt die Wort-Bild-Marke ergänzt um den Konzeptionstitel „BNE VISION 2030“ zum Einsatz.

[caption id="attachment_17312" align="alignnone" width="800"]Wortbildmarke BNE für München Wort-Bild-Marke BNE für München[/caption]

Durch die Einrichtung des städtischen Newsletters „München lernt Nachhaltigkeit“ sollen interessierte Münchner*innen kontinuierlich über verschiedene Themen rund um BNE informiert werden. Weitere Möglichkeiten der Vernetzung von Akteur*innen, wie beispielsweise Stammtische oder Vernetzungstreffen, die die bestehenden Strukturen ergänzen, sind in Planung.


Zwischenbericht im Stadtrat am 2.12.2020
Zwischenbericht zur BNE-Konzeption

BNE-Tage Abschluss am 16.9.2020
Präsentation und zentrale Ergebnisse Abschluss BNE-Tage
Protokolle der digitalen Kleingruppen
Abschluss Live-Stream

Impressionen vom 16.9.2020

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BNE-Tage Videokonferenzen Juli 2020
Präsentation AK Frühkindliche Bildung Fachreihe BNE
Präsentation AK Schule Fachreihe BNE
Präsentation AK Non-formale Bildung Fachreihe BNE
Präsentation AK Berufliche Bildung Fachreihe BNE
Präsentation AK Hochschule Fachreihe BNE
Präsentation AK Erwachsenenbildung Fachreihe BNE
Präsentation AK Verwaltung Fachreihe BNE
Zusammenfassung Übergreifende Themen der AKs

BNE-Tage Auftakt am 7.7.2020
Präsentation Auftakt BNE-Tage
Auftakt Live-Stream

Auftaktveranstaltung BNE-Konzeption am 5.11.2019
Präsentation Auftaktveranstaltung
Vortrag Singer-Brodowski
MLZ 1/2020 Bericht über Auftaktveranstaltung

 

kleines maedchen mit kescher am bach, foto: fotolia, famveldman

BNE in Kindertageseinrichtungen

Fort- und Weiterbildungen

Zusatzqualifikation “Kinder gestalten die Zukunft”

Wie kann Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kindertageseinrichtungen umgesetzt werden? In Kooperation mit Ökoprojekt MobilSpiel e.V. führen wir seit 2010 die Zusatzqualifikation “Kinder gestalten die Zukunft” durch.

Termine 2021/2022:

  • 20./21.05.2021: Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • 14./15.07.2021: Gesundheit und Ernährung
  • 26./27.10.2021: Projektarbeit und Partizipation
  • 26./27.01.2022: Mobilität und Ressourcenschutz
  • 06./07.04.2022: Werte und Philosophieren mit Kindern
  • 22./23.06.2022: Verankerung von BNE in der Einrichtung                

Informationen: Eva Karbaumer, 089-23322368, eva.karbaumer@muenchen.de Anmeldung bis zum 26.03.2021 hier.

Eine Übersicht aller Fortbildungen mit BNE-Bezug finden Sie hier.

 

Informationen & Materialien

Broschüre „Kinder gestalten die Zukunft“

Im Rahmen der Zusatzqualifikation “Kinder gestalten die Zukunft“ haben die teilnehmenden Erziehungskräfte in ihren Einrichtungen motivierende Projekte mit den Kindern umgesetzt. Eine Auswahl der Projekte wird in dieser Broschüre vorgestellt. Diese soll zur Nachahmung ermuntern und aufzeigen, wie ein ressourcenschonender pädagogischer Alltag und die gesamte Kindertageseinrichtung nachhaltig gestaltet werden können

Begleitung von städtischen Kindertageseinrichtungen bei der Implementierung von Bildung für nachhaltige Entwicklung

Um in der Kindertageseinrichtung BNE im Team, mit den Kindern und den Eltern sowie dem Träger und dem Gemeinwesen umzusetzen, braucht es den Blick auf all diese Akteur*innen und die ganze Institution. Dies bedeutet, dass neben den Aktionen und Maßnahmen mit den Kindern auch die Gestaltung der Einrichtung innen und außen sowie die Beschaffung für die Einrichtung aus Nachhaltigkeitsgesichtspunkten beleuchtet wird. Für nachhaltiges Handeln braucht es Fähigkeiten wie vorausschauendes Denken, interdisziplinäres Wissen und verantwortliches Handeln. Wir unterstützen Sie bei dem Prozess, nachhaltige Entwicklung als Querschnittsthema im Leben der Kindertageseinrichtung zu verankern. Näheres entnehmen Sie bitte diesem Konzept.

