Pädagogisches Institut

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Zusatzqualifikationen für Erziehungskräfte

Zusatzqualifikationen sind eine Möglichkeit, sich intensiv und über einen längeren Zeitraum mit einem Thema auseinanderzusetzen, Impulse mit in Ihre Kindertageseinrichtung zu nehmen und dort weiterzuentwickeln. Es gibt verschiedene Formate, an denen Einzelpersonen, Tandems (Leitung/ pädagogische Mitarbeiterin) oder alle Mitarbeiter_innen einer Einrichtung teilnehmen können. Die Zusatzqualifikationen finden in einer konstanten Gruppe statt und haben in der Regel einen Umfang von 10 bis 12 Tagen innerhalb von 2 Jahren. Häufig wird das Einbringen von 2 Tagen in Freizeit verlangt. Falls Sie am ersten Modul nicht teilnehmen können, ist eine weitere Teilnahme nicht mehr möglich. 

Dadurch, dass sich Fortbildungsveranstaltungen und Berufspraxis abwechseln, wird die Reflexion von Erfahrungen, die Auseinandersetzung mit aktuellen Erkenntnissen zu den verschiedenen Themen der Module sowie der Transfer in die Kindertageseinrichtungen unterstützt. Durch Methoden wie Projektarbeit mit Kindern, Hospitationen, Weiterentwicklung der eigenen pädagogischen Arbeit sowie Zusammenarbeit im Team wird der Bezug zur Praxis vertieft. Zum Ende der Zusatzqualifikationen wird die Umsetzung des individuell Gelernten in der Gruppe der Teilnehmenden anhand von Lerntagebüchern, Vorstellung von Video-Sequenzen aus der Praxis, Reflexionsberichten oder Ähnlichem reflektiert. Teilnehmende erhalten zum Abschluss ein Zertifikat des Pädagogischen Instituts.

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[mks_accordion_item title="Die Übergangszeit vom Kindergarten in die Grundschule professionell gestalten und begleiten"]
Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule stellt eine besondere Herausforderung für die Kindertageseinrichtungen dar, speziell für die Kooperationsfachkräfte in der Schulvorbereitung. Sie sind zuständig für die Planung und Durchführung von Angeboten/Projekten für 5- bis 6-Jährige, für die Kooperation zwischen Kindergarten und Grundschule, für die Beratung des Teams und der Eltern sowie für die Zusammenarbeit mit den Fachdiensten. Ziel der Zusatzqualifikation ist, Wissen und Fähigkeiten der Teilnehmenden im Bereich der Übergangsgestaltung und der Kooperation beider Bildungseinrichtungen zu erweitern, sodass Sie den Kindern und Familien in dieser wichtigen Phase beratend und unterstützend zur Seite stehen können.

Auftakt

Die Informationsveranstaltung richtet sich an die Teilnehmenden und deren Leitungen. Sie erhalten einen Überblick über den Ablauf der Zusatzqualifikation und grundlegenden Informationen dazu. Die besonderen Anforderungen an die Kooperationsfachkräfte und die begleitende Unterstützung durch die Zusatzqualifikation werden thematisiert.

2 Stunden im Pädagogischen Institut

Brauchen Kinder Förderung?

  • Welche Bedeutung hatten das Kind und die Schule noch vor einigen Jahren, und welche haben sie heute?
  • Worauf soll die Vorschulpädagogik vorbereiten? Auf die Ausbildung oder auf Bildung?
  • Wie verhält sich der Kindergarten heute in dem Spannungsfeld Familie – Schule – Beruf?
  • Was sehen wir heute als den Sinn der Kindheit? Wie würden wir uns Kindheit wünschen?
  • Welche Konsequenzen haben diese Fragen für unsere Arbeit als Kooperationsfachkräfte?

2 Tage im Bildungshaus Achatswies

Sprachstandserhebungen und Vorkurs Deutsch – Umsetzung in den pädagogischen Alltag

  • Wie gelingt nachhaltiges Beobachten von Lernprozessen und Entwicklungsbereichen?
  • Wie verknüpfen sich die Ergebnisse der Beobachtung effektiv mit dem Alltag?
  • Wie werden die Sprachstandserhebungen „sismik" und „seldak" sinnvoll umgesetzt?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, den Vorkurs Deutsch im regulären Kindergartenalltag umzusetzen?
  • Welche Wege gibt es für die eigene Einrichtung?

3 Tage im Pädagogischen Institut

Entwicklungspsychologie und Schulfähigkeit

  • Wann ist ein Kind „schulfähig"? Welche Diagnose- und Fördermöglichkeiten gibt es?
  • Welche Entwicklungsaufgaben müssen Kinder im Vorschulalter bewältigen?
  • Welche stützenden Fähigkeiten besitzen Kinder?
  • Welche Erwartungen hat die Schule an Kinder und Eltern?

1 Tag in der Grundschule an der Lerchenauerstraße

Kooperation mit der Grundschule und Einblick in den Lehrplan

  • Welche Chancen, Schwierigkeiten und Wege der Kooperation sind möglich?
  • Welche rechtlichen Grundlagen gibt es für die fachlichen Zuständigkeiten und den Datenschutz?
  • Welche Parallelen gibt es zwischen dem Grundschullehrplan und dem BEP?
  • Welche Leitgedanken verfolgen die einzelnen Schulfächer?
  • Welche Methodik und Didaktik stecken in den Fächern Deutsch und Mathematik im Anfangsunterricht?

1 Tag in der Grundschule an der Lerchenauerstraße

Elternkooperation

  • Wie können Eltern begleitet werden?
  • Welche Möglichkeiten der Beteiligung von Eltern gibt es?
  • Was können Eltern für einen gelingenden Start in die Schule beitragen?
  • Wie kann ein Elternabend zum Thema Transitionen gestaltet werden?

2 Tage im Pädagogischen Institut

Beratungsgruppen

Begleitend über den gesamten Zeitraum der Zusatzqualifikation sind drei Termine à drei Stunden und ein ganztägiger Termin geplant. Die Themen und Inhalte der Beratungsgruppen werden von den Teilnehmenden eingebracht und orientieren sich an der aktuellen pädagogischen Praxis. Ebenso erhalten die Teilnehmenden Reflexionsaufgaben die zu bearbeiten sind. Die Teilnehmergruppe wird in zwei Beratungsgruppen aufgeteilt, die sich an den ersten drei Terminen jeweils von 09:00-12:00 Uhr oder von 13:00-16:00 Uhr trifft.

Abschluss

In der Abschlussveranstaltung werden in einer umfassenden Reflexion die gesamte Zusatzqualifikation und Fragen zur Umsetzung in die Praxis bearbeitet. Im Anschluss daran erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat.

Ein ausführliches Konzept können Sie unter pizkb.kita.rbs[at]muenchen.de anfordern.

Ansprechpartnerin: Anna Sippl (anna.sippl[at]muenchen.de; (089)233-23904)
Kosten: 1040,00 €
Nächster Start: Juli 2020

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[mks_accordion_item title="Kompetentes Praxismentoring"]

Der Lernort Praxis stellt im Rahmen der Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher einen wesentlichen und bedeutsamen Teil dar. Gerade die ersten Praxiserfahrungen prägen oft langfristig die Arbeitsweise und Einstellungen der Praktikantin/des Praktikanten. Umso wichtiger ist an dieser Stelle eine kompetente Begleitung, die Möglichkeiten zur beruflichen Orientierung und Identitätsfindung bietet und zu Reflexion und kritischer Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld anregt. Diese anspruchsvolle Aufgabe kann nur gelingen, wenn Praxismentor_innen neben beruflicher Erfahrung über entsprechenden theoretischen Hintergrund und Schlüsselkompetenzen verfügen, um die Praktikant_innen in ihrer Entwicklung zu unterstützen und individuell zu fördern. Im Rahmen der Zusatzqualifikation „Kompetentes Praxismentoring“ sollen Praxismentor_innen die Möglichkeit bekommen, ihre eigene Rolle und die Erwartungen an die Praktikantin/den Praktikanten zu reflektieren, zu konkretisieren und für den Mentoringprozess nutzbar zu machen.

Auftakt

Diese Informationsveranstaltung richtet sich an die Teilnehmenden und deren Leitungen. Sie erhalten einen Überblick über den Ablauf der Zusatzqualifikation und grundlegende Informationen dazu. Die Bedeutung eines professionellen Praxismentorings im Lernort Praxis wird verdeutlicht.

2 Stunden im Pädagogischen Institut

Grundlagen des Praxismentoringprozesses

  • Reflexion der eigenen beruflichen Identität und des Berufsbildes
  • Haltung, Werte und Vorbildfunktion
  • die Rolle »Mentor_in« und die Rolle »Praktikant_in«
  • Umgang mit Macht und Verantwortung
  • Rahmenbedingungen für den Praxismentoringprozess in der Einrichtung
  • Ausbildungsplan im Lernort Praxis
  • Erwartungen an und von Praktikant_innen

3 Tage im Bildungshaus Achatswies

Mentoring in der Praxis

  • konkrete Umsetzung
  • Praxisdialoge kreativ gestalten
  • Praktikant_innen fördern/fordern sowie Feedback geben und nehmen
  • Konflikte erkennen und bearbeiten
  • die Rolle des/der Praxismentor_in bei Beurteilungen und Prüfungen
  • Genderthemen und Sexualpädagogik
  • Reflexion und Bearbeitung aktueller Themen der Teilnehmenden

4 Einzeltage im Pädagogischen Institut

Kooperation mit der Ausbildungsstätte

  • Informationen zu SPS, Anerkennungsjahr und Optiprax
  • Kooperation mit der Fachakademie
  • Beurteilungen und Prüfungen
  • Standards für den Praxismentoringprozess

2 Tage im Pädagogischen Institut

Das Team im Praxismentoringprozess

  • Akzeptanz des Mentorings im Team
  • Hauskonzeption und Praxismentoringprozess
  • Einbindung der Praktikantin/des Praktikanten in das Team
  • die Einrichtung als Ausbildungsort

2 Tage im Pädagogischen Institut

Abschluss

Am Ende der Zusatzqualifikation reflektieren und präsentieren die Teilnehmenden ihre wichtigsten Lernerfahrungen. Danach findet die Zertifikatsübergabe statt.

4,5 Stunden im Pädagogischen Institut

Ein ausführliches Konzept können Sie unter pizkb.kita.rbs[at]muenchen.de anfordern.

Ansprechpartnerin: Carolin Fink (carolin.fink[at]muenchen.de; 233-28853)
Kosten: 1080,00 €
Nächster Start: Juni 2020

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[mks_accordion_item title="Kleinstkindpädagogik – Die ersten Schritte in die Welt begleiten"]

Zunehmend sind Kinder bis zu drei Jahren in den Kindertageseinrichtungen angekommen. Diese Altersgruppe bringt vielfältige Herausforderungen und spezifische Bedürfnisse mit sich und stellt eine große Bereicherung für die pädagogische Arbeit dar. Erziehungskräfte sollten dabei über ein fundiertes Fachwissen und besondere Fachkompetenzen verfügen, um eine gute Betreuungsqualität zu sichern. Die hier angebotene Zusatzqualifikation gibt Ihnen die Möglichkeit, sich intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Neben der Aneignung von theoretischem Wissen und dessen Umsetzung in die Praxis ist die Reflexion der veränderten Rolle in der Betreuung von Kleinstkindern ein ebenso wichtiger Bestandteil wie der Erfahrungsaustausch. Die dabei erworbenen Kompetenzen bringen Sicherheit und neue Impulse für die Arbeit mit Kindern in diesem Alter.

Auftakt

Die Informationsveranstaltung richtet sich an die Teilnehmenden und deren Leitungen. Sie erhalten einen Überblick über den Ablauf der Zusatzqualifikation und grundlegende Informationen dazu. Die besonderen Anforderungen an die pädagogische Arbeit mit Kindern dieser Altersgruppe werden thematisiert.

2 Stunden im Pädagogischen Institut

Professionelle Haltung in der Kleinstkindpädagogik

  • Bild vom Kind und Rollenverständnis der Erziehungskraft
  • Feinfühligkeit und Achtsamkeit im pädagogischen Alltag
  • Interaktionsqualität in Peerbeziehungen sowie zwischen Pädagog_in und Kindern
  • Partizipationsmöglichkeiten und Kinderrechte

2 Tage im Bildungshaus Achatswies

Eingewöhnung und Übergänge begleiten

  • aktuelle Forschungen zu Übergängen
  • Bindungstheorien
  • Betrachtung unterschiedlicher Eingewöhnungsmodelle
  • Erziehungspartnerschaft mit Eltern als Basis für eine gelingende Eingewöhnung

2 Tage im Pädagogischen Institut

Kommunikation und sprachliche Bildung

  • Bedeutung (non-)verbaler Kommunikation für die kindliche Entwicklung
  • sprachliche Bildung und kulturelle Vielfalt als Querschnittsthemen
  • Impulse für Sprechanlässe und Dialoggestaltung in Alltagssituationen
  • die Erziehungskraft als Sprachvorbild und die Bedeutung authentischer Interaktionen
  • Kommunikation als eine Möglichkeit der Partizipation

2 Tage im Pädagogischen Institut

Beobachtung und Dokumentation

  • Kompetenzorientierung und Wertschätzung im Beobachtungsverlauf
  • prozessorientierte Beobachtung und Dokumentation
  • systematische Beobachtungsverfahren
  • Transfer von Beobachtungsergebnissen in das pädagogische Handeln

2 Tage im Pädagogischen Institut

Begleitung von Bildungs- und Lernprozessen

  • vielfältiges Bildungsverständnis als Grundlage des pädagogischen Handelns
  • Lernort Alltag (u.a. Gestaltung der Mahlzeiten, Pflegesituationen, Räume)
  • Spielentwicklung, Spielsituationen und Spielmaterial
  • Wertschätzen und Aufgreifen kindlicher Interessen in verschiedenen Bildungsbereichen

3 Tage im Pädagogischen Institut

Abschluss

  • Reflexion von Lernerfahrungen anhand ausgewählter Aspekte des eigenen Portfolios
  • Austausch über Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven
  • Auswertung der Zusatzqualifikation
  • Zertifikatsübergabe

4,5 Stunden im Pädagogischen Institut

Ein ausführliches Konzept können Sie unter pizkb.kita.rbs[at]muenchen.de anfordern.

Ansprechpartnerin: Claudia Büttner (claudia.buettner[at]muenchen.de, 233-23906/-04)
Kosten: 1040,00 €
Nächster Start: April 2020

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[mks_accordion_item title="Kinder gestalten die Zukunft (Bildung für nachhaltige Entwicklung)"]

Kinder stellen Fragen, forschen, entdecken und staunen. Sie sind neugierig, wollen die Welt begreifen und spielend erfahren. Dabei stoßen sie auf Fragen zu alltäglichen Themen wie Ernährung, Mobilität, Energie, Spielzeug und Kleidung. Wo kommen die Dinge her? Wer ist an der Produktion beteiligt, und welche Auswirkungen hat unser Konsum auf die Natur, die Umwelt und die Menschen in anderen Ländern? Damit Kinder heute ihre Zukunft positiv mitgestalten können, benötigen sie Kompetenzen, die sie befähigen, kreativ und sozial zu denken, lebenslang neugierig und flexibel zu sein sowie selbst- und sprachbewusst aufzutreten. Dazu müssen sie die Chance erhalten, Werte zu entwickeln, an Entscheidungen teilzuhaben und verantwortungsbewusst zu handeln.

Diese Zusatzqualifikation unterstützt Sie dabei, in Ihrer Kindertageseinrichtung partizipativ und werteorientiert eine nachhaltige Entwicklung anzuregen und zu gestalten. Für Kinder wird so die Kindertageseinrichtung als Lernort für Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit erlebbar.

Wir setzen an Ihren Erfahrungen an und ermöglichen es Ihnen, erlebnis- und praxisorientierte Methoden für Ihre Bildungsarbeit in Ihrer Kindertageseinrichtung kennenzulernen. Sie werden selbst ein Praxisprojekt planen, verwirklichen und beschreiben, um sich mit den Ideen und Zielen der Bildung für nachhaltige Entwicklung vertraut zu machen.

Pro Jahr müssen städtische Kolleg_innen einen Fortbildungstag in Freizeit einbringen.
Sie erhalten einen umfassenden Praxisordner für Ihre eigene Arbeit.

Einführung und Grundlagen

  • Inhaltlicher und praktischer Einstieg in das Konzept „nachhaltige Entwicklung“
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als Orientierung für die Arbeit in der Kindertageseinrichtung
  • Kindertageseinrichtungen als Lernorte für die SDGs (Ziele nachhaltiger Entwicklung der Vereinten Nationen

2 Tage im Pädagogischen Institut

Gesundheit und Ernährung

  • Aspekte eines gesunden Lebensstils, Gesundheitsförderung in der Kindertageseinrichtung
  • Dimensionen nachhaltiger Ernährung - saisonal, regional, fair und ökologisch

2 Tage im Ökologischen Bildungszentrum

Projektarbeit und Partizipation

  • Initiierung von Projekten der Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Kooperationspartner_innen für die Projektarbeit
  • BNE-Projekte partizipativ gestalten

2 Tage im Ökologischen Bildungszentrum

Mobilität und Ressourcenschutz

  • Bewegungserfahrung und Mobilität im städtischen Alltag
  • Papier, Plastik, Müll und virtuelles Wasser: Ressourcenschutz in der Kindertageseinrichtung

2 Tage im Pädagogischen Institut

Entwicklung von Werten und Philosophieren mit Kindern

  • Entwicklung von Werten und Haltungen, Einbezug von globalen und gesellschaftspolitischen Perspektiven
  • Umgang mit Herausforderungen und Hemmnissen
  • Aufbau von Vernetzung und Unterstützungsstrukturen

2 Tage im Pädagogischen Institut

Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Einrichtung

  • Erlebnispädagogische Spiele und Übungen
  • Naturerfahrung zur Stärkung des Gemeinschaftssinns in der Kindertageseinrichtung
  • Entwicklung von Visionen für eine zukunftsfähige Einrichtung

1 Tag im Ökologischen Bildungszentrum

Abschlussveranstaltung

  • Präsentation der Praxisprojekte, Auswertung der Zusatzqualifikation, Zertifikatsübergabe

1 Tag im Pädagogischen Institut

Ein ausführliches Konzept können Sie unter pizkb.kita.rbs[at]muenchen.de anfordern.

Ansprechpartnerin: Eva Karbaumer (eva.karbaumer[at]muenchen.de; 233-22368)
Kosten: 960,00 €
Nächster Start: Mai 2020

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[mks_accordion_item title="Partizipation - von der Beteiligung zur Mitbestimmung zur Selbstbestimmung von Kindern"]

Kinder wollen das „echte Leben“ erleben, sie wollen ernst genommen werden und „Bestimmerin“ oder „Bestimmer“ sein. Sie zeigen sehr oft, dass sie selbstwirksam und verantwortungsvoll für sich und die Gemeinschaft handeln können. Oft jedoch ist der Alltag gekennzeichnet von Vorschriften und Regeln, die Erwachsene für Kinder festlegen. Diese stehen einer flexiblen Gestaltung der Lebenswelt von und durch Kinder sowie einem gemeinschaftlichen Aushandeln der Interessen aller im Weg. Um Kindern die ihnen zustehenden Rechte auf Mitbestimmung und Selbstbestimmung einzuräumen, ist es erforderlich, Entscheidungsräume für Kinder zu schaffen. Diese geben Kindern Gelegenheit, immer mehr Verantwortung für die Gestaltung der eigenen Lebenswelt zu übernehmen und aktiv handelnde, werteorientierte Mitglieder der demokratischen Gesellschaft zu werden. Denn da unklar ist, was die Zukunft bringt, sollen Kinder auch neue Konzepte und Kompetenzen zur Lebensgestaltung erproben können. Dies alles ist möglich, wenn sich Erziehungskräfte ihrer jetzt ausgeübten Macht bewusst und bereit sind, (immer mehr) Macht abzugeben und die Vielfalt zu schätzen.

Dieses neue Format einer Zusatzqualifikation unterstützt innerhalb von 2 Jahren einzelne Teams, die die partizipative Haltung der einzelnen Teammitglieder und des gesamten Teams weiterentwickeln und Partizipation strukturell verankern möchten. Sie werden je nach Teamgröße prozesshaft begleitet von ein oder zwei Referent_innen, die speziell für diese Themen geschult sind.

Es gibt verpflichtende und variable Bausteine, die individuell unterschiedlich intensiv durchgeführt werden können:

  • Vorgespräch unter Leitung der jeweiligen Stadtquartiers- bzw. Bereichsleitung,
  • ein- bis zweitägige Workshops,
  • Hospitationen der Referentinnen in der Einrichtung mit Feedback,
  • Mitarbeiterbesprechungen,
  • Klausurtage sowie
  • Unterstützung für die Kooperation mit Eltern.

Die Einrichtungen dokumentieren und reflektieren ihren Weg, partizipative Strukturen und Haltungen im pädagogischen Alltag zu implementieren.
Dieses Angebot wird nur städtischen Einrichtungen zur Verfügung gestellt.

Ein ausführliches Konzept können Sie unter pizkb.kita.rbs[at]muenchen.de anfordern.

Ansprechpartnerin: Eva Karbaumer (eva.karbaumer[at]muenchen.de; 233-22368)
Kosten: nur intern buchbar
Nächster Start: Sommer 2020

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[mks_accordion_item title="Kooperation mit Eltern in Kindertageseinrichtungen"]

Die Kooperation mit den Eltern bzw. den Erziehungsberechtigten der Kinder ist eine wichtige Aufgabe im Rahmen Ihrer pädagogischen Arbeit und die Beteiligung von Familien ist ein fest verankerter Auftrag der Kindertageseinrichtungen. Sie informieren, beraten oder unterstützen Eltern und laden sie ein, den Alltag Kindertageseinrichtung mitzugestalten. Grundlage des Miteinanders ist eine von Wertschätzung und Respekt geprägte Atmosphäre, die es beiden Seiten ermöglicht, sich zu öffnen und bereichernde Erfahrungen zu machen.
Die Zusatzqualifikation bietet Ihnen Gelegenheit, sich intensiv sowohl mit der praktischen Umsetzung der Elternkooperation in Ihrer Einrichtung als auch mit aktuellem theoretischen Wissen sowie alltäglichen Herausforderungen auseinanderzusetzen. Dabei ist die Reflexion der Zusammenarbeit mit den Familien ein ebenso wichtiger Bestandteil wie der Erfahrungsaustausch in der Gruppe.
Zentrales Anliegen der Zusatzqualifikation ist es, sowohl Ihre persönlichen Kompetenzen zu erweitern, als auch die Kooperation mit den Eltern im gesamten Team Ihrer Kindertageseinrichtung weiterzuentwickeln. Aus diesem Grund werden Tandems, bestehend aus Leitung oder stellvertretender Leitung und pädagogischer Mitarbeiterin/pädagogischem Mitarbeiter, bei der Zusage bevorzugt, es ist aber keine Voraussetzung.

Auftakt

Sie erhalten einen Überblick über Ablauf und Inhalte der Zusatzqualifikation sowie grundlegende Informationen dazu. Weitere Formen der Elternkooperation, z.B. zur Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat oder Elternbildungsmaßnahmen, werden besprochen.

2 Stunden im Pädagogischen Institut

Wertschätzende Gestaltung von Erziehungs- und Bildungspartnerschaften

  • Auseinandersetzung mit dem Bild von Elternschaft sowie mit persönlichen und biografischen Aspekten in der Zusammenarbeit
  • Reflexion der professionellen pädagogischen Haltung in Bezug auf vielfältige Familiensysteme und unterschiedliche Erziehungsstile und –ziele
  • Bestimmen des Ist-Stands und Erarbeiten von Veränderungszielen in Ihrer Kindertageseinrichtung oder für Ihre persönliche Zusammenarbeit mit den Eltern

2 Tage im Bildungshaus Achatswies

Kommunikation und Umgang mit Konflikten aus systemischer Perspektive

  • Anwenden von Grundlagen der Gesprächsführung
  • Wahrnehmen von systemischen Aspekten: Kinder, Familien und Kindertageseinrichtung
  • Professioneller Umgang mit Elternbeschwerden
  • Erarbeitung von konflikthaften Situationen mit lösungsorientierten Methoden

2 Tage im Pädagogischen Institut

Entwicklungsgespräche in Kindertageseinrichtungen

  • Kennen von Kriterien der Entwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen
  • Planen von Entwicklungsgespräche in Krippe und Kindergarten oder Hort und Tagesheim (Aufteilung entsprechend Ihres Arbeitsfeldes)
  • Mögliche Abläufe eines Entwicklungsgesprächs erproben, u.a. in Kleingruppenarbeit und im Rollenspiel

3 Vormittage im Pädagogischen Institut

Partizipation von Familien am Alltag der Kindertageseinrichtung

  • Betrachten des Spannungsfeldes zwischen individuellen Bedarfen der Eltern und den pädagogischen Zielen oder konzeptionellen Rahmenbedingungen der
    Kindertageseinrichtung
  • Gemeinsames Erarbeiten von Möglichkeiten, wie Eltern den pädagogischen Alltag mitgestalten können: entwickeln von passgenauen und kreativen Formen des Miteinanders
  • Integration von Unterstützungsangeboten des eigenen Stadtteils in das Angebot der Kindertageseinrichtung

2 Tage im Pädagogischen Institut

Reflexionsgruppen

Zwischen den einzelnen Modulen finden Treffen in Kleingruppen statt, um persönliche Lernerfahrungen sowie Erfahrungen mit der Umsetzung im Team zu reflektieren. Überlegungen der nächsten Schritte, Zielvereinbarungen oder herausfordernde Situationen sind mögliche Themen, die im kollegialen Austausch und mit Unterstützung der Referentin bearbeitet werden. Der letzte Termin findet in einem Bildungslokal statt. Hier erfahren Sie anhand praktischer Beispiele, die in der Zusammenarbeit des PI-Fachbereiches "Bildung im Quartier" und des Elternprogramms "Integration macht Schule im Quartier" der AWO München entwickelt und umgesetzt werden, wie für die Elternkooperation die zahlreichen und vielfältigen Ressourcen im Stadtquartier gebündelt genutzt werden können.

Teamfortbildungen

Geplant sind zwei Teamfortbildungen, wovon eine verpflichtend ist.

Abschlussveranstaltung

  • Reflexion von Lernerfahrungen und dem Transfer in die Praxis
  • Austausch über Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven in den einzelnen Teams
  • Auswertung der Zusatzqualifikation und Zertifikatsübergabe

6 Stunden im Pädagogischen Institut

Ein ausführliches Konzept können Sie unter pizkb.kita.rbs[at]muenchen.de anfordern.

Ansprechpartnerin: Claudia Büttner (claudia.buettner[at]muenchen.de; 233-223906)
Kosten: 1040,00 €
Nächster Start: Mai 2020

[/mks_accordion_item]
[mks_accordion_item title="Vielfalt willkommen heißen – Inklusion in Kindertageseinrichtungen entwickeln"]

Aus der Grundüberzeugung, dass Vielfalt und Individualität Kindertageseinrichtungen bereichern, Entwicklungs- und Verständnismöglichkeiten für alle Beteiligten bieten und zu einer gleichwürdigen und gerechten Gesellschaft beitragen, heißen wir alle Mädchen und Jungen sowie deren Familien in der Kindertageseinrichtung willkommen.

Mädchen und Jungen möchten in ihrer Identität mit ihren Besonderheiten bestärkt werden und ihrerseits Interesse an und Zuneigung zu anderen Menschen ausdrücken können. Sie wollen an Entscheidungen beteiligt und respektiert werden. Dasselbe gilt für die Familien: Eltern wünschen sich, als kompetente Erziehungspartner_innen wertgeschätzt und wahrgenommen zu werden.

Mit dieser Zusatzqualifikation werden pädagogische Mitarbeiter_innen in Kindertageseinrichtungen zur Eigenreflexion angeregt und im Austausch mit der Fortbildungsgruppe und dem eigenen Team bei der Umsetzung einer inklusiven und partizipativen Pädagogik im Alltag unterstützt.

Die Zusatzqualifikation wird von Kolleg_innen der KITA-Fachberatung und verschiedenen externen Expert_innen durchgeführt. Neben der regelmäßigen und selbstaktiven Teilnahme an den Modulen ist eine intensive Arbeit mit dem eigenen Team zu Fragen inklusiver Praxis vor Ort unerlässlich. So soll jeweils im ersten Quartal des zweiten und dritten Jahres der Zusatzqualifikation ein Klausurtag zum Thema Inklusion in der Einrichtung durchgeführt werden. Zudem können zwei Hospitationstermine in anderen Einrichtungen

Die Weiterentwicklung der eigenen Einrichtung muss dokumentiert werden, z.B. mit Hilfe eines Lerntagebuchs. Am Ende der Zusatzqualifikation muss dieser Prozess schriftlich reflektiert werden.

Konzept von Inklusion und Werte

  • eigene Erfahrungen mit Vielfalt
  • Definition und Grundlagen von Inklusion
  • Auseinandersetzung mit inklusiven Werten
  • Anti-Bias-Ansatz
  • rechtliche Rahmenbedingungen
  • Absprache zur weiteren Dokumentation des eigenen Lernprozesses

3 Tage im Pädagogischen Institut

Rolle und Haltung der Fachkraft

  • professionelle Rolle und Haltung der pädagogischen Fachkraft
  • Entwicklungspsychologie aus systemischer Sicht
  • pädagogische Grundprinzipien in der Arbeit mit den Kindern

2 Tage im Pädagogischen Institut

Gesprächsführung und Teamarbeit

  • wertschätzende Gesprächsführung und interkulturelle Verständigung
  • Grundlagen inklusiver Teamarbeit

2 Tage im Pädagogischen Institut

Eltern und Gemeinwesenarbeit

  • Grundlagen der Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten
  • Verankerung der eigenen Einrichtung im Gemeinwesen

2. Tage im Pädagogischen Institut

Reflexion von Fragen aus der Praxis unter Genderaspekten

  • in der Arbeit mit den Mädchen und Jungen
  • in der eigenen Geschlechterrolle im Kita-Alltag

1 Tag im Pädagogischen Institut

Abschluss

  • Vorstellung der Dokumentation der Reflexion der Teilnehmenden und deren Teams, z.B. anhand eines Lerntagebuchs
  • Austausch und Reflexion
  • Überreichung der Zertifikate

1 Tag im Pädagogischen Institut

Ein ausführliches Konzept können Sie unter pizkb.kita.rbs[at]muenchen.de anfordern.

Ansprechpartnerin: Eva Karbaumer (eva.karbaumer[at]muenchen.de; 233-22368)
Kosten: 1040,00 €
Nächster Start: November 2019

[/mks_accordion_item]
[mks_accordion_item title="Psychomotorik"]

Kinder spielen gerne. Sie rennen, toben, klettern, balancieren, ruhen sich aus, kämpfen, versinken in Rollenspiele, ob allein, zu zweit oder in der Gruppe. Ganz einfach?! Kinder spüren und wissen sehr genau, was sie wollen und brauchen und was ihnen gut tut. Das Konzept Psychomotorik nutzt dieses „Wissen“ der Kinder. Aufbauend auf einer wert-schätzenden Beziehung bieten wir ihnen ausreichend Raum und Zeit, um sie in ihrer ganzheitlichen Entwicklung zu begleiten und ihnen wiederkehrende positive Erfahrungen zu ermöglichen. Bewegung und Spiel, Neugier und Lust aufs Erforschen sind der Motor für kindliche Entwicklung. Wahrnehmung und Bewegung bilden die Grundlage für jegliche Bildungsprozesse und die Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung der Kinder. Diese Erkenntnisse finden auch im BayBEP ihre Verankerung und Anwendung.
In dieser Zusatzqualifikation erweitern Sie Ihre professionelle Kompetenz, indem Sie die Psychomotorik als praktisch umsetzbares Konzept kennenlernen. Dieser Transfer in die Alltagspraxis Ihrer Kindertageseinrichtung ermöglicht Ihnen im Umgang mit den Kindern und deren Eltern vielfältige und neue Handlungsmöglichkeiten. Diese Bereicherung des pädagogischen Repertoires und der positive Blick aufs Kind führen zu einer gänzlich neuen, spannenden und wertschätzenden Arbeitshaltung.

Basis

  • Bedeutung der Bewegung
  • psychomotorische Haltung
  • Partizipation und Inklusion
  • Grundkonzept Psychomotorik

2 Tage im Pädagogischen Institut

Stärken des Kindes

  • die Themen des Kindes als Ressource
  • Neugier und Lust
  • das Phasenmodell – mein roter Faden
  • Alltagsmaterialien

2 Tage im Pädagogischen Institut

Bewegungs-Kindertageseinrichtung

  • Bewegung als Bildungsprinzip
  • Lernen in und durch Bewegung
  • Bewegung in allen Räumen – auch draußen
  • Umgang mit Risiko, Wagnis und Sicherheit

2 Tage im Pädagogischen Institut

Beob-Achtung

  • Beob-Achten als Beziehungsthema
  • prozessuale psychomotorische Diagnostik
  • Dokumentation
  • Sprache
  • Entspannung und Gesundheit – für dich und mich

2 Tage im Pädagogischen Institut

„Schwierige“ Kinder

  • Psychomotorik und ADHS
  • System und Kontext: Elternarbeit
  • Handeln in schwierigen Situationen

2 Tage im Pädagogischen Institut

Zukunft

  • Reflexion und Supervision der Videoarbeit
  • persönliche Reflexion und Prospektion
  • Vernetzung, Transfer und Verankerung
  • Visionen

Abschluss, Zertifikatsübergabe

2 Tage im Pädagogischen Institut

Projekt

Videoaufnahme einer Psychomotorikstunde in der eigenen Einrichtung inklusive Erstellen eines Ablaufplanes, einer Video-DVD o.Ä. und einer schriftlichen Reflexion anhand von Leitfragen

Ein ausführliches Konzept können Sie unter pizkb.kita.rbs[at]muenchen.de anfordern.

Ansprechpartnerin: Eva Karbaumer (eva.karbaumer[at]muenchen.de; 233-22368)
Kosten: 960,00 €
Nächster Start: Mai 2019

[/mks_accordion_item]
[mks_accordion_item title="QSE-Fachkraft"]

Aspekte der Qualitätssicherung und -entwicklung (QSE) spielen im Bildungskontext eine bedeutsame Rolle an Kindertageseinrichtungen. Um die QSE-Prozesse an den Bildungseinrichtungen zu unterstützen, bietet das Pädagogische Institut-Zentrum für Kommunales Bildungsmanagement die Zusatzqualifikation „QSE-Fachkraft an Kindertageseinrichtungen“ an. Es besteht die Möglichkeit, nach dem Besuch der entsprechenden Fortbildungsmodule ein Zertifikat zu erwerben.

Wenn Sie als Erziehungskraft die QSE-Arbeit in Ihrer Einrichtung neu übernehmen, können Sie sich auf zwei Wegen fundiert für die Aufgaben qualifizieren und das Zertifikat erlangen:

Option 1: Feste Kursreihe an 10 Veranstaltungstagen
Option 2: Einzelmodule an 10 Veranstaltungstagen

Als in QSE erfahrene Erziehungskraft mit einschlägiger Vorbildung können Sie das Zertifikat über den Kompaktkurs (3 Tage) erwerben.

Termine und Inhalte finden Sie im Bildungsprogramm mit dem Suchbegriff “Qualitätssicherung”.
Die Anmeldung erfolgt über die Einrichtungs- und Stadtquartiers- bzw. Fachbereichsleitung.

Ansprechpartnerin: Christine Hempfer-Molitor (c.hempfermolitor[at]muenchen.de; 233-32113)

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zwei junge studierende betrachten eine schautafel, foto: unsplash.com, rawpixel

Zusatzqualifikation QSE-Fachkraft

Aspekte der Qualitätssicherung und -entwicklung (QSE) spielen im Bildungskontext eine bedeutsame Rolle an Kindertageseinrichtungen und an Schulen. Um die QSE-Prozesse an den Bildungseinrichtungen zu unterstützen, bietet das Pädagogische Institut-Zentrum für Kommunales Bildungsmanagement die Zusatzqualifikation „QSE-Fachkraft an Kindertageseinrichtungen“ und „QSE-Fachkraft an Schulen“ an. Es besteht die Möglichkeit, nach dem Besuch der entsprechenden Fortbildungsmodule ein Zertifikat zu erwerben.

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[mks_accordion_item title="Zusatzqualifikation „QSE-Fachkraft an Kindertageseinrichtungen“"]
Wenn Sie als Erziehungskraft die QSE-Arbeit in Ihrer Einrichtung neu übernehmen, können Sie sich auf zwei Wegen fundiert für die Aufgaben qualifizieren und das Zertifikat erlangen:

Option 1: Feste Kursreihe an 10 Veranstaltungstagen

Hinweis zur Online-Anmeldung:

Die Festen Kursreihen ab 2020 für die Einrichtungen von RBS-KITA-ST finden Sie über die Suchmaske im Bildungsprogramm unter dem Kürzel QF02, für die Einrichtungen von RBS-A-4 unter dem Kürzel QF04.

 

Option 2: Einzelmodule an 10 Veranstaltungstagen

Hinweis zur Online-Anmeldung:

Die Einzelmodule ab 2020 finden Sie über die Suchmaske im Bildungsprogramm unter dem Kürzel FQF010, FQF020 usw.

 

Als in QSE erfahrene Erziehungskraft mit einschlägiger Vorbildung können Sie das Zertifikat über den Kompaktkurs (3 Tage) erwerben.

Termine und Inhalte finden Sie im Bildungsprogramm mit dem Suchbegriff "Qualitätssicherung".
Für die Anmeldung ist das Einverständnis Ihrer Einrichtungs- und Stadtquartiers- bzw. Fachbereichsleitung erforderlich.

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[mks_accordion_item title="Zusatzqualifikation „QSE-Fachkraft an Schulen“"]
Die Zusatzqualifikation „QSE-Fachkraft an Schulen“ umfasst insgesamt acht inhaltliche Module an 13 Fortbildungstagen. Für Lehrkräfte aller Schularten, die an städtischen Schulen unterrichten, bieten wir zwei Optionen an:

Option 1 - Feste Modulreihe:

Die Abfolge der Einzelmodule ist festgelegt. Innerhalb von zwei Kalender-, bzw. drei Schuljahren absolvieren Sie in einer festen Gruppe von Teilnehmenden 13 inhaltlich konsistent aufeinander aufbauende Veranstaltungstage. Die acht inhaltlichen Module sind mittels Transferelementen miteinander verknüpft, um eine Übertragung der Veranstaltungsinhalte in den Schulalltag zu sichern. Die feste Modulreihe stellt somit ein ideales Instrument der strategischen Schulentwicklung dar. Die Anerkennung bereits erbrachter Leistungen ist nicht möglich.

Zielgruppe: Insbesondere neu, bzw. künftig im QSE-Kontext tätige Lehrkräfte an städtischen Schulen (Realschulen, Schulen besonderer Art, Gymnasien und Berufliche Schulen)

Hinweis zur Online-Anmeldung:

Die Feste Modulreihe ab 2020 finden Sie über die Suchmaske im Bildungsprogramm unter dem Kürzel QF60

 

Option 2 – Einzelmodule:

Die Abfolge der Einzelmodule ist frei wählbar. In einem Zeitraum von etwa zwei bis drei Jahren absolvieren Sie 13 Veranstaltungstage mit insgesamt acht inhaltlichen Modulen. Die Anerkennung sonstiger Leistungen ist nach Rücksprache und Prüfung möglich. Eine schriftliche praxisorientierte Abschlussdokumentation ist Bedingung für den Erwerb des Zertifikates. Informationen zur Erstellung finden Sie hier. Bei Interesse und unabhängig vom Erwerb eines Zertifikates können Sie auch einzelne Module belegen.

Zielgruppe: Lehrkräfte an städtischen Schulen

Termine und Inhalte für 2019 finden Sie im Bildungsprogramm mit dem Suchbegriff "75-TC".

Hinweis zur Online-Anmeldung:

Die Einzelmodule ab 2020 finden Sie über die Suchmaske im Bildungsprogramm unter dem Kürzel FQF5

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lachende kinder international, mit daumen hoch im kreis, foto: istock, globalstock

Zusatzqualifikation „Schule der Vielfalt“

Interkulturalität - Diversität - Antidiskriminierung

Bei mehr als der Hälfte der Münchner Kinder und Jugendlichen spielt Migration in der Familiengeschichte eine wichtige Rolle. Für Münchner Kinder und Jugendliche ist es zu einer Selbstverständlichkeit geworden, mit Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten, mit vielfältigen Lebens-geschichten, Migrations-, Sprach- und Glaubenserfahrungen zu leben, zu lernen und zu spielen. Vielfalt macht ihren Lebensalltag aus – in der Familie, in der Kita, in der Schule, in der Freizeit. Zeitgemäße Schulen gestalten Unterricht und das Schulleben entsprechend diversitätsbewusst und diskriminierungskritisch.

»Schule der Vielfalt« unterstützt Lehrkräfte und Schulen dabei, Vielfalt als Chance zu sehen, Schule und Unterricht entsprechend differenz-, macht- und kontextsensibel zu gestalten und dabei Diskriminierung auf individueller und institutioneller Ebene entgegenzuwirken, um so den Ansprüchen einer von Vielfalt geprägten Stadtgesellschaft gerecht zu werden.

VORAUSSETZUNGEN / UMFANG

Es nehmen immer mindestens zwei, im Idealfall drei bis vier Lehrkräfte einer Schule teil. Der Umfang der Zusatzqualifikation beträgt ca. 18,5 Tage (verteilt über mindestens zwei Jahre).

BAUSTEINE DER ZUSATZQUALIFIKATION

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[mks_accordion_item title="BASISMODULE: Grundlagen"]
Im ersten Jahr führen die Basismodule (B) in Grundlagen einer vorurteilsbewussten und diskriminierungskritischen Migrationspädagogik ein. Dabei sind auch Differenzlinien wie Geschlecht, Sozialstatus, Alter etc. mit im Blick und die Aspekte Macht und Diskriminierung werden nicht ausklammert.

  • B1: Anti-Bias – Auseinandersetzung mit den Themen Macht und Diskriminierung auf der Grundlage eigener Erfahrungen mit Vielfalt und sozialer Ungleichheit.
  • B2: Interkulturelle Verständigung – Kritische Auseinandersetzung mit Begriffen wie „Kultur“ und „Interkulturelle Kompetenz“ sowie Handlungsorientierungen für die „interkulturelle Verständigung“.
  • B3: Rassismuskritik – Auseinandersetzung mit der Geschichte und Wirkungsweise von Alltagsrassismus, ausgehend von Prägungen, die durch die die Sozialisation in einer ‚weißen‘ Mehrheitsgesellschaft bedingt sind

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[mks_accordion_item title="PRAXISMODULE: Schwerpunkte / Wahlbereich"]
Im zweiten Jahr wird die Reihe mit Praxismodulen zur Gestaltung des Schulalltags weitergeführt.
Die Teilnehmenden wählen mindestens drei Module aus den Schwerpunkten:

  • C1: Sprache(n) / Mehrsprachigkeit – Möglichkeiten, Schüler_innen in ihrer sprachlichen bzw. mehrsprachigen Identität zu unterstützen und zu stärken.
  • C2: Elternbeteiligung – Handlungsperspektiven für eine gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern.
  • C3: Beratung und Vernetzung – Kennenlernen von Angeboten und Anlaufstellen, die bei der Beratung/ Unterstützung von Eltern und Schüler_innen wichtige Partner sind.
  • C4: Team- und Schulentwicklung – Konzepte, Methoden und Werkzeuge zur vielfaltsbewussten und diskriminierungskritischen Weiterentwicklung von Schule im Sinne von Inklusion und Bildungsgerechtigkeit.

Im Wahlbereich (D) stehen Veranstaltungen aus dem vielfältigen Programm des Pädagogischen Instituts zur Auswahl, etwa zu Unterrichtsgestaltung, Schulprojekten, Internationalem Austausch, Genderpädagogik, Politischer Bildung oder Globalem Lernen.

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[mks_accordion_item title="ABSCHLUSS/ UMSETZUNG"]
Die Qualifikationsreihe findet ihren Abschluss in einer Abschlussarbeit/ Projektskizze, in der die Teilnehmenden an einem Beispiel Möglichkeiten aufzeigen, wie das Erlernte an der Schule umgesetzt werden kann – als Auftakt und Beitrag zu einem umfassenderen Schulentwicklungsprozess.

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[mks_accordion_item title="BEGLEITUNG der Teams und Schulen"]
Nach Abschluss der Zusatzqualifikation werden die Teilnehmenden durch Angebote zur kollegialen Beratung und zu Fachgesprächen mit Expert_innen im Schulalltag weiter begleitet. Städtische Schulen können auch schulinterne Fortbildungen zu Themen der Zusatzqualifikation buchen.

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Seit dem Start 2013 haben 19 Münchner Schulen mit 49 Lehrkräften (Teams von 2-4 pro Schule) am Programm „Schule der Vielfalt“ teilgenommen. 2019 beginnt die vierte Runde der Weiterbildungsreihe mit weiteren Schulen und Lehrkräften.

INFORMATION / ANMELDUNG / KONTAKT

Mit Fragen und Anregungen können Sie sich gerne an uns wenden

drei kinder auf dem fahrrad mit helm, foto: fotolia, racle fotodesign

Erlebnispädagogische Zusatzqualifikation für Lehr- und Erziehungskräfte

Erlebnispädagogische Maßnahmen stoßen auf immer größer werdendes Interesse. Leider scheitert die Durchführung an manchen Schulen am zu hohen organisatorischen und finanziellen Aufwand. In dieser Fortbildung erhalten Sie das Rüstzeug, selbstständig erlebnispädagogische Maßnahmen durchzuführen.

Ziele

  • Sie lernen verschiedene erlebnispädagogische Handlungsfelder kennen und selbstständig anwenden.
  • Sie sind in der Lage eigenverantwortlich erlebnispädagogische Aktionen zu planen und durchzuführen.
  • Sie kennen die Möglichkeiten und Grenzen solcher Projekte und können situationsangemessen die jeweils passenden Instrumente einsetzen (z. B. Verbesserung der Klassengemeinschaft, ökologische Bildung, austesten persönlicher Grenzen, Suchtprävention usw.)

Inhalte

  • Erlebnispädagogische Instrumente für unterschiedliche Rahmenbedingungen und Jahreszeiten.
  • Maßnahmen zur Förderung der Sozialkompetenz
  • Natur-Erleben, Natur-Wissen, ökologisches Bewusstsein
  • Planung u. Durchführung von Aktionen gemeinsam mit den Beteiligten
  • Krisenmanagement und Interventionen
  • Reflexion
  • Transfer
Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf den pädagogischen Potenzialen; das persönliche Erlebnis bietet die Basis für die intensive pädagogische Nutzung.

Voraussetzungen

  • Spaß am intensiven Arbeiten mit jungen Menschen
  • Neugier auf neue Methoden
  • Freude an Natur und Bewegung
  • Bereitschaft zu persönlicher Reflexion
  • Kondition für mehrstündige Wanderungen in unterschiedlichem Gelände mit Gepäck
  • Selbstständiges Literaturstudium
  • Durchführung eines eigenen Projektes nach Teil II

Aufbau

Die Fortbildung besteht aus drei Teilen mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
  • Teil I: Das Individuum; Naturerfahrung, Umgang mit Grenzen, Ängsten, Herausforderungen, Erschließen von neuen Ressourcen, Selbsterkenntnis und Selbst-Bewußtheit
  • Teil II: Die Gruppe; Gruppenphasen, Gruppenprozesse, Kommunikation, Kooperation, Empathie, Leitungserfahrung, Planung und Durchführung von erlebnispädagogischen Aktionen, Tourenplanung im alpinen Gelände, Erste-Hilfe und Notfallmanagement in Naturräumen
  • Zwischen Teil II und III: Die TN führen ein Projekt an ihrer Schule durch.
  • Teil III: City Bound; Erlebnispädagogische Handlungsfelder in der Großstadt; Selbsterfahrung der Teilnehmer; Umsetzungsmöglichkeiten an den jeweiligen Einrichtungen; Präsentation und Diskussion der Projekte
Die Fortbildung kann nur als ganzes gebucht werden; mit der Anmeldung verpflichten sie sich zur Teilnahme an allen drei Teilen.
Spielzeugfreie Zeit in Kindertageseinrichtungen

Spielzeugfreie Zeit in Kindertageseinrichtungen

Spielzeugfreie Zeit in Kindertageseinrichtungen
Ein Angebot für Münchner Tageseinrichtungen

Heute ist die Lebenswelt von Kindern mehr denn je geprägt von einer Fülle an (neuen) Medien und Spielzeug. Einerseits kann Spielzeug Impulse geben, auf der anderen Seite kann die Fülle aber auch den Freiraum für eigene Fantasie und Kreativität einschränken.

Genau hier setzt das Projekt an: Es schafft fernab von Materialismus den Kindern einen Frei- und Spielraum, für ihr eigenes Potential, ihre eigenen Ideen und damit auch für Selbstbestätigung und Selbstbewusstsein. Zentrales Anliegen ist es, die Fähigkeiten und Ressourcen der Kinder zu nutzen, sowie Schlüsselkompetenzen zu stärken und zu fördern.

Das Projekt ist mit seinem Ansatz nicht gegen Spielzeug. Es gibt viel sinnvolles Spielzeug,
welches Kinder in ihrer Entwicklung fördert. Vielmehr schafft das Projekt für einen begrenzten Zeitraum einen erweiterten Erfahrungsraum.

Kern des Projektes ist eine spielzeugfreie Zeit. Hier wird für einen begrenzten Zeitraum
von drei Monaten zusammen mit den Kindern das Spielzeug „in den Urlaub geschickt“. Möbel, Decken und Kissen können bleiben. Die Kinder haben die Möglichkeit, sich mit ihren eigenen Bedürfnissen, Gefühlen, Fähigkeiten, ihrem eigenen Rhythmus sowie Grenzen und Möglichkeiten auseinanderzusetzen. Zudem erhalten die Kinder die Chance, sich mit ihrer Persönlichkeit auf Gruppenprozesse einzulassen, sich in verschiedenen Positionen der Gruppe zu erproben und sich in neuen Rollen auszuprobieren.

Mit dem Verschwinden des Spielzeugs entstehen Freiraum und veränderte Aufgaben für
die Erzieherinnen und Erzieher:
Spiel- und Themenangebote fallen weg und es bleibt Zeit die Kinder in ihrer Individualität und Persönlichkeit zu erleben, zu begleiten und zu unterstützen – fernab von animierenden Gegenständen.

Das Pädagogische Institut - Zentrum für Kommunales Bildungsmanagement, Fachbereich
Soziale Bildung/Gleichstellung/Prävention, bietet im Rahmen des Münchner Programms zur
Suchtprävention interessierten Einrichtungen Unterstützungsmöglichkeiten bei der Umsetzung an.

 

[mks_accordion]
[mks_accordion_item title="Ablauf"]

1. Vorbesprechung
Einrichtungsleitung und Team besprechen gemeinsam mit einer externen Fachkraft des PI-ZKB das Vorgehen sowie Eckdaten und offene Fragen (ca. 1,5h). Entsteht ein Konsens für das Projekt, stellt das PI-ZKB ein bedarfsgerechtes Stundenkontingent für die Begleitung durch die externe Fachkraft.

2. Vorbereitungsphase
2.1. Klausurtag: Im Rahmen eines Klausurtages (Dauer 6h) werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung durch die externe Fachkraft auf das Projekt vorbereitet und die Umsetzung geplant.
2.2. Erster Elternabend: Im vorbereitenden Elternabend (Dauer ca. 2h) werden die Eltern informiert, in der Diskussion können Sorgen und Fragen geklärt werden.

3. Durchführungsphase
3.1. Die Kinder werden informiert, gemeinsam mit den Kindern wird das Spielzeug ausgeräumt und die spielezugfreie Zeit beginnt. Die Kinder werden in dieser Zeit begleitend unterstützt. Auf Anfrage können die Kinder Materialien und Werkezeug erhalten, um eigene Ideen umzusetzen.
3.2. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung stehen im Austausch und reflektieren die veränderte Situation. Die externe Fachkraft steht begleitend und beratend zur Seite (bis zu 10h).
3.3. Ein Elternabend (Dauer ca. 2h) während dieser Zeit hat sich bewährt.

4. Abschlussphase
4.1. Gemeinsam mit den Kindern wird geprüft, welches Spielzeug wieder geholt und eingeräumt wird. Oftmals wollen die Kinder gar nicht mehr alles und lieber etwas Platz für „ihre Materialien“ lassen.
4.2. Ein Elternabend (Dauer ca. 2h) zum Abschluss des Projektes ermöglicht einen weiteren Austausch und Ausblick.
4.3. In einer Teamsitzung (Dauer ca. 1,5h) wird gemeinsam mit der externen Fachkraft das Projekt abgeschlossen und das weitere Vorgehen besprochen.


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[mks_accordion_item title="Organisatorisches"]

1. Anmeldung/Bewilligung/Finanzierung:
Anfragen an untenstehende Kontaktdaten. Die Bewilligung und Finanzierung der externen Begleitung durch eine Referentin bzw. einen Referenten erfolgt nach einem unverbindlichen Vorgespräch. Der Einrichtung entstehen dafür keine Kosten.

2. Zertifikat:
Am Ende der Projektlaufzeit kann für die Beteiligten eine Teilnahmebestätigung erstellt werden.

3. Qualifikation der Referentinnen und Referenten:
Einschlägige berufliche Erfahrung im Bereich Kindertagesstätte und diverse Zusatzqualifikation, sowie Qualifikation zum Thema „Spielzeugfreier Kindergarten“.


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[mks_accordion_item title="Ergebnisse 2017/2018"]
Im Kindergartenjahr 2017/2018 wurde das Projekt in 6 Einrichtungen mit 13 Gruppen und insgesamt 282 Kindern unter fachlicher Begleitung umgesetzt. Nach einem Vorgespräch und Klausurtag startete die spielzeugfreie Zeit zwischen März und Mai für 3 Monate in den jeweiligen Einrichtungen.
Zur Evaluation und Qualitätssicherung wurde ein jeweils eigener Fragebogen für die Leitungen, die Mitarbeiter_innen und die Eltern entwickelt. Die nachfolgend dargestellten Ergebnisse basieren auf der Auswertung.
Der Fokus lag auf Einschätzungen zur Lebenskompetenzförderung durch das Projekt. Hierbei zeigte sich z.B. dass 32% der befragten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Förderung der Kommunikativen Fähigkeiten bei allen Kindern feststellen konnten, weitere 61% konnten dies bei den meisten Kindern feststellen. Knapp ein Drittel nahm im Bereich Gruppenzugehörigkeit/Integration bei allen Kindern eine Förderung wahr, etwa die Hälfte konnte dies bei den meisten Kindern erkennen.
So ergaben wörtliche Rückmeldungen der Erzieherinnen und Erzieher zu dem Projekt:
„Es gab selten Kinder die für sich alleine spielten“
„Es ergaben sich intensive Gespräche mit den Kindern“
“ Manche Kinder haben mehr Interesse an uns Erzieher und am Leben von den anderen Kindern gezeigt“
„Kinder haben mehr nachgedacht, gefragt, sich wieder mehr für Dinge um sie herum interessiert“
Bei der Frage nach der Weiterempfehlung des Projektes sprachen sich alle Leitungen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür aus.
Auch die Eltern zeigten sich mit dem Projekt zufrieden, so gaben 26% an, dass es zu einer sehr starken Förderung der Kreativität gekommen ist, weitere 51 % bestätigten dies mit dem Kriterium etwas. Dreiviertel der Eltern benannten, dass sie im Bereich eigene Lösungen entwickeln eine Förderung durch das Projekt wahrnehmen konnten.
So ergaben wörtliche Rückmeldungen der Eltern zu dem Projekt:
„Hat Spielsachen zu Hause viel bewusster und gezielter genutzt“
„ Liebevoller Umgang mit kleinen Tieren z.B. Marienkäfer, was vorm Projekt uninteressant war“
„Deutlicher sprechen und längere Sätze bilden, die Sinn machen“
„Mehrere neue Freunde, mehr Freude in der Früh wegen dem Kindergarten“
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Informationsblatt zum Ausdrucken

Gerne können Sie bei Fragen und Interesse an dem Angebot unverbindlich Kontakt aufnehmen:

Barbara Roth
RBS – PI – ZKB
Soziale Bildung/Gleichstellung/Prävention
Ledererstr. 19, 1. Stock
80331 München
Tel. 089 233-32144
E-Mail: barbara.roth@muenchen.de

Tanja Gollrad
Koordinatorin
der Fortbildungskooperative des Münchner Programms zur Suchtprävention
für das Referat für Bildung und Sport der LH München, Pädagogisches Institut - ZKB
E-Mail: tanja.gollrad@gmx.net

3 schueler_innen im unterricht zeigen gleichzeitig auf, foto: fotosearch

Bedarfsorientierte Budgetierung im Schulbereich

Ein Instrument zur Erhöhung von Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit

Mit der Bedarfsorientierten Budgetierung und dem Erweiterten Sachaufwand werden in der Schulfinanzierung pädagogische Ressourcen bedarfsorientiert gesteuert, um dem engen Zusammenhang von sozialer Herkunft und Bildungserfolg entgegenzuwirken. Dies gilt sowohl für kommunale Schulen in Trägerschaft der Landeshauptstadt München als auch für staatliche Schulen im Rahmen einer erweiterten Schulaufwandsträgerschaft.

Die Landeshauptstadt investiert in und gestaltet Schulbildung in München

Als größte kommunale Schulträgerin in Deutschland befinden sich 124 Schulen in städtischer Trägerschaft, 36 allgemeinbildende Schulen, 85 berufliche Schulen und drei Schulen des zweiten Bildungswegs (Stand 2019). Darüber hinaus ist die Landeshauptstadt München – wie andere Kommunen auch - Schulaufwandsträgerin für alle öffentlichen Schulen (neben den städtischen Schulen auch für die staatlichen).

Als freiwillige Leistung investiert die Landeshauptstadt München für eine bedarfsorientierte Ressourcensteuerung im Schulbereich jährlich ca. 3,5 Millionen Euro in die allgemeinbildenden Schulen und weitere ca. 2,5 Millionen Euro in die berufliche Bildung. Die Landeshauptstadt drückt damit ihren Gestaltungswillen für mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit aus.

