Fast jeder kann sich etwas unter dem Stichwort Depression vorstellen; vielleicht hat man selber schon einmal eine depressive Verstimmung durchlebt.
Schwierige Lebensumstände, Veränderungen im Leben, große Herausforderungen oder Leistungsdruck können die psychischen Kräfte von Schüler*innen und Auszubildenden verringern. Manchmal kommt es aus unterschiedlichen Gründen zu einem allgemeinen Leistungsabfall und diffusen körperlichen Beschwerden, Appetitverlust und Schlafstörungen. Diese Phase kann einfach von alleine vorbei gehen, doch sie kann auch anhalten und lebensbestimmend oder sogar lebensbedrohlich werden. Das wirkt sich dann auch auf den Lebensbereich Schule aus. Statistisch erkrankt jeder Fünfte einmal im Leben an einer Depression.
Je früher Hilfe und Beratung – auch an Schulen – angeboten werden, desto wahrscheinlicher kann eine Wiedererkrankung verhindert werden. Betroffene Schüler*innen oder deren Eltern können sich an Beratungsfachkräfte ihrer Schule wenden oder einen persönlichen Termin beim Zentralen Schulpsychologischen Dienst vereinbaren. Weitere außerschulische Hilfsangebote finden sie hier.


