Pädagogisches Institut

Allgemeines

Für Unterricht in der Schule oder zu Hause – 1866 zusätzliche digitale Medien

Gute Nachrichten für das neue Schuljahr. Neben den bestehenden Medien konnte der Medienservice für Ihren Unterricht viele weitere Medien zur Verfügung stellen. 1866 Titel der Firma FWU incl. Zusatzmaterial stehen nun zusätzlich für das ganze Schuljahr 20/21 für Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Die Medien mit den höchsten Zugriffszahlen werden ab dem nächsten Jahr fest in unseren Bestand aufgenommen.

Somit ist unser Medienbestand auf 7781 Titel angewachsen.

Alle Medien Sind über muc.medienzentrumonline.eu und mebis.bayern.de für Ihren Unterricht und alle Schülerinnen und Schüler freigeschaltet.
Bei Fragen können Sie uns jederzeit unter 089 233 85043 bzw. 089 233 85040 erreichen. Gerne können Sie uns auch eine Email an medienservice.rbs@muenchen.de senden.

Abschluss der digitalen BNE-Tage am 16.09.2020

BNE-Konzeption für München - digitale BNE-Tage 2020

Auch in Corona-Zeiten möchten wir mit dem so wichtigen Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) weiter vorankommen und laden Sie hiermit zur Abschlussveranstaltung der digitalen Münchner BNE-Tage ein.

Was ist die Münchner BNE-Konzeption?

Der Münchner Stadtrat hat das Referat für Gesundheit und Umwelt und das Referat für Bildung und
Sport beauftragt, bis 2022 eine Konzeption Bildung für nachhaltige Entwicklung für München zu
erstellen. Die Erarbeitung erfolgt gemeinsam mit weiteren städtischen Referaten, Münchner
BNE-Akteur*innen sowie Pädagog*innen. Der Prozess startete im Herbst 2019. Ziel ist ein
Handlungsprogramm, das maßgeblich zur strukturellen Verankerung von BNE in allen
Bildungsbereichen in München beiträgt. Hierfür wird derzeit in sieben Arbeitskreisen gearbeitet.

Anfang Juli dieses Jahres haben wir im Rahmen der Erarbeitung einer BNE-Konzeption für München mit den digitalen BNE-Tagen 2020 begonnen. Mit diesem Veranstaltungsformat möchten wir Zwischenbilanz ziehen, Möglichkeiten zum Austausch anbieten und weitere Perspektiven einbeziehen. Dies ist uns wichtig, um gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung in den verschiedenen Bildungsbereichen in München stärker und wirksamer verankert werden kann.

In Videokonferenzen trafen sich die sieben Arbeitskreise aus den Bildungsbereichen Frühkindliche Bildung, Schule, Non-formales Kinder / Jugend, Berufliche Bildung, Hochschule, Erwachsenenbildung und Verwaltung, um sich über zentrale Ergebnisse und Inhalte gegenseitig zu informieren und sich auszutauschen sowie Querschnittsthemen und Übergänge zwischen den Bildungsbereichen zu identifizieren. Dabei waren die Türen der Arbeitskreise offen für Interessierte aus allen Bildungsbereichen.

Abschluss der digitalen BNE-Tage am 16.09.2020

Am 16. September 2020 werden nun die Ergebnisse aus den Diskussionen der Arbeitskreise zusammengeführt. In einer digital-analogen Gesprächsrunde werden die übergreifenden Themen erörtert und die Schnittstellen weiter zu konkretisiert. Außerdem wollen wir auf die nächsten Arbeitsschritte blicken und beraten, wie wir die strukturelle Verankerung von BNE weiterhin stärken können.

Programm am 16. September 2020
15:00 – 16:45 Uhr

  • Grußworte:

    • Videobotschaft von Katrin Habenschaden, 2. Bürgermeisterin, LHM

    • Videobotschaft von Beatrix Zurek, Stadtschulrätin, LHM

    • Videobotschaft von Stephanie Jacobs, Referentin für Gesundheit und Umwelt,
      LHM

  • Überblick über Arbeitsstand und bisherige Ergebnisse der Arbeitskreise

  • Diskussion inhaltlicher Schnittmengen der Bildungsbereiche

  • Ideen zur strukturellen Verankerung von BNE

  • Ausblick auf weitere Arbeitsschritte und vorgesehene Beteiligungsmöglichkeiten

Wir laden Sie herzlich ein, die Diskussion über den von uns angebotenen Livestream zu verfolgen und Ihren Standpunkt und Ihre Ideen einzubringen. Eine aktive Beteiligung an einzelnen Programmpunkten wird möglich sein. Genaue Informationen hierzu erhalten Sie nach Anmeldung.

Anmeldung erforderlich

Melden Sie sich für die Veranstaltung bis zum 10.09.2020 an, in dem Sie eine E-Mail an bne.rbs@muenchen.de senden, Betreff: „Abschluss der BNE-Tage 2020 am 16. September 2020“. Der Link zur Online-Veranstaltung wird Ihnen dann einige Tage vor der Veranstaltung zugesandt.

Die Einladung können Sie auch als pdf-Dokument herunterladen.

Mock Court

Virtual International Mock Court – Wettbewerb 2020 für Schüler*innen

Du hast Interesse an gesellschaftspolitischen und rechtlichen Fragestellungen?

Du hast Freude daran, dich dazu mit Jugendlichen auszutauschen und zu debattieren?

Du möchtest deine Englischkenntnisse in der Praxis einsetzen und vertiefen?

Dann bewirb dich jetzt für eine Teilnahme am virtuellenInternational Mock Court Wettbewerb“!

 

Zeitraum:

09. September – Einführungsveranstaltung via Zoom

September bis Oktober – Vorbereitungstreffen online

am 16.09., 23.09., 30.09., 07.10. sowie 28.10.2020,

jeweils von 18.30 bis 19.30 Uhr

10. November – Halbfinale online

17. November – Finale online

Teilnehmende:

8 Schüler*innen im Alter von 14 – 18 Jahren

Sprachkenntnisse:

Empfohlen werden gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Kosten:

Keine

Bewerbungsschluss:

11. September 2020

 

Im Rahmen dieses Wettbewerbs bekommen Schüler*innen zwischen 14 und 18 Jahren die einmalige Chance, sich mit einem gesellschaftspolitischen Thema auseinanderzusetzen und selbst in die Rolle von Strafverteidiger*innen und Ankläger*innen zu schlüpfen. Dabei erarbeitet ihr anhand eines fiktiven Falls eure Plädoyers und tretet gemeinsam mit eurem Münchner Team in simulierten Gerichtsverhandlungen gegen andere, internationale Teams an. Aufgrund der aktuellen Lage findet das gesamte Projekt online statt! Die gemeinsame Sprache ist Englisch.

In mehreren Vorbereitungstreffen (online) werdet ihr inhaltlich auf die Vorrunden vorbereitet. Zusätzlich begleitet und vorbereitet werdet ihr von unserem ehrenamtlichen Teamer Felix, der bereits die Jugendlichen für die Teilnahme am International Moot Court in Den Haag in den Jahren 2014 bis 2018 erfolgreich vorbereitet hat!

Gastgeber des Wettbewerbs und Partnerstadt Münchens ist Edinburgh in Schottland. Traditionell handelt es sich hierbei um einen Schulwettbewerb, der in Schottland organisiert und durchgeführt wird. In diesem Jahr wird der Kreis der Teilnehmenden geöffnet und es werden neben Deutschland voraussichtlich auch Teams aus El Salvador, Südafrika, Norwegen und Polen teilnehmen. Weitere Infos zum Wettbewerb findest du auch unter https://www.mockcourt.org.uk/.

Bewirb dich jetzt unter www.pi-muenchen.de/schueleraustausch!

Neben dem online ausgefüllten Bewerbungsformular benötigen wir von dir ein Motivationsschreiben.
Die Stellungnahme deiner Schule kann nach den Sommerferien nachgereicht werden

Auf dem Weg … LGBTIQ* in der Schule

In der aktuellen Ausstellung des Fachdienstes für Politische Bildung am PI-ZKB werden Fotos von engagierten und couragierten Schüler*innen der Städtischen Fachoberschule für Gestaltung München und der Städtischen Rainer-Werner-Fassbinder Fachoberschule für Sozialwesen präsentiert. Zudem werden ausgewählte O-Töne, von denen, die ihre Gedanken zu komplexen Fragen zu LSBTIQ* in der Schule teilen möchten, wahrnehmbar.
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radiomoderatorin im studio, foto: fotolia, wavebreakmediamicro

11. Staffel von MünchenHören – im Jahr 2020 anders

MünchenHören – im Jahr 2020 anders

Im Schuljahr 2019/2020 startete zum 11. Mal das medienpädagogische Projekt „MünchenHören“ mit dem Thema “Wir mischen mit!”. Das Pädagogische Institut – Zentrum für Kommunales Bildungsmanagement, der Bayerische Rundfunk und die Stiftung Zuhören planten gemeinsam mit Münchner Schulklassen Audiobeiträge zu erstellen und bereiteten sich auf die Auftaktveranstaltung im Funkhaus des BR vor. Doch dann kam alles anders…

Mit digitalen Werkzeugen zu Hause und mit Unterstützung der MedienCoaches konnten nun Münchner Schülerinnen und Schüler Audiobeiträge zu Themen erstellen, die uns in Zeiten der Corona-Pandemie beschäftigen. Wie lernt es sich von zu Hause, wie halten wir mit Familie und Freuden Kontakt oder wie hat sich unser Alltag verändert? Zu diesen und weitere Themen wurden nun über das Internet Audiobeiträge erstellt und in Podcast-Kanälen veröffentlicht sowie auf der Webseite des BR verlinkt. Damit zeigen Kinder und Jugendliche, dass sie auch in kontaktlosen Zeiten mitmischen und partizipieren können.

Am 07.07.2020 präsentierten wir in einer Online-Abschlussveranstaltung die kleinen und größeren Audios die erstellt werden konnten. Allen teilnehmenden Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften danken wir für Ihren Einsatz und ihre Ideen. Auch denen die aufgrund der Unwägbarkeiten nicht bis zum Juli teilnehmen konnten. Die Aufzeichnung der Online-Abschlussveranstaltung finden Sie auf www.br.de und im passwortgeschützten Vimeo-Kanal für die teilnehmenden Gruppen von MünchenHören 2020.


Hier könnt Ihr den Podcast hören:

 

Für teilgenommene Gruppen

Die Anleitungen zur Erstellung eigener Audioaufnahmen und die Botschaften der MedienCoaches sind weiterhin im Vimeo-Kanal von MünchenHören 2020 zu finden. Dieser Link ist passwortgeschützt und das Passwort erhaltet ihr von euren Lehrkräften bzw. auf Anfrage an kontakt@muc.kobis.de

 

 

Fragebogen Smileys

Online-Befragung: Bildung und Beratung in Zeiten von Corona

Die zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie erlassenen Einschränkungen haben unseren Alltag stark verändert. Die Schließungen von nahezu allen Bildungs- und Beratungseinrichtungen haben alle Beteiligten unvermittelt in eine völlig neue Situation versetzt, für welche es bis dahin keine Erfahrungswerte gab. Wir möchten einerseits verstehen, mit welchen Herausforderungen die aktuelle Situation für Sie verbunden war bzw. aktuell noch ist, und andererseits, welche möglichen Potenziale sich hieraus aus Ihrer Sicht ergeben. Dazu möchten wir Sie bitten, einen Onlinefragebogen auszufüllen. Ihre Erfahrungen sind dabei unschätzbar wichtig und Sie würden uns mit Ihrer Rückmeldung sehr unterstützen.

Wir interessieren uns für die Perspektive verschiedener Beteiligter in München – von Lehrkräften, den Eltern schulpflichtiger Kinder, Angeboten der außerschulischen Bildung, Beratungseinrichtungen im Bildungs-, Berufs- und Migrationsbereich sowie der Schulsozialarbeit. Sie würden uns sehr unterstützen, wenn Sie die E-Mail auch in Ihrem persönlichen oder Ihrem Arbeitsumfeld in München an weitere Personen weiterleiten könnten. Je nachdem, zu welcher/n Gruppe/n Sie gehören, benutzen Sie bitte einen oder mehrere der folgenden Links:

Fragebogen für die Lehrkräfte in München (alle Schularten):
http://umfrage.muenchen.de/index.php/118699?lang=de

Fragebogen für die Eltern schulpflichtiger Kinder in München:
http://umfrage.muenchen.de/index.php/993254?lang=de

Fragebogen für außerschulische Bildungsangebote, Beratungen und Schulsozialarbeit in München:
http://umfrage.muenchen.de/index.php/395833?lang=de

Die Befragung erfolgt anonym. Das bedeutet, dass im Fragebogen keine Angaben zur persönlichen Identifikation erfasst werden und keinerlei Rückschlüsse auf Ihre Person möglich sind. Nach der erfolgten Auswertung werden die Daten gelöscht.

Die Befragung erfolgt in Verantwortung durch das Referat für Bildung und Sport – Pädagogisches Institut – Zentrum für Kommunales Bildungsmanagement – Stabsstelle Kommunales Bildungsmanagement. Bei Rückfragen wenden Sie sich an ksue.rbs@muenchen.de

Erasmus+ ab 2021

Das derzeitige Programm Erasmus+ hat eine Laufzeit von 2014 bis 2020. Bereits im Mai 2018 hat die EU-Kommission ihren Vorschlag zur Einrichtung von Erasmus, dem Programm der Union für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport vorgelegt. Das Nachfolgeprogramm ist mit einer voraussichtlichen Laufzeit von 2021 bis 2027 vorgesehen.
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zwei handflaechen mit weltkarte bemalt, vor wolkigem himmel

Veranstaltungsreihe “München global engagiert” (Juli 2020 – März 2021)

Mehrteilige Veranstaltungsreihe „München global engagiert: Ungleichheiten erkennen – gemeinsam mehr erreichen“.

Am 9. Juli 2020 ist unsere Veranstaltungsreihe „München global engagiert: Ungleichheiten erkennen – gemeinsam mehr erreichen“ unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter gestartet.
Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung des Referat für Bildung und Sport, Referat für Arbeit und Wirtschaft, Kulturreferat, Nord-Süd-Forum München e. V., MORGEN e. V. in Zusammenarbeit mit dem Migrationsbeirat München.

Mit der Reihe machen wir sichtbar, in welchen Bereichen eine Zusammenarbeit im Themenschwerpunkt Flucht, Migration und Kommunale Entwicklungszusammenarbeit (KEZ) auf kommunaler Ebene mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen (Migrant*innenorganisationen und Eine-Welt-Akteur*innen) möglich ist. Es werden Brücken geschlagen, Barrieren abgebaut und ein Perspektivenwechsel angeregt, mit dem Ziel, die Zusammenarbeit in diesem komplexen Bereich zu verbessern. Machtverhältnisse im Kontext von KEZ werden beleuchtet und es wird erörtert, wie diese die Bedingungen vor Ort beeinflussen und so Machtverhältnisse auf kommunaler Ebene in Deutschland reproduziert werden. Dabei werden auch postkoloniale und machtkritische Aspekte berücksichtigt.

Die Veranstaltungsreihe ist eine Maßnahme aus dem Handlungskonzept Flucht und Entwicklung, das in der Landeshauptstadt München 2019 referatsübergreifend erarbeitet wurde. Das Konzept hat eine bessere Zusammenarbeit der LHM zu fluchtbezogenen und entwicklungspolitischen Aktivitäten zum Ziel.

Auftaktveranstaltung: Impulsvortrag am 9. Juli

Zum Auftakt gab es einen virtuellen Impulsvortrag von Abdou Rahime Diallo (Fachpromotor für Entwicklungspolitik und Migration, Politikberater) mit anschließender Diskussion über historisch-globale Zusammenhänge und existierende Machthierarchien im Verhältnis Nord-Süd: „The World We Have & The World We Want“. Einen Zusammenschnitt der Auftaktveranstaltung finden Sie hier.

Zweiter Impulsvortrag am 24. September

Von 19.00 – 20.30 Uhr gibt es einen virtuellen Impulsvortrag von Dr. Pierette Herzberger-Fofana (MdEP). Bei der Veranstaltung sollen Ungleichheiten in der europäischen Entwicklungspolitik - auch aus einer postkolonialen und machtkritischen Perspektive - beleuchtet werden und wie sich diese eventuell auf lokaler Ebene in der Kommunalen Entwicklungszusammenarbeit wiederfinden. Zudem soll auch die Rolle migrantischer Organisationen als wichtige Akteur*innen betrachtet werden - welche Hürden sie vorfinden und wie sie gestärkt werden könnten. Dr. Herzberger-Fofana ist seit 2019 Abgeordnete im Europäischen Parlament und dort u.a. erste stellvertretende Vorsitzende des Entwicklungsausschusses. Zuvor war sie von 2005 bis 2019 Stadträtin in Erlangen. Ihre Schwerpunktthemen als Europaabgeordnete sind u.a. Entwicklungspolitik, Frauenrechte sowie Anti-Rassismus und Vielfalt.

