Pädagogisches Institut

Bildungsprogramm

Bildungskongress-2018 iStockphoto, ARTQU

Achte Münchner Bildungskonferenz

5. Juli 2018

„Berufliche Bildung 2017“ – Herausforderungen und Perspektiven

2018 widmete sich die Bildungskonferenz dem Münchner Bildungsbericht „Berufliche Bildung 2017“. In Fachforen diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über neue Herausforderungen und Perspektiven der beruflichen Bildung in München.

In der alten Kongresshalle München trafen sich am 5. Juli 2018 von 8.30 bis 17.00 Uhr Fachexpertinnen und Fachexperten aus dem Bildungsbereich zur achten Münchner Bildungskonferenz. Impulsreferate etwa zu den Herausforderung durch den Strukturwandel, der Gewinnung von Fachkräften und der Heterogenität der Auszubildenden bildeten die Grundlage für angeregte Diskussionen in den Fachforen.

Vorträge und Reden

Dr. Angelika Traub und Wolfgang Krug, kommunales Bildungsmonitoring
Die Berufswelt befindet sich inmitten des wohl radikalsten Umbruchs seit der industriellen Revolution. Das wird auch an den 85 städtischen beruflichen Schulen Münchens spürbar: Strukturwandel, Digitalisierung, Fachkräftemangel und zunehmende Heterogenität der Auszubildenden stellen den kommunalen Schulträger vor immense Aufgaben. Diese können nur gemeinsam mit Wirtschaft und ausbildenden Betrieben, Politik und Bildungsakteure gemeistert werden.

Christine Strobl, Bürgermeisterin
Die berufliche Bildung ist ein wichtiges Standbein des Wirtschaftsstandortes München. Um sie zu fördern, nimmt die Stadt viel Geld in die Hand: Für den Bereich der beruflichen Bildung stehen im Stadthaushalt jährlich 179 Millionen Euro zur Verfügung. Doch seien gerade die teuren Mieten in München für Auszubildende häufig ein Problem. Hier setzt die Stadt mit dem Modellprojekt „Wohnen für Auszubildende“ an, das bezahlbaren Wohnraum für junge Menschen in Ausbildung schafft.

Beatrix Zurek, Stadtschulrätin
Auch Stadtschulrätin Beatrix Zurek betonte die Relevanz der beruflichen Bildung. Ein Erfolgsgarant sei, dass die wichtigen Akteure an einem Strang ziehen, also Agentur für Arbeit und Jobcenter, Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, Regierung von Oberbayern, Staatliches Schulamt, Volkshochschule und das Sozialreferat. Zurek warb für das Lehramt an beruflichen Schulen, wo bereits jetzt 30 Prozent der Stellen nicht passgenau besetzt sind.

Monika Monat, Leiterin Städtische Berufsschule
Lehrkräfte an beruflichen Schulen müssen kreativ, flexibel und wagemutig sein. Dafür erleben sie eine bereichernde Vielfalt in Ihrem Beruf. Auch in der Schülerschaft: An der Städtischen Berufsschule für Fachkräfte in Arzt- und Tierarztpraxen und Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte lernen Schülerinnen und Schüler mit 14 Jahren genauso wie über 40-Jährige.

Prof. Dr. Dieter Euler, Universität St. Gallen
Der Professor vom Lehrstuhl Educational Management kam in seinen Ausführungen "Alles bleibt anders - Herausforderungen an ein berufliches Ausbildungssystem" unter anderem zu dem Schluss, dass eine studienintegrierte Ausbildung, also die Verzahnung zwischen Berufs- und Hochschulbildung, eine Möglichkeit wäre, neuen Zielgruppen Bildungswege zu eröffnen.

Podiumsdiskussion

Auf dem Podium sprachen neben Beatrix Zurek auch Dr. Thomas Kürn von der Industrie- und Handelskammer München und Oberbayern, Christian Gohlisch von der Handwerkskammer für München und Oberbayern, Anette Farrenkopf vom Jobcenter München und Alexander Lendner vom Personal- und Organisationsreferat der LHM München.

Dr. Thomas Kürn berichtete, dass kleinere und mittlere Unternehmen bereits 30 Prozent ihrer Ausbildungsplätze nicht mehr besetzen können – und aktuell in Oberbayern 4800 Geflüchtete in Ausbildung seien. „Hätten wir die nicht gehabt, wäre es mit den Abschlüssen deutlich nach unten gerauscht.“

In klassischen Handwerksbetrieben mit durchschnittlich acht Mitarbeitern sehe die Situation laut Christian Gohlisch besser aus. „Die berufliche Bildung im Handwerk ist ein attraktives Angebot.“ Und Anette Farrenkopf sagte, dass trotz Boom noch einiges zu tun sei: „Wir wünschen uns mehr Teilzeitausbildungen“. So könne man verhindern, dass Alleinerziehende in Mini-Jobs verharren.