BNE in München

Bildung für nachhaltige Entwicklung in der LHM

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) soll dazu befähigen, das erforderliche Wissen und die Kompetenzen zu erwerben, damit unsere Handlungen zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. BNE ist einer der Schlüsselfaktoren, um die Stadtgesellschaft im Sinne der Agenda 2030 und ihrer 17 Ziele (SDGs) für nachhaltiges Handeln zu sensibilisieren und damit einen wichtigen Beitrag für die zukunftsfähige Stadtentwicklung Münchens zu leisten.

München hat sich beim Klimaschutz ambitionierte Ziele gesteckt und strebt an, bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu sein. Die Stadtverwaltung soll dies bereits bis 2030 schaffen. Die Umsetzung dieser großen Aufgabe erfordert nicht nur technische Lösungen, sondern v.a. ein verändertes Bewusstsein und Verhalten der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Tragfähige Lösungen entstehen in einem gemeinsamen demokratischen Aushandlungsprozess.

Weitere Informationen zum Thema BNE stehen auf der zentralen BNE-Homepage der LHM bereit.

 

zwei handflaechen mit weltkarte bemalt, vor wolkigem himmel

BNE in Schulen

Fort- und Weiterbildungen

Inhalte folgen in Kürze.

 

Informationen & Materialien

Inhalte folgen in Kürze.

haende mit erde und sproessling, foto: annca auf pixabay

Arbeitsfelder & Kontakt

Stabsstelle Kommunales Bildungsmanagement

Kontakt: Markus Mitterer, Asya Unger, Lila Schulz
Gruppenpostfach: bne.rbs@muenchen.de

 

Fachbereich Kindertageseinrichtungen

  • Fortbildungen für Erziehungskräfte
  • Materialien für Erziehungskräfte
  • Unterstützung bei der strukturellen Implementierung von BNE in Einrichtungen

Kontakt: Eva Karbaumer (eva.karbaumer@muenchen.de)

 

Fachbereich Politische Bildung

  • Fortbildungen für Schulleitungen, Lehrkräfte, Erzieher*innen, Sozialpädagog*innen zu BNE-Themen und Themen des Globalen Lernens
  • Module zu systemischem Denken und erfahrungsbezogenen Methoden im Rahmen des Leitprojekts GenE (“Gestaltungskompetenzen für eine nachhaltige Entwicklung”)
  • Seminare, Workshops, Lesungen, Exkursionen, usw. für Schüler*innen mit zu BNE-Themen und Themen des Globalen Lernens
  • Beratung und Unterstützung bei Schulprojekten, Schulpartnerschaften und Schulveranstaltungen

Kontakt: Ron Otto (ron.otto@muenchen.de)

Filmpädagogik

Filmpädagogik

In der Zusatzqualifikation Filmpädagogik werden sowohl analytische Fähigkeiten im Bereich Filmbildung geschult, als auch Lehrkräfte filmpraktisch zum eigenen Filmemachen ausgebildet. Der Fokus liegt auf der Filmpraxis und umfasst die Grundlagen des Drehens. Es werden praktische Anleitungen zum Filmemachen von der Ideenfindung über Drehbuchschreiben und Schnitt bis hin zu technischer Ausstattung vermittelt. Neben den klassischen Filmgenres werden zudem neue filmische Formate wie YouTube oder TikTok behandelt. Ziel ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, ein Filmprojekt mit ihrer Gruppe umzusetzen und vor allem Kinder und Jugendliche beim Drehen anleiten zu können.

