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Echt krass – interaktive Ausstellung

Ausstellung für Schüler*innen zur Prävention von sexuellen Grenzverletzungen
Echt krass – interaktive Ausstellung

„Wo hört der Spaß auf?“ Mit diesem Thema beschäftigt sich die Ausstellung „Echt krass!“, die vom 30. November 2022 bis 31. Januar 2023 in der Bayerstr. 28 im Glasgang des Referats für Bildung und Sport ausgestellt ist.

Schüler*innen ab der 8. Klasse können die Ausstellung kostenlos mit ihrer Lehrkraft zusammen von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr besuchen.

Voraussetzung ist der Besuch einer Begleitfortbildung für die Lehrkraft und eine Voranmeldung der Klassen über den Zentralen Schulpsychologischen Dienst am Pädagogischen Institut-Zentrum für Kommunales Bildungsmanagement (PI-ZKB). 

Informationen zu Ausstellung und zur Begleitfortbildung für Lehrkräfte

 

Worum geht es?

Die Wanderausstellung zur Prävention von sexualisierter Gewalt möchte ein Bewusstsein für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung schaffen. Sie stärkt Schüler*innen darin Grenzverletzungen wahrzunehmen und sich gegen Übergriffe unter Jugendlichen zu wehren. Außerdem werden Wege aufgezeigt, wo und wie sie Hilfe, Unterstützung und Schutz erhalten. Flyer zur Ausstellung stehen zum Download hier bereit.

 

Wie kann eine Klasse teilnehmen?

Voraussetzung für den Besuch mit einer Schulklasse ist eine Begleitfortbildung für Lehrkräfte/Schulpsycholog*innen/Schulsozialarbeit. Die Fortbildung durch AMYNA e.V. in Kooperation mit dem Zentralen Schulpsychologischen Dienst informiert über sexualisierte Gewalt im Jugendalter und zeigt Möglichkeiten der Prävention im Schulalltag auf sowie mögliche Schritte, wenn Jugendliche von sexueller Gewalt betroffen sind. In der Fortbildung werden viele abwechslungsreiche Unterrichtsideen und dazugehörige Materialien vorgestellt.

Anmeldung zur Fortbildung

Es werden zwei Veranstaltungstermine angeboten:

  • 30. November 2022
  • 11. Januar 2023

Die Fortbildungen finden von 9 bis 17 Uhr im RBS in der Bayerstraße 28 statt. Bitte melden Sie sich online hier an.

Anmeldung der Klasse zum Besuch der Ausstellung

Bitte melden Sie sich mit Ihrer Klasse an und vereinbaren einen Termin:

Wir freuen uns, dass die Münchner Schüler*innen die Möglichkeit haben, sich mit diesem wichtigen Thema in Begleitung ihrer Lehrkräfte auseinanderzusetzen.

 

 

Informationen zu Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten für Schüler*innen

Hinweise zu innerschulischen Angeboten finden Sie/findet Ihr auf der Homepage Ihrer/Eurer Schule.

Außerschulische Angebote:

Telefon-/Online-Beratungsangebote

Nummer gegen Kummer e.V. (NgK), kostenfreies Beratungsangebot

Online-Beratungsangebot für Jugendliche und Eltern, Träger: Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V.

Telefonseelsorge, 116123, 08001110111 (ev.), 08001110222 (kath.), täglich 24 Stunden, auch Mail- und Chatberatung, Anrufe sind kostenfrei, für jedes Alter

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen (Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben), Tel: 08000 116 016; Telefonische Beratung von 0-24 Uhr (auch an Wochenenden und Feiertagen). Die Rufnummer ist nur innerhalb Deutschlands erreichbar. Anrufe sind kostenlos, auch ohne Guthaben auf dem Mobiltelefon kann die Beratung genutzt werden. Die Beraterinnen beim Hilfetelefon sind ausgebildete und erfahrene Fachkräfte.  Der angebotene Chat ist täglich von 12-20 Uhr erreichbar (auch ohne Anmeldung möglich).

