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rote und gelbe aquarell kreisstruktur, foto: istock, skab3txina

Spuren hinterlassen … wirksame Lernwege entdecken, erleben, gehen

Dokumentation des Symposiums 2015

27. und 28. Oktober 2015
im Alten Rathaus,
Marienplatz, und im Pädagogischen Institut, Herrnstraße 19

Wir lernen vom ersten Tag unseres Lebens an – ein Leben lang. Was wir lernen, ist nicht immer
das, was wir lernen sollen, wie wir lernen, ist nicht immer so, wie wir lernen wollen. Doch was
macht erfolgreiches Lernen aus? Gehen Sie mit uns auf Spurensuche! Diskutieren, reflektieren
und erproben Sie mit uns, wie wirksame Lernwege aussehen können und wie es gelingen kann,
Lernenden diese Wege zu eröffnen. Und ... lassen Sie sich überraschen!

Anmeldeschluss war der 05. Oktober 2015.


Flyer zum Download

Eckpunkte zum Programm

Dienstag, 27. Oktober 2015

Vormittag – im Alten Rathaus:

  • Ankommen und Einführung in das Thema
    (9.30 Uhr)

    • Gaston Florin und Team

 

  • Begrüßung durch die Kooperationspartner
    (10.45 Uhr)
    • Dr. Heinz Lehmeier
      Leiter des Pädagogischen Instituts

    • Anne Schultheis
      Leitende Regierungsschuldirektorin der Regierung von Oberbayern

    • Dr. Rolf Hanisch
      Vorsitzender des DVLfB

 

  • Interaktiver Vortrag
    (11.15 Uhr)

    • Prof. Dr. phil. habil. Klaus Zierer
      Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

      Evidenzbasierte Kriterien sichtbaren Lernens und erfolgreichen Vermittelns

      Hier finden Sie den Vortrag
      (24 MB)

 

  • Mittagessen
    (12.30 Uhr)

Nachmittag/Abend – im Pädagogischen Institut

  • Workshops (siehe unten)

 

  • Abendimbiss
    (17.30 Uhr)

 

  • Rückblick auf den Tag

 

  • Das Symposium wird theatral: Pointierte Bildungsszenen
    Theatergruppe „Die Szenenmacher“

    Leitung: Albert Mühldorfer

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Vormittag – im Pädagogischen Institut:

  • Ankommen
    (8.30 Uhr)

 

  • Workshops (siehe unten)

Nachmittag - im Alten Rathaus:

  • Mittagessen
    (12.45 Uhr)

 

  • Spurensuche
    (14 Uhr)

    Gaston Florin und Team

 

  • Der "andere Abschluss"
    Schülerinnen und Schüler im P-Seminar

Den Pressebericht zum P-Seminar des Klenze-Gymnasiums finden Sie hier.

 

  • Ende
    (ca. 16 Uhr)

Workshops

(kursiv gedruckte Angebote finden an beiden Tagen statt)

Dienstag, 27. Oktober 2015
(14.00 - 17.30 Uhr)

  • Workshop 1:
    Erfahrungsorientiertes Lernen (EOL): ein möglicher wirksamer Lernweg
    Stephanie Schöllkopf, Nicolette Dolic
    Zielgruppe: Schule/Kita/Erwachsenenbildung

    Dokumentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation
 
  • Workshop 2:
    Lernen in Beziehung – zwischen Freiheit und Begrenzung
    Dr. Herbert Renz-Polster
    Zielgruppe: Schule/Kita

    Dokumentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation
 
  • Workshop 3:
    Sprachenvielfalt in Lehr-Lernkontexten: Bilder im Kopf reflektieren und Potentiale erkennen
    Henriette Hahn, Alparslan Bayramli
    Zielgruppe: Schule/Kita/Erwachsenenbildung

    Dokumentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation
 
  • Workshop 4:
    Das Lernhaus-Konzept: Was ist im Lernhaus lernwirksam?
    Irina Kuttner, Dr. Christiane Wesselowsky
    Zielgruppe: Schule

    Dokumentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation
 
  • Workshop 5:
    Videoarbeit: ein Instrument zur Analyse und Weiterentwicklung professioneller Bildungsarbeit
    Charlotte Strobl, Ann-Kathrin Pehmer, PD Dr. Alexander Gröschner
    Zielgruppe: Schule/Kita/Erwachsenenbildung

    Dokumentation des Workshops

    Handout zum Workshop

    schriftliche Dokumentation
 
  • Der Workshop 6:
    Fortbildung neu denken: Was Fortbildner_innen und Teilnehmende über effektive
    Fortbildung wissen sollten

    Prof. Dr. Frank Lipowsky
    Zielgruppe: Schule/Kita/Erwachsenenbildung

    Dokumentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation
 
  • Workshop 7:
    Grundgedanken zum formativen Assessment: Lernen fördern durch Diagnose und Rückmeldung
    Dr. Michael Besser
    Zielgruppe: Schule/Kita/Erwachsenenbildung