Bitte melden Sie sich bei Fragen oder Interesse unter pizkb.kult.rbs@muenchen.de

Neueröffnung

Das BildungsLokal Giesing wird im Frühjahr 2021 eröffnet:

 

Schon bald eröffnet das achte Münchner BildungsLokal in der Schlierseestraße 73 im Stadtteil Giesing.

Telefonkontakte

BildungsLokale und Corona

Aufgrund der derzeitigen Situation bleiben die BildungsLokale bis auf Weiteres geschlossen. Ihr BildungsLokal ist jedoch telefonisch als auch online für Sie da. Nach telefonischer Absprache können auch Unterlagen und Lernpakete abgeholt werden.

 

Wichtig: Bitte vereinbaren Sie einen Termin! Sie erreichen uns Montag, Dienstag und Donnerstag von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr und Fraitag von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr.

 

 

Exzessive digitale Mediennutzung…

...ein Thema in der schulpsychologischen Beratung.

What´s App, Instagram, Fortnite – fast alle Heranwachsenden besitzen ein Smartphone, viele eine Spielekonsole und diese gehören zur selbstverständlichen Lebenswelt der Jugendlichen. Daher ist nicht verwunderlich, dass digitale Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen in der schulpsychologischen Beratung häufig Thema ist oder sich im Laufe der Beratung als wichtiges Thema herausstellt.

In vielen Familien gibt es unterschiedliche Vorstellungen über Nutzungszeiten oder der inhaltlichen Nutzung (z.B. aus Sicht der Eltern unsinnige Spiele) von digitalen Medien, was zu Konflikten in der Familie oder zu Sorgen der Erwachsenen führt. Eltern schwanken dabei nicht selten zwischen verbieten und gewähren lassen. Schulpsychologische Beratung kann dabei helfen, eine Haltung in der Erziehung zu finden, die ein altersangemessenes und kompetentes Medienverhalten bei Kindern und Jugendlichen unterstützt. Das Wichtigste ist hierbei mit den Heranwachsenden in Kontakt zu bleiben und sich durch die eigenen Reaktionen als Ansprechperson für belastende Situationen in der digitalen Welt für die eigenen Kinder zu bewähren. Konkret heißt das, sich unterstützend zu verhalten, wenn die Heranwachsenden in problematische Situationen im Netz geraten und sich dem Erwachsenen anvertrauen. Dies ist eine sehr herausfordernde Aufgabe, da Eltern gleichzeitig in der Verantwortung stehen, die Kinder über Rechte (z.B. Recht am eigenen Bild), Manipulation und soziale Beeinflussung (z.B. in Richtung Essstörung, Extremismus o.Ä.) und Gefährdungen für die kindliche Entwicklung (z.B. traumatisierende, gewalthaltige Bilder, Pornografie, (Cyber)Mobbing,…) altersabhängig aufzuklären. Für diesen Spagat gibt es keine einfachen Patentrezepte, es handelt sich um eine beständige Erziehungsaufgabe, die anstrengend ist und Respekt verdient. Gleichzeitig ist es wichtig, dass die Eltern ihr eigenes Internet-Nutzungs- und Medienverhalten und ihre Freizeitgestaltung reflektieren und als Modell dienen und den Heranwachsenden Alternativen in der Freizeitgestaltung ermöglichen. Eine Beratung kann helfen, in der Familie Verständnis füreinander zu entwickeln und Vereinbarungen, die von allen getragen werden, auszuhandeln.

Die hohe Attraktivität, der belohnende Charakter (z.B. durch „Likes“ in sozialen Netzwerken, das Gefühl der Zugehörigkeit zu einer Gruppe oder Erfolge bei Spielen) und die (fast) ständige Verfügbarkeit des Internets können dazu beitragen, dass digitale Medien und Onlinespiele eine immer größere Wichtigkeit im Leben der Heranwachsenden einnehmen. Dies muss nicht, kann aber zu Lernschwierigkeiten, Unruhe und leichter Ablenkbarkeit oder Schlafstörungen führen und mit einem Leistungsabfall in der Schule oder dem Nichterreichen des Klassenziels verbunden sein. Dabei sind die Entwicklung und der Übergang von einem normalen über ein riskantes hin zu einem abhängigen Mediennutzungsverhalten, oft schleichend.  