Auch bei der Landeshauptstadt München jährliche 1000 bis 1200 Nachwuchskräfte für 43 Ausbildungsberufe und Studiengänge gesucht. Alexander Lendner sagt: „Pro Jahr fehlen uns 150 bis 350 Nachwuchskräfte.“ Doch die Stadt ist kreativ, sie wirbt an Schulen und im Internet um ihre Zielgruppe.

Themen der Fachforen im Überblick

Fachforum 1-1
Wie ergeht es jungen Geflüchteten in der dualen Berufsausbildung?
Das Projekt "pass(t)genau" des Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramms (MBQ) unterstützt die Ausbildung von Flüchtlingen in Gastronomie und Hotellerie, Gartenbau und Floristik sowie im Nahrungsmittelhandwerk. Im Fachforum berichtet Referentinnen der Kolping Bildungsagentur über die Erfahrungen und Herausforderungen der Auszubildenden und der Betriebe.

Fachforum 1-2
Berufschancen für „Chancenlose“ - die Berufsbezogene Jugendhilfe München (BBJH)
Die Münchner BBJH bietet jungen Menschen ohne Ausbildung eine Chance, beruflich und persönlich ihren Weg zu gehen. Häufig haben die Jugendlichen mit Schulproblemen, Armut, Wohnungslosigkeit oder Benachteiligungen zu kämpfen. Im Fachforum stellen BBJH-Einrichtungen, das Zentrum IBZ-Jugend und das Stadtjugendamt die Hilfsangebote und den breiten Förderkosmos der Münchner BBJH vor. 

Fachforum 1-3
Jugendberufsagenturen am Beispiel JIBB München – Unterstützung Hand in Hand
Die erweiterte Jugendberufsagentur in München, „JIBB“ (Jugendliche in Bildung und Beruf) bietet jungen Menschen unter 25 Jahren niedrigschwellige Informations- und Beratungsangebote zu Berufsbildung und Berufseinstieg. Im Fachforum stellen das JIBB und die Agentur für Arbeit das Selbstverständnis, die Standards und die „Leitlinien für die Zusammenarbeit“ des Beratungsverbunds vor.

Fachforum 1-4
Textoptimierung als Möglichkeit zur Sprachförderung. Einfache Sprache an Beruflichen Schulen
Im Unterricht und in Prüfungen helfen verständliche Texte dabei, Sprachbarrieren abzubauen. Im Fachforum zeigt das Institut für Textoptmierung, wie Sie schwierige Sachverhalte in „Einfacher Sprache“ transformieren. Mit der Münchner Handelskammer wird diskutiert, wie die Textoptimierung für Prüfungen noch weiter ausgebaut werden kann.

Fachforum 1-5
Neue Wege in der Fachkräftegewinnung – Imagekampagnen des Referats für Bildung uns Sport
Berufliche Schulen und Kindertageseinrichtungen haben gleichermaßen Schwierigkeiten, Fachpersonal zu gewinnen. Zwei Imagekampagnen des Referats für Bildung und Sport machen daher die gesellschaftliche Bedeutung der pädagogischen Berufe in der Öffentlichkeit sichtbar – und erhöhen so deren Attraktivität. Nach der Vorstellung des Kampagnenkonzepts besteht im Fachforum die Möglichkeit zum Austausch.

Fachforum 1-6
Verzahnung beruflicher und akademischer Bildung
Eine Reihe von neuen Projekten und Initiativen wollen Berufs- und Hochschulbildung besser verzahnen. Ziel ist es, eine größere Durchlässigkeit zwischen den institutionell separierten Sphären zu schaffen – und so Schulabsolventen attraktive Alternativen zwischen Berufsausbildung und Studium zu bieten. Prof. Dr. Dieter Euler von der Universität St. Gallen beleuchtet im Fachforum diese Ansätze und ihre Chancen.

Fachforum 2-1
Neue Wege bei der Gewinnung von Lehrkräften an den beruflichen Schulen
Den beruflichen Schulen mangelt es chronisch an Lehrkräften, besonders im technischen Bereich. Im Forum wurde daher diskutiert, wie das Berufsbild attraktiver gestaltet werden kann. Eine bessere Bezahlung, vor allem während des Referendariats, sowie eine Senkung der Pflichtstundenzahl wurden als wichtige Rahmenbedingungen identifiziert. Auch das Image in der Öffentlichkeit soll gestärkt werden.

Fachforum 2-2
Assistierte Ausbildung (AsA) – ein Instrument für die Zukunft?
Die Assistierte Ausbildung (AsA) ist eine individuelle Hilfe für benachteiligte Jugendliche, die auch die Ausbildungsbetriebe bei administrativen Aufgaben unterstützt. Die AsA kann bereits im Vorfeld einer Ausbildung als Vorbereitungsphase anlaufen und bei der Berufsorientierung und der Stellensuche unterstützen. Damit greift die AsA früher und umfassender als bereits bestehende Hilfsangebote.

Fachforum 2-3
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) an beruflichen Schulen: Von der Theorie zur Praxis
Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) wird in Zeiten von Klimawandel, Globalisierung, Migration und Artensterben immer wichtiger. Doch was genau ist BNE? Wie können Bildungseinrichtungen die Methoden konkret einsetzen? Nach einem theoretischen Einstieg stellten Akteure aus der Praxis ihre Projekte vor und zeigten, wie BNE an beruflichen Schulen gelebt werden kann.