Zoom-Meeting beitreten
https://zoom.us/j/99819197576?pwd=cG9rZmZXWHNDZ1h0UU5rNDluQU03QT09

Meeting-ID: 998 1919 7576
Kenncode: 249414
Schnelleinwahl mobil:
+493056795800,,99819197576#,,,,,,0#,,249414# Deutschland
+496938079883,,99819197576#,,,,,,0#,,249414# Deutschland

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Veranstaltungen:

September 2020 – Februar 2021: Interaktive Web-Seminare zur Vertiefung
2 – 3 Vorträge bzw. Workshops mit wechselnden Referent*innen aus dem Bereich der EZ bieten
die Möglichkeit, verschiedene Aspekte des Themas vertieft zu behandeln. Die Teilnahme an stellt
keine Voraussetzung zur Teilnahme am Fachtag dar. Genaue Termine werden noch bekannt gegeben.

5.3.2021 PRÄSENZFORMAT: Fachtag im Eine-Welt-Haus
Impulsvorträge, Workshops und Möglichkeit zu Austausch / Vernetzung.

Bitte merken Sie sich die Termine vor. Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen erhalten Sie rechtzeitig von uns.

buntstifte, ordentlich im kreis zusammen gelegt, foto: unsplash.com, agence-olloweb

Angebote für Neuzugewanderte in der Corona-Krise

Angebote für Neuzugewanderte in der Corona-Krise

Hier finden Sie verschiedene Hinweise, Informationen und Angebote.

Aktuelle Informationen

Mehrsprachige Informationen zu Covid-19 finden Sie hier.

Eine Liste mit Informationen und Erreichbarkeiten von Fachstellen finden Sie hier.

Alle wichtigen Informationen zum Anmeldeverfahren für Berufsintegrationsklassen (BIK) und schulanaloge Projekte finden Sie hier.

Online-Lernplattformen

Die kostenlose Plattform stayschool unterstützt Schüler*innen beim Homeschooling ab der 5. Klasse. Es engagieren sich auch mehrsprachige Helfer*innen, die den Schüler*innen auf Deutsch, aber auch in ihren Muttersprachen, Lerninhalte vermitteln können. Die Plattform ist Smartphone-kompatibel.

Der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) bietet auf seinem vhs-Lernportal kostenlose digitale Kurse für Alphabetisierung und Grundbildung sowie für Deutsch als Zweitsprache an.

Die freie Lernplattform Serlo bietet Kurse, Lernvideos und Übungsaufgaben mit Musterlösungen für Schülerinnen und Schüler als auch für Studierende. Speziell für Neuzugewanderte gibt es eine Alphabetisierungs-App, die eine selbstständige, intuitive und personalisierte Aneignung des lateinischen Alphabetes ermöglicht und gleichzeitig sprachliche Handlungskompetenzen vermittelt. 

Medienbildung München bündelt temporäre Lern- und Unterhaltungsangebote, die aktuell aufgelegt werden oder derzeit kostenfrei sind.

Der Bayerische Rundfunk bietet im Youtube-Kanal alpha Lernen ein großes Video-Lernangebot, mit dem Schüler*innen für die wichtigsten Fächer, wie Deutsch, Englisch, Mathematik, Biologie oder Chemie online lernen können.

Unterstützungsangebote für Schülerinnen und Schüler

Blog "SlowGerman" (IN VIA München e.V.)
Blog fürs Deutschlernen: Blogeinträge, Podcasts zu den Themen Sprache,
Gesundheit und Soziales und ähnliches
Webseite: https://slowgerman.com/blog/

Hausaufgabenunterstützung (Bellevue die Monaco)
Hausaufgabenunterstützung für Kinder in Basisfächern
E-Mail: k.graenitz@bellevuedimonaco.de

Lern- und Leseapps für Kinder
Mit jüngeren Kindern spielen & sprechen
Webseite: http://www.mentor-bundesverband.de/app-auswahl-6-bis-7-jahre

Lernhilfe (Bellevue di Monaco)
Vermittlung freiwilliger Lernhelfer*innen
Tel.: +49 176 45571527

Lernhilfe / SchülerInnenförderung (IG e.V., Projekt Bürgerschaftliches Engagement)
Hausaufgabenunterstützung, Nachhilfe, Vorlesen, Konversation - Anmeldung erforderlich
Webseite: www.initiativgruppe.de

Lernhilfen (IN VIA München e.V., LernConnection)
Erklärung der Inhalte, Korrekturen, Verschicken neuer Aufgaben
WhatsApp: +49 1590 4099453

Lese- und Sprachpatenschaften (Projekt LESEZEICHEN)
Digitale Unterstützung (Telefon, Whatsapp, Skype o.ä.) beim Lesen und Deutschsprechen
Webseite: www.lesezeichen-muenchen.de

Lesehilfe (Bellevue di Monaco)
Lesehilfe über Onlinetools (Facetime, Whatsapp) für Flüchtlingskinder
E-Mail: k.graenitz@bellevuedimonaco.de

Sprachkurs Albanisch (privat)
Albanisch Unterricht für zweisprachige Kinder über Whatsapp und Skype
E-Mail: donikazonja@gmail.com

Lichterkette Bildungsportal (Lichterkette e.V.)
Portal zur Übersicht über aktuelle Angebote
Webseite: https://www.bildung-fuer-fluechtlinge.de/

Bewerbungsunterstützung

Bewerbungsbegleitung (IBZ Sprache und Beruf /FiBA 2)
Beratung zu Arbeitsmarktzugang, Hilfe bei der Erstellung des Lebenslaufs / Anschreibens
Beratung und Unterstützung per Telefon und E-Mail - Anmeldung erforderlich
Webseite: www.muenchen.de/ibz

Bewerbungsbetreuung (IN ViA Ankommen im Beruf)
Bewerbungsbetreuung, Ausbildungsplatzsuche, Praktikasuche, Jobsuche,
Erstellen von Bewerbungsunterlagen, Unterstützung im Bewerbungsprozess,
Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch
E-Mail: beruf@invia-muenchen.de

Bewerbungsbetreuung (Caritas Akademie der Nationen)
Unterstützungsangebot im Bereich Bewerbung/ Arbeitsmarktzugang + Versand von
Unterrichtsmaterialien im Bereich DaZ + Alltag in Deutschland/ Lernen lernen;
Unterstützungsangebot im Bereich Bewerbung/ Arbeitsmarktzugang für
Drittstaatsangehörige mit Aufenthaltserlaubnis + Versand von Unterrichtsmaterialien im
Bereich DaZ + Alltag in Deutschland/ Lernen lernen und damit einhergehende 1-zu-1
Unterstützung der Teilnehmenden durch hauptamtliche DaF-/DaZ-Lehrkräfte (Telefon)
E-Mail: janina.endesfelder@caritasmuenchen.de
E-Mail: sibyl.stangl@caritasmuenchen.de
WhatsApp: +49 178 2046154

Bewerbungsbetreuung (pass(t)genau für Flüchtlinge, Kolping Bildungsagentur gGmbh)
Bewerbungsbetreuung, Vermittlung, Unterstützung von Jugendlichen und Auszubildenden,
wenn die Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz noch nicht erfolgreich war.
Vermittelung in die Berufe des Nahrungsmittelhandwerks der Gastronomie/der Hotellerie,
dem Einzelhandel, dem Bereich medizinische und zahnmedizinische Fachangestellte,
sowie im Garten- und Landschaftsbau
Tel.: +49 172 7169917
E-Mail: passtgenau@kolpingmuenchen.de

Bewerbungsbetreuung (bfzgGmbH, Willkommenslotsen)
Unterstützung bei der Integration in Arbeit und Ausbildung, Erstellung von
Bewerbungsunterlagen, Vermittlumg in Ausbildung und Arbeit, Beratung
aller Involvierten mit dem Ziel einer nachhaltigen Integration.
Tel.: + 49 89 1895529193

Jobmentoring (Malteser Hilfsdienst e.V.)
Unterstützung bei der Integration in den Arbeitsmarkt, derzeit eingeschränktes Angebot
hinsichtlich Unterstützung bei der berufl. Integration (aktuell kein EDV-Training)
Unterstützung via Telefon/E- Mail/Whatsapp möglich
Webseite: https://www.malteser-bistum-muenchen.de/hauptmenue/malteser-jobmentoring.html

Migrationsberatungsdienste in München

Mehrere Träger in der Migrationsberatung beraten über die digitale Beratungs-App mbeon (so können u. a. kostenfrei und absolut datenschutzsicher Dokumente, wie z. B. nicht verstandene Behördenbescheide einfach abfotografiert und hochgeladen werden). Die Kontaktdaten der einzelnen Migrationsberatungsstellen finden Sie auf der Homepage

Frau und Kind mit Mundschutz | AdobeStock Foto famveldman

Aktuelle Fortbildungsangebote für Kindertageseinrichtungen

Fort- und Weiterbildungen

Der Bereich Kindertageseinrichtungen führt seit Mitte Juni wieder Präsenzveranstaltungen für pädagogische Mitarbeiter*innen an Kindertageseinrichtungen durch, natürlich unter Beachtung der aktuell geltenden Schutz- und Hygienemaßnahmen.

 

Telefonkontakte zu Fortbildungsthemen:

Erziehungskräfte können telefonisch Input und Anregungen durch Referent*innen zu folgenden Themen erhalten:

  • Führung und Teamentwicklung (z.B. Führung in Krisenzeiten; Stress- und Selbstmanagement, Wie gehen wir als Team mit den Krisenerfahrungen um? etc.)
  • Konzeptionsentwicklung
  • Elternzusammenarbeit (Wie können die Einrichtungen mit den Familien und Kindern in Kontakt bleiben?)
  • Wie geht es nach der Krise weiter? (z.B. Perspektiven für den Neustart; "Wiedereingewöhnung" für die Kinder, was können Eltern und Kita dazu tun? etc.)

Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

 

Online-Veranstaltungen:

Die Welt im Bilderbuch – praktische Bilderbucharbeit als Spiegel heutiger Lebenswelten

  • In diesem Online-Seminar erarbeiten wir auf der Grundlage des Ansatzes der vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung Kriterien für ein Bilderbuchsortiment, das die Lebenswelten der Kinder widerspiegelt: Welche Inhalte und Werte werden vermittelt? Welche Bücher sind geeignet? Wo treffen wir auf positive Identifikationsfiguren? Wir thematisieren verschiedene Formen der Bilderbuchbetrachtung, z. B. mehrsprachiges Vorlesen oder das Spiel mit interkulturellen Handpuppen.
  • Referent*in: Milly Mille, Ulrike Gaidosch-Nwanko
  • 15.& 16. Oktober 2020
  • Nähere Informationen und Anmeldung

 

Philosophieren mit Kindern zum Kennenlernen

  • Im Mittelpunkt des Philosophierens steht der Umgang mit Fragen, die Kinder und Jugendliche bewegen: Was ist ein echter Freund/eine echte Freundin? Woher kommen die Gedanken? Was ist wirklich wichtig? Philosophieren ist in hohem Maße inklusiv und integrativ. Die Gesprächsmethodik kann zur Sprachförderung ebenso eingesetzt werden wie im Bereich der Wertebildung und zur Förderung sozialer Kompetenzen. Was Philosophieren mit Kindern ist und welche Möglichkeiten es für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bietet, erfahren Sie an diesem Seminartag. Außerdem erleben Sie selbst ein philosophisches Gespräch zu einem ausgewählten Thema und lernen so erste Schritte für die eigene Umsetzung kennen. Sie können Ihre persönlichen Fragen einbringen und erhalten konkrete Anregungen und Tipps.
  • Referent*in: Nilufar Kaviani
  • 12. Oktober 2020
  • Nähere Informationen und Anmeldung

 

Alle Angebote finden Sie über den Suchbegriff “online” im Bildungsprogramm oder unter Medienkurse aktuell.

Lernen zuhause – schulpsychologische Anregungen für Schüler*innen

Du kannst gerade nicht oder weniger häufig zur Schule gehen? Vielleicht bist Du in Quarantäne oder Deine Klasse befindet sich im „Homeschooling“? Das Lernen zuhause fällt Dir schwer? Hier findest Du Anregungen.

 

Stand: 31.08.2020 (Zentraler Schulpsychologischer Dienst)

 

Um zu Hause sowohl Deine Lernzeit und schulischen Aufgaben als auch Deine Freizeit gut gestalten zu können, findest Du im Folgenden einige Anregungen, die Du je nach Alter mit Deinen Eltern auf Eure Situation anpassen kannst.

[mks_accordion]

[mks_accordion_item title="Arbeitsplatz in der 'Homeschool'"]

In der Schule hast Du einen festen Platz im Klassenzimmer. Auch zu Hause ist es wichtig, dass Du beim Lernen einen festen Arbeitsplatz hast, wenn es irgendwie möglich ist. 

Hilfreich ist es, wenn Dein Schreibtisch in einem ruhigen Zimmer steht, wo Du genügend Licht und Deine Bücher, Hefte, Stifte, sowie Deinen PC an einem festen Ort o.ä. hast. 

Wichtig ist es auch, dass Du diesen Raum regelmäßig lüften kannst. 

 

[/mks_accordion_item]

[mks_accordion_item title="Lernen und Arbeitsaufträge bewältigen"]

Informiere Dich täglich, wie mit den Lehrkräften vereinbart, welche Arbeiten für die Schule zu erledigen sind.

Verschaffe Dir einen Überblick und überlege, welche Aufgaben heute zu erledigen sind und welche an einem anderen Tag erledigt werden können. 

Teile den Lernstoff in überschaubare Portionen ein und plane Pausen ein. Hier eine Vorlage für einen Wochen- und Tagesplan. Verzichte während der Pausen auf Bildschirmzeit. Bewege Dich stattdessen, trinke was, höre oder mache Musik,…

Oder mach Dir eine Liste, was zu tun ist und streiche ab, was Du erledigt hast, damit Du den Fortschritt siehst! Vielleicht hilft Dir diese Vorlage

Verzichte während der Pausen auf Bildschirmzeit. Bewege Dich stattdessen, trinke was, höre oder mache Musik,… Wenn Du beim Lernen Hunger bekommst, ist es sinnvoll in einer Pause etwas zu essen. Am besten eignen sich Obst, Nüsse oder etwas Leichtes, so dass die Konzentration aufrecht erhalten bleibt. Vermeide Softdrinks oder zuckerhaltige Lebensmittel- auch wenn diese kurzfristig viel Energie geben, führen sie dazu, dass die Konzentration sehr schnell wieder absinkt.

Lüfte ab und zu, so dass Dein Gehirn mit genügend Sauerstoff versorgt ist.

Achte darauf, dass Dein Arbeitsplatz frei von ablenkenden Sachen ist, z.B. Smartphone weglegen.

Belohne Dich für Deine Anstrengung (z.B. ein leckeres Getränk, eine kleine Entspannungsübung oder ein Gedanke wie „Das habe ich gut gemacht!“).

Falls Du es nicht schaffst mit der Arbeit zu beginnen, bleibe am Arbeitsplatz sitzen. Überlege dann: Was ist jetzt zu lernen oder zu bearbeiten? Was ist daran schwierig? Welche schulischen Arbeiten könnten Freude bereiten oder sind angenehmer? Was oder wer könnte mir helfen? Auf diese Art und Weise beginnst Du, Dich mit dem Stoff auseinander zu setzen (Du musst immerhin ins Buch oder Heft schauen).

[/mks_accordion_item]

[mks_accordion_item title="Sich selbst motivieren"]

Um Deine Motivation zu erhöhen, kannst Du z.B. Folgendes tun:

Mache Dir klar und notiere vielleicht ein paar Stichworte, welche persönlichen Ziele Du hast (z.B. mit den Freund*innen in einer Klasse bleiben, englische Videos ohne Untertitel verstehen)!

Plane die Schritte beim Lernen so, dass Du sie auch erreichen kannst (z.B. lieber viermal pro Woche 10 Vokabeln als einmal 40 Vokabeln lernen).

Denke an Deine Stärken und sieh sie unabhängig vom schulischen Erfolg!

Mache Dir die Rahmenbedingungen für die Arbeit so angenehm wie möglich.