Schulpsychologische Beratung kann Schülerinnen und Schülern helfen, sich der Auswirkungen des eigenen Verhaltens bewusst zu werden und ein riskantes Mediennutzungsverhalten zu verändern. Oft wird ein erstes Ziel der Beratung sein, bei dem Jugendlichen bzw. der Jugendlichen eine Motivation für eine Verhaltensänderung zu wecken. Dies kann gelingen, da Heranwachsende häufig ambivalent sind - sie möchten den hohen Nutzen der Aktivitäten (z.B. Erfolg, Spaß, Entspannung, Gefühl der Selbstwirksamkeit, Zughörigkeit, vermeintlich erwachsenenfreie Räume) nicht missen und verfolgen gleichzeitig Ziele, die mit der exzessiven Mediennutzung nicht vereinbar sind, wie z.B. in der Schule erfolgreich zu sein oder einen bestimmten Beruf zu erreichen. Die Gespräche werden in einer Grundhaltung von Wertschätzung und Empathie geführt. Vorhandene Stärken, Fähigkeiten und alternative Interessen werden herausgearbeitet und den Heranwachsenden eine Veränderung zugetraut. Falls die exzessive Mediennutzung dazu dient Selbstunsicherheit, Ängstlichkeit, Schüchternheit, Einsamkeit oder eine geringe Selbstwirksamkeitserwartung zu bewältigen, kann in der Beratung nach Wegen zur Stärkung der eigenen sozialen Kompetenzen, der Emotionsregulation oder der Lernstrategien im schulischen Bereich gesucht werden. Das Erlernen von Selbststeuerung kann trainiert werden: Durch Selbstbeobachtung und Ziele für die eigene Zeit im Internet oder mit Spielen sowie die Nutzungsinhalte (z.B. Onlinekäufe reduzieren). Besprochen werden kann auch, welche Unterstützung ggf. von außen benötigt wird (z.B. Handy abends abgeben, Begrenzung der Wlan Zeiten etc.).

Manchmal kommen Eltern auch in die Beratung mit dem Thema „Internetabhängigkeit“ oder „Spielstörung“ – hierfür gibt es festgelegte Kriterien. Die wesentlichen Merkmale einer Verhaltenssucht sind erfüllt, wenn der Medienkonsum außer Kontrolle gerät,  das Spielen oder die Nutzung der digitalen Medien Vorrang vor anderen Aktivitäten haben, und der Heranwachsende auch bei negativen Konsequenzen weitermacht. Gegebenenfalls ist eine Vermittlung an eine Fachärztin bzw. einen Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie bzw. an eine Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin bzw. -therapeuten oder die Einbeziehung der Jugendhilfe sinnvoll.

In München gibt es zudem weitere Anlaufstellen für die Thematik, die schulpsychologische Beratung kann hierzu Informationen geben und weitervermitteln.

Technische Hinweise für Webex-Veranstaltungen

Technische Hinweise für Webex-Veranstaltungen

Technische Hinweise Für die Teilnahme benötigen Sie ein Endgerät mit Kamera und Audio (Mikrofon und Lautsprecher) sowie eine stabile Internetverbindung. Wir empfehlen den Zugang über PC oder Tablet, da wir Bilder und Folien zeigen werden. Der Zugang über ein Smartphone ist erfahrungsgemäß nicht praktikabel. Es empfiehlt sich, die Kamera und das Mikrofon bereits im Vorfeld zu konfigurieren und zu testen. Ansonsten sind keinerlei technische Vorkenntnisse nötig. Vor der Veranstaltung erhalten Sie noch einmal eine E-Mail mit Informationen sowie einem Link, um der Veranstaltung beitreten zu können. Klicken Sie dann einfach auf den Link "Meeting beitreten", um in den virtuellen Meetingraum zu kommen. Falls Sie Cisco-Webex noch nicht genutzt haben, werden Sie aufgefordert, die App zu installieren. Wenn Sie dies nicht möchten, können Sie optional über den Webbrowser beitreten.