Fachforum 2-4
Ausbildung 4.0
Die Digitalisierung führt auch in der Ausbildung zu grundlegenden Transformationen. Von Auszubildenden werden immer mehr Kompetenzen erwartet. Gleichzeitig entfernen sich die Arbeitsaufgaben im Betrieb immer stärker von den klassischen Ausbildungsberufen. Damit die duale Ausbildung auf dem aktuellen Stand bleibt, ist ein enger Austausch zwischen Unternehmen und Akteuren der beruflichen Bildung essentiell. Dazu gehört auch ein flankierendes Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte.

Fachforum 2-5
Klischeefrei: Geschlechts(un)typische Berufswahl
Typische Frauenberufe, typische Männerberufe: Mädchen und Jungen orientieren nach wie vor häufig geschlechterspezifisch auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Dabei sollten junge Menschen Berufe finden, die zu ihren persönlichen Interessen und Stärken passen – frei von Stereotypen. Wie kann man junge Menschen diesbezüglich optimal fördern? Fachkräfte gaben Anregungen für die Praxis und hinterfragten den Status Quo mit Blick auf Geschlechtergerechtigkeit und Fachkräftesicherung.

Fachforum 2-6
OptiPrax – ein zukunftsweisendes Modell für die Erzieherausbildung
Um weitere Zielgruppen für den Beruf der anerkannten Erzieherin / des anerkannten Erziehers zu erschließen, geht die Stadt München neue Wege: In der dreijährigen „Erzieherausbildung mit optimierten Praxisphasen - OptiPrax“ wechselns sich theoretische Lerninhalte und Praxisinhalte ab. Für die Praxiszeiten wird eine Vergütung gezahlt, wodurch das Berufsbild attraktiver wird. Optiprax wird seit der Einführung 2016 an sechs Münchner Fachakademien angeboten. Im Forum wurde das Modell vorgestellt und die sich daraus ergebenden Herausforderungen für Einrichtungen und Träger diskutiert.

Präsentationen zum Download

Fachforum 1-1 (PDF, 449 KB)

Fachforum 1-2 (PDF, 353 KB)

Fachforum 1-3 (PDF, 467 KB)

Fachforum 1-4 | Teil 1 (PDF, 733 KB)

Fachforum 1-4 | Teil 2 (PDF, 1 MB)

Fachforum 1-5 (PDF, 3 MB)

Fachforum 1-6 (PDF, 988 KB)

Fachforum 2-1 | Teil 1 (PDF, 2 MB)

Fachforum 2-1 | Teil 2 (PDF, 514 KB)

Fachforum 2-1 | Teil 3 (PDF, 1 MB)

Fachforum 2-1 | Teil 4 (PDF, 389 KB)

Fachforum 2-2 (PDF, 596 KB)

Fachforum 2-4 (PDF, 1 MB)

Fachforum 2-6 (PDF, 307 KB)

Bildungskongress-2017_CUBE_Werbeagentur

Siebte Münchner Bildungskonferenz

8. März 2017

Lernen für die Zukunft – Bildung für nachhaltige Entwicklung

2017 wagte die siebte Münchner Bildungskonferenz den Perspektivwechsel: Unter dem Motto „Lernen für die Zukunft“ diskutierten Fachexpertinnen und Fachexperten, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gelingen kann.

Was sind Gelingensfaktoren für die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Praxis? Welche Voraussetzungen sind notwendig, um BNE strukturell zu verankern? Und welche Idee sollte wann umgesetzt werden? Viele Fragen, auf die die Bildungskonferenz in Vorträgen, interaktive Workshops und einem Zukunftsmarkt der Möglichkeiten Antworten suchte. So vielfältig die Inspirationen und Positionen, so einig waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer doch in einem Punkt: Die Bildung für morgen muss schon heute beginnen.

Impressionen von der Konferenz

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Hauptvorträge im Plenum

Prof. Dr. Ute Stoltenberg
"Stadt" als Bildungslandschaft für nachhaltige Entwicklung
Die Professorin der Leuphana Universität Lüneburg mit dem Fachgebiet Nachhaltigkeitswissenschaft beschäftigt sich in Lehre und Forschung intensiv mit Bildung für nachhaltige Entwicklung. In Ihrem Vortrag nähert Sie sich dem Thema aus den vier Perspektiven Nachhaltigkeit, BNE, Bildungslandschaft und Stadt. Darüber hinaus betrachtet sie die Impulse, die die Sustainable Development Goals und das Weltaktionsprogramm in die Diskussion bringen. Schließlich versucht Sie die Frage zu beantworten, welche Voraussetzungen und Gelingensfaktoren es braucht, um die Stadt als Bildungslandschaft für eine Nachhaltige Entwicklung zu gestalten.