Hilfetelefon Sexueller Missbrauch, Tel: 0800 22 55 530; Beratung und Unterstützung, wenn Sie sich Sorgen um ein Kind machen, einen Verdacht haben oder Fragen zum Thema stellen möchten.

www.save-me-online.de Online Beratung für Jugendliche und junge Erwachsene die sexuelle Grenzverletzungen erfahren haben. 

sextra Online Beratung von Pro Familia. Online Beratung für Jugendliche und Erwachsene zu folgenden Themen: Familie, Sexualität, Verhütung, Schwangerschaft, Partnerschaft, Sexuelle Vielfalt/Orientierung, sexualisierte Gewalt. 

Youth-life-line.de, Online Beratung für Jugendliche bei Krisen; Beratung durch Fachkräfte und Jugendliche, falls gewünscht anonym; Erstanfragen werden innerhalb von drei Tagen beantwortet, danach innerhalb von einer Woche; Träger: Arbeitskreis Leben e.V. Reutlingen/Tübingen

Onlineberatung Suizidprävention [U25], Online Peer-Beratung durch ehrenamtliche Jugendliche; in Krisensituationen;
Träger: Caritas Deutschland; für junge Menschen bis 25 J.

Jugendnotmail, kostenlose Online-Beratung durch Fachkräfte bei u.a. folgenden Themen: Angst, Depression, Sucht, Mobbing, Sexualität etc., Träger: jungundjetzt e.V.; für Ki/Ju unter 19 J.

Nethelp4u.de, Jugendliche beraten Jugendliche: Online-Beratung u.a. bei Ängsten, Sucht, selbstverletzendem Verhalten oder bei Problemen in der Familie, Träger: evangelisches Jugendpfarramt Stuttgart und evangelische Jugend Stuttgart

FIDEO: fighting depression online, Online-Informationsangebot mit integriertem Diskussionsforum zum Thema Depression; Träger: Diskussionsforum Depression e.V.; für Jugendliche ab 14 J.

Beratungsstellen

Kinderschutzzentrum (Deutscher Kinderschutzbund e. V.), Kapuzinerstr. 9d, 80337 München,  Tel: 089 555356;  Hilfen für Familien in belastenden Lebenssituationen, akuten Krisen, bei Vernachlässigung, körperlicher, seelischer oder sexueller Gewalt in der Familie; Stärkung von Eltern in der Beziehung zu ihren Kindern und Unterstützung einer gewaltfreien Erziehung: Telefonberatung, auch am Abend und Wochenende; persönliche Beratung und Therapie.        

IMMA e. V., Jahnstraße 38, 80469 München, Tel: 089 2607531; Beratungsstelle für Mädchen und junge Frauen, auch Online-Beratung.

kibs – Beratungsstelle für männliche Opfer sexualisierter Gewalt; Landwehrstr. 34, 80336 München, Tel: 089 231716 9120; Beratung im Hinblick auf sexualisierte Gewalt für Betroffene und gefährdete Jungen und junge Männer (bis 27 J.)

Bayrische Kinderschutzambulanz bzw. Untersuchungsstelle für Opfer häuslicher Gewalt am Institut für Rechtsmedizin der LMU; Nußbaumstr. 26, 80336 München, Tel: 089 2180-73011; vertrauensvolle telefonische Beratung, kostenlose Untersuchung,  ggf. Vermittlung an soziale Einrichtungen

Wildwasser München e.V. – Fachstelle für Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt, Tel: 089 60039331; Interventionsangebote: Beratung, Begleitung, Traumatherapie und Gruppenangebote für Betroffene (ab 17 J.) sexualisierter Gewalt; zudem Beratung von Bezugspersonen, Fachkräften und Einrichtungen (auch der Behindertenhilfe);

Beratungsstelle Frauennotruf München, Saarstr. 5, 80797 München, Tel: 089 763737; an Wochenenden und an Feiertagen ist das Telefon nicht besetzt. Persönliche und telefonische Beratung, Traumatherapie, Begleitung im Strafprozess, Gruppenangebote, Beratung von Bezugspersonen.

JIZ – Jugendinformationszentrum Beratungsstelle Jugend und Polizei, Sendlinger Str. 7 (Innenhof), 80331 München Tel: 089 550 521 50; Fachberatung rund um Fragen und Probleme von jungen Leuten im Umgang mit Polizei und Justiz. Anwälte melden sich innerhalb 24 Stunden bei den Jugendlichen.