Bedarfsorientierte Budgetierung für kommunale Schulen

Über die Bedarfsorientierte Budgetierung werden städtische Schulen mit zusätzlichen Lehrerwochenstunden ausgestattet. Diese sollen für passgenaue Förderangebote genutzt werden, um bestehende Bildungsbenachteiligungen auszugleichen (z. B. durch Klassenteilung, Teamteaching, Zusatzunterricht). Neben fachlichen Förderangeboten insbesondere im Deutschunterricht und weiteren Kernfächern sollen auch Lern- und Sozialkompetenzen gestärkt werden (z. B. durch systemisches Schülercoaching). Im Bereich der beruflichen Bildung werden die Stunden auch in der fachtheoretischen Ausbildung eingesetzt. Voraussetzung für alle Fördermaßnahmen ist, dass sie sich an bildungsbenachteiligte Schülerinnen und Schüler richten und die Erhöhung des Bildungserfolgs zum Ziel haben.

Um den Handlungsspielraum der Schulen zu erhöhen, können die Lehrerwochenstunden teilweise in Finanzmittel umgewandelt werden, um damit anstelle von Lehrkräftepersonal weitere Fördermaßnahmen zu finanzieren (z. B. Sozialpädagogik an Schulen, Honorarkräfte).

Das Pädagogische Institut – Zentrum für Kommunales Bildungsmanagement unterstützt die Umsetzung mit entsprechenden Fortbildungsangeboten (z. B. Ausbildung von Lehrkräften zu systemischen Schülercoaches, Zusatzqualifikation „Schule der Vielfalt“, Prozessbegleitung für Lehrkräfte in Klassen mit Bedarfsorientierter Budgetierung).

Bedarfsorientierte Budgetierung für alle städtischen allgemeinbildenden und 36 berufliche Schulen

Die Bedarfsorientierte Budgetierung wurde zum Schuljahr 2012/13 zunächst an vier städtischen allgemeinbildenden Schulen eingeführt (zwei Realschulen, zwei Gymnasien). Die Pilotphase wurde vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) wissenschaftlich begleitet und diese Studie wurde im Rahmen des Programms „Lernen vor Ort“ mit Fördermitteln des Bundes und aus Eigenmitteln der Landeshauptstadt finanziert.

Bereits mit dem Schuljahr 2013/14 erfolgte der stufenweise Ausbau auf alle städtischen allgemeinbildenden Schulen und die beiden städtischen Wirtschaftsschulen, der mit dem Schuljahr 2016/17 abgeschlossen wurde. Entsprechend der sozialen Lage der Schülerschaft werden die zusätzlichen Lehrerwochenstunden nach Bedarf auf die Schulen verteilt. Schulen in Stadtquartieren mit großen Herausforderungen erhalten deutlich mehr Stunden als Schulen in Stadtgebieten, die eine privilegiertere Schülerschaft anziehen. Grundlage für die Einteilung der Schulen ist der Sozialindex des Statistischen Amtes.

Die Fortführung in der beruflichen Bildung ermöglichten zwei weitere Stadtratsbeschlüsse: Zum Schuljahr 2016/17 wurde die Bedarfsorientierte Budgetierung an 12 städtischen Berufsschulen eingeführt. Zusätzliche Ressourcen erhalten Ausbildungsberufe, die durch einen überdurchschnittlichen Anteil an Auszubildenden mit geringer schulischer Vorbildung sowie hohe Migrationsanteile, hohe Abbruchquoten und niedrige Prüfungserfolgsquoten gekennzeichnet sind (z. B. Bäcker, Verkäufer, medizinische Fachangestellte). Die Umsetzung wird von Prof. Dr. Euler (Universität St. Gallen) dreieinhalb Jahre lang wissenschaftlich begleitet (2018 bis 2021).

Zum Schuljahr 2019/20 wurden 22 weitere städtische berufliche Schulen, die durch eine große Heterogenität in der Schülerschaft herausgefordert sind, in die Fördersystematik der Bedarfsorientierten Budgetierung einbezogen (neben weiteren Berufsschulen auch Berufsfachschulen, Fachschulen sowie sämtliche städtische Fach- und Berufsoberschulen). Damit deckt die Bedarfsorientierte Budgetierung inzwischen neben allen städtischen allgemeinbildenden Schulen auch mehr als ein Drittel der städtischen beruflichen Schulen ab (36 von 85).

Erweiterter Sachaufwand für besonders belastete staatliche Schulen

Der Erweiterte Sachaufwand für staatliche Grund- und Mittelschulen mit besonderen Belastungen wurde im Rahmen der Pilotphase der Bedarfsorientierten Budgetierung erprobt. In die wissenschaftliche Begleitung durch das ISB einbezogen waren auch acht staatliche Schulen mit zusätzlichen Stundenzuweisungen aus dem Staatlichen Integrationszuschlag (sechs Grundschulen, zwei Mittelschulen).

Beim Staatlichen Integrationszuschlag handelt es sich um ein Förderinstrument für Grund- und Mittelschulen in Ballungsräumen des Freistaats. Der Staatliche Integrationszuschlag wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus zeitgleich zur Bedarfsorientierten Budgetierung der Landeshauptstadt München eingeführt. Auch er verfolgt das Ziel, unabhängig von der Herkunft gleiche Teilhabechancen zu schaffen.

2017 hat der Münchner Stadtrat beschlossen, den Erweiterten Sachaufwand zu verstetigen. Die in die Förderung einbezogenen Grund- und Mittelschulen werden datenbasiert ermittelt. Der Erweiterte Sachaufwand dient der Flankierung zusätzlicher Stundenzuweisungen durch das Staatliche Schulamt. Damit können Schülerprojekte (z. B. zur Förderung der kulturellen Teilhabe, an außerschulischen Lernorten), Projekte zur Unterstützung der Elternarbeit, aber auch Fachimpulse für die Lehrkräfte zum Umgang mit Bildungsungleichheiten finanziert werden.

Wirkungsorientierte Bildungssteuerung im Schulbereich

Die Stabsstelle Kommunales Bildungsmanagement koordiniert die Umsetzung einer bedarfsorientierten Ressourcensteuerung im Schulbereich entlang folgender Prozessschritte:

  • Vergabe der Fördermittel nach transparenten Kriterien; turnusmäßige Überprüfung und Anpassung der zugewiesenen Ressourcen bei sich verändernden Ausgangslagen
  • Begleitung der Umsetzung und Weiterentwicklung der Fördermaßnahmen auf Grundlage der Erkenntnisse der wissenschaftlichen Begleitung
  • Monitoring der Umsetzung und der Wirkungen
  • Unterstützung des Erfahrungs- und Wissenstransfers zwischen den Schulen
  • Referatsübergreifende Vernetzung der Akteure in der städtischen Verwaltung
  • Festigung der kommunalen Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen

Eine institutionenübergreifende Begleitkommission zur Bedarfsorientierten Budgetierung wurde 2012 eingerichtet. Das Gremium begleitet die Umsetzung auf Leitungsebene.


Stadtratsbeschlüsse

Bedarfsorientierte Budgetierung an städtischen allgemeinbildenden Schulen

2017: Weiterentwicklung der Fördermaßnahmen mit Schwerpunkt Wirkungsoptimierung und Verstetigung Erweiterter Sachaufwand

2013: Zwischenbericht und Vergabe einer wissenschaftlichen Begleitung

2013: Ausweitung auf alle städtischen allgemeinbildenden Schulen (plus städtische Wirtschaftsschulen)

2012: Einführung an vier städtischen Schulstandorten (Pilotphase)

Bedarfsorientierte Budgetierung in der beruflichen Bildung

2018: Ausweitung auf ausgewählte städtische berufliche Schulen mit heterogener Schülerschaft

2016: Einführung an ausgewählten städtischen Berufsschulen


Wissenschaftliche Begleitung

Abschlussbericht ISB

close-up brille, stifte, schreibpapier - seminar in achatswies, foto: bernhard lang

Führungskräftequalifizierung an Kindertageseinrichtungen

Das Konzept der Führungskräftequalifizierung im Bereich Kindertageseinrichtungen beinhaltet Fortbildungsangebote für die Vorbereitung auf Führungsaufgaben ebenso wie Qualifizierungen für Leitungen und Stellvertretungen, die bereits eine Führungsstelle inne haben. Der Gedanke des Konzepts der Führungskräftequalifizierung ist, dass Personen, die in Führungsverantwortung sind oder dies anstreben, die jeweils passende Unterstützung durch auf die Situation zugeschnittene Fortbildungen erhalten können.

1. Vorbereitung auf Führungsaufgaben

Die Orientierungsworkshops geben Erzieher_innen und Fachkräfte die Möglichkeit, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, ob Leitung oder Stellvertretung einer Kindertageseinrichtung für sie das Richtige wäre. Sowohl hinsichtlich Verwaltungstätigkeiten als auch hinsichtlich der Führungsaufgaben und des eigenen Führungspotenzials geben die Orientierungsworkshops wichtige Informationen und den Rahmen zu Reflexion und Feedback.

Wer sich nach der Teilnahme am Orientierungsworkshop „Leitung oder Stellvertretung einer Kindertageseinrichtung: Wär' das was für mich?“ sicher ist, dass er/sie eine Führungsstelle anstreben möchte, kann sich in der Fortbildung „Führungskraft werden: Worauf kommt es am Anfang an?“ konkreter damit befassen, was die Übernahme einer solchen Aufgabe bedeutet und welche Kompetenzen gerade zu Beginn einer Führungsaufgabe nötig sein werden.

2. Qualifizierungen für Leitungen und Stellvertretungen

Die Qualifizierung für Leitungen und Stellvertretungen ist darauf abgestimmt, sowohl handlungsrelevante Informationen zu vermitteln als auch persönliche Fähigkeiten und Fertigkeiten hinsichtlich der neu übernommenen Funktion und Rolle weiter zu entwickeln.
Dafür werden modulare Qualifizierungen für Stellvertretungen und Leitungen angeboten, die teilweise speziell für den Geschäftsbereich KITA und die Abteilung A-4 konzipiert sind. Die einzelnen Module sind in beliebiger Reihenfolge flexibel buchbar.
Der sehr wichtige Aspekt der Vernetzung untereinander und damit langfristigen Unterstützung auch über die Führungskräftequalifizierung hinaus wird zukünftig in den Module E und F zum Tragen kommen (9 bzw. 7 Tage in fester Teilnehmendengruppe, die sich mehrfach zu Fortbildungen trifft).

 

[mks_accordion]
[mks_accordion_item title="Modul A: Organisation, Verwaltung und Personalführung"]

  • Dienstwege, Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten
  • Arbeitszeitorganisation, Zeitmanagement
  • Kennenlernen unterschiedlicher Dokumentationsformen
  • Sicherung des Dienstbetriebs, Stundennachweis, Urlaubsregelung, Krankmeldung
  • Einarbeitung neuer Mitarbeiter_innen, Probezeit
  • Beurteilungs- und Zeugnisentwurf
  • Fähigkeiten und Qualifikationen der Mitarbeiter_innen
  • aktuelle Dienstvereinbarungen und Standards

3 Tage, Auffrischung -nur Geschäftsbereich KITA- 2 Tage

[/mks_accordion_item]
[mks_accordion_item title="Modul B: Strukturen des Geschäftsbereichs KITA bzw. Abteilung A4"]

Leitungen und Stellvertetungen haben vielfältige Kooperationsbezüge mit dem Geschäftsbereich KITA bzw. der Abteilung A-4. Durch dieses Modul erhalten Sie Gelegenheit, die Mitarbeiter_innen dort und ihre verschiedenen Aufgaben kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Ziel ist ein besseres Verständnis für die verschiedenen Arbeitsfelder und eine anschließende gute Zusammenarbeit.

Geschäftsbereich KITA: 3 Tage; Abteilung A-4: 3,5 Tage

[/mks_accordion_item]
[mks_accordion_item title="Modul C: QSE an Kindertageseinrichtungen"]

  • Rollen und Aufgaben im QSE-System
  • QSE-Basiswissen (Ist-Stand-Analyse, Ziele/Maßnahmen, Prozessbeschreibung, Evaluation, Dokumentation)

2 Tage, das Zertifikat der Zusatzqualifikation QSE-Fachkraft an Kindertageseinrichtungen kann dieses Modul ersetzen

[/mks_accordion_item]
[mks_accordion_item title="Modul D: Dienstaufsicht über Tarifbeschäftigte in Kindertageseinrichtungen"]

  • Zweck der Dienstaufsicht
  • Maßnahmen der Dienstaufsicht (Personalgespräch, Ermahnung, Abmahnung, Probezeitkündigung, ordentliche und außerordentliche Kündigung)
  • Zuständigkeiten und Verfahrensregelungen
  • arbeitsrechtliche
  •  Rechte und Pflichten, insbesondere als Führungskraft
  • Erfordernisse beim Fertigen von Sachverhaltsdarstellungen mit praktischen Beispielen

2 Tage

[/mks_accordion_item]
[mks_accordion_item title="Modul E: Neu als Stellvertretung: grundlegende Qualifizierung für Führung und Zusammenarbeit"]

Führungskompetenz

  • das Rollenkonzept von Führung
  • Chancen und Grenzen des persönlichen Führungsstils
  • Führungsgrundsätze der Landeshauptstadt München
  • Führen mit Zielen - Steuern, Entscheiden, Kontrollieren
  • Genderaspekte und Führung
  • kollegiale Beratung

Personal- und Teamentwicklung

  • Grundlagen der Teamentwicklung
  • Feedback an die Mitarbeiter_innen hinsichtlich Kooperation, Aufgabenerledigung und Zielerreichung
  • Grundlagen der Motivationstheorie und deren Bedeutung für die Personal- und Teamentwicklung
  • das Mitarbeitergespräch
  • Genderkompetenz und ihre Bedeutung für die Personal- und Teamentwicklung

Gesprächs- und Konfliktkompetenz

  • Grundlagen der Kommunikation
  • persönliche Kommunikationsmuster
  • Konflikte erkennen und bearbeiten
  • Verhalten in Konflikten
  • Umgang mit Kritik
  • geschlechtsspezifische Kommunikations- und Konfliktmuster

Abschluss und Reflexion

9 Tage + 3 x kollegiale Beratung

[/mks_accordion_item]
[mks_accordion_item title="Modul F: Neu als Leitung: aufbauende Qualifizierung für die Führungsrolle"]

Die aufbauende Qualifizierung richtet sich an neue Leitungen, die als Stellvertretung bereits die Leitungsschulung für neue Führungskräfte an Kindertageseinrichtungen besucht haben und jetzt einen Rollenwechsel vollziehen. Sie beschäftigen sich mit den spezifischen Herausforderungen der neuen Rolle und den damit verbundenen Aufgaben. Konkrete Fälle aus Ihrem Führungsalltag können eingebracht und bearbeitet werden.
Laufendes Feedback zur Wirkung der eigenen Person, Selbstreflexion und kollegiale Beratung sind fester Bestandteil des methodischen Konzepts. Innerhalb des Fortbildungszeitraums finden 3 selbst organisierte, ca. dreistündige kollegiale Beratungen statt.

Rollenwechsel:

  • Standortbestimmung, eigenes Rollenverständnis
  • Teamentwicklung im Kontext des Leitungswechsels
  • Kooperation von Leitung und Stellvertretung
  • gesundheitsorientierte Führung

Führen heißt kommunizieren:

  • Gesprächsführung und Besprechungsgestaltung
  • Zielvereinbarungen und Delegation
  • Lob und Kritik, konstruktives Feedback
  • Mitarbeitergespräche

(Weiter-)Entwicklung und Veränderungen gestalten

  • Steuerung der konzeptionellen Ausrichtung und Weiterentwicklung
  • Gestaltung von Veränderungen mit dem Team
  • Erkennen und konstruktive Gestaltung von Teamprozessen

7 Tage + 3 Termine kollegiale Beratung

[/mks_accordion_item]
[/mks_accordion]

 

Zertifikate

Die Teilnehmenden können ein Zertifikat „Führungskraft Stellvertretung“ oder „Führungskraft Leitung“ erhalten. Dazu müssen sie an folgenden Modulen innerhalb eines bestimmten Zeitraums teilgenommen haben:

[mks_accordion]
[mks_accordion_item title="Zertifikat Führungskraft Stellvertretung"]

 Zertifikat „Führungskraft Stellvertretung“

 

 Teilnahme-
bescheinigung

nicht älter als

Modul A

3 Tage

Organisation, Verwaltung und Personalführung

 

5 Jahre

 

Modul B

3 Tage

Strukturen des Geschäftsbereichs KITA bzw. der
Abteilung A-4

 

unbegrenzt
gültig

 

Modul C

2 Tage

QSE an Kindertageseinrichtungen

ersetzbar durch das Zertifikat „QSE-Fachkraft“

5 Jahre

 

Modul D

2 Tage

Dienstaufsicht über Tarifbeschäftigte in
Kindertageseinrichtungen

 

5 Jahre

 

Modul E

9 Tage

Neu als Stellvertretung: grundlegende Qualifizierung
für Führung und Zusammenarbeit

+ Kollegiale Beratung

5 Jahre

 

[/mks_accordion_item]
[mks_accordion_item title="Zertifikat Führungskraft Leitung"]

 

Zertifikat „Führungskraft Leitung“

 

 

Teilnahme-
bescheinigung

nicht älter als

Modul A

3 Tage bzw.

Modul A/
Auffrischung

2 Tage

Organisation, Verwaltung und Personalführung

bzw.

Auffrischung, sofern Modul A bereits besucht wurde, jedoch
länger als 5 Jahre zurück liegt

 

5 Jahre

 

 

 

Modul B

3 Tage

Strukturen des Geschäftsbereichs KITA bzw. der
Abteilung A-4

 

unbegrenzt
gültig

 

Modul C

2 Tage

QSE an Kindertageseinrichtungen

ersetzbar durch das Zertifikat „QSE-Fachkraft“

5 Jahre

 

Modul D

2 Tage

Dienstaufsicht über Tarifbeschäftigte in
Kindertageseinrichtungen

 

5 Jahre

 

Modul E

9 Tage

Neu als Stellvertretung: grundlegende Qualifizierung
für Führung und Zusammenarbeit

ersetzbar durch die Fortbildungen „Führungskompetenz“,
„Personal- und Teamentwicklung“, „Gesprächs- und
Konfliktkompetenz“

5 Jahre

 

 

Modul F

7 Tage

Neu als Leitung: aufbauende Qualifizierung für
die Führungsrolle

+ Kollegiale Beratung

5 Jahre

 

[/mks_accordion_item]
[/mks_accordion]

 

3. Workshops für Führungskräftequalifizierung

Für Leitungen und Stellvertretungen werden 7tägige und 3tägige Workshops angeboten, in denen sie auf andere erfahrene Leitungen in ähnlichen Situationen und mit vergleichbaren Fragen oder Problemen treffen. Im gemeinsamen Austausch der bisherigen Leitungserfahrung und unter professioneller Anleitung werden die Anliegen der Teilnehmenden reflektiert und neue Perspektiven für das berufliche Handeln eröffnet.

 

4. Fachthemen für Führungskräfte

Zu spezifischen Leitungsthemen wie z. B. Umgang mit Krankheit und Leistungsminderung, Mobbing oder Umgang mit Konflikten gibt es ein- bis dreitägige Fortbildungen.

 

[mks_separator style="solid" height="2"]

Inhalte als pdf-Datei zum Ausdrucken:

Führungskräftequalifizierung.pdf

 

[mks_separator style="solid" height="2"]

 

Informationen zur Führungskräfteentwicklung an Schulen finden Sie hier.

drei kinder auf dem fahrrad mit helm, foto: fotolia, racle fotodesign

Erlebnispädagogik

„Erlebnispädagogik ist eine handlungsorientierte Methode und will durch exemplarische Lernprozesse, in denen junge Menschen vor physische, psychische und soziale Herausforderungen gestellt werden, diese in ihrer Persönlichkeitsentwicklung fördern und sie dazu befähigen, ihre Lebenswelt verantwortlich zu gestalten“

Heckmair, Michl 2008, S. 115

Das zentrale Anliegen der Erlebnispädagogik ist die Entwicklung von Lebenskompetenzen. Lebenskompetenz zeigt sich und entwickelt sich durch den Umgang mit herausfordernden Situationen, die einen mutigen, kreativen und experimentellen Umgang erfordern. Der Mensch wird in solchen Situationen in seiner Ganzheit, also intellektuell, motorisch und emotional gefordert. Das pädagogische Personal hat die Aufgabe, den Zugang zu solchen Situationen zu ermöglichen, die Teilnehmer_innen in ihrem Prozess zu begleiten, objektive Sicherheit zu gewährleisten, den Prozess gemeinsam mit den Teilnehmer_innen zu reflektieren und einen Transfer in den Alltag zu ermöglichen. Im Gegensatz zu klassischen Lernarrangements werden keine Lösungsmöglichkeiten vorgegeben oder angeboten. Dadurch wird ein Maximum an Selbstwirksamkeitserfahrung möglich. Folgende Bildungsziele werden dabei verfolgt:

Junge Menschen

  • erfahren, dass es glücklich machen kann, Schwierigkeiten zu meistern und etwas zu leisten.
  • denken über die eigene Rolle in verschiedenen Sozialbeziehungen und die damit verbunden Anforderungen nach.
  • lernen, mit eigenen Unzulänglichkeiten und denen anderer zurechtzukommen
  • nehmen Kritik an und verarbeiten sie konstruktiv.
  • helfen und nehmen selbst Hilfe an.
  • beteiligen sich aktiv an der Lösung von Konflikten und der Suche nach Kompromissen.
  • haben Freude daran, Eigenes zu schaffen, selbstständige Gedanken zu entwickeln und gestalterisch tätig zu sein.
  • sind bereit zur Mitverantwortung für die Erhaltung der Natur und für die Gestaltung einer humanen Umwelt.
  • setzen sich für ein vorurteilsfreies, von Verständnis und Vertrauen getragenes Zusammenleben mit ausländischen Mitbürgern ein.
  • können den Anforderungen anderer gerecht werden, aber auch nach ihrer Berechtigung fragen und sie gegebenenfalls abweisen. (Vgl. Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung: Oberste Bildungsziele in Bayern; Artikel 131 der Bayerischen Verfassung aus pädagogischer Sicht, S. 15 ff.)

Angebote unseres Fachbereiches

  1. Weiterbildung von Lehrkräften und Erziehungskräften im Rahmen der Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik.
  2. Beratung und Begleitung von Bildungseinrichtungen, die sich erlebnispädagogische Lernräume zur Entwicklung von Lebenskompetenzen erschließen wollen.
  3. Beratung und Begleitung von Bildungseinrichtungen in herausfordernden erzieherischen Aufgaben.
  4. Vermittlung von qualifizierten Referent_innen für erlebnispädagogische Projekte im Rahmen von Projekttagen, Wandertagen und Schullandheimaufenthalten
Kontakt: Kurt Daschner, E-Mail: kurt.daschner[at]muenchen.de, Tel.: 089 233-32145
zwei handflaechen mit weltkarte bemalt, vor wolkigem himmel

Themenschwerpunkte

Fachliche Schwerpunkte der Politischen Bildung am Pädagogischen Institut liegen in den Themenfeldern Menschenrechts- und Demokratiebildung, Migrationspädagogik und diskriminierungskritische Bildung sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung (Globales Lernen/Umweltbildung). Mit diesen Schwerpunkten unterstützt der Fachbereich Politische Bildung die Bildungseinrichtungen dabei,
  • die Einübung der Menschenrechte und einer Praxis demokratischen Handelns zu fördern,
  • Vielfalt zu leben und zu gestalten und dabei Diskriminierung, insbesondere Rassismus, professionell entgegenzuwirken,
  • mit jungen Menschen eine Vision für das Leben in einer gerechteren und zukunftsfähigen Welt zu entwickeln.
[mks_accordion] [mks_accordion_item title="Schwerpunkt Menschenrechts- und Demokratiebildung"]
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“
(Grundgesetz, Artikel 1)
„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“
(Vereinte Nationen – Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 1) Die Würde des Menschen ist keine Meinung, sondern Grundlage der freiheitlich-demokratischen Wertegemeinschaft, die sich damit eindeutig dazu bekennt, dass alle Menschen, ganz unabhängig von deren Wohnort, Herkunft, Geschlecht, Aussehen, sexueller Identität, sozio-ökonomischem Status oder Gesundheitszustand, gleich viel wert sind. In engem Zusammenhang mit dem Begriff der Menschenwürde stehen die Menschenrechte. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wurde vor 70 Jahren von der UN-Vollversammlung verabschiedet – der Begriff der Menschenwürde steht gleich im ersten Artikel. Menschenrechte schützen die Menschenwürde – sie gelten deshalb für alle Menschen und sind nicht verhandelbar. Sie sind unteilbar, unveräußerlich und universell. Jedem Menschen – jederzeit und überall – sollen sie zuteilwerden. Demokratie und Menschenrechte können nur miteinander verwirklicht werden. Im Rahmen von Demokratieerziehung und Politischer Bildung kommt deshalb der Menschenrechtsbildung eine ganz besondere Bedeutung zu. Mit der Einübung demokratischen Handelns ist es notwendig, das Verständnis und die Bedeutung der Menschenrechte immer wieder zu erneuern, zu schärfen und zu konkretisieren. Menschenrechts- und Demokratiebildung sind sowohl Grundprinzip als auch thematischer Schwerpunkt der Veranstaltungen des Fachbereichs Politische Bildung am Pädagogischen Institut – sowohl für Erwachsene als auch für Schüler_innen. Zugleich bilden sie die Basis der anderen Schwerpunkte: Migrationspädagogik und diskriminierungskritische Bildung sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen. [/mks_accordion_item] [mks_accordion_item title="Schwerpunkt Migrationspädagogik und diskriminierungskritische Bildung"] Das gemeinsame Leben, Lernen und Spielen mit Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten, mit individuellen Lebensgeschichten sowie unterschiedlichen Migrations-, Sprach- und Glaubenserfahrungen für die meisten Münchner Kinder und Jugendlichen inzwischen zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Vielfalt macht ihren Lebensalltag aus – in der Familie, der Kita, der Schule und der Freizeit. Dementsprechend gehört es auch zu den Grundaufgaben zeitgemäßer Schulen und Kindertageseinrichtungen in einer modernen Metropole wie München, die (nicht nur) migrationsbedingte Heterogenität als Selbstverständlichkeit und Chance zu sehen und die Schule und den Unterricht dementsprechend zu gestalten. Der Fachbereich Politische Bildung des Pädagogischen Instituts unterstützt die Bildungseinrichtungen dabei, Vielfalt noch bewusster zu leben, die Alltagspraxis entsprechend differenz-, macht- und kontextsensibel zu gestalten und allen Formen von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, auf individueller und struktureller Ebene entgegenzuwirken. Angebote Neben der Zusatzqualifikation »Schule der Vielfalt« und diversen Fortbildungen für Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter_innen bieten wir den Münchner Schulen dazu Beratung und Unterstützung sowie eine Auswahl an Methoden, Materialien und Medien im Bereich Migrationspädagogik bzw. vielfaltsbewusste und diskriminierungskritische Bildung an. Darüber hinaus ist die regionale Koordinationsstelle für das Schüler_innen-Projekt »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage« bei uns angesiedelt und wir bieten auch zu diesem Themenfeld Workshops und Seminare zur Bildungsarbeit mit Schülerinnen und Schülern an. [/mks_accordion_item] [mks_accordion_item title="Schwerpunkt Bildung für nachhaltige Entwicklung – Globales Lernen – Umweltbildung"]

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Erwachsene, aber auch Kinder und Jugendliche sollen in die Lage versetzt werden, angesichts der aktuellen politischen, ökonomischen, sozialen und ökologischen Herausforderungen Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Dabei sind sie gefordert Verantwortung für die Auswirkungen des eigenen Handelns auch auf künftige Generationen und das Leben in anderen Weltregionen zu übernehmen. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden möchte die UNESCO mit dem Weltaktionsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2015-2019), aufbauend auf der UN-Dekade 2005-2014, entsprechende Veränderungen im Bildungssystem bewirken. Dabei geht es auch um die Erreichung der 17 Ziele nachhaltiger Entwicklung (Sustainable Development Goals; SDGs), die von den Vereinten Nationen im Rahmen der Agenda 2030 formuliert wurden. Die damit verknüpften Themen reichen von Armut, Ernährung, Gesundheit, Bildung, dem Klimawandel und seinen Folgen sowie Fragen der Ungleichheit, Gleichstellung und globaler Solidarität bis hin zum Erhalt der Biodiversität und Fragen des Umgangs mit (und Zugangs zu) natürlichen Ressourcen wie Wasser und Meer, Boden und Wald. Auch Fragen des weltweiten Konsums, von Arbeitsbedingungen und Wirtschaft, von Energieverbrauch, Infrastruktur und Mobilität sowie das Thema Frieden und Gerechtigkeit stehen im Fokus. Diese Ziele sind für eine friedliche Zukunft der Menschheit höchst relevant und sie fordern zu dringendem Handeln auf. BNE fördert dazu interdisziplinäres Lernen und Arbeiten, das Erkennen systemischer Zusammenhänge, Gestaltungskompetenz, Dialogfähigkeit und Orientierungswissen. Im Zusammenhang mit einer Bildung für nachhaltige Entwicklung sind Globales Lernen und Umweltbildung wichtige pädagogische Konzepte. Globales Lernen versteht sich als pädagogische Antwort auf Globalisierungsprozesse. Es unterstützt junge Menschen dabei angesichts der komplexen Herausforderungen in einer zunehmend globalisierten Welt Orientierung für das eigene Leben zu finden und eine Vision für ein gutes Leben und Zusammenleben aller Menschen in einer zukunftsfähigen und gerechteren Welt zu entwickeln. Umweltbildung soll das Bewusstsein für die Natur und Umwelt schärfen und die Bereitschaft, für die Natur um ihrer selbst willen einzustehen, erhöhen. Bei den Veranstaltungen des Pädagogischen Instituts in diesem Bereich geht es sowohl um eine Reflexion der eigenen Haltung als auch um die Erarbeitung theoretischen Wissens und möglicher Handlungsalternativen. Insbesondere ist auch eine diskriminierungskritische Perspektive bedeutsam: Wie können Bildungsangebote zum Globalem Lernen bzw. zur Bildung für nachhaltige Entwicklung vorurteilsbewusst, diskriminierungs- und kolonialismuskritisch gestaltet werden (z.B. im Hinblick auf Inhalte, Methoden, Materialien und Medien)?

Angebote

  • Fortbildungsveranstaltungen für Schulleitungen, Lehrkräfte, Erzieher_innen, Sozialpädagog_innen zu BNE-Themen und Themen des Globalen Lernens – mit Methodentraining und praktischen Hilfen
  • mehrtägige Module zu systemischem Denken und erfahrungsbezogenen Methoden im Rahmen des Leitprojekts GenE (“Gestaltungskompetenzen für eine nachhaltige Entwicklung” – in Kooperation mit BenE München e.V.)
  • Organisation von Seminaren, Workshops, Lesungen, Exkursionen, etc. für Schüler_innen mit hochqualifizierten Referent_innen zu Globalem Lernen und BNE im Rahmen unseres Schüler_innenprogramms zur Politischen Bildung
  • Beratung und Unterstützung bei Schulprojekten, Schulpartnerschaften und Schulveranstaltungen; unter Umständen finanzielle Zuschüsse für Einzelprojekte
  • Informationen und Präsenzbibliothek zu grundlegenden Werken und ausgewählten Materialien, Medien und Spielen
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medienfortbildung im pi-zkb, foto: bernhard lang

Supervision

Was ist Supervision? Supervision ist eine Form berufsbezogener Beratung, bei der Einzelne, Gruppen oder Teams ihr berufliches Handeln reflektieren. Die Teilnahme an Supervision erfolgt freiwillig. Die Themen werden von denen bestimmt, die Supervision in Anspruch nehmen. Wozu ist Supervision hilfreich? Die Hauptaufgabe der gemeinsamen Arbeit besteht darin, die Handlungskompetenz des Supervisanden/der Supervisandin in seinem/ihrem Berufsfeld zu erweitern, z. B. hinsichtlich anstehender Entscheidungen, neu zu entwickelnder Perspektiven, bestehender Konflikte, möglicher Entlastungen. Dazu kann – je nach Themenstellung – die Auseinandersetzung mit folgenden Inhalten beitragen:
  • eigene Werte, Motive, Ziele
  • Wirkungen der eigenen Person (Selbst- und Fremdbild)
  • Beziehungen zu anderen (Kolleginnen, Kollegen, Vorgesetzte etc.)
  • Kontextfaktoren (Organisationsstruktur, Vorgaben, Informationsfluss etc.)
Wer leitet eine Supervision? Die Fachkräfte für Supervision verfügen über eine zertifizierte Zusatzqualifikation, z. B. Anerkennung durch die Deutsche Gesellschaft für Supervision (DGSv) oder den Bund Deutscher Psychologen (BDP). Supervisionsangebote im PI-Programm:
  • Supervision für Lehrkräfte im Rahmen des Programms siehe Veranstaltungen LE1
  • Supervision für Lehrkräfte in den ersten Berufsjahren siehe Veranstaltungen LE1
  • Supervision für Schulpsychologinnen und -psychologen siehe Veranstaltungen unter QA
Darüber hinaus können weitere Supervisionsmaßnahmen für Gruppen konzipiert und durchgeführt werden (z. B. Jahrgangsstufenteams, Projektgruppen, Fachschaften, Koordinator(inn)en, Fachbetreuungen). Dabei sind sechs Supervisionssettings kostenfrei. Ab dem siebten Setting fallen Kosten (im Allgemeinen von 10 € pro Person pro Setting) an. Nähere Hinweise erhalten Sie bei Ihrer Ansprechpartnerin bzw. Ihrem Ansprechpartner: Kindertageseinrichtungen: Stadtquartiers- oder Bereichsleitung bzw. Klaus Weingärtner, Tel. 233-84360, E-Mail: klaus.weingaertner[at]muenchen.de Allgemeinbildende Schulen: Peter Schricker, Tel. 233-28539, E-Mail: peter.schricker[at]muenchen.de Berufliche Schulen: Yvette Riedl-Steiner, Tel. 233-26487, E-Mail: yvette.riedlsteiner[at]muenchen.de
weibliche hand mit skizzenblock - bildungshaus achatswies, foto: bernhard lang

Coaching

Was ist Coaching?
  • Coaching richtet sich im Unterschied zur Supervision an Personen (Einzelne, Gruppen, Teams) mit Steuerungsfunktionen auf allen hierarchischen Ebenen.
  • Coaching ermöglicht die Bearbeitung eingebrachter Themen aus der Führungsperspektive.
Wozu ist Coaching hilfreich?
  • Ermöglichung einer effizienten und ressourcenschonenden Zielerreichung
  • Förderung beruflicher Selbstgestaltungspotenziale
  • Prävention (z. B. hinsichtlich der Folgen anstehender Veränderungen in der Organisation)
  • Unterstützung bei der individuellen und kollektiven Krisenbewältigung (z. B. Stress, Mobbing, Konflikte)
Wer leistet Coaching? Beratungsfachkräfte mit entsprechend zertifizierter Zusatzqualifikation Coachingangebote:
  • Coaching für Führungskräfte im Rahmen des Programms unter TB0
  • Darüber hinaus Konzipierung von Coachingmaßnahmen nach Rücksprache mit dem zuständigen Fachbereich am Pädagogischen Institut:
Allgemeinbildende Schulen: Peter Schricker, Tel. 233-28539, E-Mail: peter.schricker[at]muenchen.de Berufliche Schulen: Yvette Riedl-Steiner, Tel. 233-26487, E-Mail: yvette.riedlsteiner[at]muenchen.de