Corona: Aktuelle Informationen

Wir möchten Sie in diesen herausfordernden Zeiten weiterhin vielfältig unterstützen und Ihnen für Ihre berufliche Tätigkeit und persönliche Entwicklung neue Ideen und Impulse bieten. Dazu bieten wir Beratungs- und Unterstützungsgebote sowie Fort- und Weiterbildungen online, telefonisch oder, falls möglich unter Beachtung der aktuell geltenden Schutz- und Hygienemaßnahmen, in Präsenz an.

Aktuelle Informationen zu den Coronavirus-Fällen in München finden Sie hier.

Fort- und Weiterbildung

Die Durchführung von Präsenzfortbildungen ist derzeit für die Stadt München mit wenigen Ausnahmen grundsätzlich untersagt. Bitte informieren Sie sich im Zweifelsfall bei der zuständigen Sachbearbeitung, deren Kontaktdaten Sie in Ihrer Zusage finden.

Es steht ein vielfältiges Angebot an  Online-Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen zur Verfügung, die unter dem Stichwort "Online" im Bildungsprogramm zu finden sind. Weitere Informationen rund um das digitale Lernen und Lehren finden Sie unter www.medienbildung-muenchen.de.

Beratungsangebote

In der Zentralen Bildungsberatung, dem Zentralen Schulpsychologischen Dienst und in den BildungsLokalen findet neben der Beratung per Telefon, E-Mail oder Videotelefonie soweit möglich, in Abhängigkeit von den Maßgaben zur Eindämmung des Pandemiegeschehens, im Einzelfall persönliche Beratung in Präsenz statt. In den BildungsLokalen können Erwachsene, Kinder und Jugendliche Angebote zur Lern- und Sprachförderung in Anspruch nehmen.

Bitte vereinbaren Sie in allen Fällen vorab einen Termin!

Zu europäischen und internationalen Bildungsprogrammen sowie den derzeitigen Mobilitätsmöglichkeiten stellt Ihnen der Fachbereich Internationale Bildungskooperationen hier wie gewohnt alle aktuellen Informationen zur Verfügung.

#moMUCdigital – Die Münchner Online-Tagung für Lehrkräfte rund um zeitgemäße Bildung

 

Das Pädagogische Institut - Zentrum für Kommunales Bildungsmanagement lädt in
Kooperation mit Hofmann Medienberatung, Organisator von mobile.schule, Deutschlands größter Tagung zu zeitgemäßer Bildung, und dem DigiTeam GZ zur Tagung „mobile.schule münchen digital“ ein. Erkunden Sie digitale Unterrichtswelten - für Einsteiger*innen und alle, die sich schon auf den Weg gemacht haben und ihre Reise fortsetzen wollen! Für die Angebote sind keine Vorkenntnisse nötig.

Save the dates: 15. März, 03. Mai, 14. Juli, 06. Oktober 2021

An diesen vier Terminen bieten wir Ihnen Impulse, Vertiefungs- und Vernetzungsmöglichkeiten. Die #moMUCdigital gibt nachhaltige Hilfestellungen für die Gestaltung zeitgemäßer Bildung. Lehrkräfte erhalten Impulse, um ihren Unterricht abwechslungsreich zu gestalten und Sicherheit im Umgang mit digitalen Medien zu erwerben. 

Ablaufplan für alle Events:

Verlauf Thema
ab 16:00 Uhr Begrüßung und Rahmung
16:15-17:15 Uhr Slot 1: Workshops
17:30-18:30 Uhr Slot 2: Workshops
19:00-20:00 Uhr Slot 3: Vertiefung - Best Practice zum Mitmachen

Hier gibt es einen Flyer zum Download.

Die #moMUCdigital ist eine
Kooperation von:

Beitragsbild

„10 Jahre BIK in Bayern – ein Erfolgsmodell mit Zukunft?“ Auftakt am 25.02.2021

10 Jahre Berufsintegrationsklassen in Bayern – ein Erfolgsmodell mit Zukunft?

Am Donnerstag, 25. Februar, hat von 14 bis 16.30 Uhr die Online-Veranstaltung „10 Jahre Berufsintegrationsklassen in Bayern – ein Erfolgsmodell mit Zukunft?“ stattgefunden. Eine Expert*innenrunde sprach und diskutierte über das im Freistaat entwickelte schulische Konzept für junge Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund an beruflichen Schulen.