Michael Schlecht
"Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht hier?" – BNE auf lokaler Ebene
Michael Schlecht unterstützt als Gründungsmitglied und Geschäftsführer des Vereins Umweltlernen in Frankfurt e.V. Schulen und Kindertageseinrichtungen bei Umweltbildungsprojekten. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehört die ökologische und kooperative Planung und Umgestaltung von Schulhöfen und Spielgeländen, die Begleitung von Klimaschutz- und Energiespar-Initiativen an Schulen sowie die Durchführung von Lernwerkstätten zu Themen wie Energie, Abfall und Ernährung. In seinem Vortrag berichtet er von seinen Erfahrungen in der lokalen Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Workshop-Themen im Überblick

Workshop 1
BNE in Kindertageseinrichtungen konkret: Wir gestalten Zukunft - jetzt!
Kinder wollen die Welt begreifen und stellen Fragen zu ihrer Umwelt. Erziehungskräfte in Kindertageseinrichtungen greifen diese Fragen auf und erarbeiten Antworten auf werteorientierter und partizipativer Basis. Das Pädagogische Institut unterstützt Erziehungskräften dabei mit Fortbildungen und der Zusatzqualifikation „Kinder gestalten die Zukunft“. Im Workshop wurden gelungene Projekte vorgestellt und diskutiert. Anschließend erarbeiteten die Teilnehmenden Möglichkeiten für eine Umsetzung in der eigenen Einrichtung.

Workshop 2
Schule N - Fair in die Zukunft. BNE an Münchner Grundschulen leben!
Die „Schule N“ bietet Grundschulen ein ganzheitliches, modulares und am Lehrplan orientiertes Gesamtkonzept zu Nachhaltigkeitsthemen. Entwickelt und erprobt wurde das Konzept von den Münchner Umweltbildungseinrichtungen Ökoprojekt MobilSpiel e.V., Green City e.V., Münchner Umwelt-Zentrum e.V. im ÖBZ, Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck und naturindianer-kids gUG. Im Workshop wurde die „Schule N“ vorgestellt und gemeinsam überlegt, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung in Schulen und Kindertagesstätten gelebt werden kann.

Workshop 3
BNE erleben – wie gelingt pädagogische Schulentwicklung hin zur Nachhaltigkeit?
Im Workshop stellten zwei weiterführende Schulen Beispiele zur BNE in der Praxis vor: Das Ernst-Mach-Gymnasium zeigte, wie ihm der Weg zur Umweltschule gelang. Die  Balthasar-Neumann-Realschule präsentierte vielfältige Projekte, die von einer GemüseAckerdemie als Schulgarten über die Gestaltung von Lichtschaltern, nachhaltigem Pausenverkauf, Energie- und Co2-Berechnungen bis hin zum Einbau programmierbarer Thermostate reichen. Es wurde diskutiert, wie diese Anregungen auch an anderen Schulen umgesetzt werden können und wie Schulen dabei unterstützt werden sollten.

Workshop 4
Nachhaltigkeit vorleben: Standards für eine nachhaltige Bildungseinrichtung
Nachhaltigkeitsthemen sind in allen Lehr-, Bildungs- und Erziehungsplänen verankert. Wenn die Vermittlung allerdings bei der Theorie bleibt und Nachhaltigkeit im Alltag der Bildungseinrichtung nicht gelebt wird, kann BNE nicht glaubhaft vermittelt werden. Wie schaffen wir es also, dass Bildungseinrichtungen zum Vorbild werden und Nachhaltigkeit selbst aktiv praktizieren? In diesem Workshop wurden Kriterien erarbeitet, aus denen ein Leitfaden für eine nachhaltige Bildungseinrichtung in München entstehen soll. Wichtige Akteure und mögliche nächste Schritte wurden gemeinsam ermittelt.

Workshop 5
Empowerment: Kinder und Jugendliche zu Handeln und Mitbestimmen befähigen
Formen der Partizipation und Engagement an außerschulischen Lernorten können Lehrplan und Lebensrealität von Jugendlichen und Kindern in Verbindung bringen. Sie fördern damit Selbstwirksamkeit und Gestaltungskompetenzen im Sinne nachhaltiger Bildung. Wie echte Kinder- und Jugendbeteiligung im Lern- und Lehrumfeld etabliert werden kann, wurde im Workshop unter anderem anhand der Beispiele „Münchner Kinder- und Jugendforum", der Lehr- und Lernform „Lernen durch Engagement“ und „Carrotmob macht Schule“ erarbeitet.

Workshop 6
Pädagogische Angebote zu erlebniszentriertem Lernen. Methoden und Planspiele zur Energiewende
Mit Planspielen eröffnen Experimentierfelder, in denen Lernende herausgefordert werden, ihre Positionen kritisch zu reflektieren und sich ein eigenes Urteil zu bilden. Doch der Einsatz von handlungsorientierten und partizipativen Methoden will gelernt sein. Die Seminare im Projekt GenE  des Pädagogischen Institut in Kooperation mit BenE München e.V. vermitteln dazu die nötigen Kompetenzen. In Planspielen zum Thema Energiewende und ökologischer Fußabdruck erhielten wir erste Einblicke, welche Methoden für die Vermittlung von Gestaltungskompetenzen für nachhaltige Entwicklung genutzt werden können.

