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Münchner Programm zur Suchtprävention – Förderung gesunder Lebensweisen

Ein Angebot zur bedarfsorientierten und individuellen Qualifizierung sowie fachlichen Begleitung aller Personen im Münchner Stadtgebiet, die Kinder und Jugendliche betreuen, unterrichten und beraten.

Mit der Fortbildungskooperative bieten wir Ihnen einrichtungsinterne Schulungen zu Themen der Suchtprävention und Gesundheitsförderung – ein Teil der Angebote ist auch als Online-Schulung möglich.

Nachfolgende Bausteine sind als Grundidee zu verstehen, eine Anpassung der Inhalte und des Umfangs nach den individuellen Bedürfnissen Ihrer Einrichtung ist selbstverständlich möglich.   

  • Verdacht auf Konsum – Umgang mit auffälligen Schüler*innen
  • Verdacht auf Konsum II – Umgang mit auffälligen Schüler*innen in Zeiten von Corona und eingeschränktem Schulbetrieb 
  • Sucht und Drogen – Rechtliche Grundlagen (Schwerpunkt Schule)
  • Mediensucht Basiswissen: Verloren in virtuellen Welten – Jugendliche und exzessive Mediennutzung
  • Mediensucht Vertiefung: Gesprächsführung
  • Party trotz Corona? Jugendliche zwischen Feiern, Substanzkonsum und Digitalisierung
  • Suchtprävention in der Schule – Lebenskompetenzförderung in Zeiten von „Social-Distancing“
  • Neue psychoaktive Substanzen NPS – Von Räuchermischungen, Badesalzen und Research Chemicals
  • Alkoholprävention – Basisinformationen und Methoden für den Unterricht
  • Illegale Drogen und psychoaktive Substanzen – Basisinformationen
  • Essstörungen und Schönheitsideal: Informationen und Ideen zu methodischem Arbeiten
  • Verhältnisprävention in der Schule: Prozessbegleitung bei der Entwicklung von Vereinbarungen und Handlungsabläufen (z.B. Umgang mit Alkohol/Tabak/Drogen/etc.)
  • Beziehungen gesundheitsförderlich gestalten: Praxis einer partnerschaftlichen Gesprächsführung für gesundheitsförderliche Beziehungsgespräche
  • Beziehungen gesundheitsförderlich gestalten: Zielorientierte Gesprächsführung (GF) auf der Grundlage von Gleichwertigkeit und gegenseitiger Akzeptanz
  • Beziehungen gesundheitsförderlich gestalten: Trotz unlösbar erscheinender und ggf. tatsächlich unlösbaren Gesprächssituationen zu einer klaren Positionsbestimmung auch im konfrontativen Dialog gelangen

Wenn Sie Interesse an den Angeboten der Fortbildungskooperative haben, wenden Sie sich bitte an:

Tanja Gollrad
Koordinatorin der Fortbildungskooperative des Münchner Programms zur Suchtprävention
für das Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München,
Pädagogisches Institut – Zentrum für kommunales Bildungsmanagement
E-Mail: tanja.gollrad[at]gmx.net


Leitgedanken und Grundverständnis

Die Angebote der Fortbildungskooperative basieren auf dem Grundverständnis, dass einmalige Aktionen und Projekte keine oder nur geringe Wirkung zeigen. Studienergebnisse zeigen, dass (Sucht-)Prävention und Gesundheitsförderung frühzeitig einsetzen, langfristig angelegt und kontinuierlich erfolgen muss. Die Einbettung in eine individuelle Gesamtstrategie ist somit zentrales Anliegen. Die Entwicklung einer schulspezifischen Präventionsvereinbarung hat sich in der Praxis vielfach bewährt.

(Sucht-)Prävention und Gesundheitsförderung ist dabei alles, was Kinder und Jugendliche fördert und unterstützt, lebensbejahende, selbstbewusste, selbstbestimmte und belastbare junge Erwachsene zu werden, die über eine positive Grundeinstellung eigene und gemeinschaftliche Ziele mit Ressourcen, Stärken und Fähigkeiten aktiv verfolgen.

Der Fokus liegt dabei auf der Förderung der sogenannten Lebenskompetenzen, wie zum Beispiel Selbstwahrnehmung, positives Körperbewusstsein, Empathie, Entscheidungsfähigkeit sowie Problemlösungs- und Konfliktlösungsstrategien, Beziehungsfähigkeit, kreatives und kritisches/objektives Denken sowie die Fähigkeiten, mit Gefühlen und Stress umzugehen.

(Sucht-)Prävention und Gesundheitsförderung berücksichtigt im Sinne der gesundheitlichen Chancengleichheit vielfältige Einflussgrößen, wie stereotype Muster von Weiblichkeit und Männlichkeit kulturelle und soziale Hintergründe und Traditionen sowie sexuelle Orientierung oder Behinderung.

Neben der Prävention sind Früherkennung und Frühintervention ein zentrales Anliegen. Dies umfasst die Sensibilisierung zur Wahrnehmung gefährdeter Kinder und Jugendliche, die Befähigung zur adäquaten Unterstützung sowie die Förderung und Unterstützung der Vernetzung mit verschiedenen relevanten Beteiligten und Institutionen (z.B. Eltern, Schulpsychologie, Beratungsstellen, Polizei, Kinder- und Jugendpsychiatrie).

Ausführliche Informationen zu des Richtlinien Alkohol-/Suchtprävention in München finden Sie hier (pdf, 78 KB).

Soziale Bildung / Gleichstellung / Prävention – Kontakt

Leitung:
N.N.
Ledererstr. 19, 1. Stock
80331 München
Telefon: 089 233-32144
Fax: 089 233-32162
E-Mail:

Stellvertretung:
Kurt Daschner
Ledererstr. 19, 1. Stock
Telefon: 089 233-32145
Fax: 089 233-32162
E-Mail: kurt.daschner[at]muenchen.de

Auf der Kontakt-Seite finden Sie alle Mitarbeiter*innen des Fachbereichs Soziale Bildung.