Durch die steigende Fluchtmigration seit den 2010er Jahren ist die Bedeutung von Beschulungskonzepten für Jugendliche mit Fluchterfahrung immer mehr in den Blickpunkt der (Fach)-Öffentlichkeit gelangt. Auf der Grundlage von Erfahrungen aus schulanalogen Projekten in München und Nürnberg wurde in Bayern ab 2011 das Modell der Berufsintegrationsklassen (BIK) an beruflichen Schulen erprobt und weiterentwickelt. Das bayerische Modell, das die Jugendlichen innerhalb von zwei Jahren zu einem Schulabschluss führt, verbindet die Sprachförderung und -bildung mit der Berufsorientierung und -vorbereitung im Rahmen eines speziell entwickelten pädagogischen Konzepts. Die BIK wurden zum Erfolgskonzept und haben auch bundesweit große Anerkennung erfahren.

Worin liegt der Erfolg dieses schulischen Konzeptes für junge Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund? Ist das Modell angesichts sich stetig verändernder Zielgruppen noch zeitgemäß? Ist das Angebot anschlussfähig in Bezug auf Einstieg in Ausbildung, Beschäftigung oder weiterführende Schulen? Welche Zukunft hat das Modell im Hinblick auf den gesamten Bereich der beruflichen Bildung?

Der Migrationsforscher Prof. Dr. Anderson hat die Entwicklung der BIK von Anfang an begleitet, analysiert, bewertet und weitreichende Empfehlungen für das Beschulungsmodell formuliert. Bei der Online-Veranstaltung werden Erfahrungen mit den Berufsintegrationsklassen mit Vertreter*innen des Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und mit Expert*innen aus der Praxis diskutiert. Die Ergebnisse und Empfehlungen des im Jahr 2020 publizierten Gutachtens von Prof. Dr. Anderson dienen dabei als Ausgangspunkt.

Das Gutachten von Prof. Dr. Anderson kann hier heruntergeladen werden und seine Präsentation hier. Die Präsentation zur Entstehung und Entwicklung des Modells der Berufsintegration von Herrn Meyer-Huppmann und Frau Hensel kann hier heruntergeladen geladen werden und die Präsentation zum aktuellen Stand der Weiterentwicklung und Neustrukturierung der Berufsvorbereitung findet man hier zum Download.

Es sprachen und diskutierten:

  • Kristina Hensel und Sven Meyer-Huppmann,
    Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

  • Prof. Dr. Philip Anderson, Migrationsforscher,
    Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg,
    Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften

  • Dr. Patricia Broser und Werner Nagler, Berufsschulzentrum Schwandorf, Oberpfalz

  • Eric Fincks, Berufsschule zur Berufsintegration, München

Moderation:

  • Lisa Weiß, Freie Journalistin

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Referats für Bildung und Sport, des Sozialreferats und des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.

Um ausgewählte Themen aus dem Gutachten zu vertiefen, sind in den kommenden Monaten weitere Online-Fachforen geplant:

Fachforum „Heterogenität der Schüler*innenschaft in den BI-Klassen“ am 15.04.2021

Fachforum „Der Übergang aus der Berufsintegrationsklasse in den Beruf“ am 18.05.2021

Fachforum „Aus- und Fortbildung von Lehrkräften“ am 17.06.2021

Weitere Informationen zu den Fachforen finden sich in Kürze auf dieser Webseite.

 

Frau und Kind mit Mundschutz | AdobeStock Foto famveldman

Aktuelle Fortbildungsangebote für Kindertageseinrichtungen

Fort- und Weiterbildungen

Auch in Zeiten der Pandemie möchten wir Sie bestmöglich unterstützen. Wir bieten Ihnen neben telefonischer Beratung (nähere Informationen dazu unten) eine Vielfalt an Online-Veranstaltungen. Von kleinen Auszeiten und Momenten der Entspannung bis zu neuen Impulsen für die pädagogische Arbeit finden Sie hier vielleicht etwas, das gerade Ihrem persönlichen oder professionellen Bedarf entspricht und Sie neue Energie tanken lässt.
Das gesammelte aktuelle Angebot an Online-Veranstaltungen ab März 2021 finden Sie hier.

Weiterhin sind Präsenzveranstaltungen in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen nur in Ausnahmefällen unter Einhaltung der geltenden Schutz- und Hygienemaßnahmen möglich. Die zuständige Sachbearbeitung hilft Ihnen gerne weiter, sollten Sie diesbezüglich Fragen haben.

Bitte melden Sie sich online über unser Bildungsprogramm an. Eine Kurzanleitung zum Anlegen Ihrer externen Zugangsdaten für die Online-Anmeldung finden Sie hier. Sollten Sie Fragen haben bzw. Unterstützung benötigen, rufen Sie uns gerne an und wir gehen die einzelnen Schritte gemeinsam durch.

 

Auswahl aktueller Online-Fortbildungen für Kindertageseinrichtungen:

Bunte Kleckse, geheimes Gekrakel – Farben, Formen und viel mehr
(Online Veranstaltung des Museumpädagogischen Zentrums)

  • Im Museum Brandhorst lässt sich vieles entdecken und erforschen – das verspricht bereits die bunte Fassade mit ihren Tausenden von Keramikstäben: Farben, Formen, Materialien, funkelnd und glitzernd, klein und groß, hart und weich, an der Wand oder auf dem Boden, gezeichnet, gemalt, gebaut oder fotografiert – ausgewählte Kunstwerke bringen auch Kinderaugen zum Staunen!
    Die Online-Fortbildung stellt Bau und Sammlung des Museum Brandhorst vor und zeigt vielfältige Möglichkeiten und praktische Anregungen, sie mit Kindergartenkindern zu erleben!
  • 04.03.2021, 14:00-16:00 Uhr
  • Bitte Stifte und Papier bereit legen!
  • Zur Anmeldung

 

Demokratie stärken: Umgang mit Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in der Kindertageseinrichtung

  • Was tun, wenn Eltern oder sogar Kolleg*innen sich diskriminierend gegenüber Menschen aufgrund von Herkunft, Religion, Sprache oder geschlechtlicher Identität äußern? Auch Kinder übernehmen Vorurteile der Erwachsenen und tragen sie in die Einrichtung. Wie lässt sich eine Kooperation und die unmittelbare Interaktion mit Eltern gestalten, ohne deren problematische Weltanschauung zuverharmlosen? Woran erkenne ich eine diskriminierende, eine rechtsextreme bzw. rechtspopulistische Einstellung?Wie gehen wir als Team damit um? Welche rechtlichen und berufsethischen Grundlagen bieten Orientierung? Was tun, wenn Kinder Kinder diskriminieren? Im Austausch miteinander sowie durch praktische Übungen stärken wir unsere individuelle Handlungsfähigkeit. Das Seminar lädt dazu ein, eigene Beispiele aus dem Arbeitsalltag einzubringen.
  • 17.05.2021, 08:30 - 16:30 Uhr
  • Referentin: Eva Prausner, Berlin
  • Nähere Informationen und Anmeldung

 

Teilnahme an Online-Veranstaltungen über Webex Meetings

Hier finden Sie eine Anleitung zur Teilnahme an Online-Veranstaltungen (erstellt von SIN Studio im Netz) als pdf-Dokument zum Herunterladen.

 

Telefonkontakte zu Fortbildungsthemen:

Erziehungskräfte können telefonisch Input und Anregungen durch Referent*innen zu folgenden Themen erhalten:

  • Führung und Teamentwicklung
  • Konzeptionsentwicklung
  • Zusammenarbeit mit Eltern
  • Was trägt dazu bei, Herausforderungen in der Krise zu bestehen und welche Unterstützung erfährt die/der Einzelne durch die Zusammenarbeit im Team?

Nähere Informationen dazu finden Sie hier.