Workshop 7
BNE lernen - Aus- und Weiterbildung als Schlüssel
Für die Vermittlung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist die Aus- und Weiterbildung von Pädagoginnen und Pädagogen entscheidend. Während der UN-Dekade sind in München und Umgebung einige Aus- und Weiterbildungsangebote entstanden. Doch wer sind die Anbieter? Was motiviert sie? Was beinhalten die Angebote? Und vor allem: Wie kann BNE in möglichst viele Ausbildungen integriert werden? Erfahrene Aus- und Weiterbilderinnen und Weiterbilder luden zum Dialog ein.

Workshop 8
Gelingensfaktoren für BNE auf kommunaler Ebene - Vernetzung und Kooperation
Kommunen haben die Chance, BNE konkret vor Ort zu verankern. Zentral ist hierbei die Vernetzung und Kooperation der verschiedenen Akteure aus Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Bildungsinstitutionen und außerschulischen Lernorten. Die Stadt München hat es sich zum Ziel gesetzt, nachhaltige Entwicklung auf kommunaler Ebene durch Bildung voranzubringen. Wie das gelingen kann, diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam mit den Gastgebern. Darauf aufbauend identifizierten sie Maßnahmen für eine strukturelle Verankerung von BNE in der Münchner Bildungslandschaft.

Workshop 9
Globales Lernen. Die Eine Welt im Klassenzimmer
Globalisierung, Flüchtlinge, Kinderarbeit, Nachhaltigkeit – viele aktuelle Themen drängen in die Schule. Denken in weltweiten Zusammenhängen und interkulturelle Sensibilität werden so zu immer wichtigen Kompetenzen. Globales Lernen ist ein pädagogisches Konzept, das diese Fähigkeiten gezielt trainiert. Der Workshop gab Einblicke in Arbeitsweise und Materialien des Globalen Lernens. Mit praktischen Übungen und Spielen blickten wir auf unser Verhältnis zum Globalen Süden, waren den Bildern in unserem Kopf auf der Spur und erlebten Überraschungen beim Perspektivenwechsel.

Präsentationen und Ergebnisse

Vortrag Prof. Dr. Ute Stoltenberg | Präsentation (PDF, 11 MB)

Workshop 1 | Roter Faden Projektentwicklung (PDF, 88 KB)

Workshop 1 | Verzeichnis Literatur und Quellen (PDF, 81 KB)

Workshop 1 | Dokumentation Ergebnisse (PDF, 308 KB)

Workshop 2 | Präsentation Schule N – Fair in die Zukunft (PDF, 2 MB)

Workshop 2 | Dokumentation Ergebnisse (PDF, 198 KB)

Workshop 3 | Präsentation Umweltschule Europa (PDF, 1 MB)

Workshop 3 | Dokumentation Ergebnisse (PDF, 53 KB)

Workshop 4 | Präsentation Standards Bildungseinrichtungen (PDF, 222 KB)

Workshop 4 | Dokumentation Ergebnisse (PDF, 953 KB)

Workshop 5 | Präsentation Einführung Partizipation (PDF, 1 MB)

Workshop 5 | Präsentation Münchner Kinder- und Jugendforum (PDF, 4 MB)

Workshop 5 | Präsentation Carrotmob macht Schule (PDF, 5 MB)

Workshop 5 | Dokumentation Ergebnisse (PDF, 45 KB)

Workshop 6 | Präsentation Planspiel Offshore (PDF, 1 MB)

Workshop 6 | Handout Planspiel Offshore (PDF, 139 KB)

Workshop 6 | Präsentation Energiespardorf (PDF, 2 MB)

Workshop 7 | Dokumentation Ergebnisse (PDF, 84 KB)

Workshop 8 | Dokumentation Ergebnisse (PDF, 59 KB)

Workshop 9 | Dokumentation Ergebnisse (PDF, 55 KB)

Zusatzqualifikation Medienpädagogik

Im April 2020 startet am PI-ZKB eine neue Zusatzqualifikation zum Thema Medienpädagogik

Ziel dieser zehntägigen Qualifizierung von interessierten Kolleg_innen ist die Ausbildung von Multiplikator_innen in Bildungseinrichtungen der LH München, die in der Folge die Umsetzung der Digitalisierung in ihren Einrichtungen voranbringen.

Zeitlicher Ablauf:

  • 22.01.2020 Vortreffen 15:30-17 Uhr in Raum U 01 am PI-ZKB
    Vorstellung der Inhalte für interessierte Lehr- und Erziehungskräfte sowie Einrichtungsleitungen

  • April 2020 Auftakt und allgemeine Einführung in Achatswies (2 Tage)

  • Juli 2020 Design Thinking, KiMeCon Konferenz
    Medienpädagogik – Theorie und Praxis
    Medienpädagogiklandschaft München,
    Erklärvideos (2 Tage)

  • Oktober 2020: Rechtliche Situation und Open-Source-Materialien (1 Tag)

  • Januar 2021 Social Media, Zusammenarbeit im Team/ Kollegium (1 Tag)

  • Frühjahr 2021: Programmieren (1 Tag)

  • Frühjahr 2021: Spiele im medienpädagogischen Kontext (1 Tag)

  • Juni/ Juli 2021: Abschlussveranstaltung (1 Tag)

  • September 2020 bis Juni 2021: Durchführung des Abschlussprojekts.