Zentraler Schulpsychologischer Dienst (ZSPD), Neuhauser Straße 39, 4.Stock, 80331 München, Tel.:089 233-40940, schulpsychologie@muenchen.de

  • Schulpsychologische Beratung für Schüler_innen, Eltern und Lehrkräfte an städtischen Schulen in München, hier zu einem Artikel über Depression

Schulberatung, Neuhauser Straße 39, 5.Stock, 80331 München, Tel.: 089 233-83300, bildungsberatung@muenchen.de

  • Schullaufbahnberatung durch Beratungslehrkräfte, Beratung Schule und Beruf

Staatliche Schulberatungsstelle für München Stadt und Landkreis, Infanteriestr. 7, 80797 München, Tel.:089 5589989-60, info@sbmuc.de

  • Beratung für Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte, insbes. staatlicher und privater Schulen in München

Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche (im Dienstleistungsfinder für das jeweilige Stadtviertel)

  • Beratung bei Fragen des Familienlebens, Schulschwierigkeiten, Erziehungsfragen, Entwicklungsproblemen, Trennung/Scheidung, bei Fragen zur Gefährdung/ Schutz von Kindern und Jugendlichen

Sozialpsychiatrische Dienste (SPDi) (im Dienstleistungsfinder für verschiedene Stadtviertel)

  • für Menschen mit seelischen Problemen von 18 bis 60 Jahren und deren Angehörige, Freundinnen und Freunde, Nachbarn etc.

Sachgebiet seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU), Schwanthalerstr. 69, 80336 München, Tel.: 089 233-66933

  • Kostenfreie Beratung (auch telefonisch) bei psychischen Problemen und psychiatrischen Erkrankungen von Ki/Ju (bis 18J.), für Sorgeberechtigte aus München und Fachkräfte, insbes. für Familien, die auf Grund ihrer Lebensverhältnisse keinen leichten Zugang zu den üblichen Beratungs- und Versorgungssystemen finden
Akute psychische Krisen und Suizidalität

Krisendienst Psychiatrie, Tel.: 0180 6553000

  • Tel. tägl. 0-24 Uhr; aufsuchend (ab 16 J.): Mo-Fr 9-21 Uhr, WE 13-21 Uhr; Tel.  Beratung, ggf. mobile Einsätze vor Ort (ab 16 J.), Vermittlung in stationäre Krisenbehandlung

Die Arche: Suizidprävention und Hilfe in Lebenskrisen e. V., Saarstr. 5, 80797 München, Tel.: 089 334041

  • Beratungsstelle, Mo-Fr: 9-17 Uhr, ab 16 Jahre, bzw. ab 14 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen

kbo Heckscher Klinikum für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Deisenhofener Str.28, 81539 München, Tel.: 089 9999-0

  • Sofortige stationäre Aufnahme bei akuten Krisen, für Ki/Ju bis ca. 17 ½ J.

kbo Atriumhaus, Psychiatrisches Krisen- und Behandlungszentrum, München Süd, Bavariastr. 11, 80336 München, Tel.: 089 7678-0

  • Krisenambulanz, Akut-, Tages- und Nachtklinik; für Erwachsene

Münchner Insel, Krisen- und Lebensberatung, Marienplatz Untergeschoss, 80331 München, Tel.: 089 220041

  • Mo-Mi, Fr, 9-18 Uhr, Do, 11-18 Uhr, niedrigschwellig, ohne Terminvereinbarung; für Jugendliche und Erwachsene

Telefonseelsorge, 116123, 08001110111 (ev.), 08001110222 (kath.)

  • täglich 24 Stunden, auch Mail- und Chatberatung, Anrufe sind kostenfrei, für jedes Alter

 

 

Zentraler Schulpsychologischer Dienst – Kontakt

Neuhauser Straße 39
80331 München
Telefon: 089 233-40940
Fax: 089 233-40949
E-Mail: schulpsychologie[at]muenchen.de

Auf der Kontakt-Seite finden Sie alle Mitarbeiter*innen des Fachbereichs Zentraler schulpsychologischer Dienst.