    -ausgefallen-
 
  • Workshop 8:
    Feedback lern- und entwicklungsförderlich gestalten
    Prof. Dr. Klaus Zierer
    Zielgruppe: Schule/Kita/Erwachsenenbildung

    Dokumentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation
 
  • Workshop 9:
    Höher, schneller, weiter: die Bedeutung von Zielen und Zielmanagement für Lehr-Lern- und
    Entwicklungsprozesse

    Vera Bütow
    Zielgruppe: Schule/Kita/Erwachsenenbildung

    Dokumentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation
 
  • Workshop 10:
    Lehren und Lernen sichtbar machen: Wege für die individuelle Förderung und Entwicklung
    von Kompetenzen bereiten

    Prof. Dr. Andreas Helmke, Dr. Tuyet Helmke, Dr. Ingrid Neuner, Günther Goblirsch
    Zielgruppe: Schule/Kita/Erwachsenenbildung

    Präsentation des Workshops

    Dokumentation des Workshops

    Dokumentation des Workshops

    Flipchart zum Workshop

    schriftliche Dokumentation
 
  • Workshop 11:
    „Wie ein Dominostein“: So wirkt die Teilnahme an internationalen Austauschprojekten
    auf berufliche Bildungswege

    Prof. Dr. Alexander Thomas, Heike Abt
    Zielgruppe: Schule/Kita/Erwachsenenbildung

    Dokumentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation

 


 

 

  • Workshop 12:
    Szenisches Lernen: nachhaltig lernen mit Emotion und Eigenaktivität
    Petra Börding, Dr. Eva Post
    Zielgruppe: Schule/Kita/Erwachsenenbildung

    Dokumentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation
 
  • Workshop 13:
    Beziehungsgestaltung: Basis wirksamer pädagogischer Arbeit
    Albert Mühldorfer
    Zielgruppe: Schule/Kita/Erwachsenenbildung

    Dokumentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation
 
  • Workshop 14:
    Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! Bildungsarbeit unterstützen durch didaktisches Zeichnen
    Andreas Holzinger
    Zielgruppe: Schule/Kita/Erwachsenenbildung

    Dokumentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation
 
  • Workshop 15:
    Stressfreies Lernen durch Selbst-Management und Zeit-Intelligenz
    Renate Heiderich
    Zielgruppe: Schule/Kita/Erwachsenenbildung

    Dokumentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation
 
  • Workshop 16:
    Interkulturelle Elternbildungsarbeit im Quartier als Unterstützungsystem für Lernerfolge
    Semire Gülüm-Sahin
    Zielgruppe: Schule/Kita

    Dokumentation des Workshops

Mittwoch, 28. Oktober 2015
(9.00 - 12.30 Uhr)

  • Workshop 18:
    Systemisches Lerncoaching – Lernmotivation erhöhen und persönliche Potenziale entfalten
    Dr. Christiane Wesselowsky, Peter Schricker
    Zielgruppe: Schule/Kita/Erwachsenenbildung

    Dokumentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation
 
  • Workshop 19:
    Lernen in Beziehung – zwischen Freiheit und Begrenzung
    Dr. Herbert Renz-Polster
    Zielgruppe: Schule/Kita

    Dokumentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation
 
  • Workshop 20:
    Interkulturelle Elternbildungsarbeit im Quartier als Unterstützungssystem für Lernerfolge
    Slobodanka Sljoka
    Zielgruppe: Schule/Kita/Erwachsenenbildung

    Dokumentation des Workshops

    Präsentation des Workshops
 
  • Workshop 21:
    Partizipation von Eltern in der Bildungswirklichkeit
    Renate Thellmann
    Zielgruppe: Schule/Kita

    -ausgefallen-
 
  • Workshop 22:
    Videoarbeit: ein Instrument zur Analyse und Weiterentwicklung professioneller Bildungsarbeit
    Charlotte Strobl, Ann-Kathrin Pehmer, PD Dr. Alexander Gröschner
    Zielgruppe: Schule/Kita/Erwachsenenbildung

    Dokumentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation
 
  • Workshop 23:
    Literarische Texte filmisch lebendig werden lassen
    Dr. Anette Völker-Rasor
    Zielgruppe: Schule/Kita/Erwachsenenbildung

    Dokumentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation
 
  • Workshop 24:
    Bildung braucht Bewegung: zum Zusammenhang von Lernen und Bewegung
    Prof. Dr. Nils Neuber
    Zielgruppe: Schule/Kita

    Dokumentation des Workshops

    Präsentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation
 
  • Workshop 25:
    Feedback lern- und entwicklungsförderlich gestalten
    Prof. Dr. Klaus Zierer
    Zielgruppe: Schule/Kita/Erwachsenenbildung

    Dokumentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation
 
  • Workshop 26:
    Höher, schneller, weiter: die Bedeutung von Zielen und Zielmanagement für Lehr-, Lern-
    und Entwicklungsprozesse

    Vera Bütow
    Zielgruppe: Schule/Kita/Erwachsenenbildung

    Dokumentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation
 
  • Workshop 27:
    Diagnose- und Fördermodelle für einen langfristigen Kompetenzaufbau am Beispiel
    von Argumentieren, Modellieren und Problemlösen

    Prof. Dr. Regina Bruder
    Zielgruppe: Schule

    Dokumentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation
 
  • Workshop 28:
    Lernen im europäischen Ausland:
    spezifische Unterstützungsangebote
    Dr. Laura Flacke
    Zielgruppe: Schule

    Dokumentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation
 
  • Workshop 29:
    Direkte oder indirekte Instruktion? Zur Frage, warum das „Oder“ hier das eigentliche Problem ist.
    Dr. Julian Roelle
    Zielgruppe: Schule/Kita/Erwachsenenbildung

    Dokumentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation
 
  • Workshop 30:
    Beziehungsgestaltung: Basis wirksamer pädagogischer Arbeit
    Albert Mühldorfer
    Zielgruppe: Schule/Kita/Erwachsenenbildung

    Dokumentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation
 
  • Workshop 31:
    Tablets: intuitiv und individuell lernen mit digitalen Medien
    Christine Debold, Andreas Hintermaier
    Zielgruppe: Schule/Kita/Erwachsenenbildung

    Dokumentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation
 
  • Workshop 32:
    Wie wird Fortbildung wirksam? Professionalisierung von Fortbildnerinnen und Fortbildnern
    Dr. Rolf Hanisch, Dr. Eva Post

    Dokumentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation
 
  • Workshop 33:
    Miteinander, voneinander lernen: Erfahrungsaustausch und Peer-Tutoring
    PD Dr. Silke Weisweiler, Katja Kraft
    Zielgruppe: Schule/Kita/Erwachsenenbildung

    Dokumentation des Workshops

    schriftliche Dokumentation

Gesamtmoderation:

Gaston Florin und Team


Hauptvortrag:

Prof. Dr. phil. habil. Klaus Zierer
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Workshops:

Heike Abt
Dipl.-Psych., Institut für Kooperationsmanagement, Regensburg

Dr. Michael Besser   
Leuphana Universität Lüneburg / Institut für Mathematik und ihre Didaktik (IMD)

Petra Börding
Förderlehrerin, Mittelschule Germering

Prof. Dr. Regina Bruder
Technische Universität Darmstadt / Fachbereich Mathematik

Vera Bütow
Selbständige Trainerin und (Qualitäts-)Beraterin

Christine Debold
Pädagogische Mitarbeiterin, PI / Fachbereich Neue Medien/Medienpädagogik, München

Nicoletta Dolic
Studienrätin, EOL-Trainerin, Robert-Bosch-Schule / Arbeitsgruppe Pädagogik, Ulm

Dr. Laura Flacke
Dipl.-Berufspäd. (Univ.), TUM School of Education, München

Günther Goblirsch
Schulleiter, Städische Berufsschule f. d. Spenglerhandwerk, Umwelt- und Versorgungstechnik, München

PD Dr. Alexander Gröschner
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, TUM School of Education, München

Semire Gülüm-Sahin
Jugendeinrichtung, IG Feuerwache, München

Henriette Hahn
Dipl.-Sozialwissenschaftlerin, Anti-Bias-Netz, Berlin

Dr. Rolf Hanisch
Landesinstitut für Schule und Medien (LISUM), Berlin-Brandenburg / Vorsitzender des DVLfB

Renate Heiderich
Corporate Learning Solutions

Prof. Dr. Andreas Helmke
Universität Koblenz-Landau

Dr. Tuyet Helmke
Lehrbeauftragte, Universität Konstanz

Ursula Heppt-Beck
Leiterin, Städtische Kindertagesstätte Dietzfelbingerplatz, München

Andreas Hintermaier
Pädagogischer Mitarbeiter, PI / Fachbereich Neue Medien/Medienpädagogik, München

Andreas Holzinger
Prozessbegleiter und Business Zeichner, Bad Driburg

Katja Kraft
Europa-Universität Viadrina / Zentrum für Interkulturelles Lernen, Frankfurt/O.

Irina Kuttner
Schulleiterin (komm.), Städtische Wilhelm-Röntgen-Realschule, München

Prof. Dr. Frank Lipowsky
Universität Kassel / Institut f. Erziehungswissenschaft

Albert Mühldorfer
Seminarrektor, St.-Martin-Grundschule, Mallersdorf-Pfaffenberg

Prof. Dr. Nils Neuber
Westfälische Wilhelmsuniversität Münster

Dr. Ingrid Neuner
Schulleiterin i.R., freiberufliche Fortbildnerin, München

Ann-Kathrin Pehmer
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, TUM School of Education, München

Dr. Post,  Eva
Regierungsschulrätin, Regierung von Oberbayern, München

Dr. med. Herbert Renz-Polster
Kinder- und Jugendarzt, wissenschaftlicher Mitarbeiter UNI Heidelberg, Buchautor

Bettina Schmidt
Dipl.-Päd., Anit-Bias-Werkstatt, Berlin

Dr. Julian Roelle
Universität Bielefeld / Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft

Schöllkopf,  Stephanie
Oberstudienrätin, EOL-Trainerin, Robert-Bosch-Schule / Arbeitsgruppe Pädagogik,  Ulm