Ein Tag ist für den eigenständigen Besuch einer externen Veranstaltung zum Thema vorgesehen.

Eine detailliertere Auflistung der Inhalte finden Sie ab Dezember 2019 hier


Online-Bewerbung unter fb9.muc.kobis.de/index.php/medienpaed

Für weitere Rückfragen:

Kindertageseinrichtungen: Christiane Brehm-Klotz, christiane.brehm-klotz(at)pi.musin.de

Schulen: Andreas Hintermaier, andreas.hintermaier(at)pi.musin.de

seminarsituation mit moderatorin am flipchart, foto: bernhard lang

Digitale Medien für Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger

Die Veranstaltung richtet sich an neueingestellte Lehrkräfte an allgemeinbildende und beruflichen Schulen. Inhalte der Veranstaltung sind u.a. :

Veranstaltungsort:
Pädagogischen Institut
Herrnstr. 19
80539 München

Kosten:
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

 

Anmeldungszeitraum beendet:
Die Anmeldung für die Modultage ist beendet. Gerne können Sie uns bei Fragen kontaktieren:

Herrn Hintermaier – E-Mail: andreas.hintermaier@pi.musin.de

Herrn Hartl - E-Mail: hans.hartl@pi.musin.de

steine im wasser, foto: fotolia, peterschreiber.media

Führungskräftequalifizierung an Kindertageseinrichtungen und Schulen

Führungskräfte haben in allen Bildungseinrichtungen entscheidenden Einfluss auf die Qualität der pädagogischen Arbeit.

Die Forderungen an sie umfassen ein weites Spektrum:

  • Präsent sein als Mensch und in der Rolle als Führungsperson
  • Wertschätzen und anerkennen
  • Können fordern und fördern
  • Grenzen setzen
  • Zieldienlich steuern
  • Zusammenarbeit anregen und unterstützen
  • Sich selbst führen

Über alle Phasen der Führungskräfteentwicklung unterstützt das Pädagogische Institut Erziehungs- und Lehrkräfte, die sich diesen Herausforderungen stellen.

Sich selbst als wichtigstes Führungsinstrument wahrzunehmen und die eigene Führungspersönlichkeit weiterzuentwickeln, ist dabei die Kernaufgabe.

Hier finden Sie die Konzepte zur Führungskräftequalifikation an Kindertageseinrichtungen und an Schulen.

Hände mit Smartphone und Tablet, verbunden mit einem buntem Spiralmuster

Münchner Elternabend Medien 2018

Workshops, Vorträge, Infostände, Kinderangebote
Für Eltern, Kinder, pädagogisch Verantwortliche

15. Oktober 2018, 17:30 bis 20:30 Uhr
Kongresshalle in der Alten Messe, Theresienhöhe 15, 80339 München
...

seminarsituation mit moderatorin am flipchart, foto: bernhard lang

Anmeldung für die Neueinsteiger Modultage

Die Anmeldung zu den Modultagen 2020 ist noch nicht freigeschaltet. Informationen zur Veranstaltung, Anmeldung und Freischaltung erhalten Sie an den Neueinsteigernachmittagen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Pädagogische Institut - Zentrum für Kommunales Bildungsmanagement – Fachbereich 5 Neue Medien / Medienpädagogik

maedchen schaut in blaue kartonbox

Fachnachmittag Medienkompetenz 2015

Dokumentation des Fachnachmittags

Fortbildung – Messe – Austausch | 21. Oktober 2015
im Beruflichen Schulzentrum Riesstraße, große Aula

Medienkompetenz hautnah: Aus der Praxis für die Praxis – so lautete das Motto des Fachnachmittags „Medienkompetenz München“.
...

Cincinnati (Ohio, USA) 2020

Austausch auf Gegenseitigkeit mit Gastfamilienaufenthalt für Jugendliche aus München und Cincinnati

In Cincinnati lebst du ca. zwei Wochen in der Familie deiner/deines amerikanischen Austauschpartnerin oder Austauschpartners und kommst in den Geschmack der amerikanischen Gastfreundschaft. Das dortige offizielle Programm ermöglicht dir einen ersten Einblick in den vielfältig gelebten American way of life. Durch den Schulbesuch in einer High School, die Besichtigung des University Campus und des Underground Railroad Freedom Centers und durch die Begegnungen mit den Menschen vor Ort lernst du die vielen Seiten der Stadt Cincinnati kennen. Ausflüge in die nähere Umgebung, private Einladungen im Rahmen deines Aufenthalts in der Gastfamilie und das Entdecken deutscher Spuren in Cincinnati sind weitere Highlights des Programms. Beim Gegenbesuch in München wartet tagsüber ein spannendes und abwechslungsreiches Programm auf deinen Gast: bei Workshops, Exkursionen innerhalb Münchens und Ausflügen ins bayerische Umland können die Jugendlichen das Leben in Deutschland fernab von Stereotypen erkunden. Dabei darf der Spaß natürlich nicht zu kurz kommen! Beim gemeinsamen Wochenende in einem städtischen Schullandheim werdet ihr miteinander das Alpenvorland entdecken. Einen der Programmtage wirst du zusammen mit den anderen Münchner Teilnehmenden selbständig planen und durchführen. Falls schulisch vertretbar, freuen wir uns natürlich auch sehr über deine Teilnahme an einzelnen Programmpunkten.

Eine Teilnahme an diesem Austauschprogramm liefert einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung, der Förderung von Eigenverantwortung und gesellschaftlichem Bewusstsein. Im Rahmen der intensiven Vor- und Nachbereitung werdet ihr mit landeskundlichen Themen und Teambuilding-Maßnahmen auf den Auslandsaufenthalt in Cincinnati und eure Gastgeberrolle in München vorbereitet. Eure aktive Teilnahme am Programm ist ebenso wünschenswert wie auch die Mitgestaltung einzelner Programmpunkte. Bewirb dich jetzt und begib dich auf eine spannende Reise zusammen mit anderen Jugendlichen!

„Man kommt als Fremder und geht als guter Freund.“

„Der Austausch war ein sehr schönes, sehr intensives Erlebnis und ich bin sehr froh, dass ich mitmachen konnte. Ich habe nicht nur in Amerika, sondern auch zu Hause in München viele neue Menschen getroffen und viel Neues dazu gelernt.“

Bewerbungsfrist 01. November 2019
Auswahlgespräche 24., 25. bzw. 26. Januar 2020
Informationsabend I (mit Eltern) 19. Februar 2020
Vorbereitungsseminar 13.-15. März 2020
Update USA 25. März 2020
Münchner Teilnehmende in Cincinnati 05.-18. April 2020
Informationsabend II (mit Eltern) 19. Mai 2020
Teilnehmende aus Cincinnati in München 19. Juni - 03. Juli 2020
Nachbereitungstreffen 21. Juli 2020
Teilnehmende Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 -17 Jahren
Sprachkenntnisse Empfohlen ab 3 Jahren Englischunterricht
Unterbringung In Gastfamilien
Preis 990 € inkl. Flug und Programm in Cincinnati und München
Bewerbung bis 01. November 2019

Weitere Informationen zu den Bewerbungsunterlagen findest du unter www.pi-muenchen.de/schueleraustausch.

Begleitung von Schulentwicklungsprozessen

Begleitung von Schulentwicklungsprozessen

Das Pädagogische Institut unterstützt die städtischen Schulen bei ihren Schulentwicklungsprozessen und hilft bei der Implementierung konkreter Innovationen bzw. Veränderungsvorhaben. Das Angebot umfasst:
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radiomoderatorin im studio, foto: fotolia, wavebreakmediamicro

MünchenHören

Haben wirklich Tiere im ersten Weltkrieg Briefe befördert? Wie fährt es sich in einer Seifenkiste? Von welchem König hat der Königsplatz seinen Namen?

Bei "MünchenHören" gehen Münchner Schülerinnen und Schüler mit Mikrofon und Aufnahmegerät in ihrem Stadtteil auf Geschichtenjagd. Ihre Audio-Beiträge, in denen es um besondere Orte und deren Geschichte geht, präsentieren sie dann im Internet auf www.br.de/muenchen-hoeren. Bislang sind über 250 Hörbeiträge zu unterschiedlichen Themen aus fast allen Stadtvierteln Münchens veröffentlicht.

Die Schülerinnen und Schüler eignen sich während der Arbeit an ihrem Hörbeitrag wichtige Kompetenzen an. Sie lernen, gezielt Fragen zu stellen, gut zuzuhören und trainieren die Ausdrucksfähigkeit ihrer Stimme. Sie arbeiten im Team und erstellen gemeinsam einen Projektplan. Lehrkräfte entdecken aktive, projektorientierte Medienarbeit als Unterrichtsmethode, die sich in jedes Schulfach integrieren lässt: Inhaltliche Bezüge können beispielsweise zum Geschichts-, Deutsch-, Kunst-, Musik-, Heimat- und Sachunterricht oder dem Erdkundeunterricht hergestellt werden.

Sie möchten sich mit Ihrer Klasse bzw. Ihrem Hort, Tagesheim oder Ihrer Mittagsbetreuung beteiligen? Auch wenn Sie noch keine Erfahrungen im Erstellen von Audiobeiträgen gesammelt haben, können Sie an MünchenHören mitwirken. Erfahrene Medien-Coaches des Bayerischen Rundfunks konzipieren zusammen mit Ihnen und Ihren Schülerinnen und Schülern die Hörbeiträge. Die Junior-Coaches des Pädagogischen Instituts unterstützen sie dabei. Gemeinsam entscheiden Klasse und Coaches: Soll ein Hörspiel, eine Collage oder eine Reportage entstehen? Anschließend werden alle nötigen Schritte (Recherchen, Interviews, Umfragen, Schnittprotokolle, Tonaufnahmen) geplant und umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler können ihren Beitrag am Ende auf Wunsch selbst am PC schneiden. Für die endgültige Mischung und Fertigstellung sorgen die Medien-Coaches.

Informationen zur Teilnahme und Bewerbung finden sich im aktuellen Flyer und hier auf der Webseite des BR.

München Hören ist ein gemeinsames Projekt des Fachbereichs Neue Medien / Medienpädagogik und des Fachbereichs Politische Bildung des Pädagogischen Instituts – Zentrum für Kommunales Bildungsmanagement, der Stiftung Zuhören und des Bayerischen Rundfunks.

Kontakt: Gerhard Witossek, Tel. 233-26317, E-Mail: ge.witossek[at]pi.musin.de

MuenchenHoeren_11te_Staffel_2020

11. Staffel von MünchenHören – "Wir mischen mit!"

10 Jahre MünchenHören

Mitarbeitende als Junior Coach beim Projekt MünchenHören gesucht

Internationales Schülerinnen- und Schülerprogramm

In unseren Programmen für Münchner Schülerinnen und Schüler aller Schularten im Alter zwischen 15 und 17 Jahren führen wir Austausch- und Begegnungsprogramme durch.

Die Programme im Ausland finden in der Regel während der bayerischen Schulferien statt. Das Besondere an unserem Internationalen Schülerinnen- und Schülerprogramm sind eine umfassende Vor- und Nachbereitung und die pädagogische Begleitung.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Einrichtungsinterne Angebote

Einrichtungsinterne Angebote

Einrichtungsinterne Angebote greifen Themen / Bedarfe einer einzelnen Bildungseinrichtung auf, klären den Auftrag, konzipieren eine passende Maßnahme und sorgen für die Umsetzung und Evaluation.

Teamentwicklung in Kindertageseinrichtungen

Informationen zur Teamentwicklung in Kindertageseinrichtungen finden Sie hier.

Teamentwicklung in Allgemeinbildenden Schulen

Maßnahmen zur Unterstützung der Arbeit im Team (z.B. Teambildung, kollegiale Fallberatung, Konfliktmoderation) können Sie über den Fachbereich 2 beantragen. Nach Auftragsklärung konzipieren wir für Sie die passende Maßnahme.

Beratungsteams stärken

Benötigen Sie Fort- und Weiterbildung für Ihr Beratungsteam, finden Sie Angebote im Fachbereich Zentraler Schulpsychologischer Dienst.

Schulinterne Veranstaltungen

Fort- und Weiterbildungen in Ihrer Einrichtung bietet das Pädagogische Institut für Allgemeinbildenden Schulen und für Berufliche Schulen an.

Prozessbegleitung

Das Pädagogische Institut unterstützt städtische Realschulen und Gymnasien bei ihrer Schulentwicklungsarbeit. Wir vermitteln nach sorgfältiger Auftragsklärung kompetente externe Fachkräfte für die Begleitung konkreter Innovationen bzw. Veränderungsvorhaben z. B. hinsichtlich folgender Gestaltungsaufgaben:
  • Münchner Lernhauskonzept
  • Ganztag
  • Inklusion
medienfortbildung im pi-zkb, foto: bernhard lang

Coaching

Was ist Coaching?

Coaching richtet sich im Unterschied zur Supervision an Führungskräfte (einzelne, Teams).
Coaching ermöglicht die Bearbeitung eingebrachter Themen aus der Führungsperspektive.
Es geht um die Ausgestaltung der Führungsrolle und die Entwicklung einer Leitungsidentität.

Wozu ist Coaching hilfreich?

Coaching schafft die Möglichkeit den Blick auf die Gestaltung der eigenen Führungstätigkeit, das Leiten des Kollegiums und der Schule zu richten. Dabei können konkrete Anliegen aus dem Führungsalltag bearbeitet werden, z.B. mit der Zielsetzung

  • die Identitätsentwicklung in Bezug auf die eigenen Führungstätigkeit zu fördern, insbesondere bei der Übernahme neuer Aufgaben
  • mit Rollenerwartungen und Rollenanforderungen umzugehen
  • Lösungen für besondere Herausforderungen im Führungsalltag zu finden
  • Veränderungsprozesse zu gestalten
  • berufliche Selbstgestaltungspotenziale zu fördern
  • konstruktiv mit Konflikten umzugehen
  • eine effiziente und ressourcenschonende Zielerreichung zu ermöglichen

Wer leistet Coaching?

Die Fachkräfte für Coaching verfügen über langjährige Berufserfahrung im Kontext Führung und eine zertifizierte Zusatzqualifikation als Coach, z. B. Anerkennung durch die Deutsche Gesellschaft für Supervision (DGSv),  den Bund Deutscher Psychologen (BDP), die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) oder Systemische Gesellschaft (SG).

Bei wem kann Coaching beantragt werden?

Für die Konzeption von Coachingmaßnahmen können Sie sich an folgende Bereiche wenden: