Münchner Schulgärten
Ein Schulgarten bietet vielfältige Möglichkeiten, Schüler*innen praktische Erfahrungen im Gartenbau und in der Natur zu vermitteln. Gemeinsame Projekte fördern das soziale Lernen und den Zusammenhalt in der Klasse. Längere Projektarbeiten ermöglichen es Schüler*innen, Wissen und Fähigkeiten entsprechend Gestaltungskompetenz zu erwerben.
Wir unterstützen Pädagog*innen und Lehrkräfte mit Informationen zur Planung und Bewirtschaftung eines Schulgartens. Zudem werden wir das bestehende Schulgarten-Netzwerk durch verschiedene Formate erweitern, um den Austausch von Erfahrungen und Best Practices zu fördern. Wenn Sie in unseren Infobrief (zweimal jährlich) aufgenommen werden möchten, schreiben Sie bitte an: schulgarten.rbs@muenchen.de.
Was finde ich wo?
- Unter Aktuelles finden Sie anstehende Termine und aktuelle Informationen.
- Im Bereich Allgemeine Informationen finden Sie Hintergrundwissen und Gestaltungsmöglichkeiten zum Schulgarten sowie Informationen zum Whole Institution Approach (WIA), zu Naturerlebnisräumen (NER), zu Naturnahen Pausenhöfen und zur Schulhoföffnung.
- Der Bereich Praktische Tipps zur Umsetzung unterstützt Sie bei der Planung, Umsetzung und Finanzierung Ihres Schulgartens.
- Unter Der Schulgarten in der pädagogischen Arbeit finden Sie hilfreiches Material für die pädagogische Einbettung des Schulgartens und Fortbildungsangebote dazu.
- Eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen finden Sie außerdem in unserem Handout „Auf einen Blick“.
Vermissen Sie Informationen? Haben Sie weitergehende Fragen oder benötigen Unterstützung? Möchten Sie Unterrichtsmaterial oder Links ergänzen? Schreiben Sie gerne an schulgarten.rbs@muenchen.de.
Aktuelles
Im Folgenden finden Sie Hinweise auf relevante Veranstaltungen, Newsletter und Internetplattformen.
Jungpflanzenverkauf Gut Riem: 7. und 8. Mai 2026, 15-18:30 Uhr. Weitere Informationen finden Sie weiter unten auf dieser Seite unter “Praktische Tipps zur Umsetzung” / “Beschaffung von Jungpflanzen, Saatgut, Werkzeug, Erden”
- Newsletter München lernt Nachhaltigkeit: Der städtische Newsletter informiert alle zwei Monate über Aktuelles rund um Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in München sowie die Entwicklung der städtischen BNE-Konzeption „BNE VISION 2030“.
- Fifty-Fifty-Aktiv-Newsletter (Anmeldung: fifty-fifty-aktiv@muenchen.de): Beim Fifty-Fifty-Aktiv-Newsletter erhalten Sie aktuelle Informationen zum Fifty-Fifty-Aktiv-Programm sowie Hinweise auf pädagogische Materialien, Bücher und Veranstaltungen rund um das Themenfeld Ressourcensparen für Kitas und Schulen.
- Newsletter des Pädagogischen Instituts – Zentrum für Kommunales Bildungsmanagement (PIZKB): Der Newsletter informiert in regelmäßigen Abständen rund um die Angebote des PIZKB. Es ist möglich individuell verschiedene Themenbereiche auszuwählen.
- Urbane Gärten München: Die Initiative bietet viele Informationen rund um das Gärtnern, Biodiversität, Nachhaltigkeit sowie Workshops und Veranstaltungen sowie einen eigenen Newsletter.
- BNE-Plattform: Auf der städtischen BNE-Plattform können Sie BNE-Akteur*innen, BNE-Lernorte und BNE-Angebote mit Hilfe eines digitalen Filters durchsuchen und so einfach passende Angebote finden. Pädagog*innen und Multiplikator*innen finden auf der BNE-Plattform außerdem Hinweise zu Fortbildungen, Fördermöglichkeiten und Materialien.