Manchmal ist es leichter, mit einer angenehmeren Tätigkeit zu beginnen und im Wechsel unangenehmere und angenehmere Arbeiten zu erledigen.

Überlege Dir eine Belohnung, die Du Dir nach getaner Arbeit gönnst! Z.B.: „Nach dem Lernen telefoniere ich mit meiner Freundin.“

Richte den Blick auf das, was Du schon geschafft hast und betrachte nicht so sehr die noch zu bearbeitende Menge! Betrachte den Unterschied, was Du am Anfang der Lernphase konntest (nicht konntest) und was Du nun bereits beherrschst. Lobe Dich selbst dafür!

Zeige jemandem, was Du gearbeitet hast oder lass Dich von jemandem abfragen.

Bereite am Ende einer Lerneinheit schon die nächste vor. Es wird bereits eine positive Erwartung und Arbeitsmotivation für die nächste Lernphase geschaffen und das „lästige Anfangen“ wird dadurch vielleicht erleichtert.

Falls trotz verändertem Lernverhalten eine Note mal nicht so gut wie erhofft sein sollte, lass´ dich nicht entmutigen. Vielleicht musst Du einfach noch länger durchhalten, bis sich Dein Lernen auf die Noten auswirkt. Bestimmt sind in der Arbeit Fortschritte sichtbar, die sich durch Dein Lernen ergeben haben. Überlege, was Du für die nächste Arbeit noch anders machen kannst und suche nach Möglichkeiten, einen Ausgleich zu schaffen (z.B. Mitarbeit).

Such Dir jemanden, der Dir helfen kann, wenn Du etwas nicht verstehst (siehe Abschnitt: "sich beim Lernen Unterstützung holen").

[/mks_accordion_item]

[mks_accordion_item title="Tagesablauf strukturieren"]

Normalerweise ist Dein Tag durch die Schule und Aktivitäten außerhalb der Schule wie Sportverein usw. strukturiert. Wenn dies wegen corona-bedingten Maßnahmen wegfällt,  stehst Du vor der Herausforderung, den Tag selbst bzw. zusammen mit Deinen Eltern zu gestalten. Ein strukturierter Tagesablauf ist wichtig, da er Sicherheit gibt und Dich fit hält. Alltagsroutine trägt dazu bei, eigene Vorsätze umzusetzen (z.B. aufstehen, Sport, Frühstück, Lernzeit mit Pausen, feste Schlafenszeiten). Gewohnheit trägt dazu bei, auch unangenehme Dinge zu erledigen. Ein paralleler zeitlicher Ablauf mit Geschwistern oder Klassenkamerad*innen (per Telefon oder Chat vereinbart) kann hilfreich sein. Schreib Dir einen Tagesplan. Hier eine Vorlage. Ein (Handy)Wecker kann helfen, sich an festgelegte Zeiten zu erinnern.

[/mks_accordion_item]

[mks_accordion_item title="Chats verantwortungsbewusst nutzen"]

Nach wie vor sind wir alle angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum zu reduzieren. Es bietet sich also an, persönliche Kontakte besser über andere Wege wie soziale Medien, Telefon oder Videotelefonie zu pflegen.

Haltet Euch an Vereinbarungen zum Umgang mit (Klassen-)Chats und Social Media, die in der Schule bestimmt schon getroffen wurden.

Mehr denn je ist es nun wichtig, miteinander freundlich und wertschätzend im (Klassen-) Chat umzugehen. Dafür kann sich jeder von Euch einsetzen!

Denkt (wie immer) nach, bevor Ihr etwas postet, ob es jemanden verletzen könnte oder geschmacklos ist bzw. gegen die Menschenwürde verstößt.

Haltet zusammen und macht Euch Mut! Unterstützt Euch gegenseitig in der Bewältigung der Lernaufgaben.

Es dürfen keine Gerüchte verbreitet werden, verzichtet auf Sensationsmeldungen! Schlechte Nachrichten gehören nicht in einen Klassenchat!

Nachrichten mit der Aufforderung, sie weiterzuleiten (Kettenbriefe) enthalten oft falsche Meldungen, verbreiten Angst oder sind mit Drohungen verbunden. Leitet diese nicht weiter und sprecht mit einem Erwachsenen darüber.

Kettenbriefe: klicksafe.de/themen/kettenbriefe-in-whatsapp

Tipps für Eltern, Umgang mit Problemen: klicksafe.de/

Vielleicht kannst Du die Situation auch nutzen, mit einer Person Kontakt aufzunehmen, mit der Du schon länger keinen Kontakt mehr hattest, die neu in der Klasse ist oder die nicht so viele Freund*innen hat.

[/mks_accordion_item]

[mks_accordion_item title="Sich bewegen und Sport machen"]

Um gesund und gut gelaunt zu bleiben, ist Bewegung wichtig. Auch Stress kann durch Bewegung abgebaut werden. Auch in der Wohnung kannst Du Dich bewegen (z.B. auf der Stelle laufen, Liegestützen, Sit-Ups, Seilspringen) oder mit einer/m Freund*in Sport im Freien machen. Im Internet findest Du weitere Beispiele. Wenn Du außerhalb der Wohnung Sport treibst, z.B. alleine oder mit einer/m Freund*in Fußball spielst oder joggst, musst Du berücksichtigen, welche Hinweise es jeweils zum Kontakt mit anderen Personen gibt.

Anregungen und Angebote für Sport und Bewegung zuhause findest Du z.B. hier: 

- Linksammlung der Initiative in form

- Fitbleiben mit Übungen und Live-Videos unter www.aha.li/corona-sport

- buntkicktgut.de bietet täglich neue Infos und Shows zu Fußballthemen

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[mks_accordion_item title="Sich beschäftigen, so dass es Spaß macht und gut tut"]

Sammle ggf. zusammen mit Deinen Eltern, welche Tätigkeiten momentan möglich sind und Dir Spaß machen und lege eine Liste an, die Du immer ergänzen kannst, wenn Dir etwas einfällt.

Begrenze zusammen mit Deinen Eltern die Zeit an Spielkonsolen, Handy usw. und überlege Dir andere Möglichkeiten. Eventuell hilft es Dir, an Deinem Smartphone ein Zeitlimit für Deine Nutzung von Apps und Websites einzurichten oder eine App zur Zeitverwaltung zu installieren.

Vielleicht ist nun auch Zeit für Dinge, für die ansonsten keine Zeit ist (z.B. Zimmer gestalten, ein Video drehen, Tagebuch schreiben, etwas Neues kochen, was Kreatives machen).

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[mks_accordion_item title="Sich beim Lernen Hilfe holen"]

Viele Lehrkräfte bieten Schüler*innen an, bei Rückfragen zum Stoff oder Übungen zu unterstützen. Trau Dich, die Lehrkraft zu kontaktieren, wenn sie Dir dies angeboten hat.

Du hast vielleicht einige Wissenslücken aufzuholen, oder hast in einem Fach besonderen Unterstützungsbedarf, dann gibt es folgende kostenfreie Möglichkeiten in München:

- Der gemeinnützige Verein Studenten bilden Schüler e.V. ist eine durch ehrenamtlich engagierte Studenten betriebene Initiative. Ihre Schwerpunkte liegen auf Einzelunterricht und der Förderung des selbstständigen Lernens.

- Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der InitiativGruppe - Interkulturelle Begegnung und Bildung e.V.  unterstützen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ausländischer Herkunft auf ihrem Bildungs- und Ausbildungsweg und helfen bei den Hausaufgaben und dem Erlernen der deutschen Sprache. Dieses Angebot richtet sich aber auch an Schüler*innen, die keinen Migrationshintergrund haben.

- Der Zenetti-Treff bietet kostenfreie Nachhilfe für Schüler*innen rund um das Schlachthofviertel an.


Darüberhinaus findest Du auch Online-Nachhilfe:

Onlineangebot zu Biologie, Chemie, Physik: Auf virtuellen Pinnwänden können Schülerinnen und Schüler Fragen zu Biologie, Chemie, Physik sowie zu MINT-Berufen stellen. Expert*innen (Initiative junge Forscherinnen und Forscher e.V. ijf) beantworten die Fragen dann zeitnah

- Die Corona School ist ein Angebot, bei dem Studierende Schüler*innen per Videochat beim Lernen unterstützen.

- Ein Angebot von ehrenamtlichen Tutor*innen, die Schüler*innen bei Fragen unterstützen, findest Du unter https://naklar.io/

- stayschool ist eine Plattform zur Unterstützung von Schüler*innen beim Homeschooling ab der 5. Klasse.

Wenn Du einiges zum Ausdrucken hast, aber keinen Drucker zu Hause, gibt es hier einen kostenlosen Druckservice für Schüler*innen: JIZ München


Wenn Du einen verpassten Stoff nochmal nachlesen und wiederholen möchtest, kannst Du z.B. auf folgenden Seiten Deine Wissenslücken auffüllen:

br.de/mediathek/rubriken/themenseite-schule-daheim-100

binogi.de

de.serlo.org/

bildungsserver.de/onlineressource

anton.app/de/

Hier findest Du eine Sammlung für weitere digitale Angebote.


Schulpsycholog*innen, Beratungslehrkräfte oder Lerncoaches Deiner Schule können Dir auch helfen. Auf der Homepage Deiner Schule findest Du die Kontakte. 

 

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[mks_accordion_item title="Mit psychischen Belastungen, Sorgen und Ängsten umgehen"]

Erkrankungen wie COVID-19 und seine Auswirkungen können auch psychische Belastungen auslösen. Das ist nachvollziehbar, denn die Situation ist noch immer neu und ungewöhnlich. Manche reagieren mit Verunsicherung, Angst, Reizbarkeit oder Traurigkeit.

Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Belastungen – es gibt keine „richtigen“ oder „falschen“ Gefühle.

Gefühle sind auch nützlich – wie z.B. Angst: Sie kann uns motivieren, dass wir uns bestmöglich schützen (und z.B. nun gründlicher die Hände waschen als sonst). Sehr starke Angst kann uns aber auch lähmen und dazu führen, dass wir weniger gut nachdenken und uns schlechter konzentrieren können.

Unterschiedlich ist auch, was Menschen als hilfreich empfinden. Vielen Menschen hilft Folgendes:

– Gespräche über das, was Dich beschäftigt, können Dich entlasten und Dir zu neuen Sichtweisen sowie Ideen verhelfen. Sprich mit nahestehenden Personen (z.B. mit Mutter, Vater, Geschwistern oder Großeltern, Freunden oder Lehrkräften per Telefon) oder mit Außenstehenden per Telefon- oder Onlineberatung. Manche Ängste entstehen, weil man nicht so genau versteht, was eigentlich los ist. Trau Dich, Deine Fragen zu stellen. Manchmal hilft eine klare Antwort, besser damit umzugehen oder auch die Realität anders zu sehen und Ängste abzubauen. Es kann auch sein, dass es auf Deine Fragen keine klare Antwort gibt, aber Du erfährst dann immerhin, wie die anderen damit umgehen. Bringe das Gespräch auch bewusst wieder auf andere interessante, angenehme oder lustige Dinge. 

Ängste werden oft durch Gedanken (z.B. sich Katastrophen ausmalen) geschürt. Wenn wir uns „Schreckliches“ in Gedanken ausmalen und vorstellen, dann reagieren auch unser Körper und unsere Gefühle so, als wäre die Gefahr wirklich da. Denn Gefühle unterscheiden nicht zwischen echter Realität und unserer Vorstellung. Wenn Du also merkst, dass Deine Gedanken um ein Thema kreisen, das Dir Angst macht, kannst du Folgendes tun: Du kannst diesen Mechanismus selbst beeinflussen, indem Du Deine Gedanken bewusst auf etwas anderes lenkst (z.B. auf die Atmung, auf beruhigende Gedanken oder auf Gedanken, die Dir Mut machen) oder etwas tust, was Dir normalerweise auch gut tut (z.B. Malen, Musik hören, Sport, etwas Gutes kochen, einen guten Film ansehen, mit Freunden chatten, basteln). Überlege, wie Du im Kontakt kreativ werden könntest (z.B. sich über Videotelefonie zum gemeinsamen Abendessen verabreden).

  Worte, Bilder und Videos der Berichterstattung in den Medien haben eine Wirkung auf uns. Wenn Dich Medienberichte beunruhigen, sprich mit Deinen Eltern/Bezugspersonen darüber. Stress kann auch entstehen, wenn man sich ununterbrochen informiert. Schränke dies auf bestimmte Zeiten ein und informiere Dich z.B. nur einmal täglich.

  Wenn Du Filme schaust, verzichte auf Filme, die Aufregung zusätzlich schüren. Wähle einen lustigen Film oder z.B. eine Serie aus Deiner Kindheit, die eine gute Stimmung fördern.

- Entspannungsübungen können angenehm sein. Z.B.: Body2Brain App (Android/Apple) mit 15 Übungen für Entspannung für Kinder und Jugendliche; oder diese Anleitungen der Techniker Krankenkasse zum Entspannen für Erwachsene. 

- Sport und Bewegung helfen vielen Menschen bei Belastungen und Stress. 

- Auch Struktur im Alltag (wie z.B. regelmäßige Ess-, Lern- und Schlafenszeiten) kann hilfreich sein.

Informationen, was Du für Deine psychische Gesundheit „in Zeiten von Corona“ tun kannst, findest Du auch auf der Seite corona-und-du.info

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[mks_accordion_item title="Dem Gefühl der Einsamkeit oder gedrückter Stimmung gegensteuern"]

Vielleicht fühlst Du Dich beim Lernen zuhause manchmal etwas einsam, alleine oder niedergeschlagen.

Es gibt einige Möglichkeiten, die dem entgegenwirken können:

- Vereinbare Zeiten (an denen Du Dich normalerweise mit Freunden getroffen hättest), zu denen Du mit Freunden/Verwandten oder anderen vertrauten Personen (video-) telefonierst/chattest.

- Bearbeite schulische Übungsaufträge über Telefon oder Messengerdienste gemeinsam mit Klassenkamerad*innen. Erklärt Euch den Stoff gegenseitig. Das hilft außerdem, den Stoff lange zu erinnern.

- Du kannst Dich mit einem Freund oder einer Freundin verabreden zur gleichen Zeit eine bestimmte Sache zu machen (z.B. einen Film zu schauen, neue Schmink-Tutorials ausprobieren) und dabei über Videotelefonie oder Chat verbunden sein.

- Schlag Deinen Geschwistern oder Eltern eine Aktivität vor, z.B. zusammen ein Kartenspiel zu spielen, gemeinsam backen, gemeinsam alte Fotos anschauen.

- Strukturiere Deinen Tagesablauf (siehe „Tagesablauf strukturieren“). Überlege Dir, welche Aktivitäten momentan möglich sind und Dir Spaß machen und trage sie in den Tagesplan ein. So hast Du etwas zu tun und Einsamkeit und Langeweile treten weniger auf.

- Treibe Sport (siehe „Sich bewegen und Sport machen“), um gesund und gut gelaunt zu bleiben. Kurze Sporteinheiten könnten zu einer festen Routine in Deinem Tagesablauf werden.

- Tue Deinem Körper etwas Gutes! Nimm ein Bad, oder koche – vielleicht zusammen mit Deinen Geschwistern oder Eltern –  ein köstliches Essen. Bestimmt fallen Dir noch andere Möglichkeiten ein, wie Du Dich gut um Deinen Körper kümmern kannst.

- Auch wenn Du „nur“ zu Hause bist: Achte auf Dein Äußeres und pflege Dich wie immer!

- Wenn die Sonne scheint: Gehe, wenn möglich, an die Sonne (alleine oder mit der Familie) oder suche, wenn möglich, einen Ort in Deiner Wohnung, an dem Dir die Sonne ins Gesicht scheint. Licht ist wichtig und hellt die Stimmung auf.

- Auch Medien wie Fernsehen, Streaming-Dienste oder Spielekonsolen machen vielen Menschen Spaß und können dazu beitragen, dass wir uns weniger einsam und etwas weniger niedergeschlagen fühlen. Indem Du z.B. eine Serie anschaust, fühlst Du Dich mit den Schauspieler*innen gedanklich verbunden. Indem Du mit Deinen Freund*innen über das Internet ein Spiel spielst, bist Du darüber mit Deinen Freund*innen verbunden. Achte aber darauf, dass Du Deine tägliche Bildschirm-/Medienzeit einhältst. Überlege Dir zusammen mit Deinen Eltern, wie viel Zeit Du täglich vor dem Bildschirm verbringen solltest. Trage die Zeit in Deinen Tagesplan ein und halte Dich an die geplanten Zeiten.