Slobodanka Sljoka
Projektleiterin, AWO, München

Charlotte Strobl
Dipl. Psych., Das Norddeutsche Marte Meo Institut, Rhauderfehn

Renate Thellmann
Fachpädagogin, Referat für Bildung und Sport / Abteilung KITA, München

Prof. Dr. Alexander Thomas
Prof. em. Universität Regensburg, Abteilung für Sozial- und Organisationspsychologie
(Forschungsschwerpunkt: Psychologie interkulturellen Handelns)

Dr. Anette Völker-Rasor
Theater- und Medienpädagogin, Gymnasium Penzberg

PD Dr. Silke Weisweiler
Leitung Center for Leadership and People Management
Training & Forschung

Dr. Christiane Wesselowsky
Systeminsche Beraterin / Lerncoaching, München

Prof. Dr. Zierer, Klaus   
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg / Lehrstuhl für Erziehungswissenschaften

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Last Minute Angebote

Hier finden Sie Kurse aus unserem aktuellen Angebot der nächsten Wochen, bei denen noch freie Plätze vorhanden sind.
rote und gelbe aquarell kreisstruktur, foto: istock, skab3txina

Spuren hinterlassen … wirksame Lernwege entdecken, erleben, gehen

Dokumentation des Symposiums 2015 27. und 28. Oktober 2015 im Alten Rathaus, Marienplatz, und im Pädagogischen Institut, Herrnstraße 19 Wir lernen vom ersten Tag unseres Lebens an – ein Leben lang. Was wir lernen, ist nicht immer das, was wir lernen sollen, wie wir lernen, ist nicht immer so, wie wir lernen wollen. Doch was macht erfolgreiches Lernen aus? Gehen Sie mit uns auf Spurensuche! Diskutieren, reflektieren und erproben Sie mit uns, wie wirksame Lernwege aussehen können und wie es gelingen kann, Lernenden diese Wege zu eröffnen. Und ... lassen Sie sich überraschen! Programm-Ablauf und weitere Informationen zum Symposium 2015 finden Sie hier.
zwei junge studierende betrachten eine schautafel, foto: unsplash.com, rawpixel

Mit Qualität ins neue Jahr 2019!

Am 23. und 30.01.2019 haben zwei neue Kursreihen „QSE-Fachkraft an Kindertageseinrichtungen“ begonnen. Nähere Informationen finden Sie hier.

Bereits ausgebucht! Am 25. Februar 2019 startete die neue feste Modulreihe „QSE-Fachkraft an Schulen“. Nähere Informationen finden Sie hier.

vortrag mit puplikum von hinten, tafel, foto: fotolia, kasto

Programmschwerpunkt: Inklusive Pädagogik

Kompetenter Umgang mit Vielfalt

Bildungssysteme sind so zu gestalten, dass sie »für alle, wirklich für alle« Kinder, Jugendliche und Erwachsenen Teilhabegerechtigkeit einlösen.

UNESCO: Die Salamanca-Erklärung und der Aktionsrahmen zur Pädagogik für besondere Bedürfnisse von 1994.

Deshalb ist es Auftrag und Aufgabe aller Bildungseinrichtungen, jede und jeden einzubeziehen, niemanden auszuschließen und allen Beteiligten in Anerkennung ihrer Verschiedenheit gerecht zu werden. Das gilt ebenso für geflüchtete Kinder. Jugendliche und Erwachsene. Weitere Beiträge zum Programmschwerpunkt INKLUSIVE PÄDAGOGIK
radiomoderatorin im studio, foto: fotolia, wavebreakmediamicro

MünchenHören

Haben wirklich Tiere im ersten Weltkrieg Briefe befördert? Wie fährt es sich in einer Seifenkiste? Von welchem König hat der Königsplatz seinen Namen?

Bei "MünchenHören" gehen Münchner Schülerinnen und Schüler mit Mikrofon und Aufnahmegerät in ihrem Stadtteil auf Geschichtenjagd. Ihre Audio-Beiträge, in denen es um besondere Orte und deren Geschichte geht, präsentieren sie dann im Internet auf www.br.de/muenchen-hoeren. Bislang sind über 250 Hörbeiträge zu unterschiedlichen Themen aus fast allen Stadtvierteln Münchens veröffentlicht.

Die Schülerinnen und Schüler eignen sich während der Arbeit an ihrem Hörbeitrag wichtige Kompetenzen an. Sie lernen, gezielt Fragen zu stellen, gut zuzuhören und trainieren die Ausdrucksfähigkeit ihrer Stimme. Sie arbeiten im Team und erstellen gemeinsam einen Projektplan. Lehrkräfte entdecken aktive, projektorientierte Medienarbeit als Unterrichtsmethode, die sich in jedes Schulfach integrieren lässt: Inhaltliche Bezüge können beispielsweise zum Geschichts-, Deutsch-, Kunst-, Musik-, Heimat- und Sachunterricht oder dem Erdkundeunterricht hergestellt werden.

Sie möchten sich mit Ihrer Klasse bzw. Ihrem Hort, Tagesheim oder Ihrer Mittagsbetreuung beteiligen? Auch wenn Sie noch keine Erfahrungen im Erstellen von Audiobeiträgen gesammelt haben, können Sie an MünchenHören mitwirken. Erfahrene Medien-Coaches des Bayerischen Rundfunks konzipieren zusammen mit Ihnen und Ihren Schülerinnen und Schülern die Hörbeiträge. Die Junior-Coaches des Pädagogischen Instituts unterstützen sie dabei. Gemeinsam entscheiden Klasse und Coaches: Soll ein Hörspiel, eine Collage oder eine Reportage entstehen? Anschließend werden alle nötigen Schritte (Recherchen, Interviews, Umfragen, Schnittprotokolle, Tonaufnahmen) geplant und umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler können ihren Beitrag am Ende auf Wunsch selbst am PC schneiden. Für die endgültige Mischung und Fertigstellung sorgen die Medien-Coaches.

München Hören ist ein gemeinsames Projekt des Fachbereichs Neue Medien / Medienpädagogik und des Fachbereichs Politische Bildung des Pädagogischen Instituts, der Stiftung Zuhören und des Bayerischen Rundfunks.

Kontakt: Gerhard Witossek, Tel. 233-26317, E-Mail: ge.witossek[at]pi.musin.de

menschen in bewegung, foto: istock b&m noskowski

Fachtage 2019

Das Pädagogische Institut – Zentrum für Kommunales Bildungsmanagement lädt Sie im Jahr 2019 zu folgenden Fachtagen ein: [mks_accordion] [mks_accordion_item title="Fachforum Digitalisierung und Berufsschule – Lernen und Ausbildung 4.0 | 27.01.2019"] Das Internet der Dinge, cyber-physische Systeme und künstliche Intelligenz beeinflussen die Unternehmen weltweit. Die berufliche Fort- bzw. Weiterbildung ist davon ebenso betroffen wie die duale Ausbildung und damit die Berufsschulen sowie Ausbildungsbetriebe. Doch wo stehen wir, was wissen wir, wo geht die Reise hin? Folgende Themen werden in Vorträgen und Workshops bearbeitet, um Handlungsorientierung für den Berufsschulalltag zu geben: Bildung und Lernen 4.0 künstliche Intelligenz und Lernen Academic und Learning Analytics Kompetenzen für Industrie 4.0 Berufsschulen und Digitalisierung Lessons Learned aus der Praxis Experten aus Wissenschaft, Schulpraxis sowie Technologie werden mit Ihnen diskutieren. Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer an Berufsbildenden Schulen, Schulleitungen, Ausbilderinnen und Ausbilder aus Ausbildungsbetrieben, Ausbildungsleitungen Eigenbetrag Interne: kostenfrei Eigenbetrag Externe: kostenfrei Ort: Pädagogisches Institut, Herrnstr. 19, 80539 München Teilnehmende: 50 Referenten: Prof. Dr. Christoph Igel, Joachim Maiß, Dr. Ulrich Schmid Sachbearbeitung: Brigitte Waller, Tel.: (089) 233-27349, Fax: (089) 233-28154, E-Mail: brigitte.waller(at)muenchen.de Anmeldeformular Kursprogramm 2019 für Lehrkräfte und Erziehungskräfte [/mks_accordion_item] [mks_accordion_item title="KaleidoPäd | 13.02.2019"] Informationen und Anmeldung siehe www.kaleidopaed.muc.kobis.de [/mks_accordion_item] [mks_accordion_item title="Fachtag QSE 2.0 an beruflichen Schulen | 30.04.2019"] Der Fachtag bietet all jenen eine Informationsplattform, die im Rahmen des Prozesses QSE 2.0 an den beruflichen Schulen der Landeshauptstadt München tätig sind. Die Themen richten sich nach den jeweils aktuellen Gegebenheiten. Im Zentrum stehen ferner der Austausch und die Vernetzung der Teilnehmenden. Der Ort der Veranstaltung wird rechtzeitig bekannt gegeben. Eine verbindliche Anmeldung ist bereits jetzt möglich. Mit Ihrer Anmeldung nehmen Sie automatisch am Fachtag teil (es erfolgt keine gesonderte Veranstaltungszusage). Zielgruppe: Führungskräfte, QSE-Fachkräfte an beruflichen Schulen Eigenbetrag Interne: kostenfrei Eigenbetrag Externe: Diese Veranstaltung ist nur für interne Teilnehmende buchbar. Teilnehmende: 95 Referent: N. N. Sachbearbeitung: Ingrid Moldaschl, Tel.: (089) 233-32131, Fax: (089) 233-32138, E-Mail: piqa.rbs(at)muenchen.de Anmeldeformular Kursprogramm 2019 für Lehrkräfte und Erziehungskräfte [/mks_accordion_item] [mks_accordion_item title="VIVA! Lebendiger Sprachunterricht mit Kompetenz und Kreativität (Fachtage Italienisch) | 26.06.2019"] Die dreitägige Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte für Italienisch, die den kompetenzorientierten Unterricht mit produktiven und kreativen Tätigkeiten verbinden möchten. In Inputs bzw. Workshops geht es u.a. um Film, Literatur, Theater sowie Musik. Außerdem soll die wunderbare Lage des Bildungshauses genutzt werden, um sich in entspannter Atmosphäre über Chancen sowie die Aufwertung der italienischen Sprache auszutauschen. Diese Fortbildung ist für Lehrkräfte der staatlichen Gymnasien des MB-Bezirks Oberbayern West als RLFB kostenfrei. Zielgruppe: Lehrkräfte an Realschulen, Gymnasien Eigenbetrag Interne: kostenfrei Eigenbetrag Externe: 140,00 € Ort: Bildungshaus Achatswies , 83730 Fischbachau Teilnehmende: 18 