Allgemeine Informationen
Im Folgenden finden Sie Hintergrundwissen und Gestaltungsmöglichkeiten zum Schulgarten, auch auf versiegeltem Grund, sowie Informationen zum Whole Institution Approach (WIA), zu Naturerlebnisräumen (NER), zu Naturnahen Pausenhöfen und zur Schulhoföffnung.
Ein Schulgarten im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist ganzheitlich gestaltet. Lesen Sie hierzu die Punkte Naturerlebnisraum (NER) und Whole Institution Approach (WIA). Weiterführende Informationen finden Sie auch im Themendossier Schulgarten: ein lebendiges Schulareal.
Ein Schulgarten kann unterschiedlich aussehen, z. B. ein einfacher Gemüsegarten oder ein Garten mit vielen Pflanzen und Tieren. Die Schüler*innen erleben die Natur mit allen Sinnen und sammeln praktische Erfahrungen, die über den Unterricht hinausgehen.
Ein Schulgarten hat viele Vorteile:
- Die Schüler*innen verbinden Wissen aus verschiedenen Fächern mit praktischen Erfahrungen.
- Die Schüler*innen lernen, wie wichtig Umweltschutz
- Die Schüler*innen entwickeln wichtige soziale, motorische und handwerkliche Fähigkeiten.
- Bewegung an der frischen Luft ist gut für die Gesundheit und bietet einen wertvollen Ausgleich zum sonstigen Unterrichtsgeschehen.
Die Gestaltung eines Schulgartens hängt von den Zielen und Möglichkeiten der Schule sowie den Interessen der Schüler*innen ab. Im Folgenden verschiedene Ideen für unterschiedliche Gegebenheiten (Pausenhof, Klassenzimmer, versiegelter Grund):
Grundlegende Ideen:
- Gemüsegarten: Schüler*innen pflanzen und ernten Gemüse wie Karotten, Tomaten oder Zucchini. Sie lernen, wie wichtig gesunde Ernährung ist.
- Kräutergarten: Schüler*innen lernen verschiedene Kräuter wie Basilikum oder Petersilie kennen. Diese Kräuter sind einfach zu pflegen und nützlich in der Küche.
- Blühender Schulgarten: Ein Garten mit vielen Blumen zieht Insekten und Vögel an. Die Schüler*innen lernen, wie wichtig die Vielfalt der Natur ist.
- Experimentiergarten: Schüler*innen probieren verschiedene Anbaumethoden aus. Sie lernen, wie Pflanzen wachsen und was sie brauchen.
- Themenbeete: Beete mit speziellen Themen, wie ein Schmetterlingsgarten oder ein bienenfreundlicher Garten, bieten viele Lernmöglichkeiten.
- Interaktive Lernstationen: Der Garten hat Stationen, an denen Schüler*innen lernen können. Zum Beispiel gibt es Schilder über Pflanzen oder einen Bereich für Naturbeobachtungen.
- Kunst im Garten: Kunstwerke oder Skulpturen verschönern den Garten. Schüler*innen können ihre Kreativität zeigen.
- Barfußpfad: Schüler*innen können verschiedene Materialien mit den Füßen erleben. Ein Barfußpfad fördert die Sinneswahrnehmung und macht das Spielen und Lernen im Freien noch spannender.
Auch im Klassenzimmer oder auf versiegeltem Untergrund möglich:
- Aussaat von Kresse oder Sprossen in Gefäßen auf dem Fensterbrett
- Hochbeetbau (z.B. mit Holzpaletten von der Papierlieferung), auch auf versiegeltem Untergrund möglich
- Insektenhotel (mit z.B. Steinen, Ziegeln mit Löchern, Bambus-/Schilfröhrchen, Holzklötzen mit Bohrlöchern, Totholz) auf versiegeltem Untergrund in Kisten, Kästen oder alten Getränkekisten möglich
- Kistengärtnern ermöglicht es in Obst- und Gemüsekisten (Euro Box Obst- und Gemüsekasten, lebensmittelecht) Gemüse und Kräuter anzubauen. Die Kisten sind leicht und im Winter praktisch zu verstauen. Auch das Upcycling (Tetrapacks, Flaschen, Körbe o.ä.) und Bepflanzen von anderen Töpfen, Balkonkästen und mobilen Gefäßen ist möglich.
Die Ernte eines Schulgartens bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Schüler*innen aktiv in den Prozess einzubeziehen und das Gelernte praktisch anzuwenden. Nach der Ernte können die frischen Produkte auf verschiedene Weisen genutzt werden:
- Kochen und Zubereiten: In vielen Schulen werden die geernteten Gemüse und Kräuter in der Schulküche verarbeitet. Schüler*innen lernen, wie man gesunde Gerichte zubereitet und erfahren, wie wichtig frische Zutaten für eine ausgewogene Ernährung sind.
- Verkauf auf dem Markt: Einige Schulgärten organisieren Verkaufsstände, bei denen die Ernte verkauft wird. Dies fördert nicht nur das unternehmerische Denken, sondern auch das Bewusstsein für regionale Produkte.
- Spenden an lokale Einrichtungen: Die Ernte kann auch an lokale Tafeln oder soziale Einrichtungen gespendet werden. So lernen die Schüler*innen, wie wichtig es ist, anderen zu helfen und Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.
- Projekte zur Umweltbildung: Die Ernte kann Teil von Projekten zur Umweltbildung sein, bei denen Schüler*innen die Bedeutung von nachhaltiger Landwirtschaft und den Umgang mit Lebensmitteln kennenlernen.
- Feiern und Veranstaltungen: Erntefeste sind eine schöne Möglichkeit, die Ernte zu feiern. Hier können Schüler*innen ihre Erfahrungen teilen, gemeinsam kochen und die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentieren.
Der „Whole Institution Approach“ (WIA) bedeutet, dass (Bildungs-)Einrichtungen alle Bereiche ihrer Arbeit auf Nachhaltigkeit ausrichten. Für Schulen heißt das, nicht nur im Unterricht, sondern auch in der Schule selbst, zum Beispiel bei der Mülltrennung, im Schulhof, bei der Verpflegung oder bei Entscheidungsprozessen
Alle Beteiligten – Lehrer*innen, Schüler*innen, Eltern und das Schulpersonal – arbeiten zusammen, um nachhaltige Entscheidungen zu treffen. So wird die Schule zu einem Ort, an dem alle lernen, wie wichtig es ist, die ökologisch- und sozial-gerecht, also nachhaltig, zu handeln.
Die Landeshauptstadt München möchte im Rahmen der BNE VISION 2030 Lernorte im Sinne eines Whole Institution Approachs (WIA) fördern. Die Beratungsstelle WIA bietet umfassende Unterstützung bei der Umsetzung ganzheitlicher Bildungsansätze an.
Ein NaturErlebnisRaum oder NaturErfahrungsRaum ist ein naturnah gestaltetes Außengelände, das darauf abzielt, Kindern und Jugendlichen das Erleben der Natur während ihres Kindergarten- oder Schultages zu ermöglichen. In solchen Räumen können die Kinder Naturbeobachtungen durchführen und mit natürlichen Materialien experimentieren.
Das Freigelände unseres Kooperationspartners, dem Ökologischen Bildungszentrum (ÖBZ), wurde von Anfang an als solches Gelände konzipiert.
Beachten Sie auch die Broschüre Naturnahe Gestaltung von Freiflächen in Kitas.
Naturnahe Pausenhöfe spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung von Bewegung, Kreativität und Umweltbewusstsein in Schulen. Die Gestaltung von Schulhöfen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend verändert – von versiegelten Asphaltflächen hin zu vielfältigen Erlebnis- und Erfahrungsräumen. Seit den 1980er-Jahren gewinnen ökologische und partizipative Gestaltungskonzepte zunehmend an Bedeutung. Auch die Landeshauptstadt München setzt verstärkt auf die Entsiegelung und Begrünung schulischer Freiflächen.
Das Pilotprojekokte des Pausenhofs der Schulen an der Guardinistraße zeigt, wie sich Betonflächen in lebendige Landschaften verwandeln lassen – mit Bäumen, Grüninseln und naturnahen Spielbereichen. Solche Maßnahmen verbessern das Mikroklima und leisten einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung im urbanen Raum. Gleichzeitig entstehen differenzierte Bewegungs-, Lern- und Rückzugsräume für unterschiedliche Bedürfnisse. Naturnahe Elemente wie Hügel, Pflanzen, Holz oder Wasser regen kreatives Spiel und forschendes Lernen an. Der Schulhof wird damit zum erweiterten Klassenzimmer im Sinne eines ganzheitlichen Bildungsverständnisses, in dem formale, non-formale und informelle Lernprozesse ineinandergreifen.
Zentral ist eine partizipative Planung unter Einbeziehung der gesamten Schulfamilie. Wenn Kinder und Jugendliche an der Gestaltung und Pflege beteiligt sind, erleben sie Selbstwirksamkeit und übernehmen Verantwortung für ihren Lebensraum. Naturnahe Schulhöfe fördern die Biodiversität und ermöglichen ökologische Bildung im Alltag.
Durch eine kluge Zonierung lassen sich öffentliche und geschützte Bereiche sinnvoll miteinander verbinden. So entsteht ein nachhaltiger, klimaangepasster und pädagogisch wertvoller Schulhof – als lebendiger Bestandteil des Quartiers und als Ort, an dem Lernen, Bewegung und Begegnung selbstverständlich zusammenfinden.
Die Schulhoföffnung ist ein wichtiger Schritt zur Förderung von Bewegung, Begegnung und Bildung in städtischen Quartieren. Ziel ist es, Schulhöfe als konsumfreie Bewegungs- und Begegnungsräume im Quartier zu etablieren. Gerade in dicht bebauten Stadtteilen entstehen durch geöffnete Schulhöfe dringend benötigte Freiräume für Kinder, Jugendliche und Familien. Hier können junge Menschen selbstbestimmt spielen, soziale Erfahrungen sammeln und informelle Bildungsprozesse erleben. Mit dem Ausbau der Ganztagsschule gewinnt der Schulhof zusätzlich als Lern- und Lebensort an Bedeutung. Seine Öffnung erfolgt stets standortbezogen und orientiert sich an Bedarf, Umfeld und Schulprofil. Dabei hat der Schulbetrieb jederzeit Vorrang vor der außerschulischen Nutzung.
Je nach Rahmenbedingungen sind unterschiedliche Zeitmodelle möglich – etwa am Nachmittag, an Wochenenden oder in den Ferien. Externe Partner*innen aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit können Spielangebote gestalten oder Patenschaften übernehmen. Ein zentrales Element ist die Partizipation: Schüler*innen werden in die Planung und die Entwicklung gemeinsamer Regeln einbezogen. So entstehen demokratische Lernprozesse und echte Mitverantwortung. Die Schulhoföffnung verbindet Schule, Quartier und Stadtgesellschaft auf lebendige Weise miteinander. Der Schulhof wird so zu einem offenen Ort der Bildung, Begegnung und sozialen Teilhabe.
Weitere Informationen folgen in Kürze.
Praktische Tipps zur Umsetzung
Im Folgenden finden Sie u.a. wichtige Informationen rund um die praktische Umsetzung eines Schulgartens, z.B. zur Beschaffung von Material und zur Finanzierung.
- Idee und Ziele klären
Überlegen Sie gemeinsam im Kollegium oder mit Ihrer Klasse, welche Ziele Sie mit dem Schulgarten verfolgen möchten (z. B. Umweltbildung, Ernährung, soziale Kompetenzen). - Rahmenbedingungen prüfen
Klären Sie frühzeitig die verfügbaren Flächen sowie notwendige Abstimmungen mit der Schulleitung, der Technischen Hausverwaltung und ggf. dem Baureferat. - Konzept und Form wählen
Entscheiden Sie sich je nach Platz und Ressourcen für eine passende Form, z. B. Beete, Hochbeete oder mobile Lösungen. - Materialien und Pflanzen organisieren
Informieren Sie sich über Beschaffungsmöglichkeiten für Jungpflanzen, Saatgut, Werkzeuge und Erde sowie über Fördermöglichkeiten. - Nutzung und Pflege planen
Überlegen Sie, wie der Schulgarten in den Unterricht integriert wird und wie Pflegezeiten – insbesondere in den Ferien – organisiert werden können.
Verbrauchsmaterialien für den Unterricht (Pflanzen, Saatgut, etc.) sowie die erforderlichen Gebrauchswaren (Schaufel, Schubkarren, Hacke, etc.) können grundsätzlich aus dem regulären Schulbudget gekauft werden – sofern ausreichend Budget vorhanden ist. Bitte sprechen Sie sich hierzu vorab mit der Schulleitung ab. Weitere Informationen zur Finanzierung finden Sie im Abschnitt “Finanzierung von Jungpflanzen, Material, Aktionen und Projekten”.
Für den Bezug von Pflanzen und Material stehen verschieden Möglichkeiten zur Verfügung.
Jungpflanzen – Baureferat Gartenbau
Für die Beschaffung von Jungpflanzen wenden Sie sich bitte an das Baureferat, Hauptabteilung Gartenbau. Die Kontaktaufnahme und Bestellung erfolgt über Ihre Technische Hausverwaltung (THV / Offiziant*innen), die mit den Zuständigen des Baureferats Gartenbau, den Meister*innen, bzgl. der Betreuung der Außenanlagen der Bildungseinrichtungen in Kontakt steht. Die Kosten können über das Schulbudget beglichen werden.
Wichtig! Bestellungen für Jungpflanzen müssen für die Planung und Anzucht mind. ein Jahr im Voraus getätigt werden. Die Jungpflanzen werden vom Gartenbau in den städtischen Kulturgärtnereien und Baumschulen selbst gezogen, weshalb es einen entsprechenden Planungsvorlauf benötigt.
Jungpflanzen – Gut Riem
Falls Sie den Bedarf von Jungpflanzen nicht rechtzeitig – ein Jahr im Voraus – beim Baureferat Gartenbau anmelden konnten, können Sie Jungpflanzen auch beim Jungpflanzenverkauf des städtischen Bio-Bauernhofs Gut Riem beziehen.
Zuschüsse für Jungpflanzen können Sie beim Fachbereich Politische Bildung des PIZKB beantragen. Den Antrag finden Sie auf der Webseite des Fachbereichs. Wichtig! Bitte klären Sie die Finanzierung vor dem Kauf von Jungpflanzen ab. Wenden Sie sich hier für an Silke Raab: s.raab@muenchen.de
Der Jungpflanzenverkauf findet 2026 am 7. und 8. Mai von 15 – 18.30 Uhr statt. Bitte füllen Sie das Bestellformular aus und bringen Sie diese zum Jungpflanzenverkauf mit. Das jeweils aktuelle Bestellformular finden Sie ab März des jeweiligen Jahres hier auf der Webseite. Die Pflanzen können direkt mitgenommen werden. Es empfiehlt sich ein etwas höherer Karton/Kiste für den Transport.
Das Bestellformular finden sie hier: Bestellformular Jungpflanzenverkauf Gut Riem
Erden – Erdenwerk Freimann
Schulen haben die Möglichkeit, beim Erdenwerk Freimann des Abfallwirtschaftsbetriebs München (AWM) Erden zu reduzierten Preisen zu erhalten. Auch eine Lieferung ist grundsätzlich bei Kostenübernahme möglich. In einem persönlichen Gespräch können die passenden Materialien, Mengen und das erforderliche Prozedere geklärt werden. Preise und weitere Informationen zu Produkten werden auf Anfrage gerne versendet.
Für Rückfragen oder zur Vereinbarung eines Gesprächs wenden Sie sich bitte per E-Mail an: muenchner.erden@muenchen.de. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des AWM.
Saatgut
Es gibt verschiedene Veranstaltungen bei denen Saatgut getauscht oder gekauft werden kann. Beispielsweise führt das Ökologische Bildungszentrum (ÖBZ) jährlich im Frühjahr ein Saatgutfestival durch. Aktuelle Termine und weitere Informationen finden Sie auf der Seite des ÖBZ.
Werkzeuge – Procurement-Katalog (SAP:SRM-Katalog)
Über den städtischen Procurement-Katalog (digitaler Katalog aller Produkte und Dienstleistungen, die im Rahmen von bestehenden Verträgen beschafft werden können) können Werkzeuge bezogen werden, u.a.:
- Werkzeug –> Handwerkzeug –> Grabwerkzeug, Gartenwerkzeug
- Werkzeug –> Handwerkzeug –> weiteres wie Handsäge, Astschere etc.
Bitte stimmen Sie die Bestellung mit der Schulleitung ab, diese hat i.d.R. auch den Zugang zum Katalog. Die Kosten können grundsätzlich über das reguläre Schulbudget abgerechnet werden.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten einen Schulgarten, Aktionen und Projekte zu finanzieren, zum Beispiel Fördervereine oder Stiftungen. Auch die Stadt unterstützt Ihren Schulgarten im Rahmen der BNE-Projektmittel und BNE-Zuschüsse.
Schulbudget
Verbrauchsmaterialien für den Unterricht (Pflanzen, Saatgut, etc.) sowie die erforderlichen Gebrauchswaren (Schaufel, Schubkarren, Hacke, etc.) können grundsätzlich aus dem regulären Schulbudget gekauft werden – sofern ausreichend Budget vorhanden ist. Bitte sprechen Sie sich hierzu mit der Schulleitung ab.
PIZKB – Fachbereich Politische Bildung
Zuschüsse für Jungpflanzen können Sie beim Fachbereich Politische Bildung des PIZKB beantragen. Wichtig! Bitte klären Sie die Finanzierung vor dem Kauf von Jungpflanzen ab. Wenden Sie sich hier für an Silke Raab: s.raab@muenchen.de
Der Fachbereich Politische Bildung bezuschusst außerdem von der Schule selbst organisierte Projekte im Themenfeld Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bzw. Globales Lernen und Umweltbildung. Alle weiteren Informationen sowie den Antrag finden Sie auf der Webseite des Fachbereichs.
Für weitere Fragen oder Unterstützung schreiben Sie bitte an Silke Raab: s.raab@muenchen.de
Fifty-Fifty-Aktiv-Prämie
Sofern Ihre Schule am Fifty-Fifty-Aktiv-Programm teilnimmt, kann die Fifty-Fifty-Aktiv-Prämie in der Regel für schulgartenbezogene Ausgaben – sowohl Material als auch Projekte – verwendet werden. Alle Voraussetzungen und weitere Infos zur Prämie finden Sie in der Praxishilfe Prämien. Für Rückfragen steht Ihnen das Fifty-Fifty-Aktiv-Team gerne zur Verfügung: fifty-fifty-aktiv@muenchen.de
BNE-Projektmittel 2026
Im Rahmen der BNE VISION 2030 steht im Kalenderjahr 2026 ein Budget von insgesamt 50.000 € für alle allgemeinbildenden öffentlichen Schulen sowie Tagesheime, Einrichtungen der Kooperativen Ganztagsbildung und die Heilpädagogische Tagesstätte in städtischer Trägerschaft in München zur Verfügung, um BNE-Projekte zu fördern und mehr Kooperationen mit externen BNE-Akteur*innen zu ermöglichen. Kosten für Verbrauchsmaterial können nur im Zusammenhang mit einem BNE-Angebot bezuschusst werden.
Wichtig! Bitte rufen Sie beantragte Mittel zeitnah ab! Die Mittel werden nach Genehmigung für Ihr Projekt reserviert und stehen damit anderen Einrichtungen nicht mehr zur Verfügung.
Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Zentralen BNE-Plattform.
Alle Maßnahmen und Veränderungen des Schulhofgeländes (z.B. Palettenmöbel, selbstgebaute Hochbeete, Blühwiesen, Laubhaufen, o.ä.) müssen vor dem Start mit dem bzw. der jeweils zuständigen Meister*in abgeklärt werden. Die Kontaktaufnahme erfolgt über die Technische Hausverwaltung (THV / Offiziant*innen), die mit den Zuständigen des Baureferats Gartenbau, den Meister*innen, bzgl. der Betreuung der Außenanlagen der Bildungseinrichtungen in Kontakt steht. Sollten Sie Änderungen auf dem Schulgelände anstreben melden Sie dies bitte spätestens bis zum Ende des jeweiligen Kalenderjahres.
Größere Projekte (z.B. ein Klettergerüst) müssen mit den jeweiligen Objektverantwortlichen im Zentralen Immobilienmanagement (RBS-ZIM) abgestimmt werden. Aktuell können hier nur wenige Vorhaben umgesetzt werden. Auch hier melden Sie den Bedarf bitte bis zum Ende des jeweiligen Kalenderjahres.
Hintergrund! Die Gestaltung des Schulhofs unterliegt anderen Sicherheitsbestimmungen als im privaten Kontext. Die Verkehrssicherheit muss gegeben sein. Diese wird auch von Spielplatzprüfer*innen überprüft, sofern Spielgeräte eingebaut wurden.
Die Pflege von Freiflächen erfolgt i.d.R. durch beauftragte Dienstleistungsunternehmen. Damit ggf. BNE-Maßnahmen (Laubhaufen, Blumenwiese) bei der Vergabe berücksichtigt werden können müssen diese den Meister*innen des Gartenbaus bis Anfang Dezember für das Folgejahr gemeldet werden.
Der Schulgarten in der pädagogischen Arbeit
Im folgenden finden Sie hilfreiches Material für den Unterricht, Literaturhinweise, geeignete Lernorte sowie Informationen zu Fortbildungen, Netzwerkmöglichkeiten und Bezüge zu anderen Projekten.
Derzeit findet einmal jährlich im März eine Netzwerkveranstaltung in Kooperation mit dem Ökologischen Bildungszentrum statt.
Darüber hinaus bietet das Pädagogische Institut – Zentrum für Kommunales Bildungsmanagement verschiedene Fortbildungen an.
- Das Lektorat der Stadtbibliothek München hat eine Liste mit ausgewählten Literaturempfehlungen zum Thema Schulgarten für Kita und Grundschule
- Schulgarten im Unterricht
- Schulgärten sind nicht nur etwas für den Biologie- und Sachkundeunterricht, sondern sie liefern auch Ideen für einen abwechslungsreichen Unterricht in Deutsch, Mathematik oder Kunst. Die Broschüre „Schulgarten im Unterricht“ der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung enthält 24 Projektvorschläge und zeigt Lehrkräften, wie sie die verschiedenen Biotope eines Schulgartens fächerübergreifend in den Unterricht einbinden können.
Weiteres Material folgt. Hinweise auf gutes Material nehmen wir gerne (E-Mail: schulgarten.rbs@muenchen.de) entgegen.
- Der LBV-Biodiversitätsgarten
- ÖBZ – Ökologisches Bildungszentrum
- Biobauernhof Gut Riem
- Baumschule Bischweiler und Rosengarten
- Botanischer Garten München-Nymphenburg
- Münchner Kinder- und Jugendfarm e.V.
- Seidlhof Stiftung – Angebote für Schulen
- Almschule im Werksviertel-Mitte
- Klimawandel-Garten
- Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck
- StadtAcker
Viele weitere BNE-Lernorte finden Sie auf der zentralen städtischen BNE-Plattform, dort können Sie Lernorte nach Zielgruppe, Thema und Stadtbezirk filtern.
Allgemein
- GemüseAckerdemie
- Bundesarbeitsgemeinschaft Schulgarten e. V.
- Wirf mich nicht weg!
- Bundeszentrum für Ernährung – Gartenideen für eine essbare Schule
München
- Münchens zentrale BNE-Plattform
- Urbane Gärten München
- Re:think München
- Haus der Kost
- Biodiversitätsbausteine
- Grüne Schul- und Spielhöfe
- Münchner Ernährungsrat
Bezug zu anderen städtischen Projekten
Fragen und Kontakt
Sie haben weiterführende Fragen oder benötigen allgemeine Beratung rund um das Thema Schulgarten?
Melden Sie sich per Mail: schulgarten.rbs@muenchen.de
Sie interessieren sich für Fortbildungen rund um das Thema Schulgarten oder benötigen einen Zuschuss für ein Schulgartenprojekt oder Jungpflanzen?
Melden Sie sich per Mail bei Silke Raab: s.raab@muenchen.de
Sie brauchen Fachberatung für die Gestaltung eines Schulgartens?
Melden Sie sich bei unserem Kooperationspartner ÖBZ per Mail: mail@oebz.de