- Erzähle jemandem, dass Du Dich einsam oder niedergeschlagen fühlst. Vielleicht kommt ihr zusammen auf weitere gute Ideen, was an der Situation geändert werden könnte.

Konkrete Sorgen gehen Dir durch den Kopf? z.B. wegen Vorrücken auf Probe, Versetzungsgefährdung, Verhalten von Mitschüler*innen, Ansteckungsmöglichkeiten in der Schule? Dann sprich mit einem Erwachsenen darüber, Deinen Eltern, Deiner Klassenlehrkraft, einer Vertrauenslehrkraft in der Schule oder einer Schulpsycholog*in. Du kannst auch bei uns anrufen!

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[mks_accordion_item title="Mehrsprachige Informationen und Unterstützungsangebote für Neuzugewanderte"]

Mehrsprachige Informationen der Bundesregierung zum Coronavirus findest Du hier oder in diesem Beitrag.

Weitere links:

- Informationen zum Coronavirus für Geflüchtete

- Informationen mit Zeichnungen (mehrsprachig) von Morgen e.V. München


Beratung in mehreren Sprachen zu Schule und Bildung findest Du in der Bildungsberatung International unter 089 233 26975

Mehrsprachig auf Arabisch, Aserbaidschanisch, Bosnisch, Farsi/Dari (Persisch/Afghanisch), Englisch, Französisch, Griechisch, Kroatisch, Kurdisch, Russisch, Serbisch, Türkisch und Ukrainisch.


Das Bellevue di Monaco bietet Lernhilfe für Geflüchtete jetzt auch digital an. Es werden auch digitale Sprachpartnerschaften organisiert. Der Kontakt ist per WhatsApp und Telefon möglich: 0176 – 455 715 27


Für Menschen, die aufgrund der aktuellen Situation psychisch belastet sind, hat der Psychologische Dienst für Ausländer (Caritas) die telefonischen Sprechzeiten erweitert. Die Beratung wird mehrsprachig angeboten auf dari, englisch, griechisch, italienisch, russisch, serbisch, spanisch und türkisch.

Der Psychologische Dienst der Arbeiterwohlfahrt München bietet Beratung auf türkisch, serbisch, kroatisch, bosnisch und deutsch an.


Wie sich die aktuelle Situation auf geflüchtete Menschen auswirken kann und welche Probleme sich daraus ergeben können, wird in den Videos von Refugio München erklärt.

Was hilft gegen Angst, Nervosität und Langeweile:

auf deutsch

auf englisch / english

auf französisch / français

auf dari / فارسی

auf arabisch / عربي

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[mks_accordion_item title="Telefonische Beratung, Online-Beratung"]

Möchtest Du gerne mit einem Außenstehenden sprechen? Kreisen Deine Gedanken um ein Thema? Kommst Du nicht zur Ruhe? Hast Du Fragen?

In einer telefonischen oder Mail Beratung bieten Dir z.B. folgende Anlaufstellen eine Möglichkeit zum Gespräch und zur Unterstützung:

Nummer gegen Kummer: für Kinder/Jugendliche :116 111 oder 0800 1110333 (Mo-Sa 14-20 Uhr); Hinweis: Die Beratung findet von Mo bis Fr durch Erwachsene statt, am Samstag nur durch Jugendliche und junge Erwachsene.

Nummer gegen Kummer: für Eltern: 0800 1110550 (Mo-Fr 9-11 Uhr, Di und Do 17-19 Uhr)

Telefonseelsorge: 08001110111, 08001110222, 116 123 (täglich 24 Stunden, Anrufe sind kostenfrei, Mailberatung: Antwort dauert ca. drei Tage; Chatberatung)

Jugendnotmail: Du bist nicht älter als 19? Bei Problemen oder Fragen kannst du dich jederzeit an Jugendnotmail wenden. Diskutiere mit anderen Jugendlichen im Chat oder schreibe eine private kostenlose Nachricht an die Berater*innen. Jede Notmail wird beantwortet und du wirst ernst genommen.

Krisentelefon der AETAS Kinderstiftung: bei allen Fragen zur psychischen Belastung für Kinder und Familien, die durch die Corona-Krise, Quarantäne und Isolation entstehen können, 089 997 40 90 20, (Mo bis Fr 10-13 Uhr);  beratung@aetas-kinderstiftung.de

Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche (im jeweiligen Stadtviertel): Zuständige Beratungsstelle abhängig vom Wohnort; Beratung bei Fragen des Familienlebens, Erziehungsfragen, Entwicklungsproblemen, Gefährdung und Schutz von Kindern und Jugendlichen etc. 

Corona-Hotline der Bayerischen Staatsregierung: 089 122220 (tägl. 8-18 Uhr) , bei Fragen zum Corona-Virus

Servicetelefon des Sozialreferats München: 089 233 96833, bei sozialen Notlagen, Vermittlung in Sozialbürgerhäuser, prekäre Wohnsituation, etc.

Onlineberatung für Jugendliche der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung

Krisendienst Psychiatrie München: 0180 6553000 (tägl. 0-24 Uhr); tel. Beratung, ggf. ambulante Krisentermine 

Hilfetelefon sexueller Missbrauch: 0800 2255530, Niemand darf Dir Gewalt antun, Dich schlagen, Dich mit Worten fertig machen, Dich anfassen, wo Du es nicht willst. (Mo, Mi und Fr 9-14 Uhr, Di und Do 15-20 Uhr) Wenn Du dich nicht telefonisch melden kannst oder möchtest, kannst Du eine e-mail schreiben an:  beratung@save-me-online.de, Miese Anmache im Netz, Cybermobbing, Probleme mit Sexting, sexueller Missbrauch, Zusendung von Pornos oder andere sexuelle Übergriffe, Cybermobbing, ...: www.save-me-online.de

 www.jmd4you.de: Du lebst noch nicht lange in Deutschland und hast ein Problem? Im Internet unter jmd4you findest du Hilfe.

Jugendinformationszentrum (JIZ) München, 089 550 521 50, Wohnberatung, Rechtsberatung, Auslandsberatung, Übergang Schule-Beruf... info@jiz-muenchen.de - WhatsApp: 0160 - 994 123 94

Staatliche Schulberatungsstelle für München Stadt und Landkreis, 089 5589989-60, e-mail: info@sbmuc.de, Beratung für Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte staatlicher und privater Schulen

Jugendberufsagentur JiBB (Junge Menschen in Bildung und Beruf), Telefonhotline: 089 5454177942
 

Zentraler Schulpsychologischer Dienst (ZSPD), 089 23366500, e-Mail: schulpsychologie@muenchen.de, Beratung für Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte städtischer Schulen

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Unsere anderen Seiten zu folgenden Themen sind:
 
Das aktuelle Schuljahr - schulpsychologische Anregungen für Schüler*innen: Was Du selbst tun kannst – Lerntipps und mehr…
 
Das aktuelle Schuljahr– schulpsychologische Anregungen für Eltern: Wie Sie Ihre Kinder unterstützen können…

Willst Du mit jemandem sprechen? Hast Du eine Frage?

Bitte schreibe an schulpsychologie@muenchen.de oder ruf an unter 089 233 66500.
Wir sind telefonisch, per Mail, per Video-Beratung oder nach Absprache auch persönlich für Dich da.
 
 

Das aktuelle Schuljahr– schulpsychologische Anregungen für Eltern

Wie Sie Ihre Kinder unterstützen können…

Stand: 31.08.2020 (Zentraler Schulpsychologischer Dienst)

Nach einem turbulenten zweiten Schulhalbjahr 2019/20 mit vielen Herausforderungen und möglicherweise nicht weniger aufregenden Sommerferien gilt es nun, gut in das neue Schuljahr 2020/21 zu starten.
Manche Eltern und Schüler*innen haben derzeit gemischte Gefühle, was den Schulbesuch im neuen Schuljahr betrifft. Neben freudiger Erwartung, z.B. die Klassenkamerad*innen wieder zu sehen und wieder mehr Routine im Schulalltag zu haben, können sich auch mitunter Sorgen in Bezug auf den Schulbesuch mischen. Umso wichtiger für die Kinder und Jugendlichen ist es, wenn Eltern aktiv und zuversichtlich das aktuelle Schuljahr starten und selbst möglichst ruhig und stabil bleiben.
Im Folgenden finden Sie einige Ideen, wie Sie Ihre Kinder im aktuellen Schuljahr gut unterstützen können. Diese sind lediglich als Anregungen gedacht, die an die individuelle Situation angepasst werden können.

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[mks_accordion_item title="Vorbereitet sein"]

Über die Organisation des Unterrichts und die konkrete Umsetzung von Hygiene- und Schutzmaßnahmen an der Schule Ihres Kindes wird die Familie durch die Schule informiert.

Besprechen Sie mit Ihrem Kind auch im Vorfeld, dass ein Wechsel von Präsenz- zu Distanzunterricht („Homeschooling“) je nach Entwicklung der Situation im nächsten Schuljahr möglich sein kann. Sich innerlich darauf vorzubereiten und „einen Plan zu haben“, baut Befürchtungen ab und reduziert Stress.
Helfen Sie Ihrem Kind das Zuhause so zu gestalten, dass schulisches Lernen im Fernunterricht zügig ermöglicht werden kann. Hier haben wir einige Anregungen für diese Situation zusammengestellt: pi-muenchen.de/schulpsychologie-tipps-lernen-zuhause

Vielleicht können Sie sich mit den Kindern austauschen darüber, was in den vergangenen Monaten, der Zeit des „Lernens zuhause“ gut geklappt hat, was hilfreich war und wie es dem Kind gelungen ist mit den schulischen Anforderungen umzugehen? Dies macht allen bewusst, welche Verhaltensweisen und Arbeitsbedingungen positiv gewirkt haben. Was geklappt hat, kann beibehalten werden. Vielleicht können auch Aspekte aus dem „Homeschooling“ in Erinnerung gerufen werden, die in der Familie Spaß gemacht haben oder besonders waren.
Für mögliche Probleme können bei einem ruhigen Gespräch im Vorfeld sicherlich leichter Lösungen gefunden oder Unterstützung organisiert werden. Lassen Sie sich dabei nicht hinreißen, alle Probleme der vergangenen Monate „aufzuwärmen“, sondern richten Sie Ihre Energie auf Überlegungen zur Lösung der Probleme, falls Fernunterricht wieder notwendig werden sollte.

Für Schulen gibt es einen Rahmen-Hygieneplan, der den Rahmen für die Organisation des aktuellen Schuljahres für Schutz- und Hygienemaßnahmen vorgibt. Informationen des Kultusministeriums zum Schulbetrieb im Schuljahr 2020/21 in verschiedenen Sprachen finden Sie unter km.bayern.de/eltern/faq-zum-unterrichtsbetrieb-an-bayerns-schulen bzw. km.bayern.de/informationen-in-anderen-sprachen-und-leichter-sprache

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[mks_accordion_item title="Sich gesprächsbereit zeigen und Sicherheit geben"]

Sie als Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen, um ein Gefühl von Sicherheit bei den Kindern herzustellen. Gerade dann, wenn äußere Faktoren unsicher sind, ist die Sehnsucht nach Sicherheit bei Kindern und Jugendlichen besonders hoch. Sie wissen sicherlich, was Ihr Kind zu welchem Zeitpunkt hierzu braucht oder können Ihr Kind fragen, was es sich wünscht.

Auch wenn viele andere Aufgaben warten, wichtig ist es, sich Zeit zu nehmen und zu signalisieren: „Ich bin für Dich da“. Zeigen Sie, dass Sie für Gespräche im Hinblick auf das neue Schuljahr oder die Pandemie zur Verfügung stehen. Greifen Sie dabei auf, was das Kind beschäftigt, welche Probleme es selbst sieht und was es braucht. Beantworten Sie die Fragen, die das Kind oder die/der Jugendliche hat, falls Sie eine Antwort kennen. Wenn Sie Fragen nicht beantworten können, sagen Sie ehrlich, dass Sie es nicht wissen. Vielleicht können Sie gemeinsam nach Antworten suchen. Viele Kinder und Jugendliche beschäftigen sich nicht so intensiv mit dem Thema wie Erwachsene und es ist sinnvoll, sich in Gesprächen an den Bedürfnissen und Fragen des Kindes zu orientieren.    

Verschiedene Gefühle können auftreten: Freude oder Unsicherheit im Hinblick auf das Zusammenkommen im Klassenverband, Vorfreude auf oder Sorgen wegen schulischer Lernanforderungen, Angst um die Gesundheit von Familienmitgliedern usw. Manchmal haben wir den Impuls, anderen diese Gefühle „ausreden zu wollen“ (z.B. „So ein Schmarrn! Das ist doch unnötig!“), was nicht hilfreich ist und ein Kind eher „verstummen lässt“. Es tut gut, diese Gefühle ausdrücken zu können und sich verstanden zu fühlen. Menschen reagieren sehr unterschiedlich auf dasselbe Ereignis. Suchen Sie dann mit dem Kind nach Maßnahmen, die mögliche Sorgen oder Angst verringern. So geben Sie ihrem Kind Orientierung zum Umgang mit den eigenen Gefühlen und der Situation.

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[mks_accordion_item title="Kompetenten Umgang mit Informationen in (sozialen) Medien unterstützen"]

Für Kinder und Jugendliche ist es wichtig, die aktuelle Situation möglichst gut zu verstehen. Eltern können den kompetenten Umgang mit Informationen in (sozialen) Medien unterstützen, indem sie z.B. auf folgende Aspekte achten:  

Beobachten, über welche Medien das Kind oder der Jugendliche sich informiert und darauf achten, welche Wirkung die Berichterstattung in den Medien hat: Ständig Online-Informationen zu lesen, kann Stress auslösen und Befürchtungen steigern. Wenn diese Ihr Kind belasten oder es ängstlich reagiert, besprechen und vereinbaren Sie, welche Berichterstattung es ansieht und in welchem Rhythmus.

Kindern und Jugendlichen helfen, richtige von falschen Nachrichten zu unterscheiden: In sozialen Netzwerken oder über Messenger-Dienste werden immer wieder Falschnachrichten oder Verschwörungstheorien zur Corona-Epidemie verbreitet. Diese können Kinder und Jugendliche faszinieren und spannend finden und auch ängstigen und verunsichern. Eltern sollten dieses Risiko im Blick behalten und mit den Kindern immer wieder darüber ins Gespräch kommen. Wichtig ist, dass Kinder und Jugendliche fragwürdige Meldungen nicht weiterleiten und seriöse Quellen kennen, um diese zu hinterfragen. Wer selbst gut über die aktuelle Situation informiert ist, ist weniger besorgt und kann Fake News leichter erkennen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie z.B. unter oder klicksafe.de/corona oder schau-hin.info/corona-krise
bzw. klicksafe.de/service/internet-beschwerdestellen

Meinungsverschiedenheiten möglichst ruhig und sachlich diskutieren: Sicher haben Sie manchmal erlebt, dass die Einschätzung der Situation und Regeln heftig diskutiert werden. Das ist in der Familie so, aber auch in der Schule und der gesamten Gesellschaft. Die Diskussionen in Ruhe zu führen, ist gerade für Jugendliche wichtig.

Sich durch seriöse Quellen informieren: Während ältere Jugendliche schon klassische Nachrichten schauen und lesen können, sind für Jüngere altersgerechte Formate sinnvoll. Der KiKA hält Kinder mit dem Nachrichtenformat „logo!“ jetzt zweimal täglich um 19:50 Uhr und in der Wiederholung um 11 Uhr auf dem Laufenden. Online bietet eine „logo!“-Themenseite kindgerechte Informationen zum Coronavirus.

Für Erwachsene finden sich rechtsgültige Verordnungen unter www.stmgp.bayern.de/coronavirus/rechtsgrundlagen/
Auf der Seite „Infektionsschutz“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) finden sich Informationen und Videos in verschiedenen Sprachen, die Fragen zum Thema klären unter https://www.infektionsschutz.de/coronavirus.html  

[/mks_accordion_item]

[mks_accordion_item title="Gemeinsam neue Routinen schaffen"]

Routinen im Familien- und Schulalltag sind wichtig, da sie Sicherheit und Orientierung geben, Energie sparen und helfen Ziele zu erreichen! Kinder können sich gestärkt fühlen und Routinen besser akzeptieren, wenn sie beim Schaffen von neuen Routinen beteiligt werden. Sie können Ihr Kind unterstützen immer wieder in einen geregelten Lern- und Arbeitsprozess zu finden.

Strukturierung des Tages: Eine gute Tagesstruktur sind sowohl im Distanz-Unterricht (Lernen zuhause) als auch im Präsenz-Unterricht (Lernen in der Schule) wichtig: Zeit zum Aufstehen, Unterrichtszeiten, Lernzeiten, ggf. Zeitfenster für Unterstützung beim Lernen durch die Eltern, Pausenzeiten, Essenszeiten, Schlafenszeiten, Freizeitaktivitäten, ...

Hier eine Vorlage für einen Wochenplan und für einen Überblick über Arbeitsaufträge.

Diese Planungen sind am besten gemeinsam möglich. Allein entstehen weniger Routinen, die für das schulische Lernen bei Kindern und Jugendlichen besonders wichtig sind. Das ist z.B. beim Zubettgehen so oder beim Packen der Schulsachen. Entwickeln Sie eine unterstützende Haltung und passen Sie diese an den Bedarf an, d.h. lassen Sie möglichst viel Selbstständigkeit zu und helfen Sie nur dann mit, wenn das Kind die Routine alleine nicht einhält.
Vielleicht können Sie gemeinsam mit Ihrem Kind auch Ihre Sachen für den nächsten Tag vorbereiten? Vielleicht passt es, sich täglich nach dem Abendessen auszutauschen, was an dem Tag besonders war? Oder Sie haben Rituale, die Sie schon länger nicht mehr gemacht haben?
Ein Familienplan, der als großes Plakat gemeinsam gestaltet wird, kann sehr hilfreich sein. Achten Sie darauf nicht nur Pflichten, sondern auch Wohltuendes als Routine einzuplanen.

Geregelte Mediennutzung: Die vergangenen Monate des Distanz-Unterrichts haben gezeigt, dass Kinder und Jugendliche sich im Durchschnitt (verständlicherweise) länger als sonst mit digitalen Medien beschäftigen. Nun ist es wichtig, ggf. wieder zu einer Routine mit festen Regeln und Zeiten je nach Alter mit Ihrem Kind zu kommen.

Routinen im Hinblick auf die Corona-Situation: Stress im Schulalltag lässt sich vermeiden, wenn Sie im Vorfeld z.B. den Umgang mit Mund- Nasen-Bedeckungen überlegen (Wo werden frische aufbewahrt? Wie werden sie in der Schultasche transportiert, in einem selbst beklebten/beschrifteten/bemalten Beutel? Wann werden sie in die Schultasche gepackt? Wo sollen die Kinder gebrauchte und zu waschende Masken ablegen?) oder Routinen zum regelmäßigen Händewaschen besprechen. Eine durchfeuchtete Mund-Nasen-Bedeckung sollte gewechselt werden, deshalb ist es sinnvoll an einem langen Schultag mehrere Masken mitzunehmen. Besprechen Sie mit Ihrem Kind insbes. die Hygieneregeln beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, z.B. unter infektionsschutz.de/alltagsmaske-tragen bzw. für Kinder z.B. unter wdrmaus.de/mundschutz

Die Umstellung auf neue Routinen ist häufig mit Diskussionen verbunden und kann eine Weile dauern, bis sich neue Verhaltensweisen eingespielt haben. Das ist ganz normal und erfordert Geduld und „verständnisvolle Beharrlichkeit“ von Eltern!

 

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[mks_accordion_item title="Schulischen Herausforderungen konstruktiv begegnen"]

Als Eltern machen Sie sich vielleicht Sorgen, weil Sie den Eindruck haben, Ihr Kind könnte den Anschluss in der Schule verlieren, da es in der Zeit des „Homeschoolings“ zu wenig gelernt hat und Sie Wissenslücken in einem oder mehreren Fächern ahnen. Möglicherweise ist Ihre Tochter oder Ihr Sohn auf Probe vorgerückt und muss nun die Probezeit erfolgreich meistern, um das Klassenziel nicht zu verfehlen.
Diese Sorgen sind verständlich. Es ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und konstruktiv mit der schulischen Situation umzugehen. Machen Sie sich bewusst, dass es vielen Schüler*innen ähnlich ergeht und den Lehrkräften dies klar ist. Laut einer Studie des ifo Instituts habe sich die Zeit, in der sich Kinder in der Corona- Zeit täglich mit der Schule beschäftigt haben, halbiert (Quelle: ifo.de/node/57298).

Erkundigen Sie sich in der Schule nach möglichen Förderangeboten. 

Nehmen Sie Kontakt mit den Lehrkräften auf. Es ist wichtig, herauszufinden, welchen Lernstoff eine Schülerin oder ein Schüler beherrscht und wo Lücken sind bzw. einzuschätzen, welcher Stoff besonders wichtig ist. Dann kann man für eine Schülerin oder einen Schüler einen individuellen Lernplan zum Aufholen der Lücken erstellen.

Schriftliche Vereinbarungen und Pläne können helfen die Verbindlichkeit der Vereinbarungen zu erhöhen. Dabei ist es wichtig, Prioritäten zu setzen und die Menge, die ein Kind bewältigen kann, passend einzuschätzen. Der Lernstoff sollte dabei in überschaubare Portionen eingeteilt werden und auch Pausenzeiten sollten berücksichtigt werden. Bei der Planung über die Woche hinweg ist auch zu berücksichtigen, an welchen Tagen das Kind überhaupt Zeit hat außerhalb der Schule noch etwas zu lernen. Nach einer vorher festgelegten Laufzeit können die Vereinbarungen neu diskutiert werden. Hier eine Vorlage. 

Außerschulische Hilfen zum Lernen finden Sie auf dem Homepagebeitrag für Schüler*innen pi-muenchen.de/schulpsychologie-tipps-aktuelles-schuljahr,z.B. unter dem Abschnitt „Sich beim Lernen Hilfe holen". Nachhilfeunterricht sollte dabei auf das Schließen von Wissenslücken beschränkt werden und keine Dauerlösung sein.

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[mks_accordion_item title="Zuversichtlich ins Schuljahr blicken"]

Viele Eltern wissen, dass schimpfen und Druck aufbauen nicht unterstützend ist. Wenn die Eltern jedoch auf der Gefühlsebene enttäuscht, ängstlich oder sorgenvoll sind, kann dies einem Kind oder Jugendlichen signalisieren, dass eine Situation bedrohlich ist. Weil Kinder ihren Eltern keinen Kummer machen möchten, fühlen sie sich dann manchmal schuldig und auch hilflos, wenn sie nicht wissen, wie sie etwas ändern können.

Deshalb: Vertrauen Sie auf die Kräfte Ihres Kindes und die Wirksamkeit seiner Lehr*innen. Fördern Sie die Freude Ihres Kindes beim Erreichen von Lernzielen. Haben Sie Vertrauen, dass Sie es schaffen, mit jeder Entwicklung umzugehen. Diese Art von Optimismus kann sehr wirksam und kindgerecht sein.
Richten Sie den Blick auf das, was gelingt und welche - vielleicht kleinen - Fortschritte Ihr Kind macht. Auch kleine Erfolge wahrzunehmen trägt dazu bei, zuversichtlich zu bleiben (z.B. heute konntest Du schon doppelt so viele Vokabeln wie vorgestern; heute habe ich es trotz Homeschooling und Arbeit geschafft, Mittagessen zu machen).
Vielleicht können Sie in der Familie das neue Schuljahr auch in geeigneter Weise feiern?

Wir können bei Veränderungen, Krisen oder Niederlagen überlegen, was uns hilft und wir können selbst etwas tun, um damit zurechtzukommen. Auch wenn nicht alles rund läuft: An die Dinge zu denken und darüber zu sprechen, wofür Sie dankbar sind in Ihrem Leben oder an einem speziellen Tag, kann zu einer positiven Grundhaltung in der Familie beitragen.

Richten Sie den Blick auch auf positive Entwicklungen in Bezug auf das Pandemiegeschehen, wie z.B. dass viele Menschen auf der ganzen Welt daran arbeiten, dass die Situation besser wird und welche Fortschritte die Medizin macht.

Irgendwann wird diese Phase hinter uns liegen. Sich gemeinsam auszumalen, was dann wieder Schönes möglich ist und worauf wir uns freuen (z.B. die Oma einfach jederzeit in den Arm nehmen können, Partys feiern, tanzen gehen), kann sehr wohltuend sein.    

Versuchen Sie die unter Erwachsenen verbreiteten Befürchtungen durch gezielte Förderung von Hoffnung für Ihr Kind zu reduzieren.

Sorgen und Ängste können ansteckend sein, Zuversicht aber auch.

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[mks_accordion_item title="Auf besondere Belastungen beim Kind achten"]

Wenn sich bei Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn dauerhaft Veränderungen in ihrer bzw. seiner Stimmung zeigen, wie z.B. Ängste, erhöhte Gereiztheit oder vermehrte Niedergeschlagenheit, kann dies, muss aber nicht, auch mit „coronabedingten“ Herausforderungen zu tun haben. Kinder und Jugendliche gehen unterschiedlich mit Stresssituationen um und reagieren ganz unterschiedlich. Stressbelastung kann sich auch in Äußerungen zeigen wie z.B. Sorgen, Selbstvorwürfe, katastrophierende Gedanken oder in Verhaltensweisen wie z.B. aggressivem oder regelverletzendem Verhalten, schulvermeidendem Verhalten, Rückzug, Schlafstörungen oder Appetitveränderungen. Wenn Ihnen das Verhalten des Kindes oder Jugendlichen Sorgen bereitet, wenden Sie sich an eine schulische Fachkraft oder außerschulische Beratungsstelle (siehe unten im Abschnitt „Sich beraten lassen, Unterstützung holen“)

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[mks_accordion_item title="Für sich selbst sorgen"]

Viele Mütter und Väter stoßen immer wieder, insbes. auch in den vergangenen Monaten, an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Um gesund und bei Kräften zu bleiben, ist es wichtig, auch an sich selbst zu denken. Manchmal braucht es etwas Übung, sich dies zu erlauben!

Es ist sehr individuell, was der „Selbstfürsorge“ dient - hier lediglich ein paar Gedanken:  

Nehmen Sie auch Ihre eigenen Bedürfnisse wahr und nehmen Sie sie ernst. Klare Signale für Überlastungen kommen vom eigenen Körper (z.B. Herzrasen), den eigenen Gefühlen (z.B. Wut) und Verhaltensweisen (z.B. gereizt sein, schnell explodieren).

Was hilft Ihnen, den eigenen „Akku“ wieder aufzuladen? Das kann sehr unterschiedlich sein: sich mit Menschen umgeben, die einem gut tun; einen Spaziergang machen; eine „Auszeit“ für sich selbst schaffen, wenn man sie braucht,…Wir können nicht ständig „auf Hochleistung laufen“. Sich täglich bewegen, regelmäßig essen und ausreichend schlafen sind grundlegende Voraussetzungen für einen genügend aufgefüllten „Akku“.

Welchen Anspruch haben Sie an sich selbst?  Elternteile müssen oder wollen häufig etliche Rollen gleichzeitig ausfüllen: „Mutter/Vater“, „Berufstätige*r“, „Lebenspartner*in“, „Lehrer*in“, „Motivationscoach“, „Nachhilfelehrkraft“, „Freizeitanimator*in“, „Medienberater*in“, „Mensch mit eigenen Bedürfnissen“, „Haushaltshilfe“, ….
Es ist meist nicht möglich, all diese Rollen gleichzeitig „perfekt“ auszufüllen (und dabei gesund und glücklich zu sein). Und Sie müssen es auch nicht. Seien Sie nachsichtig und verständnisvoll mit sich und Ihrer Familie.
Gerade in Ausnahmesituationen, die von jeder Person alle Kräfte beanspruchen würden, ist es sinnvoll, sich diese Rollen bewusst zu machen und zu überlegen, bei welchen Rollen Sie „Abstriche“ von ihrem Anspruch machen können, welche Sie eventuell (auch zeitweise) abgeben können und bei welchen Sie sich Unterstützung holen können.
Beispiele: Auch im Falle von Distanzunterricht, haben die Schüler*innen weiterhin Ihre Lehrkräfte als Ansprechpersonen. Kultusminister Piazolo betonte in einem Elternbrief vom 18.5.2020: Eltern „können und sollen nicht die Lehrkraft ersetzen“. Meist brauchen Schüler*innen anfangs Ermutigung, sich bei Fragen online oder telefonisch an die Lehrkraft zu wenden. Vielleicht ist es ausreichend, mit dem Kind lediglich zu besprechen, ob es die Aufgaben für die Schule erledigt hat (und diese nicht zu überprüfen)? Vielleicht kann einmal die Woche die Tante oder der Onkel die Vokabeln abfragen, das ginge auch per Video-Chat? Möglicherweise können andere Familienmitglieder mehr Aufgaben im Haushalt und beim Einkaufen übernehmen, wenn dies in Ruhe besprochen und vereinbart wird?    
Weitere Gedanken zu diesem Thema finden Sie auch auf den Seiten des Instituts für Pädagogik und Schulpsychologie Nürnberg: Unterstützung für Eltern in Mehrfachbelastung (auch in leichter Sprache)

Was hilft Ihnen selbst mit negativen Gefühlen und Belastungen umzugehen?
Es ist völlig in Ordnung sich manchmal gestresst, genervt, wütend, ängstlich, verzweifelt usw. zu fühlen. Jeder Mensch hat Strategien damit umzugehen. Vermeiden Sie es, Dinge zu tun, die Ihren Stress verstärken könnten, wie z.B. Alkohol zur Stressbewältigung zu nutzen.
Menschen, die sich psychisch belastet fühlen, finden oft Hilfe und Unterstützung bei Personen ihres Vertrauens in ihrem persönlichen Umfeld. In München steht zudem ein breit gefächertes Angebot an professionellen Unterstützungs- und Beratungsangeboten zur Verfügung (s. unten im Abschnitt „Sich beraten lassen, Unterstützung suchen“).

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[mks_accordion_item title="Konflikten vorbeugen"]

In Situationen von Distanz-Unterricht („Homeschooling“) oder Quarantäne rücken Familien näher zusammen. Dies kann für Eltern und ihre Kinder eine Chance sein, mehr miteinander zu machen und wirklich auch Zeit füreinander zu haben. Damit dies gut gelingt, hier einige Anregungen, um Konflikten vorzubeugen: 

- Rückzugsräume schaffen: Vielleicht kann man in der Familie absprechen, sich zu bestimmten Zeiten des Tages in bestimmte Zimmer zu verteilen oder sich auch mal alleine an der frischen Luft zu bewegen. Nicht immer ist es möglich, dass jede*r ihren/seinen eigenen Raum hat, um sich zurückzuziehen. Da kann es hilfreich sein, dass man einen Bereich eines Raumes zum persönlichen "Raum" einer einzelnen Person erklärt und einrichtet, der dieser Person vorbehalten ist. 

- Ruhe: Jede*r sollte die Möglichkeit haben, einige Zeit am Tag in Ruhe zu verbringen. Es ist wichtig, dafür feste Zeiten zu vereinbaren, wenn die häusliche Situation sehr beengt ist.

- Zeit miteinander: Es ist empfehlenswert, gezielt Zeit für angenehme gemeinsame Aktionen (z.B. Spiele, Lesen, Kreatives, Kochen, Sport, Musik machen/hören, etc.) einzuplanen. So bleibt es nicht dem Zufall überlassen, ob die Familienmitglieder sich positiv miteinander beschäftigen.

- Gutes benennen und teilen: Jeden Tag erleben wir etwas Gutes. Es ist für das psychische Wohlbefinden sehr hilfreich, wenn man am Ende eines Tages dies auch benennt- z.B. fünf positive Erlebnisse, Wahrnehmungen oder Gedanken sich selber sagen, aufschreiben oder auch mit den anderen teilen. Wenn dies zum abendlichen Ritual wird, hat man viel für die eigene psychische Stabilität getan.

- Positive Rückmeldung zum Verhalten geben: Es tut gut und bestärkt positive Verhaltensweisen, wenn Eltern diese nicht für selbstverständlich nehmen, sondern den Kindern und Jugendlichen zurückmelden. Vielleicht ist es auch passend, wenn man sich in der Familie regelmäßig positive Rückmeldung gibt. ("Mich freut/ich bin stolz/mir gefällt, dass Du....., weil.....").  

- Gelassenheit: Wenn die Situation, z.B. in Quarantäne oder im „Homeoffice“ & „Homeschooling“ eine Ausnahmesituation darstellt, sollten wir nachsichtiger mit uns selber und unseren Kindern umgehen. Es ist nicht zu erwarten, dass wir den bisherigen Anforderungen in gleicher Weise gerecht werden. Es braucht Zeit, bis sich alles eingespielt hat und Anforderungen und Pflichten der neuen Situation angepasst worden sind.

Tipps für Paare unter bayern-gegen-gewalt.de/gewalt-vorbeugen

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[mks_accordion_item title="Mit Ärger und Konflikten konstruktiv umgehen"]

Insbesondere, wenn wir viel Zeit miteinander und dazu noch auf engerem Raum verbringen, kann sich das Konfliktpotential schnell erhöhen oder bestehende Konflikte können sich verschärfen. In dieser besonderen Situation ist es ganz normal, dass man sich u. U. “auf die Nerven geht”.

- Ärger konstruktiv ansprechen: Es ist sinnvoll, den eigenen Ärger über Verhaltensweisen der anderen anzusprechen. Dafür muss ein günstiger Zeitpunkt gewählt werden, wenn alle bereit dazu sind, ruhig zu sprechen. Bewährt hat sich in der Gesprächsführung, z.B. "Mich ärgert/stört/nervt, wenn Du .... (Verhaltensweise konkret benennen), weil .... (Begründung geben) und ich wünsche mir, dass ... (Wunsch an das Verhalten des Anderen richten)."

- Vereinbarung von Regeln des Umgangs miteinander: Es kann sinnvoll sein, diese nicht nur zu besprechen, sondern auch sichtbar für alle aufzuschreiben. Regelverstöße sollten nicht mit Strafen/Sanktionen geahndet werden. Stattdessen ist es auch hier wichtig, immer wieder miteinander zu sprechen und sich über die eigenen Gefühle und Gedanken auszutauschen. Kinder und Jugendliche können und wollen die Sorgen ihrer Eltern verstehen und möchten umgekehrt verstanden werden.

- Zurückziehen bei eskalierten Konflikten: Wenn ein Konflikt immer stärker eskaliert, ist es besser, sich aus der Situation zunächst herauszuziehen. Erhitzte Gemüter können nicht mehr klar denken und oft bereut man später, was man gesagt oder getan hat. Also z.B. den Raum verlassen, jemanden anrufen, über Kopfhörer Musik hören, etc. Wenn sich alle „abgekühlt“ haben, kann man einen Zeitpunkt vereinbaren, um über ein Thema/Problem zu sprechen und Lösungen zu suchen. Der Zeitrahmen sollte hierfür klar begrenzt sein.

- Strategien zum Umgang mit starken Gefühlen: Wie kann ich merken, dass die*der Andere gleich “in die Luft geht”? Vielleicht könnte man hierfür ein Signal (Wort, Handzeichen) vereinbaren. Was hilft meinem Kind oder auch mir, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen? (Rausgehen, ins Kissen schreien oder Kissen schlagen, etc.) Wie kann ich besser verstehen, was den Anderen ärgerlich werden lässt?

- Bedrohung: Wenn man sich bedroht fühlt, ist es wichtig, sich selbst zu schützen und damit eine gefährliche Eskalation zu vermeiden. Das bedeutet, dass ich der aggressiven Person eventuell besser nachgebe, flüchte, Schutz suche und damit die Situation deeskaliere. Treten bedrohliche Situationen mehrmals und häufiger auf oder sind sie akut, holen Sie sich Unterstützung (z.B. Erziehungsberatungsstellen, Frauennotruf, Sozialbürgerhäuser, Polizei). Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.bayern-gegen-gewalt.de

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[mks_accordion_item title="Empfehlungen im Fall von Quarantäne"]

Empfehlungen, wie Sie Ihre Kinder gut unterstützen können, sowie Tipps für die psychosozialen Bedürfnisse bei einer eventuellen häuslichen Quarantäne finden Sie in den Flyern des Psychosozialen Krisenmanagements des BBK  "Covid-19: Tipps für Eltern" und " Tipps bei häuslicher Quarantäne".

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[mks_accordion_item title="Mehrsprachige Informationen und Beratungsangebote"]

Mehrsprachige Informationen der Bundesregierung zum Coronavirus finden Sie hier oder in diesem Beitrag.

Beratung in mehreren Sprachen zu Schule und Bildung finden Sie in der Bildungsberatung International unter 089 233 26975

Mehrsprachig auf Arabisch, Aserbaidschanisch, Bosnisch, Farsi/Dari (Persisch/Afghanisch), Englisch, Französisch, Griechisch, Kroatisch, Kurdisch, Russisch, Serbisch, Türkisch und Ukrainisch.

Für Menschen, die aufgrund der aktuellen Situation psychisch belastet sind, hat der Psychologische Dienst für Ausländer (Caritas) die telefonischen Sprechzeiten erweitert. Die Beratung wird mehrsprachig angeboten in den Sprachen Dari, Englisch, Griechisch, Italienisch, Russisch, Serbisch, Spanisch und Türkisch.

Wie sich die aktuelle Situation auf geflüchtete Menschen auswirken kann und welche Probleme sich daraus ergeben können, wird in den Videos von Refugio München erklärt.

Tipps für Eltern:

auf Deutsch


auf Englisch / english

auf Französisch / français

auf Dari / فارسی

auf Arabisch / عربي

Was hilft gegen Angst, Nervosität und Langeweile:

auf Deutsch

auf Englisch / english

auf Französisch / français

auf Dari / فارسی

auf Arabisch / عربي

 

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[mks_accordion_item title="Sich beraten lassen, Unterstützung suchen"]

Nutzen Sie Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfen, wenn Sie sich (durch die Corona-Krise oder durch andere Themen) psychisch belastet fühlen oder Sie sich Sorgen um Ihre Tochter/Ihren Sohn machen.

In einer telefonischen, Mail- oder persönlichen Beratung bieten Ihnen z.B. folgende Anlaufstellen eine Möglichkeit zum Gespräch und zur Unterstützung:

Zentraler Schulpsychologischer Dienst (ZSPD), 089 23366500, Email: schulpsychologie@muenchen.de, Beratung für Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte städtischer Schulen

Bildungsberatung der Stadt München, Schulberatung, Tel.: 089 233 83300, bildungsberatung@muenchen.de

Bildungsberatung International, Tel.: 089 233 26875, schulberatung-international@muenchen.de


Staatliche Schulberatungsstelle für München Stadt und Landkreis, 089 558998960, Email: info@sbmuc.de, Beratung für Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte staatlicher und privater Schulen

Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche (im jeweiligen Stadtviertel): Zuständige Beratungsstelle abhängig vom Wohnort; Beratung bei Fragen des Familienlebens, Erziehungsfragen, Entwicklungsproblemen, Gefährdung und Schutz von Kindern und Jugendlichen etc. 

Familien Notruf München e.V.: bei Paarproblemen und Fragestellungen zum Thema Trennung/Scheidung, auch z.B. bei Fragen zur Vereinbarkeit von Homeoffice und Kinderbetreuung; 0892388566, info@familien-notruf-muenchen.de

Münchner Insel, Krisen- und Lebensberatung, aktuell unter diesen Nummern : 089 22 00 41089  210 21 8480160  95 78 63 080151  55 23 53 00

Telefonseelsorge: 08001110111, 08001110222, 116 123 (täglich 24 Stunden, Anrufe sind kostenfrei, Mailberatung: Antwort dauert ca. drei Tage; Chatberatung)

Krisendienst Psychiatrie München: 0180 6553000 Tel. tägl. 0-24 Uhr; tel. Beratung, ggf. ambulante Krisentermine 

Krisentelefon der AETAS Kinderstiftung: bei allen Fragen zur psychischen Belastung für Kinder und Familien, die durch die Corona-Krise, Quarantäne oder Isolation entstehen können, 089 997 40 90 20, Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 10 und 13 Uhr;  beratung@aetas-kinderstiftung.de

Corona-Hotline der Bayerischen Staatsregierung: 089 122220 (tägl. 8-18 Uhr), bei Fragen zum Corona-Virus

Servicetelefon des Sozialreferats München: 089 233 96833, bei sozialen Notlagen, Vermittlung in Sozialbürgerhäuser, prekäre Wohnsituation, etc.

Frauennotruf München: Beratungstelefon und Krisentelefon für Frauen* bei sexuellen Übergriffen und Gewalt, 089 76 37 37, Montag/ Dienstag / Donnerstag/ Freitag von 10 -13 Uhr sowie von 15-21 Uhr, Mittwoch von 10-13 Uhr sowie von 18 bis 21 Uhr

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben, 08000 116 016

Hilfeportal Sexueller Missbrauch: für Betroffene, ihre Angehörigen und andere Menschen, die sie unterstützen wollen.

Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: Vertrauliche und anonyme Beratung bei Verdacht auf sexuellem Missbrauch in der Nachbarschaft oder mittels digitaler Medien: 0800 2255530

Hilfetelefon tatgeneigte Personen: „Stopp – bevor was passiert!“ bietet Hilfe für Personen mit Gewalt- und Sexualphantasien, Neigungen zu sexualisiertem Verhalten und häuslicher Gewalt, 0800 70 222 40

Nummer gegen Kummer: für Eltern: 0800 1110550 Mo-Fr 9-11 Uhr, Di und Do 17-19 Uhr

Onlineberatung für Eltern der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung

Weitere außerschulische Hilfsangebote in München finden Sie unter: pi-muenchen.de/ausserschulische-hilfsangebote

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Vielleicht sind diese Seiten für Ihr Kind interessant? 

Das aktuelle Schuljahr - schulpsychologische Anregungen für Schüler*innen: Was Du selbst tun kannst – Lerntipps und mehr…
 
Lernen zuhause – schulpsychologische Anregungen für Schüler*innen: Wenn Du gerade nicht oder weniger häufig zur Schule gehen kannst...
 

Möchten Sie mit jemandem sprechen? Haben Sie eine Frage? Vermissen Sie etwas?

Bitte schreiben Sie an schulpsychologie@muenchen.de oder rufen Sie an unter 089 233 66500.

Wir sind telefonisch, per Mail, per Video-Beratung oder nach Absprache auch persönlich für Sie da.

 

Das aktuelle Schuljahr– schulpsychologische Anregungen für Schüler*innen

Was Du selbst tun kannst- Lerntipps und mehr…

Stand: 31.08.2020 (Zentraler Schulpsychologischer Dienst)

Back to School! Nach einem sehr ungewöhnlichen zweiten Schulhalbjahr 2019/20 gilt es nun, gut in das neue Schuljahr 2020/21 zu starten.

Vielleicht freust Du Dich, wenn die Schule wieder beginnt und Du Deine Mitschüler*innen wieder siehst? Vielleicht fällt es Dir aus verschiedenen Gründen schwer? Vielleicht blickst Du mit gemischten Gefühlen ins kommende Schuljahr?

Im Folgenden findest Du einige Ideen aus schulpsychologischer Sicht, was Du selbst tun kannst, um Dich zu stärken und das schulische Lernen gut zu bewältigen. Diese sind lediglich als Anregungen gedacht, die Du- je nach Alter mit Deinen Eltern- an die individuelle Situation anpassen kannst.

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[mks_accordion_item title="Mit Schwung und Zuversicht ins Schuljahr starten"]

Worauf freust Du Dich, wenn das Schuljahr wieder beginnt? Vielleicht auf die Mitschüler*innen, auf bestimmte Lehrkräfte, auf ein gutes Buch in der Bibliothek, auf den Schulweg mit Freund*innen, auf den Unterricht in Deinen Lieblingsfächern, einfach wieder „aus dem Haus zu kommen“,…?
Worauf bist Du neugierig? Vielleicht hast Du neue Unterrichtsfächer, kommst in eine neue Klasse,…?
Gemischte Gefühle? Falls es mit gemischten Gefühlen verbunden ist, dass Du wieder in die Schule gehst oder Dir konkrete Sorgen durch den Kopf gehen, dann sprich mit einem Erwachsenen darüber. Vielleicht lassen sich im Vorfeld Fragen klären und die Sorgen auflösen!? Wichtig ist: Auch falls das Aufstehen und in die Schule gehen zunächst schwierig für Dich sein sollte, zieh es durch und gib Dir die Chance, Dich wieder an den Schulalltag zu gewöhnen.


Ein paar Ideen, um Dich positiv auf die Schule einzustimmen: Überlege Dir am Abend vor der Schule, worauf Du Dich in der Schule freust. Sprich mit Freunden oder Deinen Eltern über positive Dinge aus der Schulzeit. Vielleicht kannst Du Dir für den Nachmittag/Abend nach den ersten Schultagen etwas vornehmen, was Dir Spaß macht? Vielleicht kann der Schulanfang auch gefeiert werden?
Versuche zuversichtlich ins Schuljahr zu blicken: Vertraue auf Deine eigenen Kräfte und dass Du es schaffst damit umzugehen, was kommt! Du bist nicht allein- Lehrkräfte, Eltern und andere Personen werden Dich bei der Bewältigung des Schuljahres unterstützen! Im Gespräch mit Freund*innen kannst Du auch versuchen, den anderen Mut zu machen. 
Irgendwann wird auch die Corona-Phase hinter uns liegen. Sich auszumalen, was dann wieder Schönes möglich ist und worauf wir uns freuen (z.B. die Oma einfach jederzeit in den Arm nehmen können, tanzen gehen), kann sehr wohltuend sein.
Eine Idee, was man selbst tun kann, um zuversichtlich zu bleiben ist, nach jedem Schultag zu überlegen: Was ist mir heute gelungen- auch wenn es ein noch so kleiner Erfolg ist? Was war heute schön? Worum bin ich froh?  

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[mks_accordion_item title="Sich Routinen überlegen"]

Routinen im Alltag sind wichtig, da sie Sicherheit und Orientierung geben, Energie sparen und helfen Ziele zu erreichen! Überleg Dir, wie Du wieder in einen geregelten Lernalltag finden kannst.  

Strukturierung des Tages: Überlege Dir eine zur schulischen Situation passende Tagesstruktur: Wann stehe ich auf, wenn am nächsten Tag Schule ist, damit in der Früh kein Stress entsteht? Wann gehe ich aus dem Haus, um rechtzeitig in der Schule zu sein? Wann mache ich Pause? Wann sind meine Lernzeiten? Wann gehe ich zu Bett, wenn am nächsten Tag Schule ist? Der Handywecker, bei dem man für verschiedene Tage unterschiedliche Zeiten und Töne einstellen kann oder ein Übersichtsplan für die Woche können Dir helfen, Routinen zu entwickeln.

Routinen für die Mediennutzung: Vielleicht hast Du Dich in der Zeit des „Homeschooling“ länger als sonst mit sozialen Netzwerken, YouTube Videos und Video-Spielen beschäftigt.  Begrenze diese Zeit auf ein passendes Maß (ggf. zusammen mit Deinen Eltern), so dass Du Deine schulischen Ziele erreichen kannst und auch noch Zeit für andere Dinge hast, die Dir guttun und Dir wichtig sind. Manche Handys helfen Dir bei der „Selbstkontrolle“, indem sie Dir die Nutzungszeiten anzeigen.

Da die Nutzung von Medien meist mit Spaß, Erfolg und Gemeinschaft verbunden ist, kann es schwierig sein, diese selbst zu begrenzen. Vereinbare ggf. mit Deinen Eltern, welche Unterstützung Du von ihnen bekommen kannst (z.B. Handy abends abgeben, Begrenzung des WLAN Zugangs etc.) oder wende Dich an eine Beratungsstelle, denn das Erlernen von Selbststeuerung kann trainiert werden. Die Schulpsychologin bzw. der Schulpsychologe kann Dir auch weiterhelfen.

Routinen im Hinblick auf die Corona-Situation: Stress im Schulalltag lässt sich vermeiden, wenn Du im Vorfeld (ggf. mit Deinen Eltern) überlegst, wie Du es schaffst, täglich die Mund- Nasen-Bedeckung dabei zu haben (z.B. Wo bewahrst Du frische auf? Wie transportierst Du sie in die Schule? Wann packst Du sie ein? Wo legst Du gebrauchte ab, bis sie gewaschen werden?)

Bis eine neue Verhaltensweise zur „Routine“ wird, kann es eine Weile dauern.
Das ist ganz normal, bleib einfach geduldig dran!

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[mks_accordion_item title="Flexibel bleiben"]

Stell Dich innerlich darauf ein, dass sich die Regeln zu Schutz- und Hygienemaßnahmen im aktuellen Schuljahr immer wieder ändern können- auch in der Schule, je nachdem wie sich die Lage entwickelt. Ebenso kann ein Wechsel von Unterricht in der Schule zu Fernunterricht („Homeschooling“) im aktuellen Schuljahr möglich sein.

Sich innerlich darauf vorzubereiten und verschiedene Situationen zu durchdenken, kann Befürchtungen abbauen und Stress reduzieren. Dafür kannst Du Dir im Vorfeld (ggf. zusammen mit Deinen Eltern) kurz überlegen: Was hat im Distanzunterricht der vergangenen Monate gut geklappt und kann beibehalten werden? Was hat Spaß gemacht? Was war problematisch und wie kann ich das ändern? Kann und will ich jetzt schon etwas dafür tun? (z.B. überlegen, wie dann der Arbeitsplatz geeignet gestaltet werden könnte)
Für den Fall, dass Du von zu Hause aus lernst, haben wir hier einige Anregungen zusammengestellt: pi-muenchen.de/schulpsychologie-tipps-lernen-zuhause

Wenn Du schon älter bist und Dich im Detail informieren willst, findest Du Informationen unter km.bayern.de/faq-zum-unterrichtsbetrieb-an-bayerns-schulen bzw. km.bayern.de/informationen-in-anderen-sprachen-und-leichter-sprache
Über die konkrete Umsetzung an der Schule wirst Du (bzw. Deine Eltern) durch die Schule informiert. 

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[mks_accordion_item title="Informationen aus (sozialen) Medien kompetent nutzen"]

Informiere Dich bewusst: Es ist zwar wichtig, bezüglich COVID-19 auf dem Laufenden zu bleiben, aber ein ständiges Checken von Nachrichten kann Stress erhöhen. Achte deshalb drauf, welche Wirkung die Berichterstattung in den Medien auf Dich hat und entscheide bewusst, welche Berichterstattung Du anschaust.

Checke die Fakten: Wenn Du Dich über das Corona-Virus informierst, prüfe Informationen, kritisch auf ihren Wahrheitsgehalt- auch Informationen, die über Soziale Medien geteilt werden. Es werden auch falsche Nachrichten, Verschwörungstheorien, Kettenbriefe zur Corona-Epidemie verbreitet. Sprich mit anderen Personen darüber, mit Eltern und Lehrkräften.

Teile Nachrichten nicht vorschnell: So kannst Du dazu beitragen, die Verbreitung von falschen oder ängstigenden Nachrichten zu unterbrechen!

Weise andere auf Falschmeldungen hin: Wenn Du eine Nachricht von Freund*innen erhalten hast, die Du geprüft hast und sich als falsch herausstellt, mach diese freundlich darauf aufmerksam. Diskutiere Meinungsverschiedenheiten möglichst ruhig und sachlich.

Nutze vertrauenswürdige Quellen
: Beziehe Informationen über die Infektionskrankheit und Schutzmaßnahmen nur aus vertrauenswürdigen Quellen, z.B.:
- Kindernachrichten: zdf.de/kinder/logo, Informationen für Kinder des WDR
- Klicksafe (kompetenter und kritischer Umgang mit Medien): klicksafe.de/fuer-kinder bzw. klicksafe.de/fuer-jugendliche/

Wenn Du schon älter bist:
- Robert-Koch-Institut (rki.de)
- Rechtsgültige Verordnungen (stmgp.bayern.de/coronavirus/rechtsgrundlagen/)
- Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus (km.bayern.de)
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (infektionsschutz.de)

Aktuelle mehrsprachige Informationen der Bundesregierung findest Du hier oder im Abschnitt “Mehrsprachige Informationen”.

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[mks_accordion_item title="Wissenslücken schließen und Probezeit bewältigen"]

Vielleicht hast Du in den letzten Monaten, im „Homeschooling“, wenig gelernt, hast den Eindruck, dass „alles ewig her ist“ oder willst jetzt ein „Vorrücken auf Probe“ erfolgreich bestreiten.    
Informiere Dich bei Deinen Lehrerinnen und Lehrern, welche Förderung an Deiner Schule angeboten wird. Falls Du Nachhol- bzw. Förderbedarf in mehreren Fächern siehst, versuche herauszufinden, in welchen Fächern dies am wichtigsten ist bzw. wo Du am meisten von einer Unterstützung profitierst.
Da eine zusätzliche Förderung parallel zum regulären Unterricht zusätzlicher Anstrengung bedarf, überlege zusammen mit Deinen Eltern sowie Lehrkräften, wie Du den erhöhten Arbeitsaufwand in Deinen Schulalltag integrieren kannst.
Wenn die ersten Prüfungen im neuen Schuljahr anstehen, versuche Dich ruhig und konzentriert darauf vorzubereiten. Dabei könnte Dir ein Lernplan helfen, bei welchem Du Dir überlegst, wann Du mit der Vorbereitung auf die Prüfung beginnst, wie viele Lerneinheiten an welchen Tagen zu schaffen sind, welche Inhalte für die anstehende Prüfung besonders wichtig sind und mit welchen Lernstrategien Du Dich auf die anstehende Prüfung vorbereiten möchtest.
Überlege Dir, welche Lernstrategien in vergangenen Prüfungen erfolgreich funktioniert haben. Vielleicht lernst Du lieber allein, vielleicht bereitest Du Dich lieber zusammen mit Mitschüler*innen in einer Lerngruppe auf Prüfungen vor? Vielleicht kannst Du Dich am Ende eines jeden Vorbereitungstages von Deiner Mutter, Deinem Vater, Deiner Schwester, Deinem Bruder, einer Mitschülerin oder einem Mitschüler oder von irgendjemand anderem abfragen lassen? Vielleicht kannst Du Dir beim Lernen auch andere Hilfe holen?

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[mks_accordion_item title="Sich selbst motivieren"]

Um Deine Motivation zu erhöhen, kannst Du z.B. Folgendes tun:

Mache Dir klar und notiere vielleicht ein paar Stichworte, welche persönlichen Ziele Du hast (z.B. mit den Freund*innen in einer Klasse bleiben, englische Videos ohne Untertitel verstehen)!

Plane die Schritte beim Lernen so, dass Du sie auch erreichen kannst (z.B. lieber viermal pro Woche 10 Vokabeln als einmal 40 Vokabeln lernen).

Denke an Deine Stärken und sieh sie unabhängig vom schulischen Erfolg!

Mache Dir die Rahmenbedingungen für die Arbeit so angenehm wie möglich.

Manchmal ist es leichter, mit einer angenehmeren Tätigkeit zu beginnen und im Wechsel unangenehmere und angenehmere Arbeiten zu erledigen.

Überlege Dir eine Belohnung, die Du Dir nach getaner Arbeit gönnst (z.B. „Nach dem Lernen telefoniere ich mit meiner Freundin.“)

Richte den Blick auf das, was Du schon geschafft hast und betrachte nicht so sehr die noch zu bearbeitende Menge! Betrachte den Unterschied, was Du am Anfang der Lernphase konntest (nicht konntest) und was Du nun bereits beherrschst. Lobe Dich selbst dafür!

Zeige jemandem, was Du gearbeitet hast oder lass Dich von jemandem abfragen.

Bereite am Ende einer Lerneinheit schon die nächste vor. Es wird bereits eine positive Erwartung und Arbeitsmotivation für die nächste Lernphase geschaffen und das „lästige Anfangen“ wird dadurch vielleicht erleichtert.

Falls trotz verändertem Lernverhalten eine Note mal nicht so gut wie erhofft sein sollte, lass dich nicht entmutigen. Vielleicht musst Du einfach noch länger durchhalten, bis sich Dein Lernen auf die Noten auswirkt. Bestimmt sind in der Arbeit Fortschritte sichtbar, die sich durch Dein Lernen ergeben haben. Überlege, was Du für die nächste Arbeit noch anders machen kannst und suche nach Möglichkeiten, einen Ausgleich zu schaffen (z.B. Mitarbeit).

Such Dir jemanden, der Dir helfen kann, wenn Du etwas nicht verstehst (siehe Abschnitt: "sich beim Lernen Hilfe holen").

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[mks_accordion_item title="Sich beim Lernen Hilfe holen"]

Viele Lehrkräfte bieten Schüler*innen an, bei Rückfragen zum Stoff oder Übungen zu unterstützen. Trau Dich, die Lehrkraft zu kontaktieren, wenn sie Dir dies angeboten hat.

Zusätzlich zur schulischen Förderung gibt es bei Bedarf folgende kostenfreie Möglichkeiten in München:

- Der gemeinnützige Verein Studenten bilden Schüler e.V. ist eine durch ehrenamtlich engagierte Studenten betriebene Initiative. Ihre Schwerpunkte liegen auf Einzelunterricht und der Förderung des selbstständigen Lernens.

- Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der InitiativGruppe - Interkulturelle Begegnung und Bildung e.V. unterstützen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auf ihrem Bildungs- und Ausbildungsweg und helfen bei den Hausaufgaben und dem Erlernen der deutschen Sprache. Dieses Angebot richtet sich auch an Schüler*innen, die keinen Migrationshintergrund haben.

- Der Zenetti-Treff bietet kostenfreie Nachhilfe für Schüler*innen rund um das Schlachthofviertel an.

Darüber hinaus findest Du auch Online-Angebote/-Nachhilfe:

- Onlineangebot zu Biologie, Chemie, Physik: Auf virtuellen Pinnwänden können Schülerinnen und Schüler Fragen zu Biologie, Chemie, Physik sowie zu MINT-Berufen stellen. Expert*innen (Initiative junge Forscherinnen und Forscher e.V. ijf) beantworten die Fragen dann zeitnah

- Die Corona School ist ein Angebot, bei dem Studierende Schüler*innen per Videochat beim Lernen unterstützen.

- Ein Angebot von ehrenamtlichen Tutor*innen, die Schüler*innen bei Fragen unterstützen, findest Du unter https://naklar.io/

- stayschool ist eine Plattform zur Unterstützung von Schüler*innen beim Homeschooling ab der 5. Klasse.

Wenn Du einiges zum Ausdrucken hast, aber keinen Drucker zu Hause, gibt es hier einen kostenlosen Druckservice für Schüler*innen: JIZ München


Wenn Du einen verpassten Stoff nochmal nachlesen und wiederholen möchtest, kannst Du z.B. auf folgenden Seiten Deine Wissenslücken auffüllen:

br.de/mediathek/rubriken/themenseite-schule-daheim-100

binogi.de

de.serlo.org/

bildungsserver.de/onlineressource

anton.app/de/

Hier findest Du eine Sammlung für weitere digitale Angebote.


Schulpsycholog*innen, Beratungslehrkräfte oder Lerncoaches Deiner Schule können Dir auch helfen. Auf der Homepage Deiner Schule findest Du die Kontakte.

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[mks_accordion_item title="Sich selbst und andere weiterhin schützen"]

Nach wie vor sind wir alle aufgefordert, die Anzahl der persönlichen sozialen Kontakte möglichst gering zu halten, damit sich möglichst wenig Menschen zur gleichen Zeit gegenseitig anstecken. Die Polizei bzw. das Ordnungsamt kontrolliert die Einhaltung der Regeln und es kann Bußgelder geben, wenn man dagegen verstößt. Halte Dich an die Regeln, um Dich und andere zu schützen!
Hier findest Du die immer die aktuellen, rechtsgültigen Verordnungen: stmgp.bayern.de/coronavirus/rechtsgrundlagen

Beachte die Hygieneregeln beim Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, z.B. unter infektionsschutz.de/alltagsmaske-tragen oder unter wdrmaus.de/mundschutz:

  • Vor dem Anlegen einer Mund-Nasen-Bedeckung solltest Du Dir nach Möglichkeit gründlich die Hände waschen. 
  • Achte beim Aufsetzen darauf, dass die Alltagsmaske Mund und Nase vollständig bedeckt und an den Rändern möglichst eng anliegt.
  • Vermeide es, während des Tragens die Mund-Nasen-Bedeckung zu berühren und zu verschieben.
  • Eine durchfeuchtete Mund-Nasen-Bedeckung sollte gewechselt werden. Nimm deshalb an einem langen Schultag mehrere Masken mit!
  • Zum Abnehmen fasse die Mund-Nasen-Bedeckung am besten an den seitlichen Bändern an.
    Wasche Dir nach dem Absetzen der Mund-Nasen-Bedeckung die Hände, sobald Du die Möglichkeit dazu hast.
  • Entsorge Einwegmasken nach dem Tragen in einem Mülleimer. 
  • Bewahre wiederverwendbare Mund-Nasen-Bedeckungen vorübergehend in einem separaten Beutel auf.
  • Wasche textile Mund-Nasen-Bedeckungen baldmöglichst (Waschmaschine bei mindestens 60 ° C; wie effektiv andere Methoden der Reinigung sind, wie Erhitzen im Backofen, ist fraglich).
  • Lass Mund-Nasen-Bedeckungen nach dem Waschen vollständig trocknen.

Die Hygienetipps kennst Du inzwischen:
– Gründlich und regelmäßig Hände mit Seife waschen – 30 s lang (Merkhilfe: zweimal „Happy Birthday“ singen).
– Hände aus dem Gesicht fernhalten.
– Husten und niesen in die Armbeuge oder ein Taschentuch
– Taschentücher nur einmal benutzen.
– In geschlossenen Räumen regelmäßig lüften
- Um sich an die Regeln zu erinnern und zu gewöhnen, können Plakate helfen, z.B. Plakat 10 Hygienetipps

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[mks_accordion_item title="Mit psychischen Belastungen, Sorgen und Ängsten umgehen"]

Die Situation in der Schule und auch im sonstigen alltäglichen Leben ist noch immer besonders. Vielleicht hast Du Dich dennoch schon ein bisschen daran gewöhnt und in den vergangenen Wochen und Monaten gelernt, damit klar zu kommen. Vielleicht fühlst Du Dich aber auch belastet und das aktuelle Schuljahr trägt aus verschiedenen Gründen noch einmal gefühlt zu einer stärkeren Belastung bei.
 
Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Belastungen – es gibt keine „richtigen“ oder „falschen“ Reaktionen. Gefühle, von denen belastete Schülerinnen und Schüler, aber auch Erwachsene, häufig berichten, können z.B. Verunsicherung, Angst, Traurigkeit oder auch Reizbarkeit sein.

Gefühle sind auch nützlich- wie z.B. Angst: Sie kann uns motivieren, dass wir uns bestmöglich schützen (und z.B. nun gründlicher die Hände waschen als sonst). Sehr starke Angst kann uns aber auch lähmen und dazu führen, dass wir weniger gut nachdenken und uns schlechter konzentrieren können.

Unterschiedlich ist auch, was Menschen als hilfreich empfinden. Vielen Menschen hilft Folgendes:

– Gespräche über das, was Dich beschäftigt, können Dich entlasten und Dir zu neuen Sichtweisen sowie Ideen verhelfen. Sprich mit nahestehenden Personen (z.B. mit Mutter, Vater, Geschwistern oder Großeltern, Freunden oder Lehrkräften per Telefon) oder mit Außenstehenden per Telefon- oder Onlineberatung. Manche Ängste entstehen, weil man nicht so genau versteht, was eigentlich los ist. Trau Dich, Deine Fragen zu stellen. Manchmal hilft eine klare Antwort, besser damit umzugehen oder auch die Realität anders zu sehen und Ängste abzubauen. Es kann auch sein, dass es auf Deine Fragen keine klare Antwort gibt, aber Du erfährst dann immerhin, wie die anderen damit umgehen. Bringe das Gespräch auch bewusst wieder auf andere interessante, angenehme oder lustige Dinge. 

Ängste werden oft durch Gedanken (z.B. sich Katastrophen ausmalen) geschürt. Wenn wir uns „Schreckliches“ in Gedanken ausmalen und vorstellen, dann reagieren auch unser Körper und unsere Gefühle so, als wäre die Gefahr wirklich da. Denn Gefühle unterscheiden nicht zwischen echter Realität und unserer Vorstellung. Wenn Du also merkst, dass Deine Gedanken um ein Thema kreisen, das Dir Angst macht, kannst du Folgendes tun: Du kannst diesen Mechanismus selbst beeinflussen, indem Du Deine Gedanken bewusst auf etwas anderes lenkst (z.B. auf die Atmung, auf beruhigende Gedanken oder auf Gedanken, die Dir Mut machen) oder etwas tust, was Dir normalerweise auch gut tut (z.B. malen, Musik hören, Sport, etwas Gutes kochen, einen guten Film ansehen, mit Freunden chatten, basteln). Überlege, wie Du im Kontakt kreativ werden könntest (z.B. sich über Videoanruf zum gemeinsamen Abendessen verabreden).

Worte, Bilder und Videos der Berichterstattung in den Medien haben eine Wirkung auf uns. Wenn Dich Medienberichte beunruhigen, sprich mit Deinen Eltern/Bezugspersonen darüber. Stress kann auch entstehen, wenn man sich ununterbrochen informiert. Schränke dies auf bestimmte Zeiten ein und informiere Dich z.B. nur einmal täglich.

Wenn Du Filme schaust, verzichte auf Filme, die Aufregung zusätzlich schüren. Wähle einen lustigen Film oder z.B. eine Serie aus Deiner Kindheit, die eine gute Stimmung fördern.

- Entspannungsübungen können angenehm sein. Z.B. Body2Brain App (Android/Apple) mit 15 Übungen für Entspannung für Kinder und Jugendliche; oder diese Anleitungen der Techniker Krankenkasse zum Entspannen für Erwachsene. 

- Sport und Bewegung helfen vielen Menschen bei Belastungen und Stress. 

- Auch Struktur im Alltag (wie z.B. regelmäßige Ess-, Lern- und Schlafenszeiten) kann hilfreich sein.

Informationen, was Du für Deine psychische Gesundheit „in Zeiten von Corona“ tun kannst, findest Du auch auf der Seite www.corona-und-du.info

 

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[mks_accordion_item title="Mehrsprachige Informationen und Unterstützungsangebote für Neuzugewanderte"]

Mehrsprachige Informationen der Bundesregierung zum Coronavirus findest Du hier oder in diesem Beitrag.

Weitere links:

- Informationen zum Coronavirus für Geflüchtete

- Informationen mit Zeichnungen (mehrsprachig) von Morgen e.V. München

- Informations-Plakate in einfacher Sprache und Fremdsprachen zum Corona-Virus zum empfohlenen Verhalten nach einem positiven Testergebnis „Corona positiv – Was dann?“  
integrationsbeauftragte.bayern.de/corona-positiv-was-dann

Beratung in mehreren Sprachen zu Schule und Bildung findest Du in der Bildungsberatung International unter 089 233 26975

Mehrsprachig auf Arabisch, Aserbaidschanisch, Bosnisch, Farsi/Dari (Persisch/Afghanisch), Englisch, Französisch, Griechisch, Kroatisch, Kurdisch, Russisch, Serbisch, Türkisch und Ukrainisch.

Das Bellevue di Monaco bietet Lernhilfe für Geflüchtete jetzt auch digital an. Es werden auch digitale Sprachpartnerschaften organisiert. Der Kontakt ist per WhatsApp und Telefon möglich: 0176 – 455 715 27

Für Menschen, die aufgrund der aktuellen Situation psychisch belastet sind, hat der Psychologische Dienst für Ausländer (Caritas) die telefonischen Sprechzeiten erweitert. Die Beratung wird mehrsprachig angeboten auf dari, englisch, griechisch, italienisch, russisch, serbisch, spanisch und türkisch.

Der Psychologische Dienst der Arbeiterwohlfahrt München bietet Beratung auf türkisch, serbisch, kroatisch, bosnisch und deutsch an.

Wie sich die aktuelle Situation auf geflüchtete Menschen auswirken kann und welche Probleme sich daraus ergeben können, wird in den Videos von Refugio München erklärt.

Was hilft gegen Angst, Nervosität und Langeweile:

auf Deutsch

auf Englisch / english

auf Französisch / français

auf Dari / فارسی

auf Arabisch / عربي

 

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[mks_accordion_item title="Sich (schulpsychologische) Unterstützung suchen "]

Vielleicht kennst Du schon die Schulpsychologin oder den Schulpsychologen Deiner Schule, weil sie oder er Dir schon einmal bei einem kleineren oder größeren Problem geholfen hat. Vielleicht bist Du aber auch neu in Deiner Schule oder Du bist noch nie auf die Idee gekommen, eine Schulpsycholog*in anzusprechen. An beinahe jeder Schule in München gibt es vor Ort eine Schulpsychologin oder einen Schulpsychologen, die oder der für die Schülerinnen und Schüler ein offenes Ohr hat. Und dabei ist es zunächst vollkommen egal, was der Anlass für ein schulpsychologisches Gespräch ist. Ob es um das Thema Lernen oder um das Thema Klassengemeinschaft geht, ob das Thema eher die Schule oder die Familie betrifft… 
Außerdem gibt es Beratungslehrkräfte, Sozialpädagog*innen und weitere Lehrkräfte, die Du persönlich ansprechen kannst (Klassenlehrkraft, Verbindungslehrkraft, Mädchen-/Jungenbeauftragte usw.). Du kannst auch bei uns anrufen. In München gibt es noch viele Stellen zur Beratung und Unterstützung. Die schulischen Fachkräfte können Dir ggf. helfen, eine passende Beratungsstelle zu finden. Trau Dich!

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[mks_accordion_item title="Telefonische Beratung, Online-Beratung, Persönliche Beratung"]

Möchtest Du gerne mit einem Außenstehenden sprechen? Kreisen Deine Gedanken um ein Thema? Kommst Du nicht zur Ruhe? Hast Du Fragen?

In einer telefonischen, Mail-Beratung oder persönlichen Beratung nach telefonischer Vorabsprache bieten Dir z.B. folgende Anlaufstellen eine Möglichkeit zum Gespräch und zur Unterstützung:

Nummer gegen Kummer: für Kinder/Jugendliche:116 111 oder 0800 1110333 (Mo-Sa 14-20 Uhr); Hinweis: Die Beratung findet von Mo bis Fr durch Erwachsene statt, am Samstag nur durch Jugendliche und junge Erwachsene.

Nummer gegen Kummer: für Eltern: 0800 1110550 (Mo-Fr 9-11 Uhr, Di und Do 17-19 Uhr)

Telefonseelsorge: 08001110111, 08001110222, 116 123 (täglich 24 Stunden, Anrufe sind kostenfrei, Mailberatung: Antwort dauert ca. drei Tage; Chatberatung)

Jugendnotmail: Du bist nicht älter als 19? Bei Problemen oder Fragen kannst Du Dich jederzeit an Jugendnotmail wenden. Diskutiere mit anderen Jugendlichen im Chat oder schreibe eine private kostenlose Nachricht an die Berater*innen. Jede Notmail wird beantwortet und Du wirst ernst genommen.

Krisentelefon der AETAS Kinderstiftung: bei allen Fragen zur psychischen Belastung für Kinder und Familien, die durch die Corona-Krise, Quarantäne und Isolation entstehen können, 089 997 40 90 20, (Mo bis Fr 10-13 Uhr);  beratung@aetas-kinderstiftung.de

Corona-Hotline der Bayerischen Staatsregierung: 089 122220 (tägl. 8-18 Uhr), bei Fragen zum Corona-Virus

Servicetelefon des Sozialreferats München: 089 233 96833, bei sozialen Notlagen, Vermittlung in Sozialbürgerhäuser, prekäre Wohnsituation, etc.

Onlineberatung für Jugendliche der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung

Krisendienst Psychiatrie München: 0180 6553000 (tägl. 0-24 Uhr); tel. Beratung, ggf. ambulante Krisentermine 

Hilfetelefon sexueller Missbrauch: 0800 2255530, Niemand darf Dir Gewalt antun, Dich schlagen, Dich mit Worten fertig machen, Dich anfassen, wo Du es nicht willst. (Mo, Mi und Fr 9-14 Uhr, Di und Do 15-20 Uhr) Wenn Du Dich nicht telefonisch melden kannst oder möchtest, kannst Du eine E-Mail schreiben an: beratung@save-me-online.de, Miese Anmache im Netz, Cybermobbing, Probleme mit Sexting, sexueller Missbrauch, Zusendung von Pornos oder andere sexuelle Übergriffe, Cybermobbing, ...: www.save-me-online.de

www.jmd4you.de: Du lebst noch nicht lange in Deutschland und hast ein Problem? Im Internet unter jmd4you findest Du Hilfe.

Jugendinformationszentrum (JIZ) München, 089 550 521 50, Wohnberatung, Rechtsberatung, Auslandsberatung, Übergang Schule-Beruf... info@jiz-muenchen.de - WhatsApp: 0160 - 994 123 94

Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche (im jeweiligen Stadtviertel): Zuständige Beratungsstelle abhängig vom Wohnort; Beratung bei Fragen des Familienlebens, Erziehungsfragen, Entwicklungsproblemen, Gefährdung und Schutz von Kindern und Jugendlichen etc

Staatliche Schulberatungsstelle für München Stadt und Landkreis, 089 5589989-60, E-Mail: info@sbmuc.de, Schulpsycholog*innen und Beratungslehrkräfte, Beratung für Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte staatlicher und privater Schulen

Bildungsberatung der Stadt München, Schulberatung, Beratungslehrkräfte, Tel.: 089 23383300, bildungsberatung@muenchen.de

Bildungsberatung International, Tel.: 089 233-26875, schulberatung-international@muenchen.de

Jugendberufsagentur JiBB (Junge Menschen in Bildung und Beruf), Telefonhotline: 089 5454177942

Zentraler Schulpsychologischer Dienst (ZSPD), Städtische Schulpsycholog*innen, 089 23366500, E-Mail: schulpsychologie@muenchen.de, Beratung für Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte städtischer Schulen

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Unsere anderen Seiten zu folgenden Themen sind:  

Lernen zuhause – schulpsychologische Anregungen für Schüler*innen: Wenn Du gerade nicht oder weniger häufig zur Schule gehen kannst und von Zuhause aus lernst...

Das aktuelle Schuljahr– schulpsychologische Anregungen für Eltern: Wie Sie Ihre Kinder unterstützen können…


Willst Du mit jemandem sprechen? Hast Du eine Frage?

Bitte schreibe an schulpsychologie@muenchen.de oder ruf an unter 089 233 66500.

Wir sind telefonisch, per Mail, per Video-Beratung oder nach Absprache auch persönlich für Dich da.

 

 

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Aktuelles: Bildungsberatung und Corona-Virus

Wir sind für Sie da!

Neben der telefonischen Beratung und der Beratung per E-Mail bieten wir Ihnen ab dem 15. Juni in Einzelfällen auch wieder persönliche Beratung an. Die persönliche Beratung findet unter Wahrung der Hygienevorschriften statt und muss im Vorfeld in jedem Fall telefonisch vereinbart werden.

Bitte lesen Sie sich vor der persönlichen Beratung unbedingt unsere Hygienevorschriften durch.

Darüber hinaus besteht nach Absprache auch die Möglichkeit einer Video-Beratung mit dem Programm Cisco-Webex.

 Beratung Schule, Beruf, Weiterbildung:

Mo-Do 9-12 Uhr und 13-16 Uhr, Fr 9-12 Uhr unter 089 233-83300

E-Mail:bildungsberatung@muenchen.de

Bildungsberatung International:

Mo-Fr 9-12 Uhr und 13-16 Uhr unter 089 233-26875

E-Mail:schulberatung-international@muenchen.de

Berufswegplanungsstelle b-wege:

Mo-Do: 9-17 Uhr, Fr: 9-12 Uhr unter 089 5454 1779 20

E-Mail:b-wege.rbs@muenchen.de 

 Bitte beachten Sie:

Die Bildungsprämie kann digital ausgestellt werden.
Das JiBB ist bis auf Weiteres geschlossen, aber alle Berater*innen sind telefonisch unter 089 5454 1779 42 erreichbar. Meldet Euch mit allen Fragen rund um Eure persönliche oder berufliche Zukunft! 

 

Medieneinsatz für Unterricht zu Hause

In Zeiten der Coronakrise werden wir auf die Probe gestellt, ob und wie Unterricht zu Hause möglich ist. Viele Firmen schicken nun Angebote an Schulen und Lehrkräfte und locken mit zunächst kostenlosen Angeboten. In den Zeiten nach Corona werden diese Angebote aber kostenpflichtig.
Ein zentraler Grund warum es den Medienservice gibt ist die Kostenreduktion in diesem Bereich. Schulen sollen also nicht ihre eigenen Medien kaufen, sondern der Medienservice kauft Volumenlizenzen, die für alle Bildungseinrichtungen der Landeshauptstadt München nutzbar sind. So werden Kosten gebündelt und somit sehr viel Geld gespart.

Wie können Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler aber auf den Medienpool von mehr als 2400 Medien mit Übungsmaterial nach Lehrplan zugreifen?

Direkten Link in Email oder Arbeitsblatt

Jede Münchner Bildungseinrichtung hat einen Zugang zu muc.medienzentrumonline.eu. Dieser Zugang ist jedoch nur für Lehrkäfte und Erziher*innen gedacht. Jedoch können Sie einfach einen Link zum jewiligen Medium an Ihre Schüler*innen zu hause weitergeben. (PDF-Anleitung)

  1. Melden Sie sich bei muc.medienzentrumonline.eu an (Zugangsdaten können Sie gerne telefonisch unter 089 233 85040 erfragen)
  2. Wählen Sie in der Suche "Onlinemedium" aus und geben Sie einen Suchbegriff ein.
  3. Öffnen Sie das Onlinemedium durch anklicken des Filmprojektor-Symbols.
  4. Wenn das Menü des Mediums zu sehen ist (neuer Tab im Browser), könnnen Sie einfach die URL in der Adresszeile des Browsers kopieren und über beliebige Wege an Ihre Schüler*Innen weitergeben. Die Links funktionieren 5 Tage lang.

 

Die Lernplattform mebis

Unter mebis.bayern.de erreichen Sie die Lernplattform des Freistaats. Jede Schule kann sich hier Zugänge über die Mebis Beauftragten der jeweiligen Schule freischalten lassen (Alle aktuellen Infos zu mebis im aktuellen Beitrag auf medienbildung-muenchen.de). In mebis gibt es eine Mediathek, die aus zwei zentralen Teilen besteht. Zum einen Medien aus öffentlichen Quellen. Diese Medien sind einfach Beiträge aus Fernsehbeiträgen die jedoch zu Lernzwecken nur bedingt geeignet sind. Gerade die Besprechung im Anschluss mit den Lehrkräften fällt zur Zeit weg. Der andere wichtigere Teil der Mediathek stellen die Medien des Medienservice dar. Diese Medien wurden nach Lehrplan speziell produziert und sind mit Arbeitsblättern, Übungen, Animationen und interaktiven Aufgaben angereichert. Somit können Schülerinnen und Schüler viel tiefer in den Lernstoff eintauchen und bleiben dabei nahe am Lehrplan.

Klicken Sie einfach nach der Sucheingabe auf den Menüreiter "MZ-Medien" (siehe Bild). Schon werden Ihnen die hochwertigen Medien aus unserem Portfolio angezeigt. Bei Fragen können Sie sich gerne unter der Telefonnummer 089 233 85040 beraten lassen.

Bitte kommunizieren Sie diese Möglichkeit an alle Schülerinnen und Schüler. Geben Sie gezielt Aufgaben mit unseren Medien (Flipped Classroom). Sie können auch Medien in Ihre Arbeitsblätter auf Mebis einbinden oder Medienlisten für Ihre Schüler zusammenstellen.

 

Spezielles Angebot für Grund-, Mittel- und Förderschulen, die mebis nicht nutzen können

um auch Schülerinnen und Schülern Medien zu Hause zu Verfügung stellen zu können, gibt es eine spezielle Möglichkeit über unsere Verleihplattform muc.medienzentrumonline.eu.

Lesen Sie dazu bitte folgende PDF-Anleitung und schicken Sie diese gerne an Kolleginnen und Kollegen weiter.

 

Gerne können Sie uns unter 089 233 85040 erreichen. Wir helfen Ihnen gerne.

 

Achten Sie also bitte auf Folgendes:

  • Schließen Sie für Ihre Schule keine eigenen Verträge zu Mediatheken ab
  • Kaufen Sie keine DVD's für Ihre Schule sondern verweisen Sie auf den Medienservice
  • Melden Sie uns Angebote die an Sie gerichtet werden. Wir nehmen dann gerne Kontakt zu den Medienanbietern auf
  • Sollte ein wichtiges Thema fehlen? Geben Sie uns Bescheid - Wir kümmern uns um die Beschaffung

 

Jetzt neu: Interaktive Übungen in Mebis – Perfekt für die Schule zu Hause

Seit heute haben alle Schüler*Innen die Möglichkeit über mebis die interaktiven Arbeitshefte der Firma medien LB zu nutzen.

Hierzu muss einfach der Suchbegriff "Arbeitshefte" in die Mediathekensuche eingegeben werden. Jedes Arbeitsheft umfasst 50 Aufgaben zum gewählten Themenfeld.

Auch diese interaktiven Medien können Sie direkt per Email, Chat oder Arbeitsblatt Ihren Schüler*Innen zur Verfügung stellen. Die Medien stehen dann 5 Tage zum Bearbeiten zur Verfügung.

Wie das funktioniert erfahren Sie in folgendem Beitrag.

Gerne helfen wir Ihnen persönlich weiter. Sie erreichen uns unter den Telefonnummern 089 233 85030 und 089 233 85040.