Referentinnen: Francesca Angrisano, Rosa Errico-Reiter, Anette Gilbers, Nicoletta Grandi Sachbearbeitung: Regina von Natzmer, Tel.: (089) 233-27964, Fax: (089) 233-22108, E-Mail: pia.rbs(at)muenchen.de Anmeldeformular Kursprogramm 2019 für Lehrkräfte und Erziehungskräfte [/mks_accordion_item] [mks_accordion_item title="Philosophie von gestern bis heute – von der Theorie zur Unterrichtspraxis (Fachtag Ethik) | 21.11.2019"] Der Fachtag wird von den Fachschaften katholische und evangelische Religionslehre und Ethik gemeinsam durchgeführt. Die ganztägige Veranstaltung bietet Vorträge sowie Workshops mit Praxisbezug zu unterschiedlichen philosophischen und fachspezifischen Themen. Die Teilnehmenden erhalten Anregungen zur praktischen Umsetzung in nahezu allen Jahrgangsstufen. Details werden im Vorfeld des Fachtags per Flyer – zeitgleich auf der Website des Pädagogischen Instituts – bekanntgegeben. Diese Fortbildung ist für Lehrkräfte der staatlichen Gymnasien des MB-Bezirks Oberbayern Ost als RLFB kostenfrei. Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schularten Eigenbetrag Interne: kostenfrei Eigenbetrag Externe: 50,00 € Ort: Pädagogisches Institut, Herrnstr. 19, 80539 München Teilnehmende: 80 Referenten: Matthias Bär, Dr. Franz Hauber, Dr. Michael Spieker Leitung: Evelin Bürgel-Eberl, Dieter Amann, Peter Schmidbauer Sachbearbeitung: Regina von Natzmer, Tel.: (089) 233-27964, Fax: (089) 233-22108, E-Mail: pia.rbs(at)muenchen.de Anmeldeformular Kursprogramm 2019 für Lehrkräfte und Erziehungskräfte [/mks_accordion_item] [mks_accordion_item title="Fachtag zur internationalen und europäischen Bildungsarbeit | 25.11.2019"] Der Fachtag zur internationalen und europäischen Bildungsarbeit richtet sich an Erziehungs- und Bildungspersonal an Kindertageseinrichtungen, allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie BildungsLokalen in München und Bayern, die im Rahmen von europäischen/internationalen Projekten bereits Erfahrungen sammeln konnten oder sich über Möglichkeiten bzw. Chancen eines Austausches informieren möchten. In Kooperation mit dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) München zeigen wir Ihnen die vielfältigen Möglichkeiten des EU-Bildungsprogramms Erasmus+ auf. Dieses ermöglicht innovative Wege der Kooperation schulischer (und nichtschulischer) Einrichtungen sowie des Austauschs von Erziehungs- und Bildungspersonal in Europa. In vielfältigen Formaten (Workshops, Roundtables, Vorträgen etc.) können Sie sich miteinander vernetzen. Expert_innen zeigen Ihnen Strategien der erfolgreichen Antragstellung und Projektdurchführung auf und beraten Sie zu allen Fragen in diesem Zusammenhang. Darüber hinaus thematisiert der Fachtag, wie strategische (Schul-)Partnerschaften, Europaarbeit sowie internationale Austausch- und Kooperationsprojekte über pädagogische Schwerpunktsetzungen wirksam zu einer inklusiven Schule, zu Qualitätsentwicklung und zur Internationalisierung Ihrer Kindertageseinrichtung bzw. Schule beitragen. Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schularten, pädagogische Mitarbeiter_innen in Kindertageseinrichtungen Eigenbetrag Interne: kostenfrei Eigenbetrag Externe: kostenfrei Ort: Pädagogisches Institut, Herrnstr. 19, 80539 München Teilnehmende: 100 Leitung: Rita Stegen Sachbearbeitung: N.N., Tel.: (089) 233-32122, Fax: (089) 233-32130, E-Mail: ibk.rbs(at)muenchen.de Anmeldeformular Kursprogramm 2019 für Lehrkräfte und Erziehungskräfte [/mks_accordion_item] [mks_accordion_item title="Wie wird Schule Allen gerecht? Ein Fachtag zu Identität, Intersektionalität und Inklusion | 05.12.2019"] Faktoren wie Geschlecht, sozio-ökonomischer Status, Aussehen, Gesundheit, und sexuelle Identität haben enorme Auswirkungen auf das Leben von Menschen - oft bestimmen sie, wer ganz selbstverständlich "dazu gehört" und wer nicht. Unterschiedliche Formen von Ausgrenzung stehen in Wechselwirkung und können sich gegenseitig verstärken. Wie kann es gelingen, dass trotz Lebenswelten und gesellschaftlicher Positionierungen ALLE am Leben und Lernen einer Schule umfassend partizipieren können? Im Austausch mit Expert_innen können Sie das Themenfeld Identität, Intersektionalität und Inklusion intensiv beleuchten, Ihre pädagogische Praxis reflektieren und neue Möglichkeiten des Handelns entdecken. Bitte merken Sie sich den Termin vor! Ein Flyer erscheint rechtzeitig vor der Veranstaltung. Zielgruppe: Eigenbetrag Interne: kostenfrei Eigenbetrag Externe: kostenfrei Ort: Pädagogisches Institut, Herrnstr. 19, 80539 München Referent: N.N. Leitung: Michael Schneider-Velho Sachbearbeitung: Claudia Coffaro, Tel.: (089) 233-32101, Fax: (089) 233-32189, E-Mail: claudia.coffaro(at)muenchen.de Anmeldeformular Kursprogramm 2019 für Lehrkräfte und Erziehungskräfte [/mks_accordion_item] [/mks_accordion]

Prüfungsangst

In Prüfungssituationen aufgeregt zu sein ist normal. Ein mittleres Maß an Erregung spornt zur Prüfungsvorbereitung an und kann zu besserer Leistung verhelfen. Manchmal jedoch wird aus der normalen „Aufregung“ eine übermächtige Angst, die bereits in der Vorbereitungszeit auf eine Prüfung und in der Prüfung selbst blockiert. Ängsten kann mit Hilfe von
...

ausstellungs-projekt anders schoen - portraitaufnahme einer jungen frau beim make-up, foto: paedagogisches institut

Anders schön!?

Neue Ausstellung im Pädagogischen Institut

Was ist schön? – dazu wird kontinuierlich und quer durch die Disziplinen geforscht, denn Körper, Aussehen, Haare und ins besondere Moden und
...

tusch theater münchen, zwei schuelerinnen der staedtischen rainer- werner-fassbinder-fos beim improvisationstheater, foto: karsten kowalk

Jetzt bewerben

Tusch geht in die nächste Runde! Das Bewerbungsverfahren für TUSCH Runde 6 (September 2019 – August 2021) findet zwischen Januar und April 2019 statt. Mehr erfahren Sie hier.
mitarbeiterinnen an der kaffeemaschine, cafeteria des pi-zkb, foto: bernhard lang

Die Cafeteria im Pädagogischen Institut

In der Cafeteria des Pädagogischen Instituts erhalten Schülerinnen und Schüler der Berufsschule zur Berufsvorbereitung am Bogenhauser Kirchplatz die Möglichkeit, im Rahmen des praktischen Unterrichts berufliche Schlüsselqualifikationen in einer betrieblichen Echtsituation zu erwerben. Der Tätigkeitsbereich umfasst den gesamten Ablauf von der Anlieferung der Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau, über die gemeinsame Zubereitung des Mittagsangebots für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses und die Kursteilnehmer(innen) des Pädagogischen Instituts bis hin zu den notwendigen Serviceangeboten der Cafeteria. Das Angebot erfolgt täglich von einer anderen Klasse mit ihrem jeweiligen Lehrer(innen) Team. Folgende Leistungen werden angeboten: Während der gesamten Öffnungszeiten (Mo. bis Do. 8.30 bis 16.30 Uhr, Fr. 8.30 bis 14.15 Uhr):
  • Italienische Kaffeespezialitäten / Tee
  • Fruchtsäfte und Mineralwasser
  • Sandwichs / Buttercroissants
Mittagsangebot (Mo. bis Do. 12.00 bis 13.30 Uhr, Fr. 11.30 bis 12.30 Uhr):
  • Reichhaltige Salatbar inkl. italienischer Antipasti
  • Frisch zubereitetes Tagesgericht
Das Team der Cafeteria freut sich auf Ihren Besuch!
tusch - theater und schule, offizieles logo

TUSCH

TUSCH – Theater und Schule – bringt Münchner Theater und Schulen zusammen. Für jeweils zwei Jahre tritt eine Schule in direkten Kontakt und lebendigen Austausch mit einer professionellen Münchner Bühne. Gemeinsam werden Projekte entwickelt und
...

Digitales Bewerben

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Der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten 20 Jahren stark gewandelt. Neben vielen Anforderungen hat sich auch die erwartete Form der Bewerbung grundlegend geändert. Papier wurde zu PDF, der Lebenslauf zu einem CV.
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steine im wasser, foto: fotolia, peterschreiber.media

Führungskräftequalifizierung

Führungskräfte haben in allen Bildungseinrichtungen entscheidenden Einfluss auf die Qualität der pädagogischen Arbeit. Die Forderungen an sie umfassen ein weites Spektrum:
  • präsent sein als Mensch und in der Rolle als Führungsperson
  • wertschätzen und anerkennen
  • Können fordern und fördern
  • Grenzen setzen
  • zieldienlich steuern
  • Zusammenarbeit anregen und unterstützen
  • sich selbst führen
Über alle Phasen der Führungskräfteentwicklung unterstützt das Pädagogische Institut Erziehungs- und Lehrkräfte, die sich diesen Herausforderungen stellen. Sich selbst als wichtigstes Führungsinstrument wahrzunehmen und die eigene Führungspersönlichkeit weiterzuentwickeln, ist dabei die Kernaufgabe.
zwei historische bilder: bau und einweihung des paedagogischen instituts

Geschichte des Pädagogischen Instituts

1945 wird Anton Fingerle auf Vorschlag des amtierenden Oberbürgermeister Dr. Scharnagel von der amerikanischen Besatzungsmacht zum 1. Münchner Stadtschulrat ernannt. In seiner Amtszeit, die bis 1976 dauern sollte, werden wesentliche Grundstrukturen des städtischen Bildungswesens entwickelt. 1947 führen Verhandlungen zwischen ihm und den zuständigen amerikanischen Dienststellen zur Gründung des „Education Service Centers“ im Amerikahaus in der Sophienstraße. Hier entsteht ein Ort für pädagogische Gespräche, Erziehungs- und Lehrkräfte werden über das internationale Bildungswesen informiert, sie erhalten Unterrichtsmaterialien, können sich dort fortbilden: Die Idee für ein „Haus der Pädagogik“ hat dort ihren Ursprung. Ab 1952 unter deutscher Verwaltung, wird die „Pädagogische Arbeitsstätte e.V.“ von Stadtschulrat Anton Fingerle neu begründet. Arbeitsschwerpunkte sind u.a Probleme beim Schulanfang, beim Übertritt auf weiterführende Schulen und beim Eintritt in das Berufsleben. Mit der bundesweit ersten Einrichtung dieser Art ist München bildungspolitisch wegweisend. Bald werden die Räume in der Sophienstraße zu eng, und auf dem Grund der städtischen Handelsschule in der Herrnstraße 19 wird ein neues Gebäude errichtet. 1957 wird die Baugenehmigung erteilt, und nach dem Stadtratsbeschluss vom 3.12.1958 kann bereits am 23.12.1959 das Richtfest gefeiert werden. Im folgenden Jahr erfolgt schließlich die feierliche Eröffnung des neuen Hauses. Die rapide Ausweitung der Fortbildungsmaßnahmen ab Mitte der 60er Jahre führt schließlich zu der Überlegung, die Planung, Organisation und Durchführung all dieser Angebote unter dem Dach einer eigenen Dienststelle zu koordinieren. Am 25. Juni 1969 wird dem Schulausschuss des Münchner Stadtrats in einer nichtöffentlichen Sitzung von Stadtschulrat Anton Fingerle eine Studie über das „Pädagogische Institut München“ vorgetragen, das aber in den bisher von der Pädagogischen Arbeitsstätte e.V genutzten Räumen in der Herrnstraße 19 verbleiben sollte. Am 2. Juli 1969 erfolgt die Zustimmung des Stadtrats, und das „Pädagogische Institut München / Schulreferat“ nimmt am 1. September 1969 seine Arbeit auf. Ab 1972 finden zusätzlich erste Qualifizierungsmaßnahmen für Pädagoginnen und Pädagogen in Achatswies, dem Bildungshaus des Pädagogischen Institut statt. Die Zahl der Teilnehmenden steigt in den folgenden Jahren deutlich an. Waren es 1969 noch ca. 1302 Erziehungs- und Lehrkräfte, sind es in den 80er Jahren bereits über 10.000. Die 90er Jahre sind geprägt von grundlegenden pädagogischen Innovationen, die sich in neuen Arbeitsschwerpunkten widerspiegeln. Von 1992 - 1994 werden zentrale Querschnittsaufgaben der Gender-Pädagogik, des Globalen Lernens, der Sucht- und Gewaltprävention sowie des interkulturellen Lernens nach und nach im Rahmen der Pädagogischen Dienste organisiert. Neben den klassischen Schwerpunkten der Lehrerfortbildung treten auch die Belange der vorschulischen Pädagogik immer stärker in den Fokus der Arbeit am Pädagogischen Institut. So werden die Konzeptentwicklung und Profilbildung sowie die Qualitätssicherung- und Entwicklung (QSE) für städtische Kindertageseinrichtungen ein weiterer Programmschwerpunkt. 1997 wird das Pädagogische Institut mit den Dienststellen Schulpsychologischer Dienst / Schul- und Bildungsberatung, Stadtbildstelle und Internationaler Lehrer- und Schüleraustausch unter dem Namen Pädagogisches Institut / Fortbildung, Weiterbildung und Entwicklung der Bildungseinrichtungen (PI/FWE) zusammengeführt. Im Jahr 2009 erfolgt mit der Entscheidung des Stadtrats über die Reorganisation des Pädagogischen Instituts eine wesentliche Weichenstellung